Meersburg
Gaststätte Gutsschenke

Gaststätte Gutsschenke

Seminarstraße 4, 88709 Meersburg, Bodensee, Germany

Pizza • Fast Food • Vegetarisch • Meeresfrüchte


"Gutsschenke Meersburg Es ist heiß. Auch jetzt um 19:00 Uhr brütet die Hitze in den Straßen und Mauern. Hier und da ein Geschenk des Sees. Kühl kommt die sanfte Brise. Ein Lufthauch. Meersburg brennt! Nein, die gesamte Region um den Bodensee steht in Brand. Wohin man schaut: Kirschbrand, Apfelbrand, Obstbrand! Welch ein Feuer!  Bei der Entscheidung für Meersburg als Urlaubsort wusste ich gar nicht, wie brand gefährlich es hier ist. Nachts unternehme ich verzweifelte Versuche einen Flächenbrand zu verhindern, indem ich Wein und Wasserflasche unmittelbar neben meinem Bett postiere. Aber dennoch immer wieder zündelt es. Mal war das Fleisch zu zäh, dann die Beilage zu fett, der Sauerrahm zu mächtig trotz aller Vorkehrungen immer wieder bricht der Brand aus! Wir besuchen abends die Gutsschänke in der Oberstadt. Hier geht es rustikal zu. Die Wirtin führt ein strenges Regiment. Sich hingesetzt wird da, wo sie befiehlt. Nun ja, was soll sie machen? Die Leute wollen auf der Terrasse den außergewöhnlichen Blick auf den See genießen, der sich mit der Aussicht des Terrassenhotels Weißhaar messen kann. Da der homo modernensis alles haben, aber wenig dafür leisten will, kulminiert hier Masse: bei günstigen Preisen, schönster Aussicht auf wenig Raum und weitgehender Befriedigung von Grundbedürfnissen. Die Gutsschänke  arbeitet in eigener Regie, ist aber verpflichtet, die Weine des angrenzenden Staatsweingutes auszuschenken.  Stil und Form der Gutsschänke scheinen eher den Geist der alten Burg zu repräsentieren, die nicht weit entfernt hoch aufragt. Zwar wird nicht aus einem Topf gegessen, ansonsten jedoch scheinen hier dem Mittelalter zugewandte Vorstellungen durchaus lebendig zu sein. So erlebt sich das gemeine Volk der Besucher in Gemeinschaft nach den Bedingungen der Gutsherrin. Sechs Personen gehören an einen runden Tisch und „Freifrau von Nichtlangefackeln“ ordnet kurz an und lässt die Knappen und Knäppinnen ruckzuck handeln. Ehe wir es richtig begriffen haben, befinden wir uns in Gemeinschaft mit einer jungen Familie aus Australien mit zwei kleinen Kindern. Die Familie begrüßt uns freundlich. Die Verständigung gelingt in deutsch und englisch. Das jüngste Kind befindet sich in einem Alter, das vollkommen elementaren Erfahrungen in dieser Welt gewidmet ist, und so nutzt es die als Speise gedachten Nudeln auf seinem Teller auch zu vielfältigen kreativen Gestaltungen am eigenen Körper, am Stuhl und auf dem schlichten Holztisch ohne Set oder sonstigen Zierrat. Bei seinem Tun lächelt der Kleine so süß und niedlich, dass man mitlachen muss. Als die Familie geht, sieht man das ganze Ausmaß der Umgestaltung. Mit Hilfe von Mundsprüh und Handpatschpatschtechnik ist auf der Tischplatte ein vorzügliches Fett Nudelsprenkelgemälde entstanden, das die Fettwanne von Beuys fast in den Schatten stellt. Bei dem Anblick zückt Knappe „Wischnixwieweg“ einen angefeuchteten Lappen, wedelt damit auf der Tischplatte herum, ungeachtet der Frage, wo die von dem kleinen Erdenbürger so kreativ genutzten Nudelpartikel bleiben würden, und verteilt die Fettschicht so, dass sie nicht mehr den Eindruck eines Konzentrats hinterlässt. Seinem Gesichtsausdruck, gezeichnet von hoher Zufriedenheit, ist fraglos zu entnehmen, dass ich mich um alles, was bei dieser Aktion auf meiner Hose gelandet ist, selber kümmern müsse. Inzwischen ist es uns gelungen unsere Bestellung aufzugeben, die Plätze so zu wechseln, dass wir direkt auf den See schauen und in kurzfristig geschenkter Zweisamkeit am Tisch ein paar Worte miteinander zu wechseln, die nur mit uns zu tun haben. Wir ordern: 1 Flasche stilles Wasser (es gibt nur medium)   4,00 € ¼ Müller Thurgau, trocken   4,00 € ¼ Spätburgunder trocken   4,90 € 1 Salat m. Schafskäse   9,50 € 1 Flammkuchen m. Speck   8,60 € 1 Tagliata die Manzo 17,50 € Zuerst kommen die Getränke, dann ein reichlich bemessener Korb mit Brot. Nach einer Weile serviert Knappe „Wischnixwieweg“ Zerberuz den Salat und mir die Tagliata. Im ersten Moment können wir es noch gar nicht glauben, aber dann ist es eindeutig: Der Blattsalat mit Tomate, etwas Paprika und Schafkäsewürfeln ist auf einem heißen Teller angerichtet worden.  Welch ein Feuer in Meersburg! Die Tagialta gönnt sich einen großen Auftritt. Auf dunkelgrünem Rucola Untergrund, flankiert von leuchtenden Kirschtomaten ruhen erhaben die rosaroten Rinderfiletscheiben. Zwischen allem verteilen sich Sprenkel des Parmesans. Das Fleisch hat noch einen Hauch von Wärme, nur warum auch der Rucola? Es hat den Anschein, dass man ihm als Ausgleich für recht sparsame Zuwendungen an Olivenöl und Rosmarin einen heißen Teller gegönnt hat. Als ich mich der zweiten Scheibe des Rinderfilets zuwende, bei der sich das Tier eindeutig als widerspenstig erweist, wird unsere Zweiergruppe zur Vierergruppe aufgestockt. Kaum haben sich die Neuankömmlinge aus Speyer orientiert und Platz genommen, da erfolgt auch schon das Kommando zur weiteren Umgruppierung durch „Freifrau von Nichtlangefackeln“. Geistesgegenwärtig rettet das Paar aus Speyer bei dieser Aktion seine Sitzplätze mit Sicht auf den See. Zwei smarte Herren aus Friedrichshafen, die mit Landschaft, See und „Freifrau von Nichtlangefackeln“ sehr vertraut sind, belegen die letzten Plätze am Tisch. Die Herrin der Gutsschänke ist zufrieden und nimmt die nächste Kommandosache in Angriff. Knappe „Wischnixwieweg“ kann direkt die Bestellungen aufnehmen, da ja in der Zwischenzeit sich hier kein weiterer Jünger von Beuys niedergelassen hat. Über dem See hängen massive Wolken, die Hitze brennt hier oben in den Gemäuern. Die Luft steht. Zerberuz hat den Salat beiseite geschoben, der Flammkuchen schmeckt. Die Speckwürfel entsprechen der Bodenseeeinheitsnorm von 2,23 bis 3mm. Auch die Relationen zwischen Speck , Zwiebel und Gemüsewürfeln stimmen offenbar, denn Zerberuz bemängelt nichts. Die letzten Fleischscheiben der Tagliata sind recht gefügig und bei mild gestimmtem Urteilsvermögen könnte man sie auch als zart bezeichnen. Knappe „Wischnixwieweg“ hastet mit vollen und leeren Tellern hin und her. Schweißperlen laufen über sein Gesicht. Er hat kaum Zeit bei den Gästen zu kassieren. Woran wird er wohl denken, wenn er schlafen geht? cc Der letzte Schluck Wein. Zerberuz ist mit dem Müller Thurgau zufrieden, ich toleriere den Spätburgunder. Wir zahlen. Noch ein Blick auf den verhangenen See. Tschüs! Das war‘s. Einen herzlichen Dank an alle, die Spaß an diesen Facetten einer Reise hatten.    "

Hotelrestaurant Zum Schiff

Hotelrestaurant Zum Schiff

Bismarckplatz 5, 88709 Meersburg (Bodensee), Baden-Wurttemberg, Germany

Pizza • Fisch • Deutsch • Fleisch


"Das Schiff in der Meersburger Unterstadt, direkt an der Seepromenade mit herrlichem Blick auf das schönste Binnenmeer (völlig objektiv ;-) ) war uns Jahre zuvor immer ein Sinnbild des "vergangenen Seetourismus", so altbacken, wie das Hotelinnere wirkte (und teils heute noch wirkt). Auch das Platzangebot draußen, direkt an dem Geländer zum See an den großen "Gemeinschaftstischen", lud uns nie ein, bis...ja, bis ein Teil davon moderner und einladender gemacht wurde. Zunächst wohl als Cocktail-Bar mit Außenbereich geplant (so hörten wir) schuf man dort eine "Lounge" genannte Ecke, teils überdacht, einladend hergerichtet und wir nahmen nach einem Blick auf die nicht riesige, aber gut ausgewogene Speisekarte Platz.Wir wollten gar nicht mehr gehen, so schön und angenehm war der Abend, unter dem Vordach sitzend, mit einem lauen Seelüftchen und auch die bestimmt 4 oder 5 Mal, die wir dann nochmals hingingen (mittags wie abends), waren Restaurantbesuche, die wir gern in Erinnerung behalten.Ja, Meersburg ist relativ teuer und auch hier weiß man, Preise für sich zu gestalten.Doch, die Leistung stimmt und der Logenplatz ist natürlich auch etwas wert.Man ist durchaus engagiert in der Küche, die Gerichte kommen für alle Gäste gemeinsam auf den Tisch und warm an, sie sind gekennzeichnet durch das "gewisse Etwas". Nahezu alle Speisen (bis auf die ganz klassisch badischen, das erkennt man dann schon auf der Karte) sind mit einer Priese Pepp zubereitet und waren alle gut abgestimmt. Es ist nicht alles hochtrabend extravagante Küche, aber das Angebot hebt sich wohltuend von dem sonst teils üblichen Tourismus-Einheitsbrei ab.So gut wie alles hat uns geschmeckt und wir waren zufrieden gestellte Gäste.Auch das Weinangebot kann sich sehen lassen und der Service war durchgängig freundlich, flott und weitgehend aufmerksam. Natürlich, wenn es voller wird, im Haus ggf. eine größere Gesellschaft bedient werden muss und der Chef mal wieder zu wenige im Service eingeplant hat ;-), dann dauerte es auch ein wenig. Grund zur echten Beschwerde gab es aber nicht.Bald schon werden wir wieder hingehen, lauschig in der Ecke mit Blick auf die untergehende Sonne sitzend, guten Meersburger Wein genießend (probieren Sie man Auftricht-Weine, die es dort gibt - etwas teuerer - aber guuuuuut!) und dann sagen: Das Essen war doch wieder lecker!"

Winzerstube zum Becher

Winzerstube zum Becher

Höllgasse 4, 88709, Meersburg, Germany

Wein • Deutsch • Europäisch • Vegetarisch


"Ein deutscher Freund hat uns dieses Restaurant empfohlen, also haben wir für unsere Zeit am Bodensee ein Abendessen reserviert. Ich nehme an, ein Haftungsausschluss ist hier angebracht, weil wir Amerikaner sind, aber seit 9 Jahren in Deutschland leben, also sind wir mit deutschem Essen, insbesondere bayerischem Essen, vertraut. Als Vielreisende steht die deutsche Küche nicht sehr weit oben auf unserer Liste (OK, sie steht ganz unten), aber wir haben in diesem teureren Restaurant etwas Besonderes erwartet. Sowohl mein Mann als auch ich waren enttäuscht. Ich habe sein Hauptgericht nicht probiert, aber er war nicht beeindruckt. Es war Shrimps in einer Currysauce mit Banane, die ich niemals kombinieren würde, und jetzt weiß ich warum. Er sagte, es sei auch nicht heiß serviert worden. Meine normalerweise mild schmeckende Forelle Amandine war fischig und hatte mehrere Gräten. Nur die gerösteten Mandeln machten es essbar. Es wurde mit den einfachen Dampfkartoffeln serviert, was mich im Prinzip nicht stört, aber ich denke, ein teures Restaurant könnte etwas mehr Fantasie zeigen, wenn es um eine Beilage geht. Wir mussten lachen, als der Kellner einen Brotkorb herausbrachte, der zwei fast mikroskopisch kleine Brotstücke enthielt. Ich esse das Brot nicht, also war es mir egal, aber es schien unglaublich knusprig zu sein. Sogar das inbegriffene morgendliche Frühstück in unseren Hotels umfasst einen vollen Korb mit Brot und Croissants. Während ich sicher bin, dass viele Gäste die Atmosphäre im Becher charmant und altmodisch finden, wirkte es einfach alt und brauchte ein Facelifting. In ähnlicher Weise war es trotz der Anwesenheit anderer Gäste im Speisesaal so still, dass ich mit meinem Mann scherzte, dass wir praktisch das Herz des anderen schlagen hörten! Es schien nicht normal, so leise zu sprechen. Um ehrlich zu sein, war mir zum Schreien zumute. Gegen Ende unseres Essens saß eine Familie mit einem gesprächigen kleinen Mädchen, und ihre etwas laute Anwesenheit war eine Erleichterung nach all dieser Stille. Es tut mir leid, so negativ zu sein, aber entweder könnte dieses Restaurant besser sein, oder mir fehlt einfach die richtige Wertschätzung für die altdeutsche Küche."

Armeemuseum

Armeemuseum

Unterstadtstr. 2, 88709 Meersburg (Bodensee), Baden-Wurttemberg, Germany

Sushi • Cafés • Asiatisch • Mexikanisch


"Wir haben am 31.10.16 erstmalig das Lokal besucht. Das Essen war überragend lecker, sehr empfehlenswert. Ich hatte den Beilagensalat mit einem hervorragenden Dressing, danach das Filetsteak, das sehr zart und super gebraten war. Der Fischteller meines Mannes war auch lecker. Besonders hervorzuheben- das frische Gemüse, weil man oft Tiefkühlware bekommt. Die Dessertauswahl war sehr fein, schön dekoriert. Excellent.Ein Kompliment an die Küche! Gern wieder!Unser Kellner, ein junger Mann, war leider schlecht gelaunt, sehr wortkarg, wirkte sehr gestresst, rannte durch das Restaurant. Leider übertrug sich dieses Rumgehetze auf unseren Abend, den wir eigentlich genießen wollten.Der Gruß aus der Küche wurde wortlos hingestellt, eine Erklärung zum Dipp wäre angemessen gewesen. Diese Wortlosigkeit wiederholte sich, nur die allernötigsten Sätze wurden geäußert, schade. Der Höhepunkt war, dass er in seiner Muttersprache(?) fluchte, auf der Kasse herumschlug und die darüber angebrachte Speisekarte/ Preisliste wütend durchblätterte. Dieses blieb auch dem Nachbartisch nicht verborgen.Beim Servieren des Salates hob ich den kleinen Vorspeisenteller hoch, der schon leer war, um Platz zu machen. Er ließ mich mit diesem Teller in der Hand sitzen, nahm ihn mir nicht ab, räumte ihn nicht ab. Hätte ich den Teller zur Seite gestellt- ok, aber ich hatte ihn hochgehoben! Den Gast voll ignoriert...Ich möchte dem jungen Mann nicht unrecht tun und hoffe auf einen einmaligen Ausrutscher. Im Servicebereich sehe ich sein Verhalten als ein absolutes No go.Ich erwartete mit Spannung eine Antwort auf meine Beschwerde, die ich direkt an das Restaurant richtete und habe bewusst erst einmal nicht auf diesem Gastroportal geschrieben, da ich ihnen privat mitteilen wollte, was uns sehr gestört hat. Leider kam keine Antwort. Der Service sollte dem hohen Niveau der Küche angepasst werden. Mit freundlichen GrüßenKatrin Klarmann"

Löwen

Löwen

Marktplatz 2, Meersburg (Bodensee), Baden-Wurttemberg, Germany, 88709

Cafés • Kaffee • Deutsch • Europäisch


"Das Haus selbst, also seine Fassade, die Aufmachung, auch die Gaststube... märchenhaftes (historisch leicht kitschiges) Meersburg, wofür es berühmt ist. Da ist nichts gegen zu sagen, es hat historischen Charme und es gehört zu den auffälligsten Häusern in der Oberstadt.Wir waren vor vielen, vielen Jahren dort einmal essen und es war damals "bürgerlich besonders".Nun waren wir wieder da und: ...enttäuscht!Einmal abgesehen davon, dass die Bedienung etwas überfordert und recht umprofessionell wirkte (was damals - s. o. - noch ein No-go in diesem Haus gewesen wäre, da gab es "Gelernte"), das Essen -und darum geht es bei einem Restaurant nun mal in erster Linie- war relative Einfach-Küche mit Null-Acht-Fünfzehn-Zutaten.Mein Fisch (der war an sich gut) wurde regelrecht von der "mediterranen Anrichtung" geschmacklich verunstaltet. Ich verstehe etwas von mediterraner Küche und guten Zutaten: das hier Gebotene war sauer eingelegte Supermarktware... ich würde es nie wieder essen.Die Preise sind durchaus als überdurchschnittlich zu bewerten. Auch beim Wein schlägt man gern etwas extra auf... das ist so lange an einem solchen Touristen-Hotspot in Ordnung, wenn denn auch die Leistung stimmt.Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist m. E. im Löwen zu Meersburg in die Schieflage geraten.Vielleicht schadet zuviel "Tourismusmassen-Verwöhnung" (die kommen eh) und man strengt sich nicht mehr so recht an?Schade um dieses schöne, traditionsreiche Kleinod."