Schwentinental
Athena

Athena

Jahnstraße 19, 24223, Schwentinental, Germany

Zoos • Kebab • Asiatisch • Meeresfrüchte


"Im Sommer hat sich ein neues griechisches Restaurant in den Räumlichkeiten des vor etwa einem Jahr geschlossenen griechischen Restaurants direkt am Schwentinentaler Freibad etabliert. An diesem Freitag hatte ich zunächst einen Besuch in der Pizzeria Perino im Stadtteil Klausdorf vor, entschied mich dann aber, diesen neuen Griechen auszuprobieren. Als ich ankam, fuhr gerade ein weiteres Fahrzeug von den Außenparkplätzen weg, und ich parkte dort mein Auto. Beim Betreten des Lokals fiel mir auf, dass etwa die Hälfte der Tische besetzt war. Hinter dem Gewölbe konnte mich niemand sehen, und als ich das Gasthaus betrat, bemerkte ich eine junge Servicemitarbeiterin, die gerade einen Tisch am Fenster neu eindeckte. Sie begrüßte mich freundlich und meinte, ich könne mir einen freien Tisch aussuchen. Ich nahm Platz an dem frisch gedeckten Tisch am Fenster und erhielt kurz darauf die Speisekarte. Das Angebot unterscheidet sich nur geringfügig von anderen griechischen Restaurants in Deutschland, allerdings scheinen mir die Preise etwas höher zu sein als bei vergleichbaren Anbietern, teils sogar deutlich. Die komplette Speisekarte findet man auf der Homepage des Restaurants: [hier Link] Mein Hunger war in einem normalen Rahmen, daher wählte ich die Nr. 113, „1 Fleischspieß und Gyros“ (13,90 €), und wurde von der Bedienung gefragt, ob ich als Beilage Tomatenreis, Pommes oder beides möchte. Ich entschied mich für die Pommes und bestellte ein alkoholfreies Weißbier (0,5l für 4,30 €). Das Bier kam in kurzer Zeit und war gut temperiert. Kurz darauf brachte die Bedienung eine kleine Schüssel mit Salat und einen Korb mit drei Scheiben Weißbrot, sowie eine kleine Schüssel mit Kräutermayonnaise. Das Brot war frisch, aber die Mayonnaise entsprach nicht ganz meinem Geschmack, deshalb ließ ich sie nach einer Scheibe Brot stehen und widmete mich dem Salat. Dieser bestand aus gehobelten Portionen von Weißkohl, Rotkohl und Karotten, gekrönt von einer Gurkenscheibe, einem Tomatenstück und zwei schwarzen Oliven. Zusätzlich gab es einen Joghurt-Dressing, bei dem ich mir nicht sicher war, ob er selbstgemacht oder fertig war; der Geschmack war jedenfalls gut. Als ich die letzten Brösel des Salats gegessen hatte, kam die Bedienung und servierte mir meinen Hauptgang. Rechts lag eine Portion Gyros, links ein etwas chaotischer Haufen Pommes, im Hintergrund eine kleine Salatgarnitur mit einem Klecks Tsatsiki auf einem Blatt Lollo Rosso. Auf dem Gyros befand sich ein recht großes Fleischstück, garniert mit vielen grob geschnittenen Zwiebeln. Die Pommes waren frisch, heiß und knusprig, das Gewürz ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Das Gyrosfleisch hatte wenig Fett, und das vorhandene Fett war gut gegrillt. Allerdings vermisste ich deutlich die sonst üblichen schmackhaften Grillröstungen an den kleinen Stückchen; stattdessen fand ich dort eine Art Paste aus Kräutern und Gewürzen, die den intensiven Geschmack bestimmte. Auf dem Spieß befanden sich sechs Stücke Schweinefilet, außen leicht gegrillt und gut gewürzt. Leider waren die Stücke jedoch ziemlich dick geschnitten und innen nicht mehr zart und saftig, sondern eher fest, sodass kräftiges Kauen notwendig war. Schließlich schien das Tsatsiki aus einer Mischung von Joghurt und Quark gerührt zu sein; die Konsistenz war gut, das Aroma ebenfalls, der Knoblauchgehalt hielt sich im mittleren Bereich. Kurz nachdem ich meinen Teller geleert hatte, erschien ein junger Kellner mit erkennbarem Migrationshintergrund, der jedoch akzentfrei Englisch sprach, und fragte, ob es mir geschmeckt habe. Dann räumte er den Tisch ab, und ich bat um die Rechnung. Er fragte dann, ob er mir einen Ouzo anbieten könne, was ich sehr gut fand, da nicht jeder Gast diesen Schnaps trinkt. Insgesamt war das durchgehend junge Personal sehr bemüht und freundlich, für meine Begriffe fehlte es nur ein wenig an Routine."

Pizzeria Bella Italia

Pizzeria Bella Italia

Inh. Emilio Mega, Bahnhofstraße 34, 24223 Schwentinental, Germany, Germany

Pizza • Sushi • Fast Food • Asiatisch


"Am Ende eines Wochenendes hatten wir keine Lust zu Hause zu kochen. Also beschlossen wir, den Abend im kleinen italienischen Restaurant in Raisdorf zu verbringen. Madame hatte Bedenken, ob wir einen Tisch bekommen würden, nur die Aktivitäten der deutschen Nationalmannschaft an diesem Abend hatten wohl die meisten potenziellen Gäste vom Besuch des Restaurants abgehalten. Als wir eintraten, wurden wir freundlich von einem Mitarbeiter begrüßt und konnten uns einen Platz im Restaurant aussuchen, an dem nur eine Familie an mehreren zusammengeschobenen Tischen saß. Kaum hatten wir Platz genommen, wurde uns bereits die Speisekarte gereicht. Die beiden jungen Damen schienen in der zweiten oder dritten Generation in Deutschland zu sein, ein kaum akzeptabler italienischer Akzent schien mehr dazu dienen zu wollen, die passende Atmosphäre im Restaurant zu schaffen. Trotz allen Bemühungen der beiden war jedoch klar, dass sie keine gastronomische Ausbildung genossen hatten, aber sie taten es mit Freundlichkeit und Engagement. Die Angebote auf der Speisekarte prägen das typische Programm eines kleinen italienischen Restaurants in Deutschland, sind daher an deutsche Erwartungen und Verhaltensweisen angepasst. Es gibt also eine Auswahl an Pizzen, Pasta und Salaten, bei Fleisch- und Fischgerichten ist die Auswahl etwas dünn. Madame wählte "Macheroni all’Arrabiata" (8,50 €) und ich die "Canneloni di Carne, gefüllte Pasta mit Hackfleisch, Ricotta und Käse" (8,50 €). Zu trinken bestellten wir eine Flasche Mineralwasser (0,75l für 2,60 €), die auch nach sehr kurzer Zeit gebracht wurde. Das Restaurant war so leer wie die Fußballer an diesem Abend, an dem sie eine ihrer großen Leistungen erbringen sollten. Entsprechend eilte die Küche, um unser Essen so schnell wie möglich zuzubereiten, da man die erwarteten letzten Gäste erwartete. Nach etwa zehn Minuten wurden die beiden Teller serviert, die Nudeln waren zwar etwas "altbacken", die Arrabiata-Sauce zu den Macheroni und auch die Hackfleischfüllung in den Canneloni sehr gut und schmackhaft. Wir waren beide gut gesättigt und sehr zufrieden mit dem Restaurantbesuch. Ambiente Rustikale Einrichtung mit offenen hellen Holzbalken und teilweise weiß, teilweise ockerfarben gestrichenen Wänden, die Möbel aus hellem Holz, die Stühle mit zentral gepolstertem Rücken mit gestreiftem Stoffbezug. Die Tische waren mit weißen Stofftischdecken und Decken in Altrosa bedeckt, die Plätze mit Besteck und Servietten versehen. Auf jedem Tisch befanden sich ein Windlicht aus Glas und Salz- und Pfeffermühlen. Sauberkeit Kein Staub in den Ecken, keine Krümel auf dem Boden, also gut gepflegt. Teller, Gläser und Besteck waren ebenfalls sauber, wir haben die Toiletten nicht besucht."