"Nachdem ich 2014 einen unvorstellbar schlechten Mischfisch-Teller gegessen hatte und schwor, "nie wieder", war ich vor ein paar Tagen dort und habe die Sardinen probiert, ein sehr typisches portugiesisches Fischgericht, das nur in den Sommermonaten serviert wird. Der Fisch war etwas trocken, aber noch im akzeptablen Rahmen. Da ich Portugiesisch spreche, unterhielt ich mich mit dem Kellner. Die obligatorische Knoblauchsauce schmeckt im Café Luso in der Nähe von Ellen besser, aber das Brot war frisch gebacken und die Oliven kamen aus dem Glas. Der halbe Liter „Vinho Verde“ war preiswert und schmackhaft. Das Dessert „Pudim Flan“ war in Ordnung, obwohl ich mir nicht sicher war, ob es nicht aus der Tüte kam. Hier rennen viele Kellner herum, scheinen aber nicht wirklich durchblicken zu wollen. Der Service ist trotz der vielen Kellner überhaupt nicht besser. Die Portugiesen sind immer freundlich, egal wie gut oder schlecht es läuft. Einmal im Jahr reicht es mir, um hier komplett zu essen. Das Interieur ist wirklich sehenswert – ein Stück portugiesische Geschichte und nationaler Stolz. Die typische portugiesische Küche ist recht einfach (frisch gegrillter Fisch oder Fleisch, meist mit gekochten Kartoffeln und gedünstetem Gemüse). Diese grauen, frittierten Kartoffelchips, die es mittlerweile an vielen Orten gibt, sind nicht mein Fall. Da esse ich lieber gekochte Kartoffeln, die schmecken zumindest noch danach."