Baden-Baden Baden-Baden

Baden-Baden, berühmt für seine Thermalbäder und elegante Aura, serviert Maultaschen und Spätzle, traditionelle schwäbische Gerichte, und bietet eine warme kulinarische Umarmung inmitten der malerischen Aussichten des Schwarzwalds.

Medici

Medici

Augustaplatz 8, 76530, Baden-Baden, Germany

Sushi • Lässig • Mexikaner • Restaurants


"Wir waren mit einer größeren Gruppe im Medici.Bis jetzt habe ich im Sommer immer die Terrasse genossen ,dieses Mal kam ich in den Genuss drinnen zu sitzen.Die aktuelle Karte war wieder so hervorragende geschrieben,dass wir uns nicht wirklich entscheiden konnten....somit verließen wir uns auf den Küchenchef Farid Fazel, der uns ein Überraschungsmenü zaubern sollte.Gezaubert hat er tatsächlich,angefangen mit einem Amuse ,einer Kalbspraline,über schwarzen Seehecht mit einem sensationellen Ravioli,einer Fois Gras und als Highlight kredenzte er und LUMA Beef-Beim LUMA-Verfahren reift das Fleisch unter Einsatz eines natürlichen Edelschimmelpilzes bis zu 56 Tage am Knochen. Die Edelstücke entwickeln dabei ein unverkennbares nussiges Aroma, das zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis führt.Es war ein wahrer Genuss. Als Dessert bekamen wir eine gewünschte Käseplätte ,sowie einen Cheeseburger Cake " Medici Style"Lasst Euch vom Koch und seinem tollen Team überraschen.Jeder Teller war optisch ein Kunstwerk. Der wunderbare Service perfektionierte den Abend ,der Sommelier fand wirklich auf den Punkt den Wein der hervorragenden harmonierte und auch sonst wurden und jegliche Wünsche von den Augen abgelesen.Meine kleine Tochter war mit und ich bin begeistert ,welche kinderfreundliche Atmosphäre in diesem stilvollen Restaurant herrscht,danke an Kevin Carvalho ,dem Restaurantleiter,der seines dazu beigetragen hat.Ich freue mich schon jetzt wieder auf einen Besuch"

Roederswald Und Cafe

Roederswald Und Cafe

Röderswaldweg 25, 76534 Baden-Baden, Deutschland, Germany

Snacks • Deutsch • Saisonal • Kaffee Und Kuchen


"An einem warmen Freitag im August hatte ich mich mit meinem Vater zum Wandern verabredet. Da wir uns ein paar Wochen zuvor schon durch das Pfälzer Outback nahe der Grenze zu Frankreich geschlagen hatten, nahmen wir diesmal die badische Seite ins Wandervisier. Abseits gewohnter Pfalzpfade sollte es an diesem herrlichen Sommertag für den bekennenden „Linksrheiner“ einiges zwischen Badischer Weinstraße und nördlichem Schwarzwald zu entdecken geben. Wir starteten von dem zu Baden-Baden gehörenden Stadtteil Neuweier, einem rund 2000 Einwohner zählenden Weindorf inmitten der Vorbergzone des Nordschwarzwalds. Bei noch recht großer Hitze erklommen wir die auf 520 m ü. NN thronende Yburg, die mit einer bombastischen Aussicht auf die Rheinebene und die benachbarten Weinberge ein sehr empfehlenswertes Ausflugsziel darstellte. Auf der Yburg angekommen ging es auf ein wohlgehopftes Helles in das einladende Burgrestaurant, das uns mit deftigen Leckereien wie z.B. „Hofmagdschmaus“, „Hunnenschnitzel“ und „Burgbraten“ empfing. Für solch schwere Kost war es uns jedoch schlichtweg noch zu warm. Außerdem hatte mein Vater einen Terrassenplatz für Zwei im Restaurant Röderswald, einem nahegelegenen Ausflugslokal, reserviert. Dort trafen wir dann nach absolvierter Rundwanderung und einem kleinen Abstecher zum Weingut Nägelsförst – man muss ja schließlich auch die rechtsrheinischen Erzeuger im Auge behalten – am Abend ein. Auf der von Sonnenschirmen ausreichend beschatteten Terrasse war einiges los. Kein Wunder, sitzt man hier doch ganz formidabel und richtet dabei den Blick gen Westen, von wo die Sonne mit hochsommerlicher Strahlkraft diesen herrlichen Abend erwärmte. Terrassenblick Modell Wow! Das etwas erhöht, außerhalb des Weinorts Varnhalt gelegene Restaurant wirbt mit diesem tollen Ausblick ins Rheintal auch auf seiner Homepage. Und auch der weitblickverwöhnte Pfälzer musste zugeben, dass es sich hier um einen äußerst idyllischen Flecken handelte. Terrassenansicht Wenn jetzt auch noch das Kulinarische stimmen würde, wäre das badische Komplettpaket perfekt. So jedenfalls der Gedanke des Chronisten, als er sich auf seine bequeme Sitzgelegenheit aus Polyrattan niederließ. Terrassenblick 1 Auf unserem Bistrotisch lag das Besteck in einer mit dem Restaurantnamen bedruckten, weißen Einwegtasche, die auch als Serviette fungierte. Pfeffer, Salz und ein Aufsteller mit der Tischnummer ergänzten die karge Tischlandschaft, auf der sich alsbald zwei frisch gezapfte Ulmer Biere (0,4l zu 3,30 Euro , ein Sekt mit Crodino (0,1l zu 3,90 Euro sowie eine gut gekühlte Flasche Mineralwasser der Marke Peterstaler (0,75l zu 4,70 Euro wiederfanden. Unser Tisch Mit dem Slogan „Genießen pur in der Natur!“ begrüßte mich bereits die gläserne Schautafel mit angepinnter Speisenkarte vor dem Eingang zur Terrasse. Auf jener sitzend hielten wir bald die Küchenlektüre in unseren Händen und studierten das Angebot. Da wurde zunächst ein dreigängiges Menü für geradezu unverschämt preisgünstige 13,90 Euro empfohlen. Es beinhaltete eine Petersilienrahmsuppe, hausgemachte Cevapcici in Paprika-Rahmsauce und Basmati-Reis sowie ein saisonal inspiriertes Zwetschgen-Joghurt-Parfait zum süßen Abschluss. Es war Eierschwammerl-Zeit, wie man in Österreich zu sagen pflegt. Klar, dass deshalb auch einige Gerichte mit Pfifferlingen auftauchten. Ob gebraten zum Salat oder in Schnittlauchrahmsauce mit hausgemachten Kräuterflädle musste noch entschieden werden. Das war gar nicht so einfach, denn der gegrillte Seehecht auf Penne-Nudeln wurde ebenfalls mit Pfifferlingrahmsauce serviert. Außerdem lockten das im „Badischen Sößle“ geschmorte Lammhäxle (die vielen Endungen auf „le“ erinnerten mich sprachlich, wo wir uns gerade befanden… , der mittlerweile zum Standardrepertoire zählende „Hausburger“ sowie das Bühler Zwetschgensteak vom Schweinerücken. Und das war nur das jahreszeitlich bedingte Empfehlungsschreiben. Zwei Suppen, vier Salatteller, zwei Veggie-Gerichte und zwei Fischteller weiter ging es endlich ans „Fleischgemachte“. Rumpsteak, Tafelspitz und Schweinemedaillons gutbürgerlichten da um die Wette. Gegrillte Hähnchenbrust in asiatisch akzentuierter Kräuter-Curry-Sauce (mit Kokosmilch und die Lasagne Bolognese komplettierten die muntere Auswahl, die einen Hauch von Internationalität auf die badische Sommerterrasse wehen ließ. Der Hunger hielt sich bei mir hitzebedingt etwas in Grenzen, während mein Vater nonchalant zum dreigängigen Tagesmenü griff. Seine Vorspeisensuppe sollte allerdings direkt an den Filius gehen. Das stand schon vor dem Bestellvorgang fest. Etwas Frische auf dem Teller würde an diesem Sommerabend sicherlich guttun. Und so orderte ich den Salatteller mit gebratenen Pfifferlingen, dünnen Scheiben vom Roastbeef, Honig-Senf-Remoulade und einem Reibeküchle. So nennt man wohl nicht nur im Badischen den ordinären Kartoffelpuffer. Das in der Porzellantasse servierte Petersiliencrèmesüppchen hatte leider etwas zu viel der guten Sahne abbekommen. Der Geschmack nach der vermeintlichen Hauptzutat hielt sich deshalb doch stark in Grenzen. Doch es blieb der einzige kleine kulinarische Lapsus an diesem Abend. Petersilienrahmsüppchen Meine Pfifferling-Roastbeef-Garnitur machte zum grünen Blattwerk eine gute Figur. Die „Waldzwerge“ wurden mit etwas Speck und Zwiebel angedünstet und dies – Gott sei Dank – nicht zu lange. Waldzwerge auf Blattgrün Sechs dünn geschnittene, herrlich mürbe Roastbeefscheiben, ein ordentlicher Klacks Remoulade und das auf einem Extrateller servierte Küchle sorgten zusammen mit ein paar Scheiben Weißbrot für ausreichend Sättigung. S 'Küchle à part Gut, mit der Balsamico-Crème hätte man vielleicht nicht ganz so inflationär umgehen müssen, aber wie sagt man hierzulande: das sind doch nur Streifen im Salathaufen. Saison-Salat mit Pfifferlingen und Roastbeef Mein Vater hatte nur lobende Worte für seine hausgemachten Balkanröllchen aus gut gewürztem Hackfleisch. Seine Paprika-Rahmsauce kam auch ohne Sahne ganz gut aus. Cevapcici mit Paprika-Ohne-Rahm-Sauce und Basmati-Reis Die hatte man wohl komplett im Suppentopf verschwinden lassen. Egal, ihm war es so lieber. Genauso lieb war ihm übrigens auch der Nachtisch. Sein Zwetschen-Joghurt-Parfait zeugte von grundehrlichem Patisserie-Handwerk und fügte sich auch portionsmäßig gut ins Menü ein. Im nahen Westen ging allmählich die Sonne unter, was der gemütlichen Atmosphäre auf der Röderswald-Terrasse keinen Abbruch tat. Ganz im Gegenteil. Um eine solide Ausflugsadresse reicher ging es für mich wieder zurück ins Pfälzer Ländle (Perspektivwechsel vollzogen! . Dass man auch auf der badischen Seite in Sachen Einkehrmöglichkeiten gut aufgestellt ist, habe ich nie bezweifelt. Naja, vielleicht ein bisschen."

Fritz Felix

Fritz Felix

Schillerstraße 4/6, Baden-Baden, Germany, 76530

Barren • Kuchen • Frühstück • Vegetarier


"Unsere Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Zugegeben, wir hatten nach einem Fernsehbericht über das Restaurant und sein Grillkonzept mit Promis viel erwartet. Der Empfang war freundlich, und wir wurden zum Tisch geführt. Der Ort war schön und gemütlich, die Atmosphäre stimmte. Allerdings waren die Tische für zwei Personen recht klein, was sich später als problematisch herausstellte. Die Vorspeisen (wir hatten einmal Jakobsmuschel und einmal Stracciatella-Burrata) waren wirklich sehr schmackhaft, was man bei den Preisen auch erwarten kann. Am Anfang fehlte allerdings etwas, was uns die Sicht auf das Geschehen versperrte. Wir hatten zweimal Rinderfilet mit Zitronenrisotto, einmal medium und einmal medium rare bestellt. Bei der Servierung wurde nicht gefragt, wem welcher Teller zugeordnet werden sollte, sodass sie genau vertauscht serviert wurden. Es ist zudem zu erwähnen, dass das medium fast rare war, und das Stück Fleisch lag etwas einsam auf dem Teller. Es gab keine Garnitur, keine Kirschtomate oder Ähnliches, und der Teller war auch nicht besonders. Das Risotto kam einfach in einer Schüssel. So etwas haben wir schon in Restaurants erlebt, die nicht einmal die Hälfte des Preises verlangen. Zusätzlich gab es etwas Steak-Salz und einen Dip. Aufgrund des kleinen Tisches war dafür allerdings kein Platz mehr. Unsere Cocktails, die noch nicht leer waren, wurden abgeräumt (für stolze 16 € pro Stück wurde ein sehr saurer, alkoholfreier Cocktail serviert, der von einem riesigen Eiswürfel verdrängt wurde). Das Fleisch selbst (gut vom Schwarzwald) hatte grundsätzlich keine schlechte Qualität, es war eher geschmacklich. Die Kruste hatte jedoch zu starke Raucharomen, was uns nicht zusagte. Es waren nicht wirklich Grillaromen, eher etwas rauchig. Dort waren wir in den bekannten Steakhaus-Ketten geschmacklich oft besser bedient, sogar bei moderateren Preisen. Nachdem wir zahlen wollten, mussten wir fast 20 Minuten warten, bis wir die Rechnung bekamen: stolze 200 €. Das hatte sich für uns am Ende nicht gelohnt. Es war schade, dass wir nach dieser Rechnung auch noch 4 € für den Parkschein zahlen sollten. Das hätte nicht unbedingt auch noch sein müssen; somit war das wahrscheinlich unser letzter Besuch insgesamt."