Leberspätzlesuppe
Gasthof Zur Triftsperre

Gasthof Zur Triftsperre

Triftsperrstr. 15, 94034 Passau, Bavaria, Germany

Tee • Deutsch • Terrasse • Frühstück


"Die Lage in Passaus Naherholungsgebiet Nr.1, direkt an der Ilz lässt keine Wünsche offen. Leider ist das Positive über den Gasthof bereits damit gesagt. Lediglich der Biergarten mit einem gewissen Charme kann noch etwas punkten. Leider fängt es dort aber schon Minuspunkte zu sammeln, denn der Chef stellt regelmäßig bei mäßigem Betrieb ein Hinweisschild auf dass der Gastgarten ab einem gewissen Punkt geschlossen ist, nur um nicht ein paar Meter weiter laufen zu müssen- es sei ihm soweit verziehen. Dass er jedoch dann samt seinem jungen Kollegen sich anstatt zu bedienen um dem Wort "Service" seinen Sinn zu verleihen, mit diesem an einen der freien Tische setzt um ihrer Sucht- dem Rauchen- zu frönen ist dann doch zu viel des Guten. Dies haben wir nicht nur einmal erlebt, sondern ist ein Dauerzustand- die osteuropäischen Bedienungen die die letzten Jahre die Sommersaison den Service bedient haben waren da wesentlich schneller, freundlicher und geschäftstüchtiger. Wenn die Sucht ruft hat der Gast zu warten. Die Gäste die letztens neben uns saßen warteten bereits eine viertel Stunde und haben es in dieser Zeit nicht geschafft eine Bestellung abgeben und die Gläser auf den anderen Tischen waren auch überwiegend leer. Wir besuchen den Biergarten nur noch ab und an nach einer Wanderung im Ilztal auf ein Getränk- das Essen ist maximal als Notlösung zu bezeichnen- eine Anfahrt aus Passau lohnt sich definitiv bei den anderen gastronomischen Angeboten der Stadt nicht."

Saxenhammer

Saxenhammer

Dorfstr. 22, 86949 Windach, Kreis Landsberg Am Lech, Germany

Kebab • Pizza • Fast Food • Mexikanisch


"Bayern ist ein Land, ja, ein Freistaat, mit vielen schönen Traditionen, die absolut wert sind, gepflegt zu werden, und die auch der Jugend nahegebracht werden sollten. Kartenspielen ist eine dieser schönen Gewohnheiten, die sinnvoll und schön ist, um die Zeit zu vertreiben. Die Ehre unseres Königs Ludwig II. gehört selbstverständlich dazu. Ja, ja, das ist lange her, und es sind Warnungen über die Eiszeit eingegangen. Früher, als die Dorfgasthöfe noch einfache Landgasthöfe waren und keine Gourmettempel mit „unbezahlbaren“ Münchener Preisen, da wurde abends bei einem halben Hellen (oder auch zwei) eine Runde Watten oder Schafkopf gespielt. Und natürlich um Geld. Die Hosenträgerknöpfe wurden sonntags für die Kirche verwendet. Irgendwo rief man dann zum fröhlichen Geschehen: „Jetzt kann er den ‘Vadder’ holen, weil er sonst den Berg nicht alleine schafft!“ Es gab noch ein halbes Helles für unter 1 DM in der Wirtsstube. Ein g'scheider Ausch war daher recht erschwinglich. Beim Watten durfte man ruhig schummeln, man konnte nicht ertappt werden. Im vierten konnte man dem Partner durch verschiedene Grimassen und das Drehen der rechten Hand die Spielstärke signalisieren. – Ein kurioser Wattkönig aus Niederbayern wurde später Steuerberater und Banker und erfand die Cum-Cum- und Cum-Ex-Geschäfte, mit deren Hilfe einige Reiche und wir Steuerzahler um 55 Milliarden Euro geschädigt wurden. Watten wurde dann im Bayern an jedem Punkt verboten, weil es ein Glücksspiel war. Beschwerden über Banktransaktionen zu Lasten der Statistik können jedoch weiterhin betrieben werden, da Arbeitsplätze davon abhängen. Zumindest ist unser Wirtschaftsminister der Meinung, dass unsere Spitzenbeamten und ihre Berater aus dem Finanzsektor in den gesetzlichen Texten, die sie teilweise selbst verfasst haben, weiterhin Berater und Banker nutzen dürfen und dem Staat nicht berichten müssen. – Wäre ja auch geschäftsschädigend. Man könnte meinen, das Geschäftsmodell der Geschäftsbanken und insbesondere der Deutschen Bank basiert ausschließlich auf Betrug, wenn man die Presse in den letzten 10 Jahren verfolgt. Doch hier spricht sicher der Neid der Unschuldigen oder derjenigen, die für sie gerettet wurden. Oder von grün-leften oder, schlimmer, von Pendants der SED-Nachfolgepartei. Schafkopf'n ist immer noch erlaubt, da es kein Glücksspiel ist, da alle Karten verteilt werden. Einige helfen dem Glück, besonders wenn sie die Karten mischen und austeilen. Oder sie ignorieren einfach die gespielte Farbe oder zählen unabsichtlich die Punkte. Aber sie sind keine Karten-Spieler, sondern kleine Tauben, die im Wilden Westen schon lange verheizt wurden. In vielen Branchen sind Kartenspiele nicht mehr erlaubt, weil sie nicht zum Ambiente des Hauses passen. Wir trinken auch weniger, erstens wegen der hohen Bierpreise, für die man sich vorher ein gebrauchtes Rad gekauft hat, und zweitens leben sie jetzt gesundheitsbewusster und drittens rauchen sie unangenehm vor der Tür (wenn sie überhaupt rauchen!). In meinen wilden Jahren hatten wir in Johannes Kirchen in einigen unserer Vorfahren, wo wir immer unseren Mittagstisch einnahmen. Auf dem stolzen Bauerngut besuchten wir (meine drei Kollegen und ich) unsere täglichen Besuche und bestellten schon telefonisch: Leberkäs (klein geschnitten oder Braten (klein geschnitten) mit Kartoffelsalat, eine Gabel und vier Schalen (für kleines Geld und eine große Aschenbecher), denn damals war Rauchen noch nicht schädlich. 45 Minuten. 15 Minuten für das Eine und raus. In Windach ist das eines der gesellschaftlichen Höhepunkte, auf die ich mich das ganze Jahr freue und mental vorbereite: das Schafkopfturnier beim Saxenhammer. Das ist alles. Für die Glücklichen und Mutigen gibt es sehr "schöne Fleischpreise", die sogar halb-sau zum Haus bringen, und da haben wir ein logistiktechnisches Problem erreicht, das sehr schnell diskriminierend von alten (Brüdern, Gemüseversorgern, Muslime und Radfahrer). Frau Rupprecht kommt aus Schondorf. Eine kleine Dame, weit über 80, die jedes Jahr kommt, wenn ein Gymnasium in Hechenwang spielt. Ihr Mann, der sie immer begleitete, Arbogast, ist leider vor einigen Jahren verstorben. – Wie soll diese "alte Dame" acht Kilo Schweinefleisch, ein Wurstpaket und einen Sechser-Pack „Paulaner“ nach Hause bringen, und all das, wenn sie es essen soll? Oder, wie soll Anton Böck, der seit Jahrzehnten mit dem Rad von Walleshausen zur Wende fährt, einen Schweinshaxen heil nach Hause bringen? Muss man dazu eine rote Fahne zum Sumpf fassen? Die Gesundheitswelle macht beim Essen keinen Halt. Sogar in Bayern isst man immer weniger Fleisch, und Schweinefleisch wird erheblich weniger. Die Zeiten des Mittagsschlafs und des abendlichen Gulasch sind vorbei. Manche essen gar nichts mehr. Aus Überzeugung oder aus religiösen Gründen. Wie soll die wirkliche Integration eines muslimischen Flüchtlings in einem Dorf wie Windach gelingen, wenn es beim Schafkopf „nur“ Schweine zu gewinnen gibt? Wie, wenn sie mit Kindern und Jugendlichen für dieses schöne und strategische Spiel verheiratet ist, das nur Pizza und Coca-Cola kennt? Harry Wijnvoord (69), der besiegte und beliebte Moderator von „Der Preis ist heiß“, der übrigens vor drei Jahren eine 20 Jahre jüngere Friseurin von cum geheiratet hat, würde das wahrscheinlich beantworten, und tatsächlich ist es für Windach. Bitte denken Sie an die alten, zerbrechlichen, 90-jährigen Muslime, die mit dem Rad unterwegs sind und beim großen Turnier gewinnen wollen! Und wenn sich nichts ändert, ist das nicht dramatisch, ich wollte nur darüber schreiben. P.S. Und nicht vergessen! Gründonnerstag Schafkopfturnier beim Saxenhammer (bestes Schwarzbraten im Norden, Süden, Westen, Osten von Windach)."

Thanner Einkehr

Thanner Einkehr

Thann 3, 83607 Holzkirchen, Oberbayern, Germany

Steak • Deutsch • Getränke • Bayerisch


"Es gibt deutliche Abzüge in der B Note Bewertung unter Vorbehalt. Geschmacklich waren die aufgetischten Speisen überdurchschnittlich gut. Die Portionen sind groß genug, um auch sehr hungrige Gäste satt zu bekommen. Das Personal ist bemüht und sehr freundlich. Die Lage ist nett ein schöner kleiner Biergarten auf dem Land direkt an einer Pferdepension. Würde es nur nach den oben genannten Punkten gehen, würde es ohne Vorbehalt 4 Sterne geben. Es gibt da aber ein paar Dinge, die sich deutlich verbessern müssen ... Service Professionalität: 1. Bei einem vollen Biergarten, der von 2 Personen bedient wird, ist Aufmerksamkeit besonders wichtig. Wenn ich als Gast nach 15 Minuten selbst zum Service muss, weil er mich übersehen hat oder ignoriert hat, dann frustriert das in Ermangelung einer SB Bar sehr. 2. Wenn der Service nur so viele Gläser oder Teller nimmt, wie er Hände hat, dann dauert es sehr lange, bis alle Getränke und Speisen an den jeweiligen Tischen ankommen. Ein Tablet hilft, die Durchsatzmenge zu erhöhen und Wege zu reduzieren. 3. Wenn es mal etwas länger dauert, weil nur ein Koch am Start ist, dann ist Kommunikation mit den Gästen wichtig. Wenn ich als Gast auf Grillgemüse und Kässpatzen fast 45 Minuten warten muss, dann bin ich auch dann unzufrieden, wenn die Qualität und der Geschmack sehr gut waren. Wartezeiten lassen sich durch eine kleine Aufmerksamkeit zur Begrüßung charmant überbrücken... Liebe Gäste, wir haben heute volles Haus und es könnte etwas länger dauern... Ich bringe ihnen gleich eine Kleinigkeit das kann dann etwas Brot und Obazdn oder kleine Snackbrezeln oder ähnliches sein nur eben irgendetwas gegen den leeren Tisch und die Langeweile! 4. Gläser sollten sauber sein und sie sollten ohne Spinnenbein und Fliege am Tisch ankommen das ist in freier Natur eine Herausforderung, die gemeistert werden sollte. Das gilt auch für Schlieren durch fehlende Politur der Gläser ; 5. Hinweise auf Inhaltsstoffe und Allergene bringen nur dann etwas, wenn diese auch in der Speisekarte zu finden sind. Das sollte ergänzt werden. 6. Cellophanierte Speisekarten sind etwas für eine Eisdiele oder eine sechstklassige Imbisbude. Die mögen pflegeleicht und abwischbar sein aber sie sind nicht schön und wirken billig. 7. Gibt es eigentlich keine Gästelistenpflicht mehr? Wir haben weder eine Liste gesehen noch wurden wir gebeten, eine solche auszufüllen. Wie will man da im Falle einer Corona Infektion noch nachvollziehen, wer sich möglicherweise angesteckt hat? 8. Wenn ich nach 1,5 Stunden für zwei alkoholfreie Bier, eine Portion Kässpatzen und Grillgemüse zur Bezahlung dem Servicepersonal hinterher laufen muss, dann ärgert mich das zusätzlich. Angebot: 1. Auch wenn die Speisen, die meine Begleitung und ich probiert haben, sehr gut zubereitet waren und die Karte erfrischend übersichtlich war, hat mir eine kulinarische Linie gefehlt. Da finden sich Schnitzel zwisch Penne Arrabiata, Pizza und Pommes... 2. Die Bilder in der Speisekarte sollten in etwa dem Angebot entsprechen wer keinen Salat mit Granatapfel anbietet, der sollte ihn nicht prominent abbilden ; Ewartung und Wirklichkeit klaffen auseinander das kann nur zu Enttäuschung führen. 3. Die Preise für die Speisen sind sehr(! klein, wenn man die Portionsgröße und die Qualität berücksichtigt. Wenn dann noch wie in meinem Fall ein Fehler passiert, und ein Beilagensalat zu viel am Tisch steht, Brot dazu gestellt wird etc. und der Wirt das dann einfach da lässt und nicht berechnet, dann sind Verluste sicher! Ich habe das fairerweise dennoch bezahlt. Die Kalkulation sollte überdacht werden. Beispiel: Der Salat, der auf dem Teller der Kässpatzen für weniger als 10 EUR zu finden war, war nahezu ebenso umfangreich wie der Beilagensalat für 3,50 EUR, der zu viel auf dem Tisch war. Von mir gibt es dennoch unter Vorbehalt 4 Sterne, weil ich die Qualität und den Geschmack der Speisen gut und angemessen finde. Bei einem erneuten Besuch werde ich strenger bewerten."

Landgasthof Schmid

Landgasthof Schmid

Chamer Str. 1, 94377 Steinach Bei Straubing, Germany

Käse • Deutsch • Fleisch • Frühstück


"Ich persönlich kenn den Landgasthof Schmid schon zu Zeiten als Oma noch in der Küche stand und ihre Leckereien gekocht hatte. Wie in jedem Gasthof gibt es Höhen und Tiefen. Ich hab im Frühjahr beim Schmid als 450€ Servicekraft angefangen, da ich anderweitig noch Teilzeit beschäftigt war (Gastro). Hab mich kurz darauf entschieden fest zur Christine und zum Anton zu wechseln. Als langjährige Servicekraft konnte ich so einige Erfahrungen bezgl. Küche und Abläufe sammeln. Wirklich alles frisch gekocht wird bei vielen Gastronomen leider nur noch selten. Doch beim Schmid kann ich ruhigen Gewissens sagen, da wird weder TK noch fertig Ware verarbeitet. Da ist jeder Salat frisch und Selbst gemacht, die Knödel werden selbst gedreht, Spätzle, Soßen ect. Könnte die Liste noch um zig Artikel verlängern. Aber denke, jeder weis was ich damit sagen will. Auch als Mitarbeiter wird man von Christine und Anton noch geschätzt, und da ist auch mal ein Lob oder Wertschätzung zu spüren! Ich hatte durch vorherige Arbeitgeber und deren Personalführung die Freude und Begeisterung zu meinem Job leider verloren und das spürt leider auch der Gast. Jedoch durfte ich hier erfahren das es auch noch Arbeitgeber und Kollegen gibt, wo einem die Arbeit wieder Spaß macht. Ein riesen Danke schön dafür an Christine und ihr Team. Bitte liebe Gäste, habt ab und an trotzdem das Nachsehen und Verständniss, daß wir trotzdem nur Menschen sind und auch uns Fehler passieren und nicht immer alles reibungslos läuft. Wie haben immer ein offenes Ohr, auch für konstruktive Kritik. Bevor ihr uns über irgendeine Plattform eine schlechte Bewertung gebt, gebt uns bitte die Gelegenheit vor Ort, zu erklären oder das ganze wieder gut zu machen. Hoffe jeder der 1x einen schlechten Tag erwischt, gibt uns bei einem zweiten Besuch die Gelegenheit, zu zeigen es geht auch anders. Wünsche allen einen schönen Abend und freuen uns auf euren Besuch beim Landgasthof Schmid, liebe Grüße Petra"