Karaage Karaage
Suzuki Nomnom Kitchen

Suzuki Nomnom Kitchen

Rumfordstraße 40, 80469, Muenchen, Germany

Salat • Abholung • Japanisch • Asiatisch


"Ich liebe ihr Ichigo Daifuku, das Erdbeer-Mochi. Ich möchte wirklich wissen, wo sie diese großen, saftigen und süßen Erdbeeren hergeben. Haben sie es zu Hause angebaut, weil ich selten Erdbeeren im Supermarkt gefunden habe, die so hochwertig sind. Ich war noch nicht in Japan, aber ich habe gehört, dass die Qualität der Erdbeeren dort, obwohl teuer, eine der köstlichsten der Welt ist. Ich wäre schockiert, wenn sie das aus Japan importieren würden, aber sie haben definitiv die japanischen Standards für Erdbeeren erfüllt! Das Mochi ist so weich, ich denke, es ist frisch zubereitet, weil das im Laden gekaufte Mochi einige Konservierungsstoffe enthält und die Textur nicht so weich und zart ist wie dieses. In Bezug auf das Essen habe ich ihre Karaage-Bento-Box (japanisches Brathähnchen) bekommen, die jeden Samstag erhältlich ist. Es ist definitiv nicht frisch, heiß aus dem in Öl gebratenen Hähnchen, da es sich um eine Bento-Lunchbox handelt, also ist es kalt. Ich bevorzuge frisch gebratenes Hühnchen, aber ich kann nicht leugnen, dass die Gewürze genau richtig sind. Das Hühnchen ist feucht und würzig, also habe ich es als Bento-Box-Option wirklich genossen. Ich hasse trockenes Hühnchen, also gebe ich hier Punkte für die Saftigkeit. Sie bieten auch kleine Snacks an, wenn Sie nur ein bisschen hungrig sind, wie Onigiri (Reisbällchen). Mein persönlicher Favorit ist der Lachs-Onigiri."

Appare

Appare

Balduinstraße 10, Cologne, Germany, 50676

Sushi • Salate • Eiscreme • Japanisch


"Im „Appare“ gibt es ein Menü für 38 Euro mit acht Auswahlmöglichkeiten für die Vorspeisen und sieben Alternativen für die Hauptgerichte. Als Amuse Bouche wird auf dem Weg ein Duo aus kleinen Appetizern und Suppe serviert. Zusätzliche Gänge werden mit 9,50 Euro berechnet. Desserts gehen ebenfalls extra. Es wird auch ein Mittagstisch unter 20 Euro angeboten. Als Amuse Bouche gibt es marinierte, geräucherte Makrele auf Krautsalat, der geschmacklich mit Yuzu abgeschmeckt ist. Das ist ein netter, aber doch recht harmloser Appetizer. Das folgende Duo besteht aus gebratenen Paprika mit einem Fischstück, etwas Crunch und einem fein abgestimmten Salat. Der schwarzwurzelhaltige Salat ist sehr grasig, nicht sehr prägnant und ziemlich europäisch. Diesmal wurde jedoch der pflichtbewusste Einstieg dem lebhaften Unterhaltungswert geopfert. Oder war es der Hunger? Von den Vorspeisen wählen wir das Tataki aus Entenbrust. Das Fleisch ist rosé und hat eine schöne Würze und leichte Schärfe. Ich beginne mit dem Escabeche von Sardinen. Das erinnert ein wenig an Brathering, und die frisch angemachte und säuerliche Brühe ist gut, doch insgesamt fehlt mir hier etwas Besonderes. Wir bestellen einen zusätzlichen Appetizer und bewegen uns dann mit Sashimi und Tempura in wohlbekannte Gefilde. Das Sashimi von Thunfisch, Muschel und Rotbarsch hat eine gute Produktqualität, und es gibt zwei Sorten Wasabi und Sojasauce. Die Tempura von Garnelen, Fisch und verschiedenen Gemüse kann ebenfalls mit einem sehr feinen, knusprigen Teig überzeugen. Dazu gibt es eine milde Sauce sowie geriebenen Rettich und Ingwer. Bei den Hauptgerichten wählen wir einerseits den mit Miso glasierten Lachs. Das opulente Stück ist zwar gebraten oder gegrillt, aber trotzdem saftig; die Beilagen (Bohnen, Romanesco, grüner Spargel, Austernpilze und Kürbis) sind eher klassisch und europäisch. Da gibt es nichts zu beanstanden am Gargrad der Challans-Entenbrust. Das Fleisch ist gut rosa gebraten und wird mit rosa und grünen Pfeffer gewürzt. Ansonsten sind die Beilagen identisch. Die unterschiedlichen Garzeiten werden ordentlich beachtet; beim Servieren kommen sie allerdings entweder heiß oder kalt auf den Tisch. Mit den Desserts halten wir uns an die Eisgerichte: einmal Vanilleeis, umhüllt von einem Blätterteigmantel, mit grünem (Matcha?) aromatisierten Bruch und einem sehr cremigen Matcha-Eis sowie einem Stück ziemlich harter Papaya. Letzteres hätte ich im Hinblick auf die sonst so hohen Qualitätsstandards in der japanischen Küche nicht erwartet, aber beide Eissorten sind anderweitig sehr lecker. So war unser Treffen mit der Washoku-Küche. Abgesehen von einigen auffälligen Säurespitzen bei den Vorspeisen und Soja sowie Wasabi als Würzmittel für Sashimi und Tempura waren auch die Aromen eher klassisch und europäisch. Die Gerichte waren mehr auf eine harmonische Gesamtheit ausgelegt als auf wirkungsvolle Effekte. Ich kann nicht sagen, ob dies das Washoku-Prinzip widerspiegelt oder nur mein Eindruck auf Basis der Gerichte ist, die wir probiert haben. In jedem Fall war dies eine japanische Küche, wie ich sie bisher noch nicht kannte. Ich vermute, dass Hiroyuki Watanabe in der Küche viel selbst macht. Das könnte die eher langen Wartezeiten und die fast kalten Beilagen bei den Hauptgerichten erklären. Das sollte nicht sein. Die Menükarte ändert sich anscheinend auch nicht allzu oft. Obwohl ich während dieses Besuchs nicht ganz überzeugt werden konnte, würde ich gerne auch andere Gerichte aus der Karte probieren, denn wir haben uns wohlgefühlt. Der Service ist aufmerksam und freundlich, Hiroyuki Watanabe präsentiert sich als interessierter und kompetenter Gastgeber, und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Der Name „Appare“ steht im Japanischen als ein Aufruf zur Begeisterung. Diesmal war es jedoch noch etwas zögerlich. Aber das kann sich ändern. Bericht auch auf meinem Blog: [hier Link]"