Kölsches Kaviar
Brauhaus Em Kolsche Boor

Brauhaus Em Kolsche Boor

Eigelstein 121, 50668 Cologne, North Rhine-Westphalia, Germany, Köln

Bars • Deutsch • Europäisch • Vegetarisch


"Ambiente Es ist ein großer Ort drinnen. Die Wände sind mit großen gemalten Bildern geschmückt, die aus "alten" Zeiten stammen. Die Texte darunter preisen die Vorzüge des Biers und der Söldner. Also ziemlich stilvoll eingerichtet. Aufgrund der größeren Abstände der Tische in Corona-Zeiten verliert der große Raum etwas von seinem Brauhaus-Charme. Es gab eine Lichtinstallation mit wechselnden Farben, die mir für das Haus unpassend erschien. Sauberkeit Alles war gut gepflegt. Die Toiletten sind immer noch im Keller. Man muss schon ein paar Stufen hinabsteigen und an zwei Bowlingbahnen vorbeigehen, dann steht man vor der Anlage und hat die Eingangstüren links und rechts. Die Damen haben große Druckbuchstaben: BLABLABA... und die Herren: BLA. Offensichtlich orientiert an dem Sprichwort: Ein Mann ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch. Ob dies heute "richtig" ist, möchte ich als alter weißer Mann nicht aussprechen. Aber das WC ist modern, die Kabinen mögen etwas eng sein. Service Die Kellner laufen im Köbes-Gewand herum und kümmern sich um die Gäste. Auf jeden Fall wird der Krümel in angenehmem Tempo serviert; so dass das Bier immer im Glas ist. Die Corona-Liste und die Speisekarte werden auch sofort nach dem Empfang des Sitzplatzes serviert. Alles ging sachlich und ruhig vonstatten, die Kellner machten keine besonderen Kommentare. Der klassische Korb macht jedoch manchmal "die" Sprüche wie: "Ein Radler bitte." - "Ich fühle mich wie in einer Cocktailbar!" Die Karte(n) Das Haus sieht sich auch als Restaurant neben dem Bierglas und bietet täglich Gerichte auf Wandtafeln und der Standardkarte mit den klassischen Brauhausgerichten. Wir waren auf Mühlen von Kölsch beschränkt, konnten aber gut gefüllte Teller mit zöliakiespezifischen Spezialitäten an den benachbarten Tischen erkennen. Kölsch Seit diesem Jahr gibt es auch Kölsch aus Mühlen. Es ist ein relativ mildes, aber aromatisches Bier. Ein leicht süßer Geschmack ist beim Antrunk zu finden, der sich im Mittelteil langsam von einem leicht bitteren Hopfenaroma löst. Im Abgang wird der Eindruck vollmundig und der Hopfen wird leicht wahrnehmbar. Ein Glas (0,2 l) kostet 1,80 €. Der Korb macht die Linien auf dem Bierdeckel und beendet. Preis-Leistungs-Verhältnis Der Preis ist völlig normal in der Innenstadt. Es gibt sogar Brauhäuser, die bereits 2,00 € pro Glas nehmen. Fazit 3 - wenn es sich ergibt. Das Kölsch von Mühlen gehört zu meinen Lieblingssorten. Heute kann man es in einigen Gasthäusern bekommen. Mir gefällt das Stammhaus am Heumarkt und das Brauhaus Pütz am Rudolfplatz sogar noch besser. Alle drei Häuser werden von der Besitzerfamilie betrieben. Besuchsdatum: 07.10.2020 - Nachmittag - 2 Personen Meine angenehmen Erfahrungen sind auch enthalten [hier Link] Gesamt - Service - Sauberkeit - Bier - Ambiente P L V 3.5 4 4 3.5 4"

Brauhaus Zum Prinzen

Brauhaus Zum Prinzen

Alter Markt 20–22, 50667 Köln, Koeln, Germany

Tarte • Deutsch • Europäisch • Mittagessen


"Wenn Sie sich auf der Atlantikinsel Madeira befinden und mit einem Schiff im Hafen ankommen, können Sie bei einem kurzen Spaziergang durch den Hafen in Richtung Funchal nicht daran vorbeikommen: die fast übergroße Bronzestatue (2,40 Meter, 800 kg) des Weltfußballers Cristiano Ronaldo, der auf Madeira geboren wurde. Zusammen mit der riesigen Statue kann man hier täglich Hunderte von Männern und Frauen antreffen. Diese sind allerdings etwas kleiner. Im Herzen von Köln am Alter Markt gibt es ebenfalls eine Statue eines Fußballspielers. Nicht aus Bronze und in normaler Größe. Die Statue zeigt keinen Weltfußballer, sondern für die Kölner ist Poldi der Beste: Die Statue von Lukas Podolski steht am Eingang des Kölner Brauhauses „Zum Prinzen“. Hier am Alten Markt reiht sich Kneipe an Kneipe, Brauhaus an Brauhaus und die Außen gastronomie reicht soweit das Auge reicht. Auch hier können sich Männer mit der Statue von Prinz Poldi fotografieren lassen. An einem sonnigen Sonntag im Corona-Juli 2020 bei angenehmen 25 Grad hielten wir uns nachmittags in Köln auf. Durstig nach einem Bier und vielleicht ein paar Snacks, aber bitte bei diesem Wetter draußen im Biergarten. Wir landeten im Brauhaus „Zum Prinzen“. Ja, die Kenner Kölns werden jetzt sagen: Viel zu touristisch, nicht ursprünglich. Aber das spielte für uns in diesem Moment keine Rolle, wir hatten Durst und leichten Hunger. Gegen 15:00 Uhr waren draußen im Biergarten noch einige Tische frei. Ein jugendlicher Kellner, der eine gewisse Ähnlichkeit mit dem jungen Lukas Podolski hatte, bot uns einen Tisch an. Davor desinfizierte er den Tisch und die Stühle. Wir bestellten zwei Kölsch. Die 0,2 ltr. Kölsch-Gläser wurden in einem Kranz serviert. Das offizielle DEHOGA-CORONA-Anmeldeformular und die Speisekarten wurden gebracht. Hasimausi kümmerte sich überall um das Ausfüllen des Formulars. Da war mein erstes 0,2 ltr. Glas Gaffel Kölsch schnell leer. Die Karte war geprägt von rustikaler, hölzerner Küche. Beispiele: Cölscher Kaviar, Metthappen, Halve Hahn, Prinzensalat, Himmel Ääd. Gewöhnliche Burger, Kotelett und Flammkuchen fanden sich ebenfalls. Herzhaftes zum Füllen des Magens bis zum Rand. Unsere Wahl: Für uns beide zusammen, Halve Hahn, Metthappen und einen Flammkuchen. Unser flüchtiger, netter Service-Junge Poldi sagte, wir hätten gut gewählt. Während wir auf unser Essen warteten, konnte man bereits eine gewisse Dreifaltigkeit von einigen Touristen beobachten. Einige von ihnen durchquerten den Biergarten. Nicht um an einem Tisch Platz zu nehmen, sondern nur um Papi mit der Prinz-Poldi-Statue am Eingang zu fotografieren. Einige von ihnen trugen schicke weiße Tennissocken, die in super leisen braunen Sandalen steckten. Die kurzen hellbraunen Hosen erinnerten an das Modell Generalfeldmarschall Rommel. Auf dem Rücken der Touristen-Rucksack, in der Hand das Smartphone. Einige orientierten sich auch mit einer mittelalterlichen Stadtkarte. Und 1,50 Meter Corona-Abstand, was ist das? Wo man sich in Deutschland derzeit besonders bemüht, ist das Design und die Farbgestaltung der Schnutenpullis, selbst wenn sie bei manchen Zeitgenossen oft unter die Nase rutschen. Fast genau dort, wo die Vorteile weniger als 10% betragen. Prinz Poldi Junior brachte Flammkuchen, Halve Hahn und Metthappen. Unser Tisch war vollständig belegt. Dem Nicht-Kölner wurde erklärt, was ein Halve Hahn ist. Nicht, dass es sich um ein halbes Hähnchen handelt, das im Osten der Republik noch als Broiler bezeichnet wird. Der Halve Hahn ist eine Roggenbrotscheibe mit einer dicken Scheibe Gouda und Senf. Metthappen sind ganz normale Mettbrötchen mit Zwiebeln. Der Gouda beim Halve Hahn war dick, die Metthappen waren mit Zwiebeln gefüllt. Beides keine kulinarische Offenbarung, aber damit rechnet niemand bei Bierbänken. Und der Flammkuchen? Eine saubere, ordentliche und handwerklich gute Küche. Mit Garnelen, Käse und Speck reichlich belegt, knuspriger Teig. Prima als Grundlage für frisches Bier. Fazit: Wir waren zufrieden. Wir bekamen genau das, was wir wollten: frisches, leckeres Bier. Alles serviert von einem tatkräftigen, jungen Kellner. Er übersah kein leeres Glas, hatte immer einen flüchtigen Spruch auf den Lippen, unverkennbar rheinisch, unverkennbar kölsch. Die Touristen in der Umgebung waren eine interessante Kulisse. Und nein, ich wollte Hasimausi nicht bitten, mich mit der Statue von Prinz Poldi zu fotografieren. Hasimausi hätte dies sicher nicht gemacht. Ich schloss den Gedanken nicht ganz aus, dass ich ein Foto mit Ronaldo in Bronze in Funchal gemacht hatte. Und wer es noch nicht bemerkt hat, das Brauhaus „Zum Prinzen“ hat zwei Gesellschafter. Einer davon ist Lukas Podolski. Die Kölner nennen ihn Prinz Poldi."