Speckböhnchen
Fleischeslust

Fleischeslust

Wilhelmsplatz 6, 63065, Offenbach am Main, Germany

Cafés • Fastfood • Vegetarier • Europäisch


"Nachdem ich die guten Kritiken des Steakhouse gelesen hatte, beschloss ich, einen aus Dubai anreisenden Freund zum Abendessen einzuladen. Ungefähr fünf Tage im Voraus eine Reservierung vorgenommen, um um 19:00 Uhr zu Abend zu essen, was sie bestätigten. Bei der Ankunft im Restaurant wurden wir sehr höflich begrüßt und... gesagt, dass der für uns vorgesehene Tisch noch besetzt sei und wir möglicherweise etwa zwanzig Minuten warten müssten. Nach 30 Minuten Wartezeit war der Tisch immer noch besetzt. So sehr es dem Oberkellner auch peinlich war, wir hatten auch Hunger. Wir haben uns entschieden, nach der Speisekarte zu fragen, damit wir das Essen im Voraus bestellen können, um nicht zu lange warten zu müssen, sobald wir Platz genommen haben. Wir bestellten etwas Fingerfood und nippten weiter am Wein, bis der Tisch frei wurde. Genau nach einer Stunde Wartezeit hatten wir endlich die Gelegenheit, uns zum Abendessen hinzusetzen. Da wir vorbestellt hatten, mussten wir weitere 15 Minuten warten, bis das Essen serviert wurde. Wir bestellten beide argentinisches Filetsteak mit Pfeffersauce und etwas Tomaten-Zwiebel-Salat. Das Steak war ausgezeichnet, sehr lecker und gut präsentiert. Auch die Beilagen waren sehr gut. Das Servicepersonal war sehr angenehm zuvorkommend und freundlich. Besondere Erwähnung verdient Nico, der wirklich den Tag gerettet hat, indem er sich aufrichtig für die unvorhergesehene Verzögerung entschuldigt hat. Mitarbeiter wie Nico sind definitiv eine großartige Bestätigung für das sehr beliebte und gut besuchte Restaurant. Ein Tipp für Kunden, die das Restaurant besuchen. Wenn Sie eine Gruppe von drei oder mehr Personen sind, werden Sie sehr schnell einen Platz bekommen. Da die Anzahl der Tische für zwei begrenzt ist, ist es für das Personal sehr schwierig, den Kunden gerecht zu werden. Was auch immer die Unannehmlichkeiten für uns verursacht haben, es hat sich gelohnt, auf ein ausgezeichnetes Steak zu warten. Als wir die Rechnung erhielten, stellten wir fest, dass sie den Wein und das Fingerfood auf Kosten des Hauses angeboten hatten. Ich werde dieses Restaurant bei meinem nächsten Besuch in Offenbach jederzeit wieder besuchen. Hoffentlich muss ich nicht eine Stunde warten, um Platz zu nehmen. Nochmals vielen Dank an Nico für die uns entgegengebrachte Gastfreundschaft. Besuchte das Restaurant am 12. Dezember 2019. Wir saßen an Tisch 5 und wurden von Nummer 3 der Spätschicht bedient. Nochmals vielen Dank, denn wir haben den Abend trotzdem sehr genossen. Randolph Perera Zürich Schweiz"

Schwäbisches Gasthaus Bernd Klingle

Schwäbisches Gasthaus Bernd Klingle

Nürtinger Straße 48 /1, Nürtingen I-72622, Deutschland, Nuertingen, Germany

Deutsch • Fastfood • Europäisch • Mittagessen


"Neckarhausen ist ein Teil der Stadt Nürtingen. Das Restaurant befindet sich nahe dem Eingang zur B 297 Nürtingen-Tübingen. Früher hieß das Restaurant Café Klingler und gehört immer noch zur Klingler Gastronomie, die mittlerweile viermal in Neckarhausen vertreten ist: Klinglers Schwäbisches Gasthaus, Klinglers Saalbau zum Hirsch, Party Klinger und Beutwang Gastronomie. Der Ort befindet sich seit 1962 im Familienbesitz. Der aktuelle Besitzer, Bernd Klingler, übernahm das Café Klingler im Jahr 1990 und benannte es 2004 in Schwäbisches Gasthaus um. Am Morgen besuchten wir einen Flohmarkt in einer benachbarten Stadt und fühlten uns hungrig. Es war bereits nach 12:30 Uhr, als wir nach Hause wollten. Also liefen wir kurzerhand beim Klingler vorbei. Der Werbeslogan klang verlockend: „Die Klingler Gastronomie verwöhnt Sie rundum!“ Außerdem war ich dort seit mindestens 20 Jahren nicht mehr. Fast alle Parkplätze vor dem Haus waren besetzt, bis auf einen. Normalerweise ein gutes Zeichen. Wer wagt, gewinnt. Fast alle Tische im Hauptraum und im Wintergarten waren besetzt oder reserviert. Die Bedienung, eine mittelalte Dame, bot uns daher einen kleineren Tisch im mittleren Bereich an, was ich normalerweise nicht schätze. Angesichts des großen Andrangs nahmen wir das Angebot an. Kaum hatten wir Platz genommen, hätten wir gerne etwas zu trinken bestellt. Die Restaurantzeitung „Food Beverages“, Ausgabe 4, Juli 2013, wurde uns bereits mit den gleichen Gerichten vorgelegt, die seit über einem Jahr nicht geändert worden waren. Wir durchblätterten die 16-seitige Gastzeitung: 1 Seite Geschichte, 1 Seite Aktionstage (Mo Schnitzel, Di Maultaschen und Haxen, Do Buffet, Fr Rindviehtag), 1 Seite Steaks, 2 Seiten mit verschiedenen Gerichte, 5x Suppen, 3x Maultaschen, 18x regional, 7x vegetarisch oder Salate, 9x Vesper, 6x Dessert, 2 Seiten Getränke und 9 Seiten Werbung. Die Bedienung wirkte etwas unruhig. Sie war alleine für den gesamten Hauptraum und Wintergarten zuständig. Nach drei Versuchen bestellten wir unsere Getränke, die sie recht zügig brachte. Jetzt hatten wir Hunger auf Essen. Die bestellten Suppen kamen ebenfalls schnell, waren aber lauwarm. Immerhin konnten sie schnell gegessen werden. Wir waren fast mit dem Salat fertig, da trafen auch schon die Hauptgerichte ein. Fast schon Systemgastronomie – alles auf einmal und so schnell wie möglich. Der Tisch sollte frei bleiben. Dies und die lauwarmen Suppen – 3*. **Unser Essen:** *Schwäbische Hochzeitssuppe* 3,60 € - Kraftbrühe mit Kräuterflädle, Griesnockerln und Maultaschen als Einlage. Wo die Brühe ihre Kraft hernahm, konnte ich nicht herausfinden. Sie schmeckte, als sei sie mehrmals gestreckt worden, und die Einlagen waren fade. *Panoramasteak vom Rücken, Pommes und Salat* 5,60 € - Die Portion war riesig, zwei sehr große Schnitzel, eines etwas heller als das andere. Wie man das in einer Pfanne macht, blieb mir ein Rätsel. Wahrscheinlich TK-Ware, denn das Fleisch war ebenfalls sehr trocken. Die Pommes frites waren wohl zu lange in der Fritteuse, denn sie waren außen zu groß, aber innen zu wenig durch. Der Salat mit einem weißen Dressing übergossen und die trockenen Kräuter machten den Eindruck einer fettigen Suppe – 3,40 €. Die Hochzeitssuppe war schon nicht berauschend. Mein Grieche war ebenso hart. Der Schweinebraten und die Dunkelbiersauce schmeckten sehr gut, aber der Knödelkochen sollte Nachhilfestunden in Bayern oder Österreich nehmen. Wie der Schnitt zeigt, waren nicht alle Teile des Knödels gut durchweicht, sodass der Teig nicht homogen wurde – trockene Stellen und Löcher in der Mitte waren das Ergebnis. Auch konnte ich keinen Zwiebel oder eine Kruste entdecken, die den Faden geschmacklich hätten rechtfertigen können. **Dessert:** *Eisgugelhupf mit beschwipsten Sauerkirschen* 4,50 € - Auf dem Weg zur Toilette entdeckte ich einen kleinen Tisch mit einem Sonderangebot. Vielleicht könnte man da etwas sparen. Es wurden zwei Stücke dreifarbiges Eis serviert, wahrscheinlich vom größeren Backblech. Unter einem Eisbecher verstand ich Portionen, die in kleinen Formen kreiert werden und optisch ansprechend sind. Drumherum waren drei Sahnekugeln aus der Sahnespritze, ein Klacks Eierlikör und darüber wurde eine Schicht Schokolade gestreut. Die Kombination passte wie die Faust aufs Auge. Mein Geschmack wurde damit nicht getroffen. Ich hatte den Eindruck, dass hier die Masse wichtiger ist als die Klasse. Es kann sein, dass der Sonntagsstress ein Übriges getan hat. Alles in allem ist diese Leistung nicht mehr als 2* wert. **Ambiente** Auf den Tischen stehen frische, aber eher süße Blumen. Aus Gründen der Fairness möchte ich auf den Rest nicht weiter eingehen, da mein Geschmack hier nicht getroffen wurde. **Sauberkeit** Die Sauberkeit im Toilettenbereich lässt zu wünschen übrig. Auf dem dunklen Fliesenboden gab es deutliche Mörtelstreifen und getrocknete Tropfen. Der Gästebereich gab jedoch keinen Grund zur Beschwerde."