Wernigerode Wernigerode
Piazza Colombo

Piazza Colombo

Marktstraße 9, 38855 Wernigerode, Germany

Pizza • Pasta • Fisch • Kaffee


"Ich habe noch nie so einen arroganten Service erlebt. Wir hatten bereits eine Woche im Voraus einen Tisch für Samstag, den 28.12.2014, reserviert. Als Einheimische sind wir uns des Platzmangels in den Restaurants während der Hochsaison, besonders um den Jahreswechsel, bewusst. Wir waren früher schon einmal dort essen und grundsätzlich zufrieden. Doch was uns an diesem Samstag geboten wurde, war eine Frechheit. Zum Zeitpunkt der Reservierung war kein Tisch frei. Auf Nachfrage wurden wir um etwas Geduld gebeten, was ja nicht schlimm ist. Allerdings wurden wir anschließend komplett ignoriert. Wir warteten dann im Eingangsbereich. Der Chef bat hektisch eine Mitarbeiterin, uns zu einem Tisch im ersten Stock zu bringen. Der Raum, ausgestattet mit zwei Tischen, erinnerte eher an einen Konferenzraum. In der Ecke stand eine große Lautsprecherbox, aus der laute Musik kam. Der Raum sah aus, als wäre dort gerade eine Feier zu Ende gegangen. Die Toiletten in der oberen Etage waren sehr schmutzig, es gab keine Papierhandtücher mehr und die Abfalleimer waren überquellend. Unser Tisch war schmutzig, nicht eingedeckt und lieblos aufgestellt. Nachdem wir darum gebeten hatten, die Tischdecke und die völlig verdreckten Servietten auszutauschen, kam die Mitarbeiterin mit einem Putztuch, um den groben Schmutz aufzuwischen. Dann wurden die Speisekarten lieblos abgelegt. Schließlich entschieden wir uns zu gehen. Ich schilderte dem Chef im unteren Restaurant die Situation. Als Antwort erhielt ich nur ein Schulterzucken mit dem Hinweis, dass wir doch Plätze im schönsten Raum des Restaurants bekommen hätten. Das war gegenüber unseren Freunden, die ein paar Tage im Harz zu Besuch waren und mit denen wir einen schönen Abend verbringen wollten, schon peinlich. Daher ist dieses Restaurant, besonders wegen Herrn Beqiri und seiner Arroganz, für uns gestorben. Schade, denn die Küche ist eigentlich recht gut. Als Einheimische wissen wir jedoch auch, dass es Restaurants gibt, in denen man willkommen ist."

Zum Eselskrug

Zum Eselskrug

An der Malzmuhle 1b, 38855 Wernigerode, Saxony-Anhalt, Germany

Tee • Buffet • Schnitzel • Vegetarisch


"Hier ist die überarbeitete Restaurantbewertung auf Deutsch: Aufgrund unserer Fahrt mit der Schmalspurbahn zum Brocken entschieden wir uns, in diesem Restaurant zu essen. Wir wollten im Biergarten Platz nehmen, als wir eintraten, rief die Kellnerin: „Kommt gleich.“ Wir dachten, sie meint uns. Nachdem wir gefühlte Minuten hilflos herumstanden, raunzte uns die Kellnerin an, warum wir uns nicht hinsetzen würden. Ihr kommandierender Ton erinnerte uns stark an frühere Zeiten. Eigentlich hätten wir sofort gehen müssen, denn ein solcher Umgang und die fehlende Freundlichkeit sind es nicht wert, Geld auszugeben. Dann ging es an die Auswahl des Essens. Überraschenderweise war der Reis aus, da am nächsten Tag Ruhetag sei. Auf meine Frage, warum man dann den Reis nicht zubereiten könne, antwortete sie, dass ich dann etwa 45 Minuten warten müsse. Ich hatte tausend Fragezeichen im Gesicht und meinte, dass die Zubereitung von Reis doch keine 45 Minuten in Anspruch nehmen könne... Im Normalfall könnte man annehmen, dass es bei berechtigten Hinweisen des Gastes, der für diese „Leistung“ bezahlt, eine Art Einsicht gibt, doch weit gefehlt. Als das Essen nach nur wenigen Minuten kam, war auch dies eine Enttäuschung. Es lohnt sich nicht, hier zu speisen. Da die Küche nicht die Mühe aufbringen wollte, einfachen Reis zu kochen, entschieden wir uns für Hähnchen mit Bratkartoffeln. Das Essen war weder frisch noch geschmacklich erwähnenswert – bis auf einen wirklich selbstgemachten und sehr guten Bohnensalat war alles andere vorgekocht, und die Saucen waren künstlich hergestellt. Auch hier fragten wir, warum dies so sei. Die Antwort der Kellnerin: „Es steht ja auch nicht in der Speisekarte, frisch zubereitet.“ Man sollte meinen, dass man in Restaurants tatsächlich nach alter Schule bekocht wird, da es so etwas wie ein Ehrgefühl der Köche geben sollte. Tütenessen sollte man definitiv in einem Restaurant, insbesondere in dieser Preisklasse, nicht erwarten müssen. Das Schlimmste an allem war jedoch die fehlende Einsicht. Daher kann ich allen zukünftigen Besuchern nur raten, in andere Restaurants zu gehen, wo das Kochen beherrscht wird und der Service freundlich und zuvorkommend ist. Empfehlenswert sind hier das Kartoffelhaus und das Brauhaus – hier liegen Welten zwischen dem Restaurant Zum Eselskrug und den beiden anderen Restaurants. Es wäre sehr gut, wenn die Küchenprofis einmal unangekündigt das Restaurant Zum Eselskrug testen würden."

Am Nicolaiplatz

Am Nicolaiplatz

Breite Str. 17, 38855 Wernigerode, Saxony-Anhalt, Germany

Bier • Suppe • Hühnchen • Mexikanisch


"Bei unserem Besuch zeigte die Altstadt von Wernigerode ein wenig Bröckeligkeit, zahlreiche Baustellen zwangen zu bestimmten Umwegen. Auch zwei grundsätzlich interessante Restaurants hatten größere Baustellen direkt vor der Tür, und der Service konnte nicht garantieren, dass der Baustellenlärm nicht wieder beginnen würde. Ein wenig weiter schien das "Brauhaus" eine Option zu sein, aber als wir näher kamen, stellten wir fest, dass es sich um ein türkisches Restaurant handelte, auf das wir keine Lust hatten. Aber nur wenige Schritte weiter fanden wir das Restaurant und Gasthaus am Nicolaiplatz direkt an der Ecke des Nicolaiplatzes, wo gerade ein freier Tisch draußen stand. Wir nahmen an diesem Tisch Platz und fanden die beiden laminierten Blätter der Speisekarte halb unter einem Deck. Deutsche Küche mit einem östlichen Teil, das unvermeidliche Wurstfleisch war auch hier präsent, aber wir hatten ein Tagesangebot an einem näheren Stand gesehen, das uns viel mehr anzog: "Schnitzel mit Pfifferlingen und Bratkartoffeln" für 15,90 €. Ein wenig später kam eine Bedienung an den Tisch, begrüßte uns und nahm dann die Bestellung auf: Eine große Cola light für die Dame (0,4l für 3,70 € und ein alkoholfreies Hefeweißbier für mich (0,5l für 4,20 €). Der Service bedankte sich und verschwand um die Ecke im Haus, kam dann nach kurzer Zeit durch die Tür ein paar Meter neben unserem Tisch heraus und servierte die Getränke. Die coronabedingte Einbahnkontrolle erforderte vom Personal einige zusätzliche Meter, aber das Erscheinungsbild war dennoch freundlich und immer präsent. Angesichts der Tagestemperaturen von etwa 32 °C waren die Getränke teilweise verdunstet, bevor sie richtig im Magen ankamen. Dementsprechend war mein Weißbierglas fast leer, als die Bedienung die Teller mit unseren Portionen brachte. Bevor ich etwas sagen konnte, fragte sie, ob ein Bier sein könnte, was ich sofort bestätigte. Und dann das Essen: frische Sprossen in einer leichten Rahmsauce mit einigen sehr kleinen Speckwürfeln darin. Bratkartoffeln, die auch diesen Namen verdienten, mit Röstpunkten auf jedem Stück, gut gewürzt und ebenfalls mit Speck. Und dann die Portionen: zart und saftig, nicht zu dick, mit einer goldbraunen Kruste in verschiedenen dunklen Tönen, die leicht vom Fleisch abprallte. Ich habe schon lange kein so gut zubereitetes Schnitzel gegessen, zwischen diesem und den heute leider weit verbreiteten Exemplaren aus der Fritteuse liegen Welten! Wir haben beide gut gegessen und uns dort sehr wohlgefühlt."