Bolognaise
Auberge d'Hauterive

Auberge d'Hauterive

Rue Croix-d'Or 9, 2068 Hauterive , Hauterive NE, Switzerland

Cafés • Pizza • Fast Food • Mexikanisch


"Wir, 23 Teilnehmer des „Collège Gastronomiques Suisse“ vom Club des 7-7 trafen uns für ein Testessen am 2. März 2017 in der Auberge d’Hauterive, Hauterive. Zum Apéro versammelten wir uns im Bistro-Teil. Es wurden feine Apéro-Häppchen serviert. Kleine Windbeutel mit Mousse gefüllt, ein Süppchen von Kresse/Erbsen und kleine Würfel von Entenleber Terrine. Dazu wurde uns ein Rosé vom kleinen Weingarten unseres neu inthronisierten Präsidenten, Pascal Keller, serviert. Der Rosé präsentierte sich mit einer schönen, weinigen Nase und ist im Abgang gut „süffig“ ausgebaut. Hat sehr gepasst. So wurden wir gut auf das Kommende eingestimmt.Zu Tische wurde uns dann als zusätzliches Amuse-Bouche eine kleine Roulade en Vinaigrette serviert, garniert mit Eiweiss-Häubchen, darüber gestreut getrocknete Sprossen. Ein Gaumen erfrischender Start. Dazu gingen wir über zum Chasselas „Bio“ 2015, von Rossel in Hauterive. Sehr delikat, filigran und eine schöne Nase. Insgesamt ein perfekter Vertreter dieser Rebe. Sehr gut gelungen.Als ersten Gang gab es fein geschnittene Tranchen von Magret de Canard, leicht geräuchert. Angerichtet auf einer Duxelles von Champignons, garniert mit knusprigen Liebstöckel (getrocknet) und einer Noisette von Glacé aus Moutarde de Meaux. Eine sehr gelungene, unerwartete Geschmackskombination. Dazu fuhren wir mit dem Chasselas „Bio“ weiter. Er passte ebenso ausgezeichnet zu diesem Gang.Dann standen Palée du Lac (Felchenart aus dem Neuenburgersee) vom Fischer H. Progin in Hauterive auf dem Menu. Serviert „au beurre noisette“. Jedoch diese in gefestigter, krokanter Form als „Blatt“ über die Filets gelegt. Zusammen mit dem sehr zarten Filet eingenommen, ergibt sich eine rassige Note und ein interessanter Gegensatz. Garniert mit einer Pressé von Krautstielen und Mangold (in der Mitte weiss durch die Stiele), abgeschmeckt mit dem Sud von Saucisson Neuchâtelois. Sehr interessant, auch unter Berücksichtigung des doch eher „fetten“ Fleisches der Felchen. Diese Kombination erinnerte mich an einen Omble chevalier in Verbindung mit Chorizo anlässlich eines anderen Testessens. Dazu reichte man uns einen Chardonnay barrique Expression 2015, von Gerber in Hauterive. Die Nase sehr arten-typisch, nicht zu viel und nicht zu wenig Vanille-Note, also vorsichtiger Holzausbau. Guter Abgang. Die Wahl passte ausgezeichnet zum Gericht.Als Hauptgang gab es eine Variation vom Lamm aus Pont-de-Martel. Je ein Stück vom Gigot und Schulter und eine Boulette. Garniert mit Gnocchi à l’Oseille (jedoch als kleine Gries-Galette angerichtet), junges Zwiebelgemüse und junger Sellerie leicht „confit“. Und ganz wenig, feine „Rilletes“ vom Lamm als Garnitur. Ein leichter Jus rundete die Geschmacksnoten ab. Ein Gamaret Cave de la Ruelle 2015, Auvernier, begleitete den Gang. Eine schöne Nase, voll im Gaumen, noch jugendlich aber mit Potential. Sehr gut gepasst zum Gericht.Eine 3er Käseauswahl aus dem Maison du Fromage, Sterchi aus Neuenburg folgte. Ein feiner „saftiger“ Gruyère, ein Bleuchâtel und ein Waadtländer Bergkäse. Begleitet mit Nüssen und Brot. Dazu wurde eine Cuvé aus Malbec Merlot der Domaine de la Grillette 2012, Cressier, gereicht. Tiefe Nase, dunkles rot, voll im Gaumen, leicht ledrige Note, schon gut entwickelt und passte insbesondere (erstaunlicherweise) ausgezeichnet zum Beauchâtel.Zum Dessert gab es Mandarinen leicht kandidiert, mit kalter Mousse von weisser Schokolade / Tapioka mit Safran (super!), und als Kontrast kleine „Schnee-Eier“, alles verbindend auf Tapioka-Crème angerichtet. Eine luftige und sich leicht „anfühlende“ Genüsslichkeit. Dazu servierte man uns einen Petit-Arvine, mi-flétri, aus Fully.Die Küche von Nicolas Toussaint wird sich weiter entwickeln. Sie hat den Höhepunkt noch nicht erreicht. Man wird weiter von ihm hören. Die Teller sind jeweils reich und photogen ausgarniert. Er sucht nach neuen Geschmacks-Kombinationen. Wir genossen ebenfalls einen sehr aufmerksamen und professionellen Service. Küche und Restaurant stellen sich sehr gut auf einander ein."

Schwarzwaldhof

Schwarzwaldhof

Freiburger Str. 2, 79856 Hinterzarten, Baden-Wurttemberg, Germany

Diner • Deutsch • Fast Food • Vegetarisch


"Zunächst zu den positiven Aspekten:- Sitzgelegenheiten im Freien - solides Essen- angemessene Preise- Portionsgrösse auch für Leute mit gutem Appetit geeignetNegativ:- lange Wartezeiten beim Service- Steht der Schweinskrustenbraten auf der Karte, dann erwartet man als Gast einen Braten mit einer Kruste. Wenn die nicht gelungen ist, was passieren kann, dann kann man den Gast zumindest informieren oder ihm eine Alternative anbieten. Auf Nachfrage beim Service wurde die Kruste serviert, die nicht gelungen war und deshalb beim ersten Mal nicht rausging. Beim Abräumen fragte der Kellner, ob wir zufrieden gewesen wären. Meine Begleitung sagte, dass sie sich sehr auf den Braten gefreut hatte und daher nicht 100% zufrieden sei. Der Kellner versprach als Entschädigung einen Espresso, der auch serviert wurde. Bald darauf informierte er uns jedoch, dass seine Kollegin den Espresso nicht genehmigen würde und wir den bezahlen müssten. Ansonsten bot er uns den Umweg über den Geschäftsführer an. Da er sich mit der Aktion um sein eigenes Trinkgeld gebracht hatte, haben wir von dem Vorschlag abgesehen.Lieber Geschäftsführer, bitte den Service besser instruieren, dann gibt es auch wieder Trinkgeld. Die schlechte Bewertung mag hart erscheinen, aber wir haben uns leider sehr veralbert gefühlt. Dennoch gehe ich davon aus und hoffe, dass das ein Einzelfall war."

Himmelhof

Himmelhof

Swarovskistraße 19, 6130 Schwaz, Austria

Sushi • Asiatisch • Fast Food • Mexikanisch


"Ich wurde von einigen meiner Geschäftspartner zum Abendessen eingeladen. Ich war schon oft an diesem Restaurant vorbeigekommen, wusste aber nicht, warum ich in der Vergangenheit noch nie hierher gekommen bin. Trotzdem war ich ziemlich aufgeregt, hier zu sein, da ich von meinen Kollegen vor Ort einige sehr gute Kritiken über das hier servierte Essen gehört hatte. Lassen Sie mich also wie immer mit der Inneneinrichtung und dem Ambiente beginnen. Kurz gesagt, der Ort ist recht gut gestaltet und geplant. Ich glaube, es gibt einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich. Wir hatten einen reservierten Tisch und ich muss sagen, dass der Platz sehr gefragt ist. Reservieren Sie Ihren Tisch bitte im Voraus. Ich persönlich habe zwei große Gruppen gesehen: Eine feierte den Geburtstag von jemandem und die andere war wahrscheinlich eine Gruppe von Kollegen aus einem der nahegelegenen Unternehmen in Schwaz oder Jenbach. Der Gastgeber war ein charmanter Mann. Ich hörte, wie er mit meinem Geschäftspartner fließend Italienisch sprach und mit meinen anderen Geschäftspartnern neben Deutsch auch fließend Englisch mit mir sprach. Internationale Reisende können also auf jeden Fall vorbeischauen. Insgesamt war die Einrichtung recht gut gemacht und ordentlich gepflegt. Nun zum Menü. Die Speisekarte war typisch für ein Signature-Restaurant. Bietet weder zu viel noch zu wenig. Passt einfach perfekt zu jeder Geschmackspalette (Ein Schild eines Boutique-Restaurants). Das hier servierte Essen ist italienisch und österreichisch (insbesondere Tiroler, wenn ich das sagen darf). Also bestellte die Gruppe, die ich begleitete, ein Risotto, Rumpsteak, eine Tiroler Spezialität aus gegrilltem Rindfleisch, gemischt mit hellen Bratkartoffeln, sowie jeweils eine Vorspeise, und ich persönlich bestellte als Vorspeise einen Oktopussalat und ein Hirschsteak mit Pilzpfeffer Soße und frittiertes Kartoffelpüree. Das erste Merkmal eines guten Restaurants ist die Art und Weise, wie es serviert wird, sagen wir mal die Präsentation. 50 % des Gefühls ist positiv, wenn das Aussehen gut ist. Die anderen 50 % hängen davon ab, wie sich Ihre Geschmacksknospen anfühlen. Kurz bevor unser Hauptgericht serviert wurde, wurden zwei Körbe voller Brot mit einer schönen Auswahl serviert, begleitet von einem Thunfischaufstrich und zwei anderen verschiedenen Arten anderer Aufstriche (ich erinnere mich leider nicht an den Namen). Ich glaube, diese Aufstriche werden selbst hergestellt und schmecken wirklich gut. Wenig später wurden die Vorspeisen und die Salate serviert. Der Oktopussalat war sehr gut mit bestreuten Soßen, Öl und möglicherweise etwas Essig vermischt, da es sich um eine kalte Vorspeise handelte. Es hat wirklich gut geschmeckt. Anfangs war ich etwas besorgt, da ich noch nie zuvor kalten Tintenfisch probiert hatte, aber ich wurde nicht enttäuscht. Eine 5/5 für dieses Gericht. Wenig später wurde mir das Hirschsteak serviert. Die Portionsgröße war zwar etwas klein, da die Hirschsteak-Medaillons klein waren, aber das machte mir nichts aus, da ich eine Vorspeise hatte, aber wenn jemand keine Vorspeise hat und diese bestellt, würde ich empfehlen, dass er auch etwas anderes bestellt machen Sie mit. Ich muss sagen, das Hirschsteak war einfach fabelhaft. Ich hatte ausdrücklich darum gebeten, dass das Fleisch wirklich gut durchgebraten ist (als Inder bin ich es nicht gewohnt, einen Hauch von Rot in meinem Steak zu sehen). Obwohl das Fleisch gut durchgegart war und die Rottöne verschwunden waren, ließ es sich sehr gut kauen. Die Pilz- und Pfeffersauce war einfach großartig. Das frittierte Kartoffelpüree war gut, aber nichts für jemanden, der sehr kalorienbewusst ist: Insgesamt tolles Essen. Allerdings muss ich sagen, dass das Restaurant etwas teuer ist. Wenn Sie jedoch gutes Essen probieren möchten, müssen Sie Ihren Geldbeutel ein wenig lockern. Alles in allem ein toller Ort und sehr zu empfehlen."