Französisch 75
Metzgers

Metzgers

Poelchaukamp 16-18, Hamburg, Germany, 22301

Wein • Steak • Fleisch • Hoch Tea


"Am 24.06.2022 von 22:00 bis 22:20 Uhr erlebten wir den unfreundlichsten und entwürdigendsten, jemals in einer Gastronomie erlebten, Service! Alle drei anwesenden KellnerInnen des Abends haben uns von der ersten Sekunde an schnippisch und belehrend behandelt. Wir kamen um 22 Uhr zum Restaurant und fragten, den kleineren, kurzhaarigen Kellner am Eingang, ob wir noch etwas essen könnten. Er bejahte dies und wir fragten, welchen Tisch er uns geben möge. Er deutete auf einen Tisch im Inneren und sagte, dass das Pärchen, das auf der Fensterbank säße (die Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich) gleich zahlen wolle und wir dann auch diesen Tisch nehmen könnten. Ich bedankte mich für diesen guten Vorschlag. Wir nahmen im Inneren Platz, daraufhin kam die Kellnerin (sehr groß, schlank) und fragte überaus neutral, ob sie uns helfen könne. Wir entgegneten, dass ihr Kollege uns diesen Tisch zugewiesen hätte und wir noch zu Abend essen wollten. Bei ihr gaben wir unsere Getränkebestellungen auf. Eine Minute später kam ein weiterer Kellner (klein, Schnurrbart) und fragte sehr forsch, ob er uns helfen könne. Wir entgegneten, dass der Kollege uns den Tisch zugewiesen hätte, wir gleich noch den Tisch wechseln würden, das Getränk schon bestellt sei und wir noch die Speisen auswählen wollen. Als das Pärchen sich erhob, sind wir schon mal zu dem Tisch rüber und haben uns auf die Bank längs der Fensterbank gesetzt. Dann kam der erste Kellner und hat in einem sehr überheblichen Ton und mit einem vernichtenden Blick gesagt, es sei bei Ihnen nicht üblich, dass sich Gäste an einen nicht abgeräumten Tisch setzen. Ich entschuldigte mich sehr freundlich und deeskalierend und sagte, dass es mir leid tue, falls wir da vorgegriffen hätten, es sei nicht unsere Absicht gewesen, gewohnte Abläufe zu stören, sondern dass wir uns lediglich schon Mal nach draussen setzen wollten, weil der Abend so schön mild sei. Daraufhin habe ich nur einen weiteren bösen Blick erhalten und der Herr räumte wortlos den Tisch weiter ab. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass wir ihm beim Abräumen nicht im Weg saßen oder ähnliches, er konnte den Tisch von der anderen Seite bequem in Ordnung bringen. Fünf Minuten später kam die Kellnerin, die es nach unserer 15-minütigen Anwesenheit schaffte zwei Softdrinks in Flaschen zu servieren und dabei nun nicht mehr neutral zu wirken, sondern uns zornig anblickte, um sich schnell umzudrehen, so dass wir unsere Essens-Bestellung nicht platzieren konnten. Sie wandte sich zum Nachbartisch und war dort außerordentlich freundlich und lachte sogar mit den Gästen. Dann kam wieder der kleine Kellner mit dem Schnurrbart zu uns, wir dachten, dass man nun endlich unsere Bestellung aufnehmen wolle.Weit gefehlt, er kam zu uns herüber, um uns, EBENFALLS mit ständigem Kopfschütteln, zu ermahnen, wie unangebracht unser Verhalten gewesen wäre, indem wir uns an den noch nicht abgeräumten Tisch gesetzt hätten. Ich habe dann sehr ruhig entgegnet, dass wir uns als Gast überhaupt nicht wohlfühlen, weil man uns, seit wir das Restaurant betreten haben, belehren und abwertend behandeln würde. Um die Stimmung aufzulockern sagte ich, wir seien gerade angereist und würden doch gerne schöne Eindrücke aus HH mitnehmen, dabei habe ich gelächelt. Daraufhin hat der Kellner laut und schnell wie ein Marktschreier GEBRÜLLT Willkommen in Hamburg, der schönsten Stadt Deutschlands! Wenn Sie schöne Eindrücke von Hamburg haben wollen kann ich Ihnen nur die Landungsbrücken empfehlen, nach Blankenese zu fahren etc. .. es folgte eine aggressive Salve an Aufzählung der Sehenswürdigkeiten Hamburgs. Als er dann mit einer theatralischen Geste einen Abgang machte, ohne nach unserer Essensbestellung zu fragen, konnten wir nur noch das Restaurant verlassen. Schauten, was die unangerührten Getränke kosten, legten mangels Kleingeld 10€ hin, was leider Trinkgeld bedeutete und verließen das Restaurant. Meine Begleitung hatte noch gehört wie ein Kellner den anderen nur fragte haben die denn bezahlt? Wir haben schon die ganze Welt bereist, so etwas ist uns noch nirgends zuvor passiert"

Mauro`s Negroni Club

Mauro`s Negroni Club

Kellerstraße 32, 81667, München, Germany

Bars • Pubs • Cocktail • Getränke


"Sehr coole Bar mit mega tollen Cocktails.Sehr cool auch der Counter direkt über der Bar, wo jeder bestellte Negroni gezählt wird.Die Einrichtung: Dunkel, viel Holz, die Wand bis zur Hälfte auch getäfelt. Darüber cremefarben gestrichen und einige Fotos und Werbeplakate.Mehr Fotos in schwarz-weiß gehalten wären stilvoller, aber passt schon.Ein paar coole Deko-Artikel gibt es auch, wie eine Lampe mit einer großen Hendricks's Flasche als Sockel.Normale Tische, Hochtische, Barhocker - hier ist alles vertreten.Es gibt auch eine kleine Speisekarte, aber gegessen hatten wir schon.Auch ohne Reservierung haben wir mit 8 Personen an einem Dienstag um ca. 21.30 Uhr einen Tisch bekommen.Mein Wahl fiel auf einen Fancy Drink, nämlich einen Mai Tai (9,50€).Dieser steht hier in der Karte mit Ananassaft, er wurde mir aber auf Wunsch auch ohne zubereitet und ich muss sagen: Perfekt!!Es hat sich dann noch ein kurzer Plausch mit dem Bartender ergeben, der sein Handwerk versteht.Super nett und freundlich!Unsere Bedienung könnte vermutlich auch in jeder 5-Sterne-Hotelbar beschäftigt sein. Er wirkte in der doch eher einfachen Location fast zu vornehm. Kannte sich aber sehr gut aus, war schnell und verhalten freundlich.Eine Dame hat Tisch hat zweimal um Nachbesserung bei ihrem Cocktail gebeten und da hat er auch perfekt reagiert.Zu den Cocktails wurden uns Popcorn serviert - schade, hatte mich auf Nüsse o.ä. gefreut.Preis und Qualität passen und ich würde jederzeit wieder einen Cocktail hier trinken."

Bristol Café

Bristol Café

Kurfürstendamm 27, 10719 Berlin, Deutschland, Germany

Pub • Bars • Lässig • Bar-lounge


"In Kempinski Ich wäre nicht als Privatperson gegangen, aber da ich Profi in Berlin war, und unser Unternehmen hat einen Sondertarif, der in fast allen Hotels gleich ist, entschied ich mich für Kempinski, eines der Top-Hotels in Berlin. Die Lage ist natürlich kaum gerissen, direkt am Kudamm. Als ich ins Hotel kam, war ich schon von all der Pracht und Prunk beeindruckt (Beschädigung, dass ich Golocal damals nicht kannte, sonst hätte ich Bilder gemacht und ehrlich gesagt, ich fühlte schon ein bisschen deponiert in meinen Jeans, die niemand gestört hat. Ich wurde sehr höflich und zuvorkommend begrüßt und jede Sorge wurde fast von meinen Augen gelesen. Das Zimmer war wirklich großartig, mit Marmorbad und alle Reißverschluss und Zap, aber sehr klein. Mit 2 Personen kurz vor dem Platz. Ich glaube, es war mein Tarif. Allerdings war das Frühstücksbuffet überwältigend, es gab wirklich nichts fehlte (kann der Kaviar sein : Ich hätte dort stundenlang gestoppt, wenn mein Magen mit mir gespielt hätte und ich nicht ins Unternehmen gehen musste. Ich denke nicht, dass ich erwähnen muss, dass viele Mitarbeiter da waren, die bemerkt haben, dass es nichts fehlt, ob es Kaffee am Tisch oder verschiedene Gerichte ist. Kurz gesagt: Ein fantastisch schönes Hotel in bester Lage mit einem akuten moderaten Service – aber vom Preis nicht für „normalerweise sterblich“:"

Emma Wolf

Emma Wolf

Q6 Q7, 68161 Mannheim, Baden-Wurttemberg, Germany

Bars • Pubs • Fast Food • Meeresfrüchte


"Beim Stichwort „Bistronomy“ zuckten wir erstmal zusammen. Wir dachten an harte Holzstühle, langweilige Baguettes und eintönige Flammkuchen. Doch weit gefehlt: Das Emma Wolf ist nichts weiter als ein hochkarätiges Gourmet-Restaurant.Das Ambiente erweist sich allerdings als Herausforderung: Wer speist schon gern im Untergeschoss von Q6 Q7, direkt neben einem Fastfood-Asiaten, völlig offen, transparent, recht laut und fern jeder abgeschiedenen Gemütlichkeit?So bleibt dem Emma Wolf (der Name ist übrigens eine Hommage an die 1920 geborene Oma des Chefs) nichts anderes übrig, als kompromisslos auf Qualität zu setzen. Dennis Maier hält die Komplexität der Karte erfreulich klein: drei Vorspeisen, drei Zwischengerichte, drei Hauptspeisen, drei Desserts - das wars. Weniger ist mehr. Kleine, aber sehr gute Auswahl an Weinen, auch offen.Vom Gruss aus der Küche bis zum Dessert haben uns alle Gänge restlos überzeugt: Die Ausgangsprodukte sind von erstklassiger Qualität, herrlich zubereitet und wunderbar präsentiert. Vor allem begeisterte uns das Zusammenspiel der Aromen - pfiffig, überraschend und gekonnt. So war der schwarze Rettich (!!) zum Saibling zwar eine kleine Frechheit, aber phänomenal gut. Der Pulpo super zart. Dann der beste Zander unseres Lebens - eher 16 oder 17 Punkte und nicht 15 Punkte, die der Gault-Millau aktuell dem Emma Wolf verleiht. Wir hätten nicht gedacht, dass ein im Grunde ja recht ordinärer Zander so gut schmecken kann. Die Nachspeise hörte auf den Namen „Filmreif“ und war tatsächlich großes Kino: Der Popcorn-Schaum kam so federleicht daher, dass man den Eindruck hatte, als wenn man auf Luft mit Geschmack beißt.Der Service agiert blitzschnell, freundlich, locker und kompetent.Standardfragen des deutschen Restaurantgastes: Wie sind die Portionen? Und die Preise? Ich hasse diese Diskussionen. Ja: Die Portionen sind recht klein, aber angemessen. Und ja: Die Preise sind weit weg vom Durchschnitts-Griechen um die Ecke. Aber wir reden hier von High-end-Küche. Pro Person ist man ab 50 Euro dabei. Entscheidend: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Insgesamt eine tolle Bereicherung der Mannheimer Spitzengastronomie. Aus dem Stand hat sich das Emma Wolf in die Top-Riege katapultiert. Wir wünschen dem Team großen Erfolg!Nachtrag vom 30. Juli 2017Die Rezension s.o. bezieht sich auf unseren ersten Besuch im November 2016. Inzwischen waren wir schon das fünfte Mal im Emma Wolf, mittlerweile urteilen wir etwas differenzierter. Das Bamberger Hörnchen als erstem Gruss aus der Küche war zwar im Zusammenspiel von Aromen und Konsistenz die beste Kartoffel unseres Lebens. Als notorische Wenig-Esser fanden wir den Happen für ein Amuse Bouche aber schon fast zu sättigend, wir könnten uns das Hörnchen eher als erstklassige Beilage für ein passendes Hauptgericht vorstellen. Der anschließende konfierte Faröer Lachs im Kimchi-Sud dann wieder ein Traum. Die „gebackenen“ Austern danach erwiesen sich als im Ganzen paniert. Das machte die Austern unnötig schwer und überdeckte den zarten Eigengeschmack der Schalentiere. Um die 15-Punkte-Zone nachhaltig zu verlassen, müsste das Emma Wolf also in Bezug auf Leichtigkeit und Stimmigkeit über die gesamte Speisenfolge hinweg noch eine Schippe drauf legen. Das ist allerdings schon Jammern auf hohem Niveau. Das Potenzial in Richtung 16 oder 17 Punkte ist zumindest deutlich zu erkennen. Bis es soweit ist, bleiben wir jedenfalls Stammgäste dieses freundlichen und kreativen Restaurants."