Lüdenscheid
Haus Waldlust

Haus Waldlust

Loesenbacher Landstr. 155, 58509 Ludenscheid, North Rhine-Westphalia, Germany, Lüdenscheid

Cafés • Pasta • Deutsch • Französisch


"Da ich nicht wusste, dass der bisherige Besitzer das Geschäft an einen jungen Verwandten übergeben hatte, hatte ich Freunden das Restaurant wärmstens empfohlen und einen Abendessen für 6 Personen reserviert. Eine größere Enttäuschung habe ich selten erlebt: das Essen war einfach ganz schlecht. Von 6 Personen war nur eine mit ihrer Scalopine Limone zufrieden, wobei da auch der Frittenanteil überwältigend war. Der gegrillte Lachs war so lange auf dem Grill geblieben, dass es nur noch trocken und faserig war, das Krüstchen verschwindend klein und auch sehr frittenlastig. Mein "Lamm bretonisch" war mit das schlechstete, was ich je gegessen habe. Ich habe wirklich nicht feststellen können, was das überhaupt für ein Fleisch war ... schwimmend in pürierten Tomaten, grau und zäh wie eine Sohle. Ich habe mich so beschwert, dass es mir nicht berechnet wurde ... Absolut gerechtfertigt und vielsagend....Als Entschuldigung wurde uns gesagt, das der italienische Koch seinen ersten Tag hatte und auch schlecht deutsch sprach ....????Trotz Ärger nette südländische Betreuung und guter Wein. Als Trostpflaster bekamen wir zum Schluß ein Digestiv des Hauses ... Auch wenn man um eine Wiedergutmachung bemüht war, ist diese Erfahrung nicht vertrauenseinflößend ... ich werde keinen 2. Versuch starten, da ist mir mein Geld wirklich zu schade ...."

Zur Platten Bulette

Zur Platten Bulette

Hochstr. 7, 58511 Ludenscheid, North Rhine-Westphalia, Germany, Lüdenscheid

Bier • Fast Food • Mexikanisch • Vegetarisch


"Ich und mein Mann waren im Urlaub in Deutschland und wir haben im Internet nach einem Ort gesucht, an dem wir einen einfachen Hamburger essen können, weil wir nicht zu viel Zeit in einem Restaurant verbringen wollten und ziemlich hungrig waren. Sie können keine Reservierung vornehmen, aber Sie müssen kommen und nachsehen, ob ein Tisch frei ist. Das war für uns kein Problem. Am Samstagabend kamen wir eine Stunde nach der Eröffnung im Restaurant an und mussten minutenlang auf einen Tisch warten, da das Restaurant voll war. Das Personal war sehr nett und freundlich. Die Speisekarte hat Bilder, so dass es sehr einfach ist, eine Entscheidung zu treffen. Wir bestellten Minuten nachdem wir am Tisch saßen. Sie können nur einen Hamburger und eine Beilage wie Pommes wählen. Keine Vorspeise oder Dessert. Das war ein wenig enttäuschend, weil wir uns ein bisschen wackelig fühlten und etwas zu essen gebrauchen könnten. Nach einer Minute Wartezeit fragte ich, ob wir unsere Beilage (Pommes) schon haben könnten, weil wir jetzt sehr hungrig waren. Das war ok und Minuten später bekamen wir die Pommes. Aber Minuten später bekamen wir auch unsere Hamburger. Die Hamburger haben sehr gut geschmeckt und waren mit vielen frischen Zutaten gefüllt. Das Seltsame war, dass wir unseren Tisch mit anderen Leuten teilten. Sie bestellten zur gleichen Zeit wie wir, aber sie hatten ihre Hamburger immer noch nicht, nachdem wir sie aufgegessen hatten. Sie warteten Minuten Stunde). Sie taten uns sehr leid. Wir haben wahrscheinlich schon unser Essen bekommen, weil ich nach der Beilage gefragt habe. Das Restaurant ist nicht so groß, und ich habe Leute gesehen, die in der Küche arbeiten. Das Menü ist nicht groß oder kompliziert, also sollte es mit einem gut organisierten Arbeitsablauf und einer guten Vorbereitung nicht so lange dauern. Das ist etwas, was sie verbessern könnten. Ich würde Besuchern raten, an einem ruhigen Montagabend hier zu essen. Oder haben Sie eine Vorspeise zu Hause, weil Sie über eine Stunde auf Ihr Essen warten könnten."

Heerwiese

Heerwiese

Heedfelder Str. 136, 58509 Ludenscheid, North Rhine-Westphalia, Germany, Lüdenscheid

Tee • Cafés • Steak • Desserts


"Keine Frage, das gute alte Restaurant Heerwiese ist nach der Renovierung und allerhand wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der Neuzeit angekommen. Das Ambiente ist stimmig, modern und doch sehr gemütlich, alles strahlt eine gewisse Wärme und Behaglichkeit aus, ohne aufdringlich zu sein, helle Räume, gedeckte Farben und die heute leider unvermeidlichen Hochstühle zum Essen gibt es natürlich auch.Die Karte ist tatsächlich relativ übersichtlich und hat sich - und hier kommt der erste Kritikpunkt - seit unserem Besuch vor einem halben Jahr nicht verändert, hier müsste doch der Koch von Zeit zu Zeit saisonal überarbeiten. Gut, es gab jetzt 2 "Tagesgerichte" zusätzlich. Man versucht sich wohl ein bisschen darin, Lüdenscheider Traditionsgerichte (Krüstchen....) mit mediterranen AKzenten (Zander mit Aniséesauce, Pinienkern-Spinat und Triganoreis oder "mediterranes Gemüse" (hört sich ja immer gut an...), Riesengarnelen in Olivenöl, Hähnchenbrust mit Schafskäse und Rucolagnocchi) zu verbinden. Die Preise dürfen dann für Lüdenscheider Verhältnisse schon auch mal ein bisschen höher sein (Zander 19,90; Pfeffersteak 25,90). Auch der Vegetarier wird nicht vergessen.Die Bedienung ist aufmerksam und freundlich, die Weinkarte ist vordergründig ausführlich, wobei ein Hauptaugenmerk offensichtlich auf Spanien und Deutschland liegt. Unverständlich, warum kein italienischer Wein offen ist, dafür gleich 2 spanische (ein halbtrockener) Rote. Der Gruß aus der Küche bestand aus sehr hübsch angerichteten "großen Löffeln" von Lachstatar, was einen schönen Designflash zu Beginn darstellte. Warum man genau 2 Baguette-Stückchen in das Körbchen gelegt hatte, erschloss sich nicht recht. Minimalismus? Sparsamkeit? So wurde das gut gemeinte Vorhaben vom abgezählten Brot gebrochen.Das Essen dauerte seine Zeit, wir haben von der Bestellung etwa 40 Minuten gemessen, eigentlich über dem Level. Das Lokal war im hineren Teil zwar mit einer Gesellschaft gut gefüllt, aber im vorderen Bereich waren doch einige Tische frei. Arbeitet man in der Küche am Rand der Kapazität?Wir bestellten die Saisonempfehlung Skrei mit Nordseekrabben, Rote Beete und Rosmarinkartoffeln mit Salat der Saison und das Krüstchen.Beide Gerichte machten auf den ersten Blick einen guten Eindruck, hübsch dekoriert, auf den zweiten Blick aber war doch eine gewisse Enttäuschung spürbar. Das Krüstchen war viel zu dick, dadurch relativ zäh und die Portion war auch eher klein, dafür waren die Pommes Frites sehr fluffig und saftig, aber ordentlich salzig. Der Skrei war sehr stark meliert und schwamm in Öl, so dass der ganze Fischgeschmack verschwunden war und das feste leckere Fleisch seine Aromen nicht entfalten konnte. Am meisten aber fiel auf, wie versucht wird, einen gewissen Minimialismus, den man sich vielleicht bei der Nouvelle Cuisine abgeschaut hat, auf den Teller zu bringen. Die Rote Beete war derartig kleingeschnitten, dass sie auf dem gebratenen Fisch kaum zu erkennen war und offen gesagt, es war eine Mikroportion, ich würde sagen, vielleicht eine oder maximal zwei zerhackte Scheibchen von Rote Beete, Geschmacksentfaltung "Null". Auch die Krabben - irgendwo auch über dem Fisch angebracht, von der Portionsgröße eines Teelöffels - sehr marginal und ebenfalls ohne ein Geschmacksplus auf dem öligen Teller. Alles in allem sehr sehr schade. Etwas besser gelangen die Rosmarinkartoffeln und viel besser der Salat mit frischem Joghurtdressing in einer nach vorn offenen halbrunden Schale hübsch designt.Ich bin kein großer Esser, brauche keine Riesenportion, aber es passiert mir nicht oft, dass ich nicht satt werde, hier aber schon.Leider gab es auch einen Patzer bei der Weinbestellung. Die freundliche Bedienung brachte - trotz deutlicher Bestellung des "trockenen" Tempranillos - den .... halbtrockenen. Das kann passieren, aber in einem anspruchsvollen Lokal sollten doch die Mitarbeiter geschult werden, bevor sie den Gast bedienen. Sie entschuldigte sich sehr nett, keine Frage, brachte dann aber .... abgestandenen Wein. Wir konnten das sehr gut differenzieren, denn eine Karaffe war von einer frisch aufgemachten, der andere von einer schon länger im Lokal an der Bar stehenden Flasche entnommen und das Bouqet war sehr muffig.Erneut ein Minuspunkt. Wir liessen es dann aber dabei, um das nette Mädel nicht weiter zu kompromittieren, müssen aber bei Herrn Kaufmann doch dringend Nachbesserungen anmahnen.So bleibt das Fazit: das Ambiente passt, die Ansätze bei der Karte sind positiv - die Qualität aber muss dringend nachgebessert werden."

Steakhaus Hulda

Steakhaus Hulda

Rathauspl. 1, 58507 Lüdenscheid, Germany, Germany

Pubs • Bier • Pizza • Steak


"Die Speisekarte ist äußerst umfangreich und versucht, es jedem recht zu machen. Ob dies der richtige Weg ist, sei dahingestellt. Liegen die Vorzüge vielleicht eher bei wenigen perfekten Gerichten als bei vielen, die nicht überzeugen? Ich habe getestet, ob auch Gerichte außerhalb der Karte möglich sind. Nach einer zögerlichen Antwort und Rückfrage in der Küche konnte ich doch eine Vorspeisen-Portion Spargel bestellen. In der heutigen Zeit sollte es keine Frage mehr sein, ob die Sonderwünsche der Gäste erfüllt werden können. Geschmacklich war der Spargel sehr gut, mit Biss, und auch die Sauce Hollandaise war tadellos. Für das Hauptgericht entschied ich mich für ein 300g Steak aus Argentinien, dazu Bratkartoffeln, Pfifferlinge und Kräuterbutter (insgesamt weit über 30€). Mein Bekannter bestellte ebenfalls ein Steak mit Champignons. Wir hatten der Kellnerin mehrfach mitgeteilt, dass wir die Steaks zwischen englisch und medium gegart haben wollten. Den im Preis enthaltenen Salat auf Kantinenniveau haben wir nicht angerührt – hier sollte das Motto „Richtig oder gar nicht“ befolgt werden. Und auf diesen Salat kann man wirklich verzichten. Immerhin trug eine Servicekraft ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Hulda… Steakhaus“, was auf grenzenlosen Steak-Genuss hoffen ließ. Die Zubereitungszeit war in Ordnung, mein Steak lag auf einem sehr heißen kleinen Teller, der wiederum auf einem großen Teller über einer Serviette stand. Bratkartoffeln und Pfifferlinge wurden separat serviert. Diese Servierform war ungünstig, da ich, ohne mir die Finger zu verbrennen, nicht den kleinen Teller anheben konnte und aufgrund der Serviette unter dem kleinen Teller auch nicht einfach das Steak auf den großen Teller ziehen konnte. Also blieb ich bei dem Ort, wo all die Komponenten lagen, und aß so. Das Steak war geschmacklich ausgezeichnet und zart, jedoch stellte sich heraus, dass es nicht einmal medium, sondern eher durchgegart war – ein absolutes No-Go für ein selbsternanntes Steakhaus. Das Steak meines Bekannten war hingegen, wie bestellt, zwischen englisch und medium gegart. Die Bratkartoffeln waren akzeptabel, mussten aber etwas nachgewürzt werden. Die Pfifferlinge (logischerweise Tiefkühlware) waren weniger gelungen, da die Konsistenz eher glitschig und weich war. Man sollte Pfifferlinge eben nur zur Pfifferlingszeit essen. Nach dem Essen bestellte ich mir einen doppelten Espresso, der geschmacklich jedoch nicht überzeugen konnte. Die bestellten Biere waren gut temperiert, die Gläser sauber und einwandfrei. Auch die vier bestellten Slivovitz schmeckten und waren erstaunlich günstig. Im Verlauf des Abends (Freitag) verließen immer mehr Gäste das Lokal, und gegen 22 Uhr waren wir die letzten Gäste. Wenn man einen Besuch plant, sollte man die Öffnungszeiten im Blick haben… Wenn das Personal anfängt zu putzen und die Beleuchtung auszuschalten, wird einem deutlich gemacht, dass es Zeit ist zu gehen. Die Rechnung für zwei Personen betrug etwa 120€. Insgesamt war es akzeptabel, aber mit Abstrichen. Für mich war ein Besuch ausreichend."