Schokokuchen Mit Flüssigem Kern
Landküche

Landküche

Leopoldstraße 32, Daun, Germany, 54550

Wein • Deutsch • Asiatisch • Vegetarisch


"Das Restaurant ist uns nicht unbekannt. Fast genau vor 2 Jahren haben wir es bereits besucht. Damals hieß es „Jolly da Capo“, unter demselben Besitzer, Namensgeber und Koch. Doch die Eifeler akzeptierten das Restaurant unter diesem Namen nicht (siehe auch die Rezension von Carsten1972). Für das Mittagessen mussten wir uns in die „Landküche“ beeilen. Leider hatte diese am Samstagnachmittag geschlossen. Am Eingang trafen wir den Chef und Koch, Herrn Land, und fragten, ob für uns am Abend ein Tisch frei wäre. Das war der Anfang. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass unser gebuchtes Hotel uns nicht für ein Dinner überzeugte. So kam es, dass wir Herrn Land auf dem Weg nach Gemünden Maar telefonisch um eine Reservierung für das Abendessen baten. Wir trafen uns, wie Herr Land vorschlug, um 20 Uhr. Von außen ein gut gepflegtes Restaurant, aber die inneren Werte kommen hier nicht zur Geltung. Im Service waren an diesem Abend zwei sehr nette Damen in ländlichen Küchenschürzen. Wir wurden herzlich empfangen und zu unserem reservierten Tisch vor der Küche begleitet. Das Restaurant ist in zwei Bereiche unterteilt, eine Außenterrasse. Leider war es an diesem Abend zu frisch, um draußen zu sitzen. Der Terrassenbereich liegt abseits der Straße. Aber auch drinnen ist es sehr schön, und die Tische stehen in angenehmen Abständen. Die Einrichtung wurde mit dem Namenswechsel ebenfalls geändert. Rot wurde in helle Beigetöne verwandelt, natürliche „Landfarben“ sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre. Persönlich gefällt mir die gelungene Lösung, Paletten als Weingestelle zu nutzen. Hier wird gezeigt, dass gute Weine auch ihre Bedeutung bekommen. Das saisonal wechselnde Menü war an der Wand angeschrieben. Gut durchdacht, nicht überladen. Und dennoch war es nicht ganz einfach, eine Entscheidung zu treffen. Zuerst bestellten wir 2 Flaschen trockenen Rieslingsekt zu je 4,50 € als Aperitif. Ein guter Start! Mineralwasser, 0,75 l für 5,90 €, musste obligatorisch sein. Eine zweite Flasche folgte später. Das Mineralwasser wurde kühl serviert, das gibt einen Pluspunkt! Kurz nach den Getränken folgte ein kleines Küchengeschenk: Kräuterfrischkäse und helles sowie dunkles Baguette in einer hohen Landbrot-Tasche. In diesem Behälter trocknete das Brot nicht schnell aus und wir genossen die kleinen Leckereien. In der Zwischenzeit wurden unsere Gerichte abgeräumt. Wir wählten den trockenen 2017er Grauer Schiefer Riesling vom Weingut Phillips Eckstein, Graach Schäferei, Mosel. 0,2 l für 5,30 €. Ein sehr guter Begleiter zu unseren Speisen, mit milder Säure und feinen Fruchtaromen. Die Dame im Service beriet uns hier sehr gut – mit einem Probierschluck! Beide Vorspeisen präsentierten sich hervorragend: Vorspeise für meinen Mann: Duett von Jakobsmuschel – Riesengarnele, zwei Melonensorten, Minze, Vanille-Schaum für 15,20 €. Diese Vorspeise hatte sich mein Mann vor zwei Jahren schon ausgesucht. Er erinnerte sich bei der Servierung sofort daran, ich ebenfalls! Duett von Jakobsmuschel – Riesengarnele, zwei Melonensorten, Minze, Vanille-Schaum. Und wieder überzeugte die Kombination der perfekt gebratenen Meeresfrüchte mit der Süße und Säure der Melone und der Vanille! Sehr ausgewogen und aromatisch. Kräutersalat mit Riesengarnelen für mich, 9,70 €. Dieser erfrischende Vorspeisensalat hatte nichts vermissen lassen. Frische Salate, Sprossen, tolles Dressing, nichts zu beanstanden… beim nächsten Mal würde ich mich für die Vorspeise meines Mannes entscheiden. Diese ist einfach kreativer! Zu unseren Hauptgerichten wurden nach einer angenehmen Wartezeit zwei Highlights serviert: Laacher Seefelchen, Süßkartoffelpüree, Erbsen, Kaiserschoten, Pfifferlinge für 14,40 € als kleine Portion. Die Wahl meines Mannes. Die Portion war trotz „kleiner Portion“ größer als erwartet. Eine aromatische und harmonische Kombination von Zutaten, die uns beiden sehr zusagte. Das Filet saftig gebraten, aromatische Pfifferlinge und frische Erbsen. Mit dem Süßkartoffelpüree einfach… großartig! Mein Rehschnitzel mit Preiselbeertagliatelle und Waldpilzsauce für 21,40 € überzeugte auf andere Weise, aber nicht weniger! Das Fleisch in knuspriger Panade genau richtig gebraten, innen noch rosa. Rehschnitzel in saftigem rosa Rand. Die Tagliatelle, al dente, schwenkten in Preiselbeeren. Ich hätte zu diesem Wildgericht Spätzle gewünscht, aber den Tagliatelle war nichts vorzuwerfen. Weder am zarten Schnitzel. Das war alles in Ordnung. Die beiden erfahrenen Service-Damen machten ebenfalls einen großartigen Job. Immer aufmerksam, fragten sie, ob alles in Ordnung sei, die Teller wurden schnell abgeräumt, und sie konnten bei Fragen sehr gute Informationen geben. Wir waren zu müde für ein Dessert. Kleinere, regionale Delikatessen in süßer und reichhaltiger Variante werden auch im Restaurant verkauft. Die letzte Flasche Windspiel Kartoffelvodka (Windspiel Manufaktur Daun) konnten wir als Mitbringsel für meinen Vater erlangen. Wir freuen uns sehr darüber, dass Herr Land die Gäste für kurze Zeit begrüßte. So gab es ein interessantes und sehr nettes persönliches Gespräch. Dies war unser zweiter Besuch bei Herrn Land, aber sicher nicht unser letzter! Dieser Abend hat richtig Spaß gemacht!"

Gasthaus Bratwurstglöckerl

Gasthaus Bratwurstglöckerl

Angerholzerweg 38, 4020 Linz, Austria

Fleisch • Europäisch • Vegetarisch • Österreichisch


"Wir waren heute Nachmittag gegen 15:30 Uhr im Biergarten. Leider fanden wir in unserem Beilagensalat eine ca. 7 cm große, grüne, gut mit Dressing marinierte Heuschrecke, die uns natürlich sehr erschreckte und anekelte. Wir brachten den Salat mit dem Ungeziefer zur Theke, wo die Chefin nur lapidar kommentierte: "Is eh schon tot!" Die Kellnerin kam am Tisch und entschuldigte sich vielmals extrem freundlich und versprach, dass die Chefin sich als Entschädigung sicherlich etwas einfallen lassen würde. Wir warteten vergeblich darauf, dass die Chefin, die an diesem Tag ungewöhnlich wenig zu tun hatte (der Biergarten war fast leer und sie stand nur herum und kommandierte die Kellnerinnen herum), endlich an unseren Tisch kommen würde. Also baten wir die Kellnerin um die Rechnung. Sie erklärte uns (und es schien ihr sehr peinlich zu sein), dass die Chefin nur erlauben würde, dass wir den Salat nicht bezahlen müssten (was wir ohnehin nicht getan hätten, da wir ihn auch nicht konsumiert hatten) und sie uns leider keine andere Entschädigung anbieten dürfte. Wir baten darum, mit der Chefin sprechen zu dürfen, was ihr überhaupt nicht passte, wie wir ihrer Körpersprache entnehmen konnten. Sie kam herausfordernd an unseren Tisch und fragte, was wir denn noch wollten. Als wir erklärten, dass wir zumindest eine persönliche Entschuldigung von ihr als Chefin erwartet hätten, antwortete sie frech: "Dann habt ihr eben falsch gedacht!" Als wir daraufhin eine negative Bewertung im Internet ankündigten, flippte sie aus und schrie herum, sodass alle anderen Gäste im Biergarten aufmerksam wurden. Dies war bereits das zweite Mal, dass uns die Chefin sehr unangenehm auffiel. Im Winter hatten wir einen Tisch reserviert. Als wir pünktlich ankamen, war der reservierte Tisch nicht frei und wir mussten mit unseren 2 großen Hunden 25 Minuten an der Theke im Eingangsbereich warten, ohne auch nur eine Entschuldigung oder ein Gratis-Getränk zu erhalten. Jetzt reicht es uns - das Bratwurstglöckerl wird uns nicht so schnell wiedersehen!"

Beim Endeler

Beim Endeler

Wilhams 11, 87547 Missen-Wilhams, Deutschland, Germany

Kebab • Deutsch • Asiatisch • Vegetarisch


"Wir haben uns aufgrund der persönlichen Empfehlung unseres Wanderführers für „Beim Endeler“ entschieden und waren mehr als überrascht. Das Restaurant lebt offensichtlich von der exquisiten Küche des hochgelobten und talentierten Juniors, der beste Voraussetzungen hat, um mit kreativen Kombinationen zu experimentieren und hochqualitative Speisen auf den Tisch zu bringen. Eine solide Speisekarte sucht man vergeblich. Das aktuelle Angebot wird auf einem einfachen Din-A4-Blatt präsentiert. Alle paar Tage ändert sich das Angebot, jedoch nach keinem festen Rhythmus oder System. Wenn ein Gericht oder einige Grundzutaten verschwinden, kommen einfach neue Angebote auf die Menükarte, je nach Saison. Während unseres viertägigen Aufenthalts haben wir zwei unterschiedliche Karten erlebt, jedoch mit kleinen Überschneidungen. Der hohe Standard der Küche, die anspruchsvolle Qualität der Gerichte und das unglaublich gute Preis-Leistungs-Verhältnis haben die gesamte Gruppe überzeugt. Oft waren die Portionen so großzügig, dass wir uns zurückhalten oder uns zumindest sehr anstrengen mussten, um alles zu essen. Wir können nur hoffen, dass das kulinarische Angebot auf diesem hohen Niveau bleibt. Dann kommen wir definitiv wieder! Neben einer täglichen Suppe und einem Dessert sind im regulären Angebot ein Fischgericht, ein vegetarisches Gericht und 3-4 Fleischgerichte enthalten, die immer mit regionalen und/oder saisonalen Produkten angereichert werden. Am ersten Abend wählten wir eine hoch aromatische Curry-Mango-Cremesuppe, frische Fruchtigkeit kombiniert mit angenehmer Schärfe (4,90 Euro). Entsprechend dem aktuellen Trend wurde die Suppe in einem schönen Glas serviert, das die große goldgelbe Farbe gut zur Geltung brachte. Die Schweinefiletspitzen in einer dunklen, cremigen Aromasauce mit gegrillten Austernpilzen (13,40 Euro) waren zart und fein, die Sauce dunkel-cremig-aromatisch. Dazu gab es kräftige Butterspätzle. Preislich und kulinarisch als unschlagbar empfanden wir die gegrillten Austernpilze mit Bandnudeln, frischen Kirschtomaten, verfeinert mit geriebenem Bergkäse für 10,20 Euro. Eine riesige, sättigende, herzliche und harmonische Kombination. Die Austernpilze waren perfekt gewürfelt und gegrillt, hatten einen angenehmen Biss und harmonierten perfekt mit der cremigen Schaumsoße und den schmalen Bandnudeln. Der geriebene Bergkäse fiel wie überbacken. Diesen Teller könnte ich jede Woche essen. Zwei Tage später gab es eine neue Karte, und ich entschied mich für pikant gegrillte Garnelen in Riesling-Tomatensauce mit frischem Spinat, serviert mit Bandnudeln, gefärbt mit Sepiatinten (14,90 Euro). Der Küchenchef ist einfach immer in der Lage, mit unterschiedlichen Konsistenzen und Geschmäckern ein harmonisches Ganzes zu zaubern. Die Garnelen waren von bester Qualität, die Sauce cremig und sättigend, und die schmalen Nudeln, die mit Sepia gefärbt waren, waren ein echter Blickfang. Wir bestellten gerne „Bei Endeler“ Hagnauer Spätburgunder (einen kräftigen, dunkel gefärbten Rotwein mit vollem Aroma). Auch als Digestif nach einem opulenten Essen: der Verdauungsschnaps aus der Steinhauser Brennerei vom Bodensee. Doch wir sind nicht in die Allgäuer Grasbrände eingestiegen. Wir sind auf dem Weg nach vorne."