Tagliata Auf Salat
Teatro

Teatro

Zugweg 1, 50667 Köln, 50677, Germany

Eiscreme • Europäisch • Italienisch • Regionale Internationale Spezialitäten


"Montags und mittags sind zwei Bedingungen, die bei Restaurantbesuchen die Auswahl stark einschränken können: Montags haben viele Betriebe einen Ruhetag und mittags ist das Angebot oft eingeschränkt oder es wird gar nicht erst geöffnet. Aber in Köln finde ich eigentlich stets ein Lokal für einen Lunch und einen beliebigen Tag. Im „Teatro“ war ich noch nicht; aber es hat ordentliche Kritiken und liegt in der gastronomisch vielfältigen Region „Südstadt“. Vorsicht, wenn man sich dort treffen will und nicht draußen wartet: Das Restaurant ist zwar klein aber man kann sich trotzdem verpassen. Es hat nämlich zwei Eingangstüren und die führen in zwei verschiedene Räume, die nicht miteinander verbunden sind. Wie viele Verabredungen sind dadurch vielleicht nicht zustande gekommen? Ambiente Es war sicher richtig zu reservieren, denn das Restaurant ist relativ klein. Nach und nach waren auch alle Plätze besetzt. Die Tische waren als Zweiergruppen aufgestellt, aber auch zu größeren Runden kombinierbar. Eine weiße Tischdecke lag über der Platte. Auch die Servietten waren weiß und aus Stoff. Eine kleine Vase mit frischen Blumen diente als Dekoration. Brotteller, Gläser und Besteck für zwei Gänge waren bereits eingedeckt. An der Decke hing ein großer Kristallleuchter. Eine Wand zeigte als farbige Fototapete einen Theatersaal. Sonst waren Schwarz Weiß Fotos an den übrigen Außenflächen aufgehängt. Die stabilen Holzstühle mit Sitzkissen waren bequem. Einige hatten auch Polster auf Sitzfläche und Rückenteil. Ein fahrbares Holzgestell mit einer Tafel bildete die Speisekarte. Mit Kreide waren die Gerichte mit Hand darauf geschrieben worden. Sauberkeit  Alles wirkte gut gepflegt. Sanitär Ebenerdig zu erreichen, kleiner Raum, Stoffhandtücher, ordentliches Waschbecken. Service Eine Frau und ein junger Mann sorgten für die Bedienung. Beide haben sich um uns gekümmert und ordentlich versorgt. Die Karte(n Es gibt ein Lunch Angebot mit zwei oder drei Gängen und einem Kaffee. Die aktuellen Speisen stehen auf einer Tafel. Auf der Rückseite stehen die Tagesangebote. Wenn man Platz genommen hat wird die Tafel zum Tisch gerollt und bei Bedarf vom Personal erläutert. Die verkosteten Speisen Wir haben jeweils das Mittagsmenü gewählt. Zwei Gänge kosten 18,90 €, mit Espresso 20,90n und komplett mit Nachspeise 22,00 €. Es gab zwei erste Gänge: Fenchel Salat oder Spaghetti mit Muscheln. Beide Angebote haben wir probiert. Als Hauptgang wurde Steinbutt oder Schweinefilet serviert. Auch davon haben wir beide Varianten je einmal bestellt. Als Dessert wurden Windbeutel angeboten. Da haben wir aus der Tageskarte ein Schokoladentörtchen bzw. einen kleinen Käsekuchen (je 5,00 € gewählt. Zuerst wurde uns etwas Brot serviert. Dazu gab es eine Kräuterpaste bzw. butter und etwas Öl mit einem Schuss Balsamico. Das Backwerk war frisch aber eher weich und relativ neutral im Geschmack. Die Kräuter waren stark im Aufstrich vertreten. Das Öl war leicht bitter und wurde durch die Süße des Essig etwas ausgeglichen. Der Fenchelsalat zeigte sich äußerst gut zubereitet und gewürzt. Die Marinade war recht harmonisch. Neben dem Gemüse waren Lachsstücke und kleine Krabben untergemischt worden. Der Teller sah gut aus und war auch schmackhaft. Auch die Miesmuscheln waren fein in Wein und Sud gegart worden. Die Nudeln waren zart und dünn und hatten leichten Biss. Einige Kräuter rundeten den Geschmack ab. Auch dieser Teller war gelungen. Der Steinbutt war außen kross gebraten und innen saftig und weich. Er lag auf einem kleinen Bett aus Paprika, Möhren, Bohnen und Zucchini. Das Gemüse war sanft gegart worden und noch fest in der Konsistenz. Die Brühe war aufgeschäumt und bildete die cremige Unterlage auf dem Teller. Das Schweinefilet war genau richtig gebraten. Außen leichte Röstaromen und innen zart und weich mit einem leicht rosafarbenen Kern. Dazu war das Fleisch angenehm gewürzt. Selten habe ich Schweinefilet so perfekt zubereitet serviert bekommen. Auch die leichte Sauce war gut abgeschmeckt. Etwas mediterranes Gemüse war zwischen die beiden Fleischstücke drapiert worden. Wir waren beide von unseren Gängen recht angetan. Auf Windbeutel hatten wir jedoch keine Lust und fragen nach Dessert Alternativen. Daraus wählten wir jeweils kleine Kuchen mit Eis. Der Käsekuchen bestand aus einem dünnen dunklen Boden und darüber befand sich eine ordentlich hohe helle Quarkmasse mit etwas Vanille. Das Schokoladentörtchen hatte einen flüssigen Kern und die dunkle Schokolade einen zartbitteren Geschmack. Das kühle Vanilleeis passte gut dazu. Einige Tupfer Marmelade, etwas knuspriges Getreide und kleine Krokant Punkte rundeten die Teller ab. Der Espresso war stark und hatte ordentlich Röstaromen im Abgang. Getränke Prosecco trocken (6,50 € pro Glas Pelligrino Wasser (6,50 € für 0,75l Leone Bruno Nero d'Avola 2016 (6,00 für 0,15 l Espresso (im Menüpreis enthalten Sekt und Rotwein waren in Ordnung, aber konnten keinen besonderen Eindruck hinterlassen. Preis Leistungs Verhältnis Für das Mittagessen fanden wir den Preis recht angemessen. Die alkoholischen Getränke waren jedoch in meinen Augen etwas hoch kalkuliert (die Flaschen denke ich sind im Einkauf preiswerter als ein Glas im Verkauf hier . Fazit 4 – gerne wider (1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“ Datum des Besuchs: 24.09.2018 – mittags – 2 Personen Meine Genießer Erlebnisse stehen auch bei [hidden link]"

WINELIVE

WINELIVE

Dorfstraße 48, 40667, Meerbusch, Germany

Wein • Kebab • Fast Food • Asiatisch


"Wir waren am Freitagabend zu viert im Winelive, und das Restaurant war nahezu vollständig besetzt, zumindest im Hauptgastraum. Es dauerte recht lange, bis wir unsere Getränke bestellen konnten und die Speisekarten zur Auswahl der Gerichte erhielten. Das Personal ist durchweg freundlich, doch leider konnte dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Stress in dem gut besuchten Haus spürbar war. Ob es das vergessene Brot zur Vorspeise oder die versäumte Gelegenheit zum Nachverkauf von Getränken war, hier gibt es definitiv noch Potenzial nach oben! Zu den Speisen: Wir haben die Qualität der vier Vorspeisen und der vier Hauptgerichte als gut bis sehr gut bewertet. Leider hat mir niemand erklärt, was genau auf meinem Teller bei der „Trilogie vom Octopus“ angerichtet war. Es war gut, aber leider einfach ohne Beschreibung serviert. Die Gänsebrust als Hauptgericht war ebenfalls gut, jedoch ein kleines bisschen zu trocken, was bei der fairen Preislage akzeptabel ist. Leider war das Rotkraut dafür eiskalt. Zusammen mit dem Kloß und dem Bratapfel war die Portion schon sehr mächtig. Das galt auch für die anderen Vorspeisen und Hauptgerichte, beispielsweise den Wolfsbarsch. Hier könnte man ein wenig mehr Gefühl für die Menge zeigen, und dann würde auch der Nachverkauf von Desserts besser klappen. Zusammengefasst: Etwas mehr Souveränität im Umgang mit Stoßzeiten und ein kalkulierterer Ansatz beim aktiven Verkauf würden dem Konzept gut zu Gesicht stehen."