Ladenburg
Backmulde Ladenburg

Backmulde Ladenburg

Hauptstr. 61, 68526 LADENBURG, Ladenburg, Germany

Kebab • Deutsch • Fast Food • Vegetarisch


"Auf den ersten Blick mag „gehobene deutsche Küche“ ein Widerspruch sein; aber in diesem Fall finde ich die Beschreibung treffend. Die Speisekarte bei der Ankunft hatte keine Ähnlichkeit mit der online, aber wir wurden fröhlich durch eine Übersetzung der neuen Speisekarte geführt. Der Kellner/Eigentümer besaß auch die Weinhandlung auf der anderen Straßenseite und gab fachkundige Ratschläge zu Weinen, da die Online-Weinkarte wieder falsch ist. Auf seinen Rat hin wählten wir einen ausgezeichneten elsässischen Gerwürtztraminer und einen Pinot. Ersteres war absolut hervorragend, und letzteres, das ein bisschen jung war, hatte ich mit gemischten Gefühlen. Wir bekamen alle ein Amuse Bouche zu Beginn, was sehr entzückend war, etwas Brot und Dip. Die Vorspeisen waren ausgezeichnet, mit dem gekonnt zubereiteten Pilzsalat und dem Tagesgericht mit Garnelen-Ceviche, sehr delikat und köstlich. Alle Hauptgerichte waren von sehr hoher Qualität. Meine Frau liebte ihr Kaninchen, meine Freunde hatten eine wunderschön aussehende Kalbs-Spargel-Kombination mit einer raffinierten weißen Sauce (ganz anders als die üblichen) und eine klassische Lamm-Linsen-Kombination, und ich hatte ein wirklich interessantes Schweinefleischgericht aus spanischem Schweinefleisch was hatte wurde mit Eicheln gefüttert (ich glaube, er sagte und was die Speisekarte mit meinem erschreckenden Deutsch zu sagen schien) und schmeckte dementsprechend nach Rindfleisch. Ebenso waren alle Desserts elegant und köstlich, und meine Käseplatte war ausgezeichnet, besonders in Kombination mit einem empfohlenen Glas Auslese-Riesling. Meine Freunde fanden, dass dies das beste Essen war, das sie im letzten Monat auf Europareisen hatten. Der Preis ist nicht billig, aber nicht zu Michelin-Preisen. Die Zutaten stammen alle von einzelnen Bauernhöfen und viele davon aus der Region. Die Umgebung (Ladenburg) ist sehr schön, ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt ist ein Muss, bevor Sie zu Abend essen. Wenn Sie möchten, können Sie draußen auf der Straße einen Tisch reservieren. Wir waren an einem Mittwochabend am 1. Juni dort und es war ziemlich viel los, daher wäre eine Buchung sehr zu empfehlen. Ich war beeindruckt und werde wieder hingehen."

Goldener Hirsch

Goldener Hirsch

Hauptstr. 18, 68526 Ladenburg, Baden-Wurttemberg, Germany

Kebab • Pizza • Deutsch • Fast Food


"**Lage / Allgemeines** Die Römerstadt Ladenburg liegt idyllisch am Neckar. Sie bezaubert mit ihrer restaurierten mittelalterlichen Altstadt und den Spuren ihrer römischen Geschichte. Der Marktplatz mit der überwiegend italienischen Gastronomie lädt die Besucher zum Verweilen ein. Hier befindet sich auch das Gasthaus Goldener Hirsch. **Ambiente** Der Goldene Hirsch gehört zu den ältesten Gebäuden in Ladenburg. Er wurde erstmals 1587 als Wirtshaus in den Chroniken erwähnt und wird bis heute als Restaurant betrieben. Draußen weisen verschiedene handgeschriebene Tafeln auf die Tagesangebote hin. Drinnen ist der kleine Eingangsbereich (geruchlich nicht nur einladend – hier wohnt vermutlich der Hund des Hauses) und überrascht uns mit einem mahagonifarbenen Raum, der einladend mit schlichten Tischen und Stühlen eingerichtet ist. Gemütlicher und vor allem wärmer ist der kleine Nebenraum, der durch einen Rundbogen zugänglich ist. Hier steht ein großartiges altes dekoratives Klavier aus der Jugendstilzeit. Mit einer großen Oberseite sieht es wie ein mächtiger Schrein aus, der eine ganze Wand einnimmt. Auch der Rest des Raumes und die Wandverkleidung sind antik und passen in das gleiche Jahrhundert. Unzählige Bilder an den Wänden sind willkürlich durcheinandergehängt. Hier wurde nicht renoviert oder modernisiert. Die Toilette oben im Hof ist für die Jahreszeit sehr erfrischend, und das kalte Wasser belebt und beschleunigt die Abläufe. **Service** Die schwarz gekleidete Dame des Hauses trägt die Verantwortung für alles. Sowohl der Service als auch das Angebot und der wichtigste Teil, die Küche, sind ihr vorbehalten. Mit gebrochenem Akzent wird freundlich nach Getränken gefragt, Empfehlungen ausgesprochen und die Tische aufmerksam beobachtet, woraufhin entsprechend reagiert wird. **Essen** Die Speisekarte ist etwas knifflig, aber wir hatten bereits umfassende Informationen draußen erhalten. Als Vorspeise wählten wir die mexikanische Paprikasuppe (4,50 €). Mit Hackfleisch, frischem Paprika und frischem Chili. Ausgezeichnet pikant im Geschmack, benötigte man weder Tabasco noch Pfeffer- und Salzstreuer. Das Baguette war noch lauwarm. Weiter ging es mit Chili con Carne, bestehend aus Rinderhackfleisch und frischem Baguette (5,50 €). Auch hier sehr gut gewürzt, serviert in einem tiefen Biolek-Teller, war die großzügige Portion kaum zu bewältigen. Das zweite Gericht war ein Paar grobe Würstchen mit Sauerkraut und Rösti (8,60 €). Die Röstkartoffeln verdienten ihren Namen alle Ehre. Das dritte Gericht waren schwäbische Maultaschen mit gebratenen Zwiebeln auf Salat (8,20 €). Hier gab es ebenfalls eine schöne Portion gut gefüllter und gebratener Maultaschen in der Pfanne. An allen Gerichten gab es nichts zu beanstanden, und das besondere Heidelberger bernsteinfarbene Weihnachtsbier (3,80 €) rundete alles ab. Was uns irritierte, war ein ständiger typischer Mikrowellen-Geruch, der nicht zu den geschmacklich perfekten Gerichten passte. Wenn heißes Wasser mit der Mikrowelle erhitzt wird, sollte das für uns stimmen. **Fazit**: Eine Renovierung sollte in Betracht gezogen werden, aber das Essen kann so bleiben."

Cave

Cave

Hauptstraße 23, 68526, Ladenburg, Germany

Cafés • Europäisch • Mittelmeer • Italienisch


" Das Pizzeria – Grill – Restaurant Cave liegt zentral innerhalb der Ladenburger Altstadt. Ladenburg selbst bezeichnet sich als älteste rechtsrheinische Stadt Deutschlands, 1998 feierte die Stadt ihr 1900-jähriges Jubiläum. Innerhalb der autoberuhigten Ladenburger Altstadt findet man neben alten und restaurierten Häusern auch Ausgrabungen aus der Ladenburger Römerzeit. Das Cave befindet sich mittlerweile komplett in den Räumen der ehemaligen, kleinen,  Ladenburger Markthalle, eigene Parkplätze gibt es nicht, entweder versucht man sein Glück in den umliegenden Altstadtgassen oder auf einem die Altstadt umgebenden Parkplätzen. Ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt von Ladenburg hat aber auf jeden Fall auch seinen Reiz.   Man betritt das Cave durch die große Tür der ehemaligen Markthalle, rechte Hand die ehemaligen Räumlichkeiten der hiesigen überregionalen Zeitung als Raucher ? gastraum, ebenfalls auf der rechten Seite geht es in den aktuell nicht besichigten Gewölbekeller. Auf der linken Seite zwei große Tische die mindestens jeweils acht, nicht kälte- windzugempfindlichen Personen Platz bieten. Im großen hinteren Bereich des Cave befinden sich rechte Hand die Theke mit dahinterliegender Küche und links der eigentliche Gastraum. Der Gastraum empfängt einen mit weißen Bodenfließen, in rot und cremefarbe gestrichenen Wänden und einer weißen, abgehängten Decke. Die Tische aus dunklem Holz mit einer rot-weiß karierten Tischdecke und einer weißen Überdecke, einem kleinen Weichnachtsstern und roter Kerze eingedeckt, die Stühle mit schwarzem Kunstleder bezogen, die Bänke an den Wänden mit dem gleichen Material in weinrot. An den Wänden Spiegel mit goldfarbenen Rahmen, Regale aus dunklem Holz mit Weinflaschen nein, keine leeren Staubfänger , Tafeln mit den Tagesempfehlungen und ein großer Flachbildschirm auf dem an diesem Abend ein Fussballspiel der UEFA Europa-League übertragen wurde. Für die Atmosphäre 3 , irgendwie wurde ich mit dem Gastraum nicht wirklich warm was nicht nur an der Temperatur, sondern auch an unserem Tisch und dem laufendem Fernsehprogramm lag.   Wir wurden geschäftsmässig begrüßt, nett und freundlich wäre übertrieben,  auf unsere Frage nach einem Tisch für zwei Personen bekamen wir einen kleinen Zweiertisch zugewiesen. Das es auch anders geht zeigte sich bei Stammgästen, die namentlich freundlich bis herzlich begrüßt wurden und als Päärchen einen Vierer- bzw. als Einzelperson sogar einen Sechsertisch zugewiesen bekamen. Noch nicht ganz Platzgenommen stand unser Kellner neben uns, reichte uns die Speisekarten und fragte nach den Getränkewünschen.  Da die Frage nach einem nicht trockenen Weisswein nicht beantwortet werden konnte baten wir um etwas Geduld. Diese wurde uns für fünf Minuten gewährt, dann stand unsere Bedienung wieder neben uns um die komplette Bestellung aufzunehmen. Bei einer zwar nicht überladenen, aber doch recht umfangreichen Karte mit Pizzen, Pasta, Fleisch- und Fischgerichten plus den auf den Tafeln stehenden Empfehlungen kamen wir uns gehetzt vor. Die bestellten Getränke kamen schnell, ebenso, wen wundert es, die Vorspeisen. Kaum waren diese abgeräumt folgte mein Beilagensalat, welchen ich auch zur Hälfte in Ruhe verspeisen durfte bis die Hauptgerichte serviert wurden. Da unser Tisch nun nicht der Größte war und ich befürchtete, dass der Teller mit meinem Hauptgericht auf meinem Salatteler gestapelt wird musste ich den Salatteller zuerst einmal in die Hand nehmen damit Platz für mein Hauptgericht war, der Salat wanderte dann an die äußere linke Tischkante. Der Wunsch nach der Rechnung und der Bezahlvorgang wurden ebenfalls schnell erledigt. Hätte es ausgerechnet hier länger gedauert würde ich noch einen Punkt abziehen, so bleibt es bei 2 .   Bestellt wurde eine Orangina € 2,80 und eine Hefeweizen 0,5l € 3,50 , als Vorspeise das Pita Spezial € 7,80 und die Peperoni € 6,00 , als Hauptgerichte die Pizza Estate € 10,50 und der Spieß Diavola € 17,80 . Die Getränke kamen gut temperiert an den Tisch, Orangina und Hefeweizem sollten ein Restaurant aber auch nicht überfordern. Meine gegrillten Peperoni mit gepresstem Knoblauch und Olivenöl wurden nett auf einem viereckigem Teller angerichtet, geschmacklich aber keine Offenbarung, da der Salzlakegeschmack in dem sie zuvor gebadet haben leider alles andere überdeckte. Die Pita speciale, sizilianisches gegrilltes Fladenbrot mit frischen Tomatenwürfeln, Olivenöl, Basilikum und geriebenem Schafskäse, kross gegrillt mit knusprigen Rand aber nicht trockenem Teig schmeckte meiner Frau gut. Die Tomatenwürfel wirklich frisch wie angekündigt, der Basilikum unterstützend aber nicht dominant, das Ganze mit einer ordentlichen Menge geriebenen bestreut und mit Olivenöl beträufelt, dankenswerterweise wurde die Pita mit den Zutaten nicht noch einmal in den Pizzaofen geschoben. 3 für die Vorspeisen wenn ich hier den Durchschnitt zu Grunde lege.   Der Beilagensalat bestand aus Eisbergsalat, Rucola, geschnittenem Rotkohlstreifen, Tomaten, roten Zwiebeln und Karottensalat, angemacht mit einem leichten Essig- und Öldressing. Die Zutaten frisch, das Dressing in Ordnung ohne sich wirklich einzuprägen, solide, okay 3 .   Mein Diavolaspieß, ebenfalls auf einem weißen, eckigem Teller serviert, bestand aus vier Stücken von der Schweinelende und Rosmarinkartoffeln, on Top noch drei Stücke gegrillte rote Paprika. Die Schweinelende schön mit Röstaromen gegrillt und im Inneren dennoch saftig. Die Rosmarinkartoffeln bestanden aus angebratenen Kartoffelspalten, welche vom Rosmarinaroma ihren Namen auch verdienten. Der erste Bissen verriet auch gleich, dass der Spieß seinen Namen zurecht trug, eine deutliche, aber nicht unangenehme Schärfe, welche die Geschmacksnerven nicht sofort für alle anderen Aromen unempfänglich machte. Die Pizza Estate mit dünnem Boden fast ein bischen zu kräftig gebacken ohne allerdings hart und trocken zu sein, belegt mit Büffelmozzarella, Kirschtomaten, frischen Champignons, Rucola und Parmesanstückchen. Die 30cm Größe für meine Frau absolut ausreichend, für sie zwar vom Gesamteindruck nicht die beste Pizza mit Rucola die sie je gegessen hat aber dennoch in Ordnung, eine erneute Bestellung wäre möglich.   Alles in allem war das Essen in Ordnung, 3 ja, zu mehr reicht es aber auch nicht.   Das Restaurant und die Toiletten waren, soweit man das als normaler Gast erkennen kann, tadellos sauber, deshalb 4 . Das PLV bei € 48,40 mit zwei Vorspeisen, zwei Hauptgerichten und Getränken kommt auf 3 , Ambiente und Service spielen dabei schließlich auch eine Rolle.   Fazit: Wir fühlten uns durch den Service gehetzt und haben das Cave nach 1 ¼ Stunden schon wieder verlassen. Ein gemütlicher Abend sieht anders aus. Für ein schnelles Essen zur Nahrungsaufnahme könnte ich mir einen weiteren Besuch sicher vorstellen, für einen gemütlichen Abend beim Italiener eher nicht.  "