Aubergine Parmigiana Aubergine Parmigiana

Auberginen Parmigiana mit geschichteten Auberginen, Tomatensauce, Mozzarella und Parmesan, im Ofen gebacken bis goldbraun.

San Marco

San Marco

Schönhauser Allee 102, 10439, Berlin, Germany

Pizza • Pasta • Kaffee • Italienisch


"Allgemein Das Lokal habe ich vor gut zwei Jahren zufällig entdeckt, weil ich einen Geldautomaten suchte. Da wurde ich auf die unglaublich günstigen Preise aufmerksam. Damals verschmähte ich das Lokal, weil ich etwas anderes vorhatte. Bei einer erneuten Berlin Reise, wieder zu touristischen Zwecken, erinnerte ich mich daran und schaute vorher im Internet nach, ob sich die Preise geändert haben. Ich hielt die Preise von vor zwei Jahren für ein Sonderangebot. Doch nein, die Preise waren zumindest bei den Pizzen noch die gleichen. Das Lokal war an dem Abend sehr gut besucht, doch ein Tisch für mich war frei. Es hielten sich vorwiegend jüngere Leute in der Pizzeria auf, u. a. zwei Schulklassen. Bedienung Mir wurde ein Tisch neben dem Schildkröten Becken angeboten. Die beiden zuständigen Kellner waren sehr freundlich und immer genau zur richtigen Zeit zur Stelle. Trotz der vielen Gäste waren Getränke sehr schnell und Speisen in angenehmer Zeit und in angenehmen Abstand serviert. Trotz der niedrigen Pizza Preise keine Massenabfertigung. Das Essen Es gibt eine sehr umfangreiche Spreisekarte. Alle Pizzen kosten 2,70 Euro, Pasta Gerichte 4,50 bis 7 Euro, viele Fleischgerichte wie Schnitzel unter 10 Euro. Ich bestellte zunächst einen kleinen Salat mit Thunfisch Stücken für 3,90 Euro. Dieser war in der Tat gut gemischt, sehr schmackhaft und wäre anderswo durchaus als großer Salat durchgegangen. Wie mag dann hier erst der große Salat sein? Als Pizza wählte ich mit die San Marco mit Salami, Pilzen und Peperoni. Die Größe war ausreichend und der Boden knusprig, der Geschmack für den Preis akzeptabel. Nicht sehr üppig war jedoch der Belag. Pizza 2 Sterne, Salat 4 Sterne zusammen 3 Sterne Das Ambiente Außen erinnert das Lokal eher an eine Eisdiele, doch im inneren entsteht der Eindruck, in einer afrikanischen Höhle zu sein. Es ist relativ dunkel, der Raum in rotbraunes Licht getaucht. An den Wänden findet man Abbilder von Elefanten und es gibt sogar ein kleines Becken mit einer Schildkröte. Die Tische sind schön eingedeckt. Durch die vielen Gäste ist es etwas laut, doch nicht störend. Insgesamt recht gemütlich. Sauberkeit Ingesamt wirkt das Lokal sehr gepflegt"

Il Tartufo

Il Tartufo

Ahornstraße 12, 30880, Laatzen, Germany

Pizza • Fast Food • Vegetarisch • Mexikanisch


"Es war unser zweiter Besuch in diesem Restaurant und ich war aufgeregt, dass wir einen Tisch bekommen konnten, da das Restaurant winzig und manchmal ziemlich schwierig ist, einen Tisch zu bekommen. Wie immer bestellte mein Freund Pasta und ich bestellte eine Pizza. die Pasta. zuerst serviert und meine Freundin wollte ein paar Minuten warten, bis meine Pizza serviert wurde, bevor sie anfing zu essen. Einer der Besitzer bemerkte, dass er wartete und sagte meinem Freund, er solle mit dem Essen beginnen, weil meine Pizza länger dauerte, bis sie serviert wurde, und er störte, dass mein Freund sich beschweren würde, dass seine Pasta kalt sei und er sich nicht mit Beschwerden befassen wollte! Ich war schockiert, etwas vom Besitzer selbst zu hören, aber leider war dies nicht das Ende der seltsamen Erfahrung. Ich hatte auch die Kellnerin gebeten, meine Pizza in die Küche zu schneiden, da meine Hand / mein Arm derzeit verletzt ist. Der Besitzer sagte, es sei meine Schuld, dass die Pizza länger serviert werden müsse, weil ich wollte, dass sie schon geschnitten ist! das war ein weiterer dummer, unangemessener Schweiß zum falschen Zeitpunkt. Ich wollte nur in Ruhe essen und das war dank unangebrachtem Humor nicht wirklich möglich. ah und außerdem ist das Restaurant sehr klein und sehr voll, und an diesem Tag entschied sich die Kellnerin, ein sehr intensives und starkes Parfüm zu verwenden, das sie jedes Mal riechen konnte, wenn sie vorbeiging. Es schmilzt wie Butcrombie Fitch und das ist nicht das, was Sie beim Essen riechen möchten. Also wird es nur für uns essen, wenn / wenn ich darüber hinwegkomme!"

Gallo Nero

Gallo Nero

Bergheimer Str. 91, 69115 Heidelberg, Baden-Wurttemberg, Germany

Kebab • Kaffee • Italienisch • Mediterrane


"Für die Mittagspause suchten wir uns das Restautant "Gallo Nero" aus. In schönem Ambiente saßen wir dank des Wetters auf der Terasse des Restaurants. Die Aufmachung versprach einen Edelitaliener. Doch schon beim platzieren gab es erste Kritikpunkte: zwei der vier Servietten waren schmutzig und auch die eingedeckten Wassergläser erlebten im Vorfeld kein fachgerechtes Polieren. Das Besteck war allerdings sehr sauber und glänzend. Das Tagesmenü wurde handgeschrieben in ordentlicher Schrift gereicht, was uns allen sehr gut gefallen hat. Leider war es nicht möglich, trotz dem von uns direkt kommunizierten Willen einen Aufpreis zahlen zu können, eine andere Pizza in der Hauptspeise zu wählen. Nach der aufgegebenen Bestellung wurde leider veräumt das Gedeck des freien Platzes fachlich korrekt wegzuräumen. Auch für die Vorspeise wurde kein Besteck seperat eingedeckt. Vielmehr wurde beim Abräumen der Vorspeise fast in Befehlsform angemerkt: "Das Besteck behalten Sie!" Ein kleiner Schock für uns alle, sind wir doch selber in der gehobenen Gastronomie tätig. Die drei Hauptspeisen selber kam in angemessenen Zeitraum fast zeitgleich an den Tisch serviert und waren ansprechend gestaltet. Die Pizzen waren beide geschmacklich sehr gut und auch die Konsistenz war ideal. Einziger Kritikpunkt war hier, dass ein Teller an der Seite abgeschlagen war. Ein leicht vermeidbarer Fauxpas. Die Pasta war ebenfalls schön angerichtet und schmackhaft. Auch hier wurde leider versäumt nochmals nachzufragen, ob denn alles in Ordnung sei. Für ein Restaurant dieser Kategorie ein absolutes Muss. Die leeren Teller wurden dann allerdings zeitnah abgeräumt und die Kaffee- und Dessertbestellung direkt aufgenommen. Gottseidank wurde mir für das Dessert zugestanden neues Besteck zu verwenden. Interessanterweise blieb der Brotkorb bis zum Ende stehen, was zum bisherigen Gesamteindruck passte. Die Rechnung wurde ebenfalls an unseren unabgeräumten Tisch gebracht und die Frage der Zahlungsart und ein Angebot, die Rechnung zu separieren blieb leider aus. Fazit:Das Restaurant Gallo Nero überzeugt mit guter Küche, einem schönen Ambiente und angemessenen Preisen. Allerdings gilt es für die Zukunft dieses Potential auch auszuschöpfen und am Serviceablauf und an der Sauberkeit zu arbeiten. Die angemängelten Schönheitsfehler zu beheben dürfte diesem Restaurant aber leicht fallen. Für Gäste, welche die fachspezifischen Mängel weniger stören, ist das Lokal zu empfehlen."

Vegelangelo

Vegelangelo

Thomas-Wimmer-Ring 16, 80538 München, Germany, Germany, Munich

Wein • Suppe • Pasta • Eiscreme


"Sie wissen, wann Sie einen dieser Tage hatten, an denen die Dinge einfach nicht nach Plan laufen. 2 Stunden für eine 1 Stunde 40 Minuten Fahrt in einem Mietwagen vom Flughafen München eingeplant und 35 der 120 verfügbaren Minuten gewartet, um das Auto abzuholen; 1 Stunde gefahren und weniger als 40 km durch die weitläufige bayerische Landschaft zurückgelegt, bevor er bemerkte, dass jemand das Navi so eingestellt hatte, dass es Autobahnen meidete; Nachdem ich schließlich mein stark verspätetes Meeting hatte und dann mit dem Auto zum Flughafen zurückgefahren und mit der S-Bahn in die Stadt gefahren bin, dann meine Reservierung um 20.30 Uhr um eine halbe Stunde verpasst und mich dann auf dem Weg mit 1 Stunde Verspätung verirrt hatte Ich brauchte dringend etwas Komfort-Essen. Vegelangelo ist reines Theater. Es ist wie das Esszimmer Ihrer verrückten Großtante mit Buddhas, Cherubim. antike Menagen, Kerzen, Salzsteine ​​und fliegende Engel. Die Teller sind mit großen Clochen bedeckt. Ein Klavier ist mit Kerzen ausgestattet. Es ist eklektisch, exzentrisch und äußerst heimelig und bietet höchstens ein paar Dutzend Sitzgelegenheiten. Ich war 15 Stunden ohne Mittagessen unterwegs. Um ehrlich zu sein, war ich so müde, dass ich mich ziemlich krank fühlte. Aber Iris Stegmeyr, die Chefköchin und Flaschenwascherin, eigentlich die einzige Köchin und Flaschenwascherin - und Kellnerin und Maître d' - hat sich sehr um mich gekümmert. Ich hatte das Gefühl, dass mein angeschlagener Appetit wieder eine sanfte Einführung in das Essen brauchte und so bestellte ich eine Schüssel Miso-Suppe mit Tofu, Algen und Gemüse. Es war in etwa 5 Minuten vor mir. Die Suppe war gut und schmackhaft, die wenigen Tofustücke gut mariniert und fleischig, die Algen in großen Stücken und sehr lecker. Das Gemüse enthielt sehr frische Endamebohnen, die knusprig zu essen waren. Mit einem alkoholfreien Weißbier heruntergespült wartete ich auf den nächsten Gang. Dies war Sojastreifen in und Zwiebel-Rotwein-Sauce mit Kartoffelpüree und Gemüse. Es kam garniert mit einer essbaren Blume an, die in der Tat essbar und auch sehr schön war. Zähe Sojastreifen wurden mit einer reichhaltigen Sauce überzogen. Im Geschmack dominierte der Rotwein. Das Kartoffelpüree (eigentlich eher wie Kartoffelpüree) waren vollwertig und cremig im Geschmack, genau das, was der Arzt verordnet hat. Beim Gemüse war die Auswahl mehr als beeindruckend. Blumenkohl; Zucchini, Räude Tout, rote Paprika, Tomaten und Artischockenherzen. Ich war überredet, ein Dessert zu essen. Pürierte Mango mit Blaubeeren, Banane und ein paar Oreos, von denen Iris mir versicherte, dass sie komplett vegan sind. Dies wurde mit einem Kräutertee namens "Man's Tea" heruntergespült, das würzig und erfrischend war. Dieser Ort läuft in seinem eigenen Tempo, das muss er. Es gab eine ziemliche Lücke zum Hauptgericht und das Brot, das ich angefordert hatte, kam nie, aber ansonsten kann ich am Service nichts aussetzen. Iris achtete darauf, dass alles, was ich hatte, vegan war und konnte mir bei der Auswahl zwischen Gerichten helfen, bei denen ich mir nicht 100% sicher war. Das Restaurant ist alles vegetarisch, nicht so viele Gerichte sind vegan, aber es gibt immer noch eine gute Auswahl. Sehr empfehlenswert."

Don Camillo E Peppone

Don Camillo E Peppone

Weinstraße 21A, 76835 Gleisweiler, Deutschland, Germany

Kebab • Cafés • Asiatisch • Mexikanisch


"Das ländliche Italien mitten in der Pfalz. Passender hätte da die Namensgebung des vor knapp 10 Jahren eröffneten Ristorantes im Wein und Erholungsort Gleisweiler gar nicht ausfallen können. Aber statt einem schlagkräftigen, schlitzohrigen Priester „Don Camillo“ , der sich in ständigem Konflikt mit der Obrigkeit Bürgermeister „Peppone“ befindet, erwartet hier den Gast eine besondere italienische Küche, welche von der kalabresischen Heimat der beiden Gastgeber, Laura Cesario und Pasquale Cuscuná, geprägt ist. Und endlich haben wir es geschafft, hier einmal vorbeizuschauen. Von befreundeten „Foodies“ empfohlen, stand der Besuch schon lange auf dem Programm. Vorher bot sich ein Abstecher ins benachbarte Örtchen Burrweiler an. Ein kleiner Spaziergang hinauf zur aussichtsreich gelegenen Anna Kapelle lohnt immer. Von hier oben liegt einem die Rheinebene zu Füßen und es kostet schon einige Überwindung am sehr einladend wirkenden Restaurant „Sankt Annagut“, das sich unmittelbar neben dem Parkplatz befindet, vorbeizulaufen. Aber wir hatten ja schließlich bei „Don Camillo“ reserviert und freuten uns auf einen lauschigen Pasta Abend im Herbst. Wir trafen kurz nach 20 Uhr im Ristorante, das sich von der Landstraße her kommend quasi direkt am Ortseingang von Gleisweiler befindet, ein. Und ja, der erste Eindruck ist der eines Landgasthofes, wie man ihn in südlicheren Gefilden oftmals außerhalb der Ortschaften bzw. in der Nähe viel befahrener Straßen antrifft. Anscheinend gibt es mehrere Möglichkeiten das Restaurant zu betreten. Wir wählten den Weg über die Außenterrasse, der uns zuerst am Bar bzw. Thekenbereich vorbeiführte, um dann die Pizza Back Station samt Monstersteinofen rechts liegen zu lassen und im hinteren Bereich des Hauptgastraumes Platz zu nehmen. Die Chefin führte uns an unseren reservierten Tisch, der zwar etwas im Durchgangsbereich zum angrenzenden „Wintergarten Zelt“ lag, aber dafür den Vorteil hatte, dass es immer was zu schauen gab. Um uns herum waren noch ein paar Tische besetzt. Die locker freundliche Art, mit der die beiden Inhaber im Service ihre Gäste umsorgten, ließ auf einen hohen Anteil an Stammklientel schließen. Da wurde auch mal die Flasche Grappa auf den Tisch gestellt, damit sich jeder einen eingießen konnte. Die Atmosphäre im Inneren des Ristorantes lässt sich als warm und unprätentiös beschreiben. An den Wänden hängen jede Menge italienische Landschaften und Lebensart in Öl. Daneben ein paar eingerahmte Schwarzweißfotografien der beiden Namensgeber wahrscheinlich aus diversen Nachkriegsfilmen . Von der Decke baumeln vereinzelt ein paar Hängeleuchten, die für eine angenehm warme Beleuchtung sorgen. Der Boden ist von Raum zu Raum unterschiedlich gefliest, die Decke des hinteren Gastraums komplett mit Holzpaneelen verkleidet. Im vorderen Bereich lässt die nur von einzelnen Balken durchzogene weiße Decke das Innere schon etwas freundlicher wirken. Wobei hier die Wand in Klinkeroptik an längst vergessene Wohn und Einrichtungssünden der 70er und 80er Jahre erinnert. Das mutet nicht nur antiquiert und altmodisch an, es ist es auch. Aber es ist so gewollt und hat durchaus seinen Reiz. Schlichte Holzstühle mit Loch in der Rückenlehne und einfache, aber saubere Tischwäsche komplettieren das unscheinbare Interieur, das einen ganz eigenen zeitlosen Charme ausstrahlt.         An diesem Abend wurde der zweijährige Geburtstag eines Mitglieds der Großfamilie ausgiebig gefeiert und wer denkt, dass die kleinen Bambini um 22 Uhr schon alle in ihrem Bettchen bzw. Maxi cosi lagen, der irrt gewaltig. Den Kids gefiel das ungezwungene Herumlaufen im Lokal, das ohne Geschrei, aber mit ganz viel Spaß und Neugier ausgetragen wurde. Manchmal hatte ich etwas Sorge um unseren Kellner, der mit seinem vollen Tablett durchaus über eines der Kinder hätte stolpern können, was jedoch nicht geschah. Die Geburtstagsgesellschaft saß im Zelt, das in der kühleren bzw. kalten Jahreszeit einen gemütlichen Wintergarten beherbergt. Im Sommer werden die Planen hochgekrempelt und die Überdachung ist Teil eines mediterranen Außenbereichs mit Blick auf die nahegelegenen Weinberge und den angrenzenden Pfälzerwald. Die Gastgeber verstehen es, ihre Räumlichkeiten saisonal bestmöglich zu nutzen. Bei der leckeren Pasta dieses Italieners hätten wohl selbst Don Camillo und Peppone einträglich am Tisch nebeneinander gesessen und ihre Streitigkeiten bei einem mediterranen Nudelteller und einem Gläschen Vino kurzzeitig ausgesetzt. Wobei Peppone sicherlich das für zwei Personen gedachte Bistecca Fiorentina vom Chianina Rind als Porterhouse Steak alleine verdrückt hätte. Gleich auf der ersten Seite der Speisenkarte wurden wir auf diese toskanische Fleischspezialität mit dem typischen t förmigen Knochen aufmerksam. Sowieso scheint man sich hier gerne der italienischen Fleischtöpfe zu bedienen. Lammkrone, Saltimbocca, Scaloppina und Entrecôte warten in verschiedenen Ausführungen auf den Gast mit Fleischhunger. Neben einer guten Auswahl an Pasta Gerichten stellen diese zweifellos den kulinarischen Schwerpunkt im „Don Camillo“ dar. Eine überschaubare Auswahl an Vorspeisen Salate, Suppen, Antipasti sowie diverse Pizzen runden das Angebot ab. Fisch und Meeresgetier sind in Form von gegrillten Riesengarnelen und Thunfischfilet ebenfalls vorhanden. Außerdem steht eine Tafel mit Tagesempfehlungen bereit. Diese bemerkten wir leider zu spät, da sie von unserem Tisch aus nicht einsehbar war. Die Bedienung hatte scheinbar vergessen, uns auf dieses Angebot aufmerksam zu machen. Nicht schlimm – beim nächsten Besuch wird diese dann eben genauer studiert. Ein Gesicht kam mir gleich beim Eintritt in das Lokal bekannt vor. Patrone Cuscuná wird nämlich im Service vom Oberkellner des mittlerweile nicht mehr existierenden Landauer Ristorantes „Raffaele“ unterstützt. Die italienische Gastro Community hält eben zusammen. Eine Flasche San Benedetto 0,75l für 4,50 Euro , ein kleiner Apfelsaftschorle 0,2l für 2,00 Euro und ein Viertel Montepulciano 4,50 Euro fanden umgehend den Weg an unseren Tisch. Ein größeres Angebot an italienischen Flaschenweinen wird auf Nachfrage offeriert. Als gemeinsame Vorspeise entschieden wir uns für die „Gamberoni Piccanti“ 10,50 Euro . Aus dem Holzofen kamen vier Garnelen, die in zischend heißem Olivenöl badeten. Sie lagen in einer Art Keramikpfanne und wurden mit Tomaten, Kräutern, Knoblauch, Zwiebeln und scharfen Peperoncinistückchen im Ofen gebacken. Kein Wunder, dass uns das feine Aroma gleich in die Nase stieg. Und natürlich tunkten wir das Kräuter Knoblauch Öl Gemisch mit dem typisch italienischen Weißbrot scheibchenweise auf. Der Montepulciano schmeckte etwas flach. Normale Durchschnittsware, welche da offen ausgeschenkt wurde. Wir hatten beide von der hausgemachten „Pasta Ripiena“ bestellt. Einmal waren das die mit frischem Pecorino, Kalbfleisch und Kartoffeln gefüllten „Ravioli al Pecorino fresco“ 10,50 Euro meiner Begleitung. Sie dufteten ordentlich nach Salbei Butter, in der sie vorher geschwenkt worden waren, und hatten genau den richtigen Biss. Meine „Roselline di Pesce“ 10,50 Euro , mit Edelfischragout gefüllte Nudeltaschen, schwammen in einer Curry Sahne Sauce. Diese schmeckte sehr dezent, wurde mit ein paar Shrimps verfeinert und gab den mit Fisch gefüllten Nudeln genug Geschmacksraum zur Entfaltung. Etwas weniger Sauce hätte es jedoch auch getan. Beiden Pasta Gerichten schmeckte man ihre frische Zubereitung an. Von der Portion her fand ich die Pecorino Ravioli meiner Begleitung etwas sparsam bemessen, während mein Nudeltaschenteller – wohl auch dank der üppigen Sahnesauce – etwas fülliger ausfiel. Für ein Dessert war also noch genug Platz. Ein im Kern noch flüssiges Schokosoufflée 6,00 Euro läutete an diesem Abend das Finale ein. Natürlich war das Convenience, aber richtig gute. By the way, es gibt ganz viele Restaurants, die beim Schokoküchlein auf Fertigware zurückgreifen und das wird von den Gästen keinesfalls moniert, denn die Dinger bekommt man selbstgebacken auch nicht viel besser hin. Unser Abend endete mit einem netten Plausch mit Servicechef und Inhaber Pasquale Cuscuná, der noch einen selbstgemachten Limoncello auf Kosten des Hauses ausgab. Ach, ich mag sie einfach, diese unkomplizierte, dafür aber umso köstlichere italienische Küche. Auch wenn das „Don Camillo“ vom Ambiente her eher schlicht daher kommt, so ist es dort trotzdem sehr gemütlich und in Kombination mit den frisch zubereiteten Nudel und Fleischgerichten auch absolut authentisch. Beim nächsten Mal kommt dann aber Fleisch auf den Tisch. Das Bistecca Fiorentina wäre sicherlich einen Versuch wert."

Elisabetta

Elisabetta

Kohlstraße 188, 42109 Wuppertal, Germany

Kaffee • Terrasse • Italienisch • Mediterrane


"Unscheinbar aber gepflegt, so präsentiert sich das italienische Restaurant Elisabetta am Stadtrand von Wuppertal. Erst 2012 eröffnete das Betreiberehepaar das Restaurant. Vorher war man über 15 Jahre in Remscheid Lüttringhausen mit einem anderen Restaurant aktiv. Eigentlich schon fast ein Garant für ordentliche Leistungen eigentlich ? Wir hatten reserviert und betraten das Restaurant. Bereits der erste Eindruck überzeugte kaum. Etwas die Atmosphäre von Onkel Heinz Willy 's und Tante Walburga 's Sonntagsmittags Gaststätte. Erbsen mit Möhren, Schweinebraten und die Kroketten der 70er Jahre vermutet man hier. Aber ein italienisches Restaurant nöö bestimmt nicht. Sollte ich jetzt meinem Gespür folgen und auf dem Absatz kehrt machen ? Eigentlich ja, aber das konnte ich meiner Dame kaum in diesem Moment überzeugend verkaufen. Also mutig weiter. Die wie sich später heraustellte Chefin des Hauses  zeigt uns unseren Tisch. Direkt am Sprossenfenster mit Blick auf den Bar Thresen und den Pass, der eigentlich mehr eine Durchreiche Luke war. Die Decken niedrig, weiß gestrichene Wände. Bei Osram nennt man so etwas glaube ich Kalt Weiß . Fallweise Bilder an den Wänden die Tante Walburga und Onkel Heinz Willy begeistert hätten. Zwar nicht mehr der röhrende Hirsch, aber eine ähnliche Stilrichtung. Meine ganz persönliche Erwartungshaltung reduzierte sich zunehmend. Die Karten wurden nein nicht gereicht auf dem Tisch abgelegt. Gerade war ich dabei meinen Ambiente Schock zu überwinden, folgte die nächste Ernüchterung. Das kulinarische Angebot bestand aus geschätzt 80 bis 100 Positionen in der Karte. Wer ist hier der Gewinner ? Die Verkäufer für Tiefkühlgeräte der Marken Liebherr oder Bosch Siemens ? Diverse Vorspeisen, rund 10 verschiedene Salate, Suppen, Omilette, Pizzen, Pasta, über 15 unterschiedliche Fleischgerichte, Fisch und der dezente Hinweise, dass man zusätzlich aktuelle Fischgerichte auf einer Tafel findet. Eine Tafel die uns im übrigen niemand zeigte. Wir entdeckten diese später auf dem Weg zu den sanitären Einrichtungen. Gegenüber meiner lieben Dame äußerte ich, dass sich unsere Bestellung vermutlich noch gute 30 Minuten verzögern würde, da ich bis dahin noch zu lesen hätte. Wieder kam mir die Idee jetzt wirklich zu gehen, aber wieder fehlte mir der Mut. Hasimausi ist bei einer solche Verhaltensweise not amused Warte doch erst einmal ab Du immer mit Deinen Vorurteilen . Inwischen wurde nach den Getränken gefragt, der offene Rote und das Pils wurden schnell serviert. Endlich bei den Hauptgerichten angekommen, hätte ich jetzt fast die Kardinalfrage gestellt. Sind wir wirklich bei einem Italiener ? Wurde doch dort in der Karte tatsächlich Saltimbocca mit Achtung Pommes frites angeboten. Pommes frites in einem italienischen Restaurant ! Berlusconi bunga bunga , Enzo Ferrari und Eros Ramazotti wären vermutlich eher den Heldentot gestorben, bevor man seine kulinarische Heimat so beleidigt. Was soll 's wir bestellten: Vorspeisen: 1x Vitello Tonnato 9,50 Euro , 1x Antipasto Misto 7, Euro Hauptgerichte 1x Saltimbocca, aber bitte mit Pasta 17,50 Euro , 1x Scaloppina Milanese 18,50 Euro Die Order wurde aufgenommen. Ohne jede Kommentierung, ohne ein Lächeln, ohne dem Gast eine Sicherheit zu vermitteln. Die Unsicherheit steigerte sich, die Erwartungshaltung ging noch weiter zurück. Während bei unserem Eintritt das Restaurant nur knapp zur Hälfte gefüllt war, hatte es sich inzwischen zur Vollauslastung entwickelt. Fast jeder Gast der eintrat wurde persönlich begrüßt. Der Anteil der Stammgäste lag offensichtlich im Bereich von über 75%. Das muss man sich erst einmal erarbeiten. Ob wir hier mal Stammgäste werden warten wir es ab. Wir warteten auf einen Gruß aus der Küche. Nun der Service kommunizierte häufig mit der Küche indem er Anweisungen durch die Luke rief, die sich gegenüber unseres Tisches befand. Die Dialoge wurden weitestgehend in italienisch geführt. Viele Anweisungen vom Service in die Küche, von dort kam hörbar allerdings wenig zurück. Der Service stellte etwas Brot auf den Tisch, dessen Bedeutung zunächst nicht deutlich wurde. War es ein einfaches Amuse Bouche oder bereits das Brot für die Vorspeisen. Als dann die Vorspeisen serviert wurden war schnell klar, auf einen Gruß aus der Küche verzichtet man hier. Nun gut, wir können damit leben. Wenden wir uns den Vorspeisen zu. Der Antipasti Teller war mit etwas Gemüse belegt, Formaggi suchte man vergebens und der fleischige Salami und Schinkenanteil hatte etwa die Größe von einem Kaffee Pad Entschuldigung mir viel kein anderer Vergleich ein . Keine Frage, mit 7, Euro war die Vorspeise unstrittig sehr günstig. Aber was dort serviert wurde eher peinlich. Das dazu gereichte Brot war trocken, dazu kein Dip, keine Creme, keine Butter nichts !  Neugierig blickte ich auf die Vorspeise von Hasimausi. Eine rosa Sauce mit Kapern. Darunter musste sich offensichtlich das Kalbfleisch befinden. Ich durfte kosten. Warum nur hatte ich darum gebeten ? Die Thunfischsauce war dick , fettig und erschlug zu fast 100% den Geschmack des Kalbfleisches. Da half nur noch der weitere Konsum von alkoholischen Getränken. Die servierte der Service immer umgehend, denn der Blick für leere Gläser war immer vorhanden. Kurz nach den Vorspeisen brachte der Service zu unserem Erstaunen Salate. Diese gehörten wohl zu den Hauptgerichten, wurden aber vorab serviert. Optisch soweit in Ordnung kam beim Konsum der Salate keine echte Begeisterung auf. Edeka Wir Lieben Lebensmittel serviert solche Salate fertig verpackt in Folie, haltbar mehrere Tage. Rewe Besser leben bietet ähnliches an. Wir konnten mit diesen Salaten weder besser leben noch irgendeine Liebe zu Lebensmittel entdecken. Meine Dame machte die mutige Anmerkunng, dass sie auf die Hauptgerichte gespannt sein. Ich zuckte nur mit den Achseln. Eine Spannung war bei mir nicht mehr vorhanden. Wir konsumierten gerade die Salate, da wurden bereits die Hauptgerichte serviert, also zu früh. Bei mir wie ausdrücklich bestellt ohne Pommes frittes. Allerdings auch ohne die bestellten Tagliatelle. Zunächst machten beide Gerichte bezogen auf die Anrichtung und Präsentation einen ordentlichen Eindruck. Das änderte sich allerdings bei genauem hinsehen. Vor mir lagen 3 wirklich winzige Kalbfleisch Stückchen. Geschätzt gute 125 Gramm alle drei zusammen ! Darüber jeweils ein Scheibchen Schinken. Nein wir sind beide ausdrückliche keine Anhänger der Vollen Teller Fraktion .  Wir favorisieren eher kleine Portionen. Aber was hier serviert wurde erinnerte eher an Micro Essen. Einzig das Kalbfleisch konnte überzeugen. Gutes Fleisch, gut zubereitet. Der Schinken war allerdings so salzlastig, dass er den ordentlichen Geschmack vom Kalbfleisch zerstörte. Der Teller gegenüber von mir verzeichnete ebenso magere rund 125 Gramm Kalbfleisch. Die Panade bestehend aus Parmesan war zu dick und überflügelte ebenso den Fleischgeschmack. Tja und während ich fast meine gut 125 Gramm Kalbfleisch verzehrt hatte, tauchte der Service am Tisch erneut auf. Meine Tagliatelle wurden in einem Schälchen !! doch noch serviert. Als ich darauf mit der zugegeben zynischen Bemerkung och schon das Dessert reagierte, schaute mich die Dame etwas verständnislos an. Sie hatten meinen Gag wohl nicht verstanden. Im Gegensatz zu Hasimausi die süffisant grinste und sich damit wohl auf meine Seite stellte. Das erlebe ich nicht häufig. Fazit: Wir reklamierten nichts. Was sollten wir auch reklamieren ? Diskussionen über Mengen bringen nichts. Ob auf dem Teller viel oder wenig serviert wurde ist immer subjektiv. Auf ein Dessert verzichteten wir. Der Gaumen schrie allerdings nach einem Grappa oder Ramazotti. Ansonsten kehrte erst wieder ein Wohlgefühl ein, als wir das Haus für ein italienisches Lebensgefühl verlassen hatten. Was bitte sollen wir dem Padrone und seiner Familie raten ? Rewe hatte früher mal den Claim, Jeden Tag ein bischen besser . Vielleicht sollte man sich das mal zu Herzen nehmen. Obwohl das offensichtlich diverse Stammgäste anders sehen. Uns viel nur auf Momentaufnahme , dass an den anderen Tischen wenig Fleisch oder Fisch verzehrt wurde. Vielmehr kamen aus der Küche Luke mehrheitlich Pasta und Pizzen. Vielleicht sind das die Stärken des Hause. Wir werden das allerdings nie erfahren. Nein, noch einmal möchten wir dort nicht mehr essen. Für das Essen maximal 2 Sterne, für den Service 3 Sterne und 2 Sterne für das Ambiente. Nachtrag am gleichen Tag. Der geschätzte GG Kritiker Siebecko macht in seiner Kommentierung weiter unten darf aufmerksam, dass das Restaurant von Gourmets International Paris mit 3 Sternen ausgezeichnet wurde siehe Homepage. Das ist ein weiterer Grund, dieses Restaurant nicht mehr zu besuchen. Diese Auszeichung kann man gegen Entgeld erwerben."