Bohnen
Ontario Canadian Steakhouse

Ontario Canadian Steakhouse

An D. Frauenkirche 2, 01067 Dresden, Germany, Germany

Steak • Fleisch • Cocktail • Steakhaus


"Wir hatten ein Familientreffen geplant und wollten im kanadischen Steakhouse „ONTARIO“ in Dresden gegenüber der Frauenkirche zu Mittag essen. Daher hatten wir die Tische telefonisch reserviert. Eine Stunde vor dem Termin hatte ich bereits ein paar Freesien als kleine Überraschung für Mutti (ihre Lieblingsblumen) besorgt, und sie haben unseren Tisch klar gekennzeichnet. Wir wurden freundlich empfangen und durften unsere Corona-Nachweise am Tisch vorzeigen. Dann erhielten wir die Speisekarten ohne Masken und es begannen die üblichen Probleme, allerdings nicht mit dem Restaurant und seinem Personal, sondern mit dem umfangreichen und köstlichen Angebot auf der Karte. Dieses Angebot war so vielfältig und alles klang so lecker, und da ich kein Experte für Essen bin ... Nach ein paar Minuten waren wir uns einig, dass ich oft der Letzte war, der sich entscheiden konnte. Auf unserer Wunsch- oder Bestellliste standen Getränke: 2 x „Black Steiger“ und 2 x kanadisches Flaschenbier Pale Ale Moosehead sowie der alkoholfreie Apfel-Ingwer-Martini, Sanbitter Tonic und die hausgemachte Birnenbeeren-Limonade. Als Hauptspeisen bestellten wir das Tri-Tip Steak „Bürgermeistersteak“ „Medium“, 2 x gegrilltes Elchsteak, Karibu-Rindersteaks und schließlich ein Bisonsteak. Das Fleisch war bei allen Gerichten punktgenau gegart, die Saucen waren ein Gedicht, und das Gemüse war superlecker, egal ob die Bohnen, der wilde Brokkoli oder die Pilze. Nach dem Abendessen gab es Beard Teas (Schokoladenkuchen mit Kirschen und Schokoladenglasur), “Ben Jerry’s” Chocolate Fudge Brownie und Caramel Chew Pekan-Nuss-Schokolade, 7,50 Vanillecreme, „Ben Jerry’s“ Chocolate Fudge Brownie, Schlagsahne, Karamellsauce, Schokoladenpüree, Käsekuchen, Pecannüsse und doppelt so viel wie Popcorncreme. Unser Service war eine junge, nette Frau. Sie war sehr aufmerksam und zuvorkommend, ohne aufdringlich zu sein, was aus meiner Sicht eine großartige Leistung war, die sie wirklich gut gemeistert hat. Am Ende haben wir fast 300 Euro dort gelassen, einen Teil mit der EC-Karte und einen kleineren Teil bar, UND wir haben es mit Freude bezahlt. Das tun wir natürlich, weil zwei Brüder den Geburtstag für ihre Eltern geteilt haben. Es war definitiv ein gastronomisches Erlebnis für uns. Mein größtes Problem war hier, dass ich, obwohl ich fast überall essen kann, nicht alles probieren konnte. Das schmackhafte Angebot benötigt noch einige Besuche, um "ausgearbeitet" zu werden. Dieses Steakhouse und seine Partner in Dresden stehen daher auf meiner Liste für die nächsten Besuche hier. Es gibt die maximale Punktezahl von mir."

Zapata

Zapata

Wilderich-Lang-Straße 4, 80634, München, Germany

Käse • Spanisch • Mexikanisch • Vegetarisch


"Ich lebe in Texas und esse mindestens einmal am Tag etwas Scharfes (Jalapeño bis Ghost Pepper)! Die erste Hälfte unserer dreiwöchigen Europareise bestand aus unglaublichem holländischem, polnischem und deutschem Essen. Jedoch. Auf halbem Weg BRAUCHTE ICH HEISSE Gewürze!Zapata's hat nicht viele traditionelle Tex-Mex- oder mexikanische Optionen, stattdessen bieten sie eine europäische Note. Mein Mann liebte jede einzelne Option, aber ich wollte nur einen Bohnen-Käse-Burrito mit Queso und Salsa. Dies stand nicht auf der Speisekarte, aber der Kellner, der überdurchschnittlich Englisch sprach, konnte verstehen, als ich anhand meiner englischen Speisekarte erklärte, dass ich nur Bohnen und Käse in einer Tortilla mit geriebenem Käse wollte (sie haben nicht queso-geschmolzen) Käse mit Paprika). Sie war in der Lage, dem Koch zu sagen, was ich wollte, und sie kamen nahe genug an das, was ich wollte, um mich zu beeindrucken. Sie hatten auch Jalapeños für mich zum Essen und etwas Salsa, die überraschenderweise nicht nur Tomatensauce war! Lol Dank Zapatas denke ich, dass ich die zweite Hälfte dieser Reise schaffen kann, ohne mein scharfes Essen finden zu müssen! Oh! Und sie riefen mir sogar ein Taxi, weil sie nirgendwo in der Nähe WLAN hatten. Toller, freundlicher Service. Entschuldigung, ich habe vergessen, vorhin ein Foto zu machen, aber es war zu schön, um nicht einzugraben! Sie können auf dem Bild sehen, dass mein Bohnen-Käse-Burrito mit ganzen Kidneybohnen bestand, aber die Salsa, Sauerrahm, Guacamole-Jalapeños machten es genau das, was meine Geschmacksknospen brauchten."

Da Claudia

Da Claudia

Danziger Straße 70, 38239, Salzgitter, Germany

Tee • Bier • Pizza • Pasta


"Mittagszeit, warm draußen - also auf der Terasse einen Platz gefunden. Das Lokal war innen leer, nur auf Terasse waren Gäste zu sehen. Es war mein erster Besuch, aber vermutlich auch mein letzter. Der Kellner war relativ lustlos, überschlug sich nicht vor freundlichkeit. Bei den Stammgästen war die Bedienung liebevoller und fröhlich. Leider habe ich mich für ein Nudelgericht entschieden. Die Getränke kamen innerhalb kurzer Zeit, das alkoholfreie Bier hätte kälter sein können. Nunja, jeder mag es anders temperiert. Für Tortellini Bolognese entschieden, die zweite Person 5 Nudelsorten in Tomaten- Sahnesauce mit Schinken und Champignons. Meine Tortelini waren lauwarm, Sauce war nicht vorhanden. Klumpige bröckelige Bolognese durchzogen von 4 ganzen Lorbeerblättern lagen auf den Nudeln verteilt. Bitterer Geschmack, optisch eine 5 verglichen mit einer Schulnote. Meine Laune fiel in den Keller, eine Frechheit so etwas zu servieren. Das andere Gericht war kaum besser, alles trocken - kaum Sauce. Nudeln und Pilze mußte man suchen, von überbacken kaum etwas zu sehen. Natürlich hatte ich keine Lust auf eine Diskussion mit dem Personal, denn dieses war damit beschädtigt einem Gast zu helfen der gerade ein großes Glas Rosè über den Oberkörper geschüttet bekam vom Kellner. Dafür muß ich aber sagen, die Pizzen die an den anderen Tischen serviert wurden sahen gut und lecker aus. Aber ob ich das mal testen werde, steht noch in den Sternen. Schade, man hätte als Gastgeber mehr draus machen können."

Texas Inn Burger Express

Texas Inn Burger Express

Münzgasse 28 04107 Leipzig, Germany

Steak • Lässig • Fast Food • Mexikanisch


"Auf Grund der gut gemachten Homepage haben wir uns für das Texas Inn entschieden. Das Wild West-Konzept finde ich an sich super und bei der Einrichtung des Lokals ist das auch geschmackvoll umgesetzt. Begrüßung durch das Personal ist freundlich und man fühlt sich auch gleich willkommen ("Howdy"). Die Speisekarte umfasst im Endeffekt dann das, was man bei dem Konzept erwartet: Steaks, Burger, etc., klingt soweit alles gut und wir waren zu Beginn auch sehr zufrieden. Das hielt leider leider nicht lange an: Nach unserer Bestellung ist erst einmal garnichts mehr passiert. Über eine Stunde lang kamen weder unsere Vorspeisen, noch konnten wir weitere Getränke bestellen - und es war zu dem Zeitpunkt nicht wirklich voll. Unsere Bedienung war kaum noch zu sehen, andere Bedienungen waren desinteressiert und haben nicht auf uns reagiert. Irgendwann kam die Bestellung dann...allerdings die falschen Vorspeisen. Noch einmal einige Minuten später dann endlich die korrekte Bestellung. Leider waren unsere Chicken Wings nicht richtig durch. 10 Minuten nach den Vorspeisen kamen dann die Hauptspeisen. Sah alles erstmal recht appetitlich aus, nur mein Burger war wohl auf dem Weg zu unserem Tisch umgefallen und die Sauce auf dem Holzbrett verteilt. Eigentlich nicht akzeptabel, aber ok, also habe ich den Burger eben selbst wieder zusammengelegt. Das Steak meiner Begleitung war dann leider auch nicht wie bestellt: Wir hatten bei der Bestellung mehrfach darauf hingewiesen, dass das Steak well done sein soll - es war dann gerade so medium rare. Wir haben die Bedienung dann darauf hingewiesen und das Steak zurückgehen lassen. Ein Wort des Bedauerns oder eine Entschuldigung gab es nicht. Die anderen Gerichte waren ganz ok, aber auch nicht mehr als durchschnittlich - insgesamt entsprach die Qualität in keiner Weise dem Preisniveau. Ich habe dann die Rechnung beglichen und unsere Unzufriedenheit erklärt - der Bedienung war es aber egal. Ok, war ein Versuch wert, wir werden aber nicht noch einmal kommen und auch nicht weiterempfehlen."

COAST by east

COAST by east

Großer Grasbrook 14, 20457, Hamburg, Germany

Fusion • Terrasse • Fast Food • Fusionsküche


"Früher war ein Hamburg-Besuch oft mit der Einkehr zum mittlerweile leider omnipräsenten Fernseh-Henssler verbunden. Einzig und allein des hervorragenden Sushis wegen. Die räumliche Enge dort und die laute Atmosphäre konnten mich aber nie so richtig begeistern. Weshalb das in Reichweite zum neuen Kreuzfahrtterminal, inmitten der Hamburger Hafencity sich befindende „Coast“ zum neuen gastronomischen Standard-Programm gehört.   Der Abend im asiatisch inspirierten Seafood-, Grill- und Bar-Restaurant war ein würdiger Abschluss unserer kulinarischen Entdeckungsreise, die auch dank des Bremer Gastro-Papstes aus Borgfeld zu einigen abwechslungsreichen Erlebnissen am Gaumen führte. Ich hatte schon ein paar Tage vorher reserviert, um auf Nummer sicher zu gehen. Das dem „East-Hotel“ angeschlossene, und dementsprechend stylish durchdesignte Restaurant an den Marco-Polo-Terrassen ist besonders für seine hohe Sushi-Qualität bekannt. Dass man hier auch Gerichte vom Robata-Grill sowie einfallsreich kombinierte Fleisch- und Fischvariationen auftischt, erleichtert einem die Entscheidung bei der Wahl des Essens nicht gerade. Dem nicht genug, birgt die Enoteca im Souterrain einen wahren Schatz an richtig geilen Weinen, was sich natürlich in einer fabelhaft sortierten Flaschenweinkarte niederschlägt. Die imposante Lage, das außergewöhnliche Interieur, die superbe Qualität bei Speis und Trank sowie der sehr aufmerksam agierende Service haben natürlich auch ihren Preis. Aber in Anbetracht der genannten Aspekte ist dieser – wie ich finde – durchaus gerechtfertigt. Und schon allein das Tataki vom Tunfisch war jeden meiner beiden bisherigen Besuche wert. Betritt man das futuristische Gebäude, das schon von seiner architektonischen Form her eine gewisse Meeresnähe ausdrückt – Muschel, Welle oder Möwe ist wohl Interpretationssache – , entsorgt man zuerst an der Garderobe die Jacken und Mäntel, um nach der beeindruckenden Flaschensammlung hinter wohltemperierten Glastüren ein zweites Mal in Empfang genommen zu werden. Nach professionell freundlicher Begrüßung wurden wir an unseren Zweiertisch geführt. Dann lernten wir Sabrina Name vom Verfasser nicht geändert, Anm. kennen. Die junge Servicekraft war an diesem Abend für uns zuständig und ein distanzüberwindenwollendes „Du“ kam ihr leicht von den Lippen. Genauer gesagt, wurden wir in einem Restaurant noch nie so gekonnt geduzt, was also zu keinerlei Irritationen unsererseits führte, sondern uns das Ankommen doch sehr viel leichter machte. Der obligatorische Crodino-Secco 0,2 l für 10,50 Euro wurde als Aperitif auserkoren – schon allein der Tradition wegen. Mit Blick auf das saftige Grün des Wandgartens, die offene Sushi-Showküche, die mit puristischer Eleganz eingedeckten Holztische sowie die hoffentlich bald fertiggestellte Elbphilharmonie nimmt man den ersten Schluck dieser bitter-süßen Aperitif-Symphonie und wirft einen ersten Blick in die Speisenkarte. Gut, bei dem Preis muss jeder Schluck schmecken. Tut er aber auch! Irgendwie witzig, dass man uns die englische Version der Karte auf den Tisch legte. Ein Versehen oder eine Verwechslung aufgrund meines südlich gefärbten Dialektes? Wahrscheinlich nichts von beidem, sondern eine perfide Art, unser englisches Gastro-Vokabular zu überprüfen. Aber auch ohne den großen Langenscheidt aus dem Rucksack zu holen wurden wir fündig. Das als Knabber-Amuse gereichte, furztrockene „Kartoffel-Knäckebrot“ konnte man in einen leckeren Curry-Dip tunken und nahm uns gleich den ersten Hunger. Wir ließen uns Zeit mit der Speisenauswahl, den die Karte vom „Coast“ hat allerlei zu bieten. Auf der ersten Seite stehen die sogenannten „Coast-Classics“. Darunter befindet sich allerlei Ausgefallenes aus der variantenreichen Kreuzüberküche von Chefkoch Benjamin Nicke. Sein zweiter Mann am Herd, Souschef Jonas Straube, hat jüngst den „Internorga Next Chef Award 2016“ gewonnen und sein dort zubereitetes Lammcarré hat nun in etwas abgewandelter Form den Weg auf die Tageskarte im „Coast“ gefunden. Da wächst beim Personal was nach und davon profitieren natürlich auch die Gäste, die sich zwischen fein geschnittenem Rindfleisch mit Keniabohnen „Hot minced Beef“ für 19,50 Euro oder der „Languste mit Leidenschaft“ mit Peperoni, Joghurt und Edamame für 24,50 Euro bei den Vorspeisen entscheiden dürfen. Ein paar vegetarische Starter und drei Suppen komplettieren die reichhaltige Auswahl an Appetizern.  Bei den sieben verschiedenen Fleisch- und den vier Fischgerichten, die preislich um die 30-Euro-Grenze oszillieren, sind die Beilagen wie beispielsweise Basmati-Reis oder gewoktes Gemüse gegen Aufpreis gesondert zu ordern. Ob gegrillter Hamachi im Teriyaki-Style 29,50 Euro oder die Adlerfisch-Jakobsmuschel-Kombi 27 Euro , alles klingt kreativ zusammengestellt und hat uns die Entscheidung nicht gerade leicht gemacht. Denn das „Coast“ ist vor allem wegen seiner phänomenalen Sushi- und Sashimi-Variationen bei Rohfischenthusiasten eine angesagte Adresse. Und so war klar, dass wir am „Hot Tuna Tataki“ 18,50 Euro , einem extrem kurz angebratenen Sashimi vom Yellowfin-Thunfisch mit Teriyaki- und japanischer Buttersauce sehr üppig , auch diesmal nicht vorbei kamen. Eine schlichtweg sensationelle Thunfisch-Qualität, die in ihrem fast rohen Zustand mit der scharfen Wasabi-Paste, den aromatischen Shiso-Blättern und der säuerlichen Soja-Sauce perfekt harmonierte. Zusammen mit der dazu bestellten „Sushi Sashimi Vorspeisen-Variation“ 22,50 Euro wurde da zum ganz großen Geschmacksakkord in Sachen Frisch-Fisch ausgeholt. Das geht sicherlich nicht viel besser! Der freundliche „Maître de Sushi“ kam zur Variation extra zu uns an den Tisch und erklärte die einzelnen Maki- und Sashimi-Kunstwerke auf dem Teller. Auch hier waren Thunfisch und Lachs-Sashimi in traumhaft frischer Qualität vertreten. Dazu gesellte sich noch eine Schüssel mit verschiedenen in Tempura ausgebackenen Köstlichkeiten Gemüse-, Fisch und Scampis . Die Currysuppe 9,50 Euro kam wohl direkt aus Mumbai eingeflogen. Sie hatte ein wahrlich intensives Aroma und wurde von einem süßlich-scharfen Mango-Chutney glänzend in Szene gesetzt. Den obligatorischen Wein haben wir an diesem Abend aufgrund der bevorstehenden Rückfahrt nach Bremen ausgelassen, weshalb ich mir den Anblick der sicherlich wohl sortierten Karte aus Gründen des Selbstkasteiungsverzichts nicht angetan habe. Aber allein die Flaschen, die mir in der Vitrine am Eingang begegnet sind, lassen den Schluss zu, dass hier viel Weinverstand bei der Auswahl regiert. Leider hielt mein Foto-Akku der Hamburger Belastungsprobe nicht richtig stand und so war nach der „Sushi-Aufnahme“ Schluss. Schade, denn gerade bei abendlichen Lichtverhältnissen weiß das „Coast“ stimmungsvoll zu punkten. Die Lichter des Hafens verwandeln die große Glasfront des Restaurants in eine Art Leinwand, welche die romantisch-urbane Verklärtheit der nächtlichen Hafencity perfekt aufzeichnet. Allein hier zu sitzen und in die Hamburger Nacht zu blicken, legitimiert die gehobene aber nicht abgehobene Preispolitik des East-Ablegers. Aber es ist natürlich auch das verdammt leckere Essen, was den Abend im „Coast“ zu einem besonderen kulinarischen Gesamterlebnis macht. Vielleicht ist das ja in der neuen Coast-Dependance in Port Adriano Mallorca ähnlich?"