Affe 47
22nd Lounge & Bar

22nd Lounge & Bar

Neue Mainzer Straße 66-68, 60311, Frankfurt am Main, Germany

Wein • Hotels • Europäisch • Bar-lounge


"Mein Zimmer war wunderbar! Es war geräumig. Es hatte eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt und war geschmackvoll eingerichtet. Nach einem Flug von SFO war ich begeistert, eine Nespresso-Maschine und vier Espressokapseln in der winzigen Küchenzeile zu sehen. Hier sind ein paar zufällige Kommentare zum Hotel und meinem Zimmer: Im 22. Stock, wo sich die Lobby befindet, gibt es eine Raucherlounge. Die Tür zum Zimmer bleibt in der Regel offen; dementsprechend gibt es einen üblen, abgestandenen Tabakgeruch im Teil des 22. Stocks, in dem die Konferenzräume untergebracht sind. Igitt! Das WLAN ist kostenlos, aber nicht besonders schnell. Ich hatte eine Downloadgeschwindigkeit von 1,0 Mbps und eine Uploadgeschwindigkeit von 2,8 Mbps. (Das war eine Überraschung, da Uploads normalerweise langsamer sind als Downloads! Das Messen der Verbindungsgeschwindigkeit war eine lustige Aktivität, aber es hat mein tägliches WLAN-Datenvolumen von 500 MB ausgeschöpft! Glücklicherweise hat mir ein nettes Personalmitglied im 22. Stock meinen Account wieder aktiviert, damit ich mich wieder ins WLAN-System einloggen konnte. Bei meiner Ankunft musste ich mich in der Nähe der Rezeption im 22. Stock etwa fünf Minuten lang gedulden. Ich konnte nicht einfach in mein Zimmer gehen, sondern musste von einem Mitarbeiter begleitet werden, der mir erklären würde, wie die Dinge funktionieren. Das Personal war zwar hilfreich, hat mir aber in Wirklichkeit falsche Antworten auf die beiden Fragen gegeben, die ich gestellt habe. Zuerst habe ich darauf hingewiesen, dass es heiß im Zimmer war, und gefragt, wie ich die Temperatur senken könnte. Das Personalmitglied hat mir gesagt, dass ich den Temperaturregler an der Belüftungsanlage drehen soll, um das Zimmer kühler zu machen. Was sie jedoch nicht erwähnt hat, war der Ein- und Ausschalter für das System. Nachdem ich ihn selbst gefunden hatte, war alles gut. Als nächstes habe ich gefragt, wo ich mein Laptop einstecken konnte, während es auf meinem Schreibtisch war. Das Personalmitglied sah keine nahegelegene Steckdose und empfahl mir, den Laptop an anderer Stelle im Zimmer aufzuladen, wenn er Saft benötigte. Tatsächlich gab es eine Verkleidung auf dem Boden unter dem Schreibtisch, die eine unbenutzte Steckdose verbarg. Nachdem ich sie aufgehebelt hatte, war ich in Ordnung. Die Zimmerschlüssel sind Prox-Karten, die benötigt werden, um einen Aufzug zu den Gästezimmerebenen zu lenken. Der Kartenleser am Hoteleingang (0. Stock funktionierte während meines Besuchs nicht. (Vielleicht funktioniert er nie. Der einzige Weg für mich, von der Straßenebene zu meinem Stockwerk zu gelangen, war es, zunächst in den 22. Stock zu gehen, den Aufzug zu verlassen, meine Karte im 22. Stock zu ziehen und dann in einen Aufzug zurückzukehren. Im Innside ist es kompliziert."

Emma Wolf

Emma Wolf

Q6 Q7, 68161 Mannheim, Baden-Wurttemberg, Germany

Bars • Pubs • Fast Food • Meeresfrüchte


"Beim Stichwort „Bistronomy“ zuckten wir erstmal zusammen. Wir dachten an harte Holzstühle, langweilige Baguettes und eintönige Flammkuchen. Doch weit gefehlt: Das Emma Wolf ist nichts weiter als ein hochkarätiges Gourmet-Restaurant.Das Ambiente erweist sich allerdings als Herausforderung: Wer speist schon gern im Untergeschoss von Q6 Q7, direkt neben einem Fastfood-Asiaten, völlig offen, transparent, recht laut und fern jeder abgeschiedenen Gemütlichkeit?So bleibt dem Emma Wolf (der Name ist übrigens eine Hommage an die 1920 geborene Oma des Chefs) nichts anderes übrig, als kompromisslos auf Qualität zu setzen. Dennis Maier hält die Komplexität der Karte erfreulich klein: drei Vorspeisen, drei Zwischengerichte, drei Hauptspeisen, drei Desserts - das wars. Weniger ist mehr. Kleine, aber sehr gute Auswahl an Weinen, auch offen.Vom Gruss aus der Küche bis zum Dessert haben uns alle Gänge restlos überzeugt: Die Ausgangsprodukte sind von erstklassiger Qualität, herrlich zubereitet und wunderbar präsentiert. Vor allem begeisterte uns das Zusammenspiel der Aromen - pfiffig, überraschend und gekonnt. So war der schwarze Rettich (!!) zum Saibling zwar eine kleine Frechheit, aber phänomenal gut. Der Pulpo super zart. Dann der beste Zander unseres Lebens - eher 16 oder 17 Punkte und nicht 15 Punkte, die der Gault-Millau aktuell dem Emma Wolf verleiht. Wir hätten nicht gedacht, dass ein im Grunde ja recht ordinärer Zander so gut schmecken kann. Die Nachspeise hörte auf den Namen „Filmreif“ und war tatsächlich großes Kino: Der Popcorn-Schaum kam so federleicht daher, dass man den Eindruck hatte, als wenn man auf Luft mit Geschmack beißt.Der Service agiert blitzschnell, freundlich, locker und kompetent.Standardfragen des deutschen Restaurantgastes: Wie sind die Portionen? Und die Preise? Ich hasse diese Diskussionen. Ja: Die Portionen sind recht klein, aber angemessen. Und ja: Die Preise sind weit weg vom Durchschnitts-Griechen um die Ecke. Aber wir reden hier von High-end-Küche. Pro Person ist man ab 50 Euro dabei. Entscheidend: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Insgesamt eine tolle Bereicherung der Mannheimer Spitzengastronomie. Aus dem Stand hat sich das Emma Wolf in die Top-Riege katapultiert. Wir wünschen dem Team großen Erfolg!Nachtrag vom 30. Juli 2017Die Rezension s.o. bezieht sich auf unseren ersten Besuch im November 2016. Inzwischen waren wir schon das fünfte Mal im Emma Wolf, mittlerweile urteilen wir etwas differenzierter. Das Bamberger Hörnchen als erstem Gruss aus der Küche war zwar im Zusammenspiel von Aromen und Konsistenz die beste Kartoffel unseres Lebens. Als notorische Wenig-Esser fanden wir den Happen für ein Amuse Bouche aber schon fast zu sättigend, wir könnten uns das Hörnchen eher als erstklassige Beilage für ein passendes Hauptgericht vorstellen. Der anschließende konfierte Faröer Lachs im Kimchi-Sud dann wieder ein Traum. Die „gebackenen“ Austern danach erwiesen sich als im Ganzen paniert. Das machte die Austern unnötig schwer und überdeckte den zarten Eigengeschmack der Schalentiere. Um die 15-Punkte-Zone nachhaltig zu verlassen, müsste das Emma Wolf also in Bezug auf Leichtigkeit und Stimmigkeit über die gesamte Speisenfolge hinweg noch eine Schippe drauf legen. Das ist allerdings schon Jammern auf hohem Niveau. Das Potenzial in Richtung 16 oder 17 Punkte ist zumindest deutlich zu erkennen. Bis es soweit ist, bleiben wir jedenfalls Stammgäste dieses freundlichen und kreativen Restaurants."