Eisbecher Für Kinder
Hacker Pschorr Dresden

Hacker Pschorr Dresden

Altmarkt 10, 0351 Dresden, 01067, Germany

Bier • Deutsch • Getränke • Bayerisch


"Der Einkauf der letzten Weihnachtsgeschenke in der Altmarktgalerie in Dresden stand an, und nach einem ausgiebigen Shoppingnachmittag mit meinen zwei großen Mädels machte sich dann natürlich auch ein gewisser Hunger bemerkbar. Da wir bis zu uns nach Hause dann auch noch eine dreiviertel Stunde Fahrzeit aus der großen Stadt haben, beschlossen wir gleich um die Ecke auf dem Altmarkt, wo normalerweise um diese Zeit der beliebte Striezelmarkt gewesen wäre, uns eine Gastro fürs Abendessen zu suchen. Am nächsten lag da dann gleich das im Herbst 2020 neu eröffnete „Hacker Pschorr“, welches nun in den Räumlichkeiten des ehemaligen „Barococo“ residiert. Dieses hatte ich vor längerer Zeit schon bewertet, und hier auch davon berichtet, das sich die Hein Mück Group nach dem Tod ihres Gründers davon als auch vom Fischhaus am Alberthafen trennte.   Nun ist also eine bayrische Gastwirtschaft in die Räumlichkeiten gezogen, und hat natürlich auch das angestaubte Image und Inventar des Vorgängers überholt. Gastraum Der Gastraum ist ausgestattet mit rustikalen Tischen und Stühlen aus Holz, die Stühle sind nicht gepolstert, was dann nach einiger Zeit nicht unbedingt zur Bequemlichkeit und längerem sitzen im Restaurant einlädt. Blick in den Gastraum Einzig die Sitznischen als auch die langen Bänke an den holzvertäfelten Wänden sind mit leichten und dünnen Rückenpolster und noch dünneren Sitzpolstern ausgestattet. Zum reinen Essen ok, für einen längeren Bierabend eher nicht. Gastraum Wir wurden am Eingang von einer jungen Dame abgefangen, welche den 2G Status kontrollierte, und uns dann ins erste Obergeschoß schickte. Hier wartete bereits ein junger und leicht hippeliger Kerl auf uns, und führte uns in eine der Sitznischen. gemütliche Sitznischen Die Speisekarte war fix zur Hand, und so konnten wir erst einmal unsere Getränke aussuchen. Und was gibt’s in nem bayrischen Wirtshaus? Klaro, Bier. Speisekarte Also orderten wir als Getränke: ·         1x 0,5ér Hacker Pschorr Naturtrübes Kellerbier für 4,50 € ·         1x 0,5ér Hacker Pschorr Münchner Dunkel aus der Flasche für 4,50 € ·         1x 0,33ér Kracherl – Bio Limonade mit Holunder von der Zugspitze für 3,90 €   Während die Getränke an der Theke zubereitet wurden, hatten wir Zeit in der Karte mit bayrischen Spezialitäten unsere Speisen auszusuchen. Von der zünftigen Brotzeit, über Haxn und Händl, Schweinebraten und Gulasch ist für fast jeden Geschmack etwas dabei. Auszug aus der Speisekarte Auszug aus der Speisekarte Wir entschieden uns als Vorspeisen für: ·         1x Die bayrische Kartoffelsuppe mit Feine Kartoffeln cremig gekocht, mit ein bisschen Sahne abgeschmeckt, frischem Lauch und gerösteten Croûtons abgerundet für 6,50 € ·         1x Die Kräftige vom Rind Eine kräftige Rinderkraftbrühe trifft auf Leberknödel vom bayrischen Jungbullen, frischen Schnittlauch und Pfannkuchen Streifen für 6,90 € ·         1x Die Cremige vom Bergkäse Feiner, cremiger Bergkäse als kräftige Suppe mit krossen Röstzwiebeln, Petersilie und schwarzem Pfeffer abgeschmeckt für 7,50 € Als Hauptspeisen sollten es sein: ·         1x Das Originale Knusprige Wiener Schnitzel vom Kalb, von Hand geklopft, mit kalt gerührten Preiselbeeren, Zitrone und feinem Kartoffel Gurkensalat für 19,90 € ·         1x Unser Freund Die ganze Haxe vom zünftigen Schwein aus dem Ofen, und weil wir daraus eine richtige Sauerei machen, gibt’s dazu noch Semmel und Kartoffelknödel, eine kräftige Hacker Pschorr Dunkelbiersauce und Weißkraut für 19,50 € ·         1x Der Allgäuer – die Hausgemachten Käsespätzle liebkosen mit geschmolzenem Allgäuer Bergkäse, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und knusprigen Röstzwiebeln für 13,90 € Die Getränke waren nach knapp 10 Minuten am Tisch, und wir konnten obige Bestellung aufgeben. Da bayrisches Bier doch etwas anders ist als unser eher herbes, sächsisches Bier. Während das Hacker Pschorr Kellerbier ein Bier mit unverwechselbarem Charakter war: honiggolden, kernig, süffig und dennoch erfrischend mild und leicht, war das Hacker Pschorr Münchner Dunkel ein kräftiges Bier: kastanienbraun in der Farbe, vollmundig im Geschmack, mit leichtem Anklang von Karamell. Auch die Kracherl – Bio Limonade mit Holunder von der Zugspitze schmeckte kräftig nach Holunder, war aber nicht zu süß. Aber ob der Holunder wirklich von der Zugspitze kommt? Naja. 0,5ér Hacker Pschorr Naturtrübes Kellerbier; 0,5ér Hacker Pschorr Münchner Dunkel aus der Flasche; 0,33ér Kracherl – Bio Limonade mit Holunder von der Zugspitze Knappe 20 Minuten nach Bestellung wurden dann unsere Suppen von unserem hippeligen Kellner gebracht, natürlich sofort auch mit der Frage ob es uns an irgendetwas fehle. Meine bayrische Kartoffelsuppe war zwar cremig gekocht und sichtbar mit einem Schuss Sahne abgeschmeckt, obenauf noch ein paar Krümel frischer Lauch und geröstete Croûtons. Zusätzlich wurden noch drei halbe Scheiben frisches Schwarzbrot gereicht. Mir als auch meiner Frau war die Kartoffelsuppe aber zu fad. Würztechnisch fehlte hier etwas, die Suppe war für mich auch eindeutig zu dünn. Da habe ich schon bessere gehabt. Die bayrische Kartoffelsuppe mit Feine Kartoffeln cremig gekocht, mit ein bisschen Sahne abgeschmeckt, frischem Lauch und gerösteten Croûtons abgerundet Die Kräftige vom Rind war eine wirklich kräftige und sehr herzhafte und dunkle Rinderkraftbrühe mit vielen Pfannkuchen Streifen. Hier wurde wohl doch etwas zu heftig mit Maggi nachgeholfen. ein großer, würziger Leberknödel Der große, von der Konsistenz her gut gekochte Leberknödel vom bayrischen Jungbullen war ebenfalls sehr kräftig gewürzt, im Abgang sogar leicht scharf. Obenauf dieser kräftigen Brühe gab es auch wieder einige Krümel Schnittlauch sowie frisches Schwarzbrot. Die Kräftige vom Rind Eine kräftige Rinderkraftbrühe trifft auf Leberknödel vom bayrischen Jungbullen, frischen Schnittlauch und Pfannkuchen Streifen  Die Cremige vom Bergkäse – war eine dicke, cremige und kräftige Suppe aus sehr herzhaften Bergkäse, obenauf mit krossen Röstzwiebeln. Statt Petersilie war auch hier wieder Schnittlauch vorhanden. Diese Suppe war sehr lecker, allerdings hätte sie für meinen Geschmack etwas heißer sein können. Ob das aber ob des Käses machbar ist? Ich weiß es nicht. Die Cremige vom Bergkäse Feiner, cremiger Bergkäse als kräftige Suppe mit krossen Röstzwiebeln, Petersilie und schwarzem Pfeffer abgeschmeckt Weitere 20 Minuten später kamen dann auch schon unsere Hauptspeisen, gereicht durch unseren hippeligen Kellner. Auf den ersten Blick waren alle drei riesige Portionen, und so sollte es auch bleiben. Das Originale Knusprige Wiener Schnitzel vom Kalb hatte sich meine Frau gewünscht. Ein großes knuspriges Schnitzel bedeckte die Hälfte ihres Tellers. Das Schnitzel angenehm zart, nicht zu trocken, auf den Punkt genau gebraten. Zwei frische Zitronenspalten zum würzen und ein Schälchen Preiselbeeren zum dippen gab es dazu. Die Preiselbeeren klarer Convenience Food, und in unseren Augen zum Schnitzel eigentlich nicht angebracht. Dazu noch ein lauwarmer Kartoffel Gurkensalat, wie er in sächsischen Gefilden eigentlich selten ist. Aber er war frisch, angenehm gewürzt und lecker. Als kleine Beilage noch eine gegrillte Tomate sowie Ruccola(?)salat. Das Originale Knusprige Wiener Schnitzel vom Kalb, von Hand geklopft, mit kalt gerührten Preiselbeeren, Zitrone und feinem Kartoffel Gurkensalat Die Hausgemachten Käsespätzle bedeckten ebenfalls einen großen teil des dargebotenen Tellers(welcher wie eine Pfanne daher kam), und waren zudem als ordentlicher Haufen aufgeschichtet. Die Spätzle noch leicht fest im Biss, der geschmolzene Allgäuer Bergkäse gab dem ganzen einen sehr kräftigen, nachhaltigen Geschmack. Durch den vielen Bergkäse waren die Spätzle leider auch zu fettig und zu heftig, sodass die beiden Mädels nach der Hälfte ihre Speisen tauschten. Beide sagten übereinstimmend das ein ganzer Teller dieser Käsespätzle eindeutig zu viel gewesen wäre. Oben auf dem großen Berg der Spätzle waren dann noch einmal (fast zu) knusprige Zwiebelringe. Als kleine Beilage noch eine gegrillte Tomate sowie Ruccola(?)salat. Der Allgäuer – die Hausgemachten Käsespätzle liebkosen mit geschmolzenem Allgäuer Bergkäse, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und knusprigen Röstzwiebeln Nun zu meinem Freund, die ganze Haxe vom zünftigen Schwein aus dem Ofen. Unser Freund Die ganze Haxe vom zünftigen Schwein aus dem Ofen, und weil wir daraus eine richtige Sauerei machen, gibt’s dazu noch Semmel und Kartoffelknödel, eine kräftige Hacker Pschorr Dunkelbiersauce und Weißkraut Das war erstmal ein mordsmäßiges Ding. Die Schwarte sehr knusprig gegrillt, im inneren das Fleisch leider noch zu fest. Diese Haxe hätte gern noch paar Minuten mehr im Backofen schmoren können. Als Beilage je einen Semmel und Kartoffelknödel in einer sehr kräftig würzigen Hacker Pschorr Dunkelbiersauce. Der Semmelknödel ordentlich gedünstet und mit groben Stückchen Semmelbrösel versehen. Auch der Kartoffelknödel war hausgemacht und mit reichlich brauner Butter überbacken. Das ist zünftige Hausmannskost.  Einzig was man hier Weißkraut schimpfte, war eher wieder ein Weinkraut. Aber wir wissen ja, die Bayern…..  Der geneigte GG Leser wird sich jetzt sicher fragen wie hat Jenome dieses Ding geschafft. Ich kanns euch sagen: hat er nicht. Er ließ es sich einpacken, und hatte am nächsten Tag noch einmal ein vollwertiges Mittagessen davon. Unser Freund Die ganze Haxe vom zünftigen Schwein aus dem Ofen, und weil wir daraus eine richtige Sauerei machen, gibt’s dazu noch Semmel und Kartoffelknödel, eine kräftige Hacker Pschorr Dunkelbiersauce und Weißkraut Bei solch einem herzhaften, fettigen Essen darf dann natürlich auch der Verdauer nicht fehlen, und so orderten wir für den Heimweg noch einen doppelten Marillenbrand für je 5,20 €.   Unser Fazit: wir ließen zu dritt stolze 97,50 € im Hacker Pschorr am Dresdner Altmarkt. Das Hacker Pschorr ist ein weiteres Brauhaus, welches sich hier in der langen Dresdner Liste der vielen Brauhäuser und der böhmischen und bayrischen Küche behaupten will. Die Speisen waren nicht einhundertprozentig, so richtig falsch war es aber auch nicht. Schauen wir mal, wie lange man sich hier am Altmarkt behaupten kann und will."

Wolfgang's

Wolfgang's

Goschwitzstraße 27, 02625 Bautzen, Bautzen Budysin, Germany

Cafés • Deutsch • Fleisch • Mexikanisch


"Ich hatte es im Winter ja angedroht, ich komme wieder, und werde da nicht nur nächtigen, sondern auch Essen. Das ist nun geschehen. Nach kleiner Schrecksekunde beim einchecken (wir haben ihre Reservierung heute morgen aus dem System genommen..... bekam ich doch ein Zimmer, genau das, was ich auch im Winter beim Erstbesuch hatte, und ging mich nach anstrengenden Stunden der Arbeit in CZ und der Fahrt zum Hotel wieder in Zustand zu versetzen, mit dem ich das Restaurant betreten konnte. Das gesamte Ambiente von den Zimmern über alle anderen Räume macht wirklich Freude und ist mit viel Liebe gestaltet. Die Gasträume des Restaurants Wolfgang 's hängen dem nicht hinterher, vorn an der Straße die alten Apothekenräume mit zum Teil der alten Einrichtung, wo auch sehr ordentlich (kein Buffet gefrühstückt wird, hin zu den hinten anschließenden Gasträumen zur Rezeption im rückwärtigen Teil des Gebäudes. Das alles macht einen sehr gepflegten Eindruck und sucht zumindest in den gastronomischen Einrichtungen in Bautzen, die ich bisher kennen gelernt habe, seines Gleichen. Tadellos eingedeckt präsentiert sich der Gastraum, Stoffservierten, gutes Besteck und ordentliches Gläserwerk stehen auf den Tischen. Ich war schwankend, in den schönen Gastraum, oder bei einem schönem Sommerabend doch auf die etwas legerer gestaltete Terrasse? Wie immer bei mir gewann draußen bei schönem Wetter! Also die junge Dame im Service entsprechend informiert und kurze Zeit später präsentierte sich der Tisch draußen in ähnlichen Zustand wie die Tische drinnen. Die Karten kamen und ich bestellte mir erst einmal ein Glas Pils, ausgeschenkt wird das heimische Landskron Bier. Die Karte hatte ich ja schon bei meinem ersten Besuch erfreulich befunden. Jetzt hatte ich endlich die Möglichkeit, zu schauen, ob das, was sich so verlockend las, auch so gut serviert werden würde. Ich las hin, ich las her und erinnerte mich einer Konversation mit dem Kollegen Borgi über die im Vergleich zu Hauptspeisen deutlich kreativeren Vorspeisen bei einigen Restaurants und fragte ob es möglich sei, nur aus den Vorspeisen Gänge zu wählen, kein Problem war die erfreuliche Antwort. Aus der Weinkarte hatte mich sofort ein Wein aus Deidesheim angelächelt. Einen Riesling der sich selber mit bone dry tituliert, den brauche ich nicht zu bestellen, wenn meine Frau dabei ist, aber ich war allein! Jahrgang 2016 von Reichsrat von Buhl: Voll durchgegoren mit 1,1 g Restzucker pro Liter, dass war eine knackige Ansage. Leichte 12 Alkohol verkündete das Etikett, als ich verkostete. Das war ein wirklich guter Tropfen aus der Pfalz, für den in der Karte unter 30 EUR aufgerufen wurden. Der durfte bleiben, und ich muss nach jahrelanger Skepsis gegenüber dem neuen Kellermeister bei RrvB seit 2014 (der 2011 GG Riesling Pechstein aus diesem Hause ist immer noch einer der besten Rieslinge, die ich in meinem Leben verkostet habe jetzt doch mal wieder in die Weinstraße 18 einkehren, um die Weine zu verkosten. Einzig die Etikettengestaltung verstehe ich nicht ganz, finde sie auch nicht geschmackvoll, sie erinnert an einen Künstler, der gerne Totenköpfe mit Diamanten schmückt......aber vielleicht finden zwei Kollegen aus Ingolstadt ja gefallen, und man muss diesen Wein trinken und dabei Zeige und Kleinen Finger ausstrecken? Ich weiß es nicht......der Inhalt war jedenfalls ein guter Begleiter durch den Abend und meine Menüauswahl. Gegessen habe ich auch, die Küche servierte ein ordentliches Baguette mit einer Kräutercreme, kurz danach folgte ein Küchengruß. Eine Art Gazpacho (als Kaltschale, brrrrr, tituliert aus Zucchini und Gurken. Frischer Sommerküchengruß, dem ich ein bisschen mehr gewürztechnischen Bumms gewünscht hätte. Das war sehr schlicht, die Komponenten schmeckten deutlich durch, aber es fehlte Salz und Pfeffer oder andere Schärfe. Freude bereitete die Präsentation, die auch in den weiteren Gerichten sehr ansprechend war. Drei Vorspeisen hatte ich zu einem Menü kombiniert, Dessert bleib offen, je nachdem, wie groß diese Gänge ausfallen würden. Ich begann mit Tatar von der getrockneten Tomate Wachtelei Cornichons Schalotten Kapern Basilikum Optisch wieder sehr verlockend präsentiert, bot sich ein klassisches Tartar dar, inklusive Wachtelei oben auf dem Tartar. Eine Blüte drauf, Basilikum an den gehackten getrockneten (vorher aus dem Öl genommen Tomaten, wies der Teller verschiedene Aromen auf, Kapern, Gurken, Schalotte, Knoblauch und Petersilie. Eine vegetarische Tartar Variation, die gerade im Sommer Freude macht. Das leichte Leiden am Küchengruß verflüchtigte sich. Weiter ging es mit Fisch, Lachs-Tartar Pfifferlinge Pinienkerne Rucola Noch ein Teller, der sich äußerst schön präsentierte. Wieder eine Blüte, wieder ein schönes Sommergericht. Das Tartar auch diesmal tadellos, nur eben für den Pescetarier diesmal. Gut geschnitten der Lachs, sanft mariniert, zurückhaltend gewürzt machte das Tartar auch in diesem Gang Freude. Ich bat auf Nachfrage des Service um eine etwas längere Zeit bis zum nächsten Gang. Den hatte ich bestellt, weil ich diese Kombination recht ungewöhnlich fand und es mich verlockte, heraus zu finden, was die Küche dort servieren würde. Also hatte ich bestellt Burrata mit Pfifferlingen Kirschtomaten Pinienkerne Wildkräutersalat War es das, was ich mir vorgestellt hatte? Ich weiß es nicht genau, der Anblick war der eines wieder farbenfrohen Sommersalates. Und hier war dann auch mal Fleisch dabei, der Pfifferlinge waren mit Speck und Zwiebeln klassisch angebraten. Daneben der Salat, lecker und der mit Sahne gefüllte Mozzarella. Und beim verkosten des Burrata geriet ich etwas in Zweifeln, es war definitiv Büffelmozzarella, ja, aber es fehlte die typische flüssige Füllung mit Sahne, die beim anschneiden des Mozzarella heraus läuft. Das war kein Burrata, dass war ein guter Büffelmozzarella! Ein bisschen Etikettenschwindel war das, vorsichtiges nachfragen bei der jungen Servicedame offenbarte, dass diese keine Kenntnis hatte von den feinen Unterscheiden in der italienischen Käsezubereitung. Ich blieb still, auch mit Mozzarella war das ein leckerer Teller! Ich hatte mir ja offen gelassen, ein Dessert zu bestellen, und diese 3 Gänge waren so dimensioniert, dass ein Dessert noch möglich war. Gerne hätte ich nun noch Käsegehabt, gab es aber leider nicht auf der Karte, also nach den Überraschungen gefragt, die Antwort war: verrate ich nicht, da müssen sie sich überraschen lassen, zwei Drittel sind Klasse, ein Drittel nicht so überzeugend war die ehrlich entwaffnend offene Antwort! Aber nun war neugierig, dass plus einem Espresso bitte. So kam der Kaffee mit der Dessertüberraschung an den Tisch. Von links nach rechts war das ein sehr gutes hausgemachtes Sorbet, eine Yoghurtmousse mit Apfel und eine Schokomousse mit einer Schale aus weißer Schokolade. Links und rechts lecker, die Mitte war das nicht so überzeugende Drittel, ergab sich im Briefing des Desserts mit der Service im Nachgang, dem fehlte es wirklich an Apfelaroma. Damit war auch durch mit meiner Auswahl für das Abendessen im Wolfgang 's im Moments Hotel in Bautzen. Und im Großen und Ganzen war ich zufrieden, auch mit ein paar kleineren Haklern bei den Speisen. Ein Glas des Riesling war noch in der Flasche. An so einem Sommerabend bleibt man einfach noch ein wenig sitzen, genießt das Leben und den guten Wein! Die beiden jungen Damen im Service an meinem Besuchsabend machten ihren Job ohne Probleme und versahen ihn mit zugewandter Freundlichkeit. Auf den ungewöhnlicher Menüaufbau folgte sofortiges eindecken für mehrere Gänge, zwischen den Gängen wurde die Zufriedenheit und gewünschte Wartezeit abgefragt, sehr schön. Und es bleib immer Zeit für ein freundliches Lächeln und ein paar Worte für den einsamen Gast allein an seinem Tisch. Kann ich also zum Fazit kommen, ein wirklich schönes Ambiente im ganzen Hotel bereitet dem Gast Freude, die Küche ist kreativ und bleibt in ihrer Leistung im Rahmen des gehobenen Anspruchs des Hauses. Klare Empfehlung, wenn man in Bautzen gut nächtigen und speisen möchte."

Sachsenstübel

Sachsenstübel

Amtsgasse 16, 01824 Königstein/Sächs. Schw., Deutschland, Koenigstein/Saechs. Schw., Germany

Käse • Steak • Suppe • Fleisch


"Ich war mit meiner Familie vor zwei Tagen im Sachsenstübl. Ein kleines Restaurant mit angeschlossener Pension. Zu den Unterkünften kann ich nichts sagen, daher bezieht sich der Beitrag nur auf das Restaurant. Das Sachsenstübl ist ein kleines, recht unscheinbares Restaurant. Dem Begrüßungstext auf der Karte nach bietet das Restaurant 30 Plätze und besitzt einen kleinen Garten ich finde es eher eine Art Terrasse in dem ebenfalls gemütlich essen kann. Das Sachsenstübl ist weder besonders originell noch besonders schlecht eingerichtet, aber man kann es durchaus als ansprechend bezeichnen. Die Schlager-Musik aus dem Radio ging mir ja ein bisschen auf die Nerven, aber da sind Geschmäcker ja auch verschieden. Damit sind wir quasi schon beim Hauptpunkt: dem Essen. Da die Einrichtung des Restaurants eher gewöhnlich ist, ließ ich mich dazu verleiten, zu denken, dass die Gerichte ebenfalls nur gewöhnlich sind. Ich wurde eines besseren belehrt. Die Vorspeisen, die wir bestellt hatten, waren allesamt sehr gut. Das größte Lob gebührt aber dem Hauptgericht. Ich hatte das Rumpsteak nach Bauernart und war versucht es Medium zu bestellen. Durch den Zusatz nach Bauernart nahm ich aber davon Abstand, weil ich mir dachte, dass das Steak bestimmt so sein soll, wie es eben rausgeschickt werden würde. Der langen Rede kurzer Sinn: Es wurde Medium gebraten und war wunderbar saftig. Eine echte Überraschung! Jedoch gewagt, da es ja auch Menschen gibt, die es totgebraten lieber mögen. Auch die anderen Hauptgerichte schmeckten uns sehr gut. Über das Preis-Leistungsverhältnis lässt sich absolut nicht meckern, da die Portionen schon darauf ausgelegt sind, hungrige Wanderer nach einem langen Ausflug satt zu bekommen und sehr lecker schmecken. Ich würde das Sachsenstübl wieder besuchen."

Tick-Tack Café

Tick-Tack Café

Bahnhofstraße 25, 14532, Stahnsdorf, Germany

Cafés • Pizza • Mexikanisch • Vegetarisch


"Das Restaurant Tick Tack, in dem wir uns Ende 2019 getroffen haben, besuchten wir erneut nach einem Besuch des bekannten Stahnsdorfer Südwestkirchhofs, da es sich direkt gegenüber befindet. Wir hatten schöne Erinnerungen daran. Im Jahr 2022 wollten wir einige Lokale in der Umgebung erkunden und erinnerten uns an das Restaurant. Eine Internetrecherche ergab, dass es noch existiert. Im Juni 2022 gingen wir an einem Samstagnachmittag zum ersten Mal dorthin. Es handelt sich um den alten Bahnhof einer ehemaligen S-Bahn-Station, die schon lange nicht mehr existiert. Nur dieses Gebäude wurde erhalten. Vor der Tür gibt es ausreichend Parkplätze. Sie befinden sich am alten Bahnhof, der seit Jahrzehnten nicht renoviert wurde, was ihm einen eher heruntergekommenen Eindruck verleiht. Autofahrer sollten daher vorsichtig und langsam fahren. Der Zugang zum Restaurant und zur Terrasse ist flach. Es gibt keine behindertengerechte Toilette. Am Haupteingang gibt es eine zweiflügelige Tür, die hinter der Eingangstür liegt; es handelt sich um ein historisches Gebäude. Bei schönem Wetter gingen wir direkt auf die Terrasse. Sie war riesig, und wir fanden problemlos einen Tisch. Nach kurzer Zeit erhielten wir die Speisekarten. Deutsche Küche wird angeboten. Von Vorspeisen, Salaten, Hauptgerichten bis hin zu Desserts gibt es eine gute Auswahl, sodass für jeden etwas dabei sein sollte. Die übliche Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Getränken ist ebenfalls vorhanden. Die Speisekarten sind auf der Website einsehbar. Für Feierlichkeiten wie Trauerfeiern wird ein Catering-Service angeboten. Die Preise sind leicht erhöht; sie sind auf Restaurantniveau. Wir fanden das angemessen. Zum Essen wählten wir eine Gulaschsuppe. Als Hauptgerichte hatte ich Crêpes mit frischen Erdbeeren, mein Begleiter hatte einen Kaiserschmarrn. Dazu gab es einen kräftigen Kaffee. Der Kaffee wurde in Kaffeekannen mit dem Emblem des Restaurants, einer Uhr, serviert. Bei unserem zweiten Besuch nahm ich den Feldsalat mit gebackenem Ziegenkäse auf rotem Bettsalat; mein Begleiter wählte das Frühstücksbuffet. Danach gab es Apfelstrudel mit Vanillesoße und ein Eisbällchen nach Wahl. Wir wurden gefragt, was wir möchten. Beim dritten Besuch hatte ich einen Flammkuchen mit Ziegenkäse, und mein Begleiter wählte einen Flammkuchen mit Speck. Anschließend probierten wir die Waffeln von einer anderen Tafel mit frischen Erdbeeren. Das Essen war lecker und reichhaltig. Ich machte einige Fotos. Es gab jedoch eine Ausnahme: Die Waffeln sahen gut aus, waren aber lauwarm, trocken und hart; das werden wir nicht wieder bestellen. Ansonsten war das Essen gut. Das Personal trat freundlich auf. Die Einrichtung des Restaurants macht dem Namen alle Ehre: Überall gibt es Uhren. Ich schätze, sie sind hunderte Jahre alt. Sogar im Damentoilette gab es mehrere Spiele. Im vorderen Bereich steht ein Verkaufstisch mit allerlei Dingen wie Taschen, Schals und natürlich Uhren. Ich fand eine Mini-Jahresuhr, die mir gefiel. Jahresuhren sind unter Glas ausgestellt. Oben die Uhr, im unteren Teil das Pendel. Im Internet finden Sie Bilder davon. Auch die Terrasse ist ansprechend. Nur die Uhren haben etwas an Charme verloren. Insgesamt hat uns der Besuch im Restaurant Tick Tack gefallen. Wir können es für einen Besuch empfehlen."