Geräucherter Lachs
Mountain Hub

Mountain Hub

Terminalstrasse Mitte 20, 85356, Muenchen, Germany

Käse • Fisch • Deutsch • Fleisch


"Man kann auf dem Parkplatz parken; von dort aus gelangt man zum Hotel, zum Aufzug und in die Lobby im Erdgeschoss. In der Lobby fühlt man sich jedoch nicht wie in einem Hotel, sondern eher wie in einem Flur am Flughafen. Alles ist schrecklich groß mit hohen Decken und viel Glas. Es ist jedoch ansprechend, wenn man es braucht. Die Bar befindet sich ebenfalls direkt in der Lobby. Hinter der Bar und der Sitzecke der Lobby befindet sich das sehr große Restaurant Charles Lindbergh hinter einer Glasfront. Die Tür öffnet um 18:00 Uhr. Auf der rechten Seite vorne links ist die Rezeption und einige Mitarbeiter stehen bereit, um die Gäste zu ihren Tischen zu führen. Obwohl viele Paare und Gruppen gleichzeitig kommen, gab es kaum Wartezeiten. Das Restaurant ist in vier Bereiche unterteilt. Einmal gibt es den sehr geräumigen Buffetbereich. Außerdem gibt es drei Sitzbereiche, die durch Sichtschutz etc. getrennt sind, sodass man das Raumgefühl verliert. Mir gefällt das Ambiente sehr gut, alles ist sehr ruhig und die Kleidung der Gäste ist eher elegant. Im Route 66 Buffet sorgt ein Sänger mit Gitarre für angenehme Hintergrundmusik, und ein ausgezeichneter Pianist (auch wenn die Musik manchmal etwas laut war). Inzwischen waren wir dreimal dort, zweimal im Route 66 Buffet und einmal im Fish Market Buffet (jeden Freitag). Es scheint, als hätten wir jetzt drei völlig verschiedene Service- und Küchenteams erlebt. Und wirklich, jeder Mitarbeiter ist perfekt ausgebildet. Manche schaffen es, leere Teller und Gläser abzuräumen, ohne dass man danach fragen muss. Nicht ständig, aber immer wieder wird gefragt, ob alles passt und schmeckt oder ob man noch Wünsche hat. Zu den Buffets selbst: Absolut gigantisch, was dort aufgebaut wird. Ein Teller ist nicht einmal halb leer, da ist er schon wieder voll. Es wird sehr sauber am Buffet gearbeitet. Die Qualität aller Speisen lässt sich absolut als hochwertig beschreiben, und ich habe nur positive Berichte über den Geschmack. Fast identisch bei beiden Buffets sind die gemischten Salate, das Brot, die Käseplatte und das Eis. Natürlich gibt es Fisch und Meeresfrüchte, ob geräuchert, in Salaten, Sushi, Suppe... und an der Frische-Station natürlich Grilliertes oder Gebratenes. Die Austern sind nicht mehr in der Schale, schmecken aber sehr gut. Es gab auch einige Beilagen wie gebackene Kartoffelhälften, Reis, Fenchel mit Orangen-Gemüse und Grillgemüse. Die einzigen Fischgerichte (soweit ich mich erinnere) waren ein geniales geräuchertes Entenbrustfilet, dünn geschnitten, und Hühnerbrust am heißen Buffet. Ich denke, es ist nur für Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten geeignet. Die Desserts waren auch ein Traum. Kleine Gläser mit Cremes, Mousse... Kuchen, Brownies, frischer Obstsalat, frisches Obst und eine Schokoladenfondue. Das Route 66 Buffet war sogar noch umfangreicher! Am heißen Buffet wurden frisch gegrillt: RIESENgarnelen (hier ist endlich der Name), Lammfleisch, rote Snapper, Schweinefilet, Rindersteaks, Hähnchenbrust... Beilagen: Süßkartoffelpüree, Kartoffelspalten, Zwiebelringe, Folienkartoffeln mit Chili con Carne, Bacon-Bohnen... Für die Selbstbedienung: Mini-Burger (mit super saftigem und leckerem Rindfleisch) und Mini-Hotdogs. Bei den kalten und warmen Vorspeisen: verschiedene Garnelen und Garnelensalate, Caesar-Salat, Wraps, Tortillas, Nachos mit vielen Dips, Hackbällchen mit Tomatensalsa, Honig-Zitronen-Hähnchen, Bratbeef, Cole Slaw, Bohnensalat, Maissalat, Bauernschinken, Sandwiches, Bagels... Wie bereits erwähnt, alles ist sehr lecker! Wir waren alle super begeistert. Weitere Informationen: Die Toiletten befinden sich außerhalb des Restaurants im Hotelbereich. Der kleine Verdauungsspaziergang ist ganz gut; die Toiletten sind sehr gut gepflegt. Fish Market Buffet jeden Freitag, Route 66 Buffet jeden Samstag von 18:00 bis 22:30 Uhr, 3 Stunden kostenloses Parken in P26, 48 € pro Person. Darüber hinaus gibt es auch ein Buffet-Frühstück, einen Sonntags-Brunch, ein Festtags-Brunch und ein Dinner für zwei von Sonntag bis Donnerstag. Von mir eine sehr klare Empfehlung, wenn man etwas Besonderes feiern oder einfach kulinarisch genießen möchte."

Gutshof Bauer

Gutshof Bauer

Altdorfer Straße 3, 67482, Venningen, Germany

Sushi • Deutsch • Asiatisch • Vegetarisch


"Ende September verschlug es den neu formierten Wörther Gaumenvierer in die mehr durch ihren Essig als durch ihren Wein bekannte Gemeinde Venningen. Schon seltsam, obwohl das zur Verbandsgemeinde Edenkoben zählende Dorf in direkter Nachbarschaft zu namhaften Weinorten wie Maikammer, Kirrweiler und Edenkoben liegt, kennt man von hier eigentlich nur die Weinessigspezialitäten des berühmten Doktorenhofs. Zur gehobenen Pfälzer Rebsaftriege hat sich anscheinend noch kein Venninger Winzer aufschwingen können.   Auch das Weingut Bauer, dessen in keinem regionalen Restaurantführer fehlender Gutshof von Freunden deftiger Regionalküche schon seit vielen Jahren großen Zuspruch erfährt, gehört zu den nicht ganz so bekannten Produzenten im Bereich der Südlichen Weinstraße. Dafür kennt fast jeder heimische Gut- und Gernesser den Namen ihrer Gastronomie.   „Bauer’s Stuben“ sind ein durch und durch sympathischer Familienbetrieb, den ich trotz seiner guten Referenzen noch nie besucht hatte. Wahrscheinlich dem ebenfalls in Venningen ansässigen „La Vigna“, einer meiner liebsten italienischen Einkehradressen, geschuldet.   1977 eröffneten Rosemarie und Wolfgang Bauer eine Straußwirtschaft namens „Bauernstube“. In ihrem urgemütlichen Gewölbekeller wurde handfeste Hausmannskost zum eigenen Wein dargeboten. Der Gewölbekeller an diesem Abend ungenutzt Ein kulinarischer Synergieeffekt, der auch heute noch in vielen Ecken der Südpfalz erfolgreich ausgenutzt wird – zumeist an den Wochenenden, wenn die Ausflügler über den Rhein kommen.   Mittlerweile ist aus der heimeligen Weinstube ein mehrfach erweitertes Restaurant mit Schlemmerscheune, In dieser Scheune lässt sich gut schlemmen! Wintergarten, idyllischem Innenhof und einer fast schon toskanisch anmutenden Gartenterrasse hinterm Haus geworden. Allein wegen diesem, im mediterranen Stil gestalteten Genussgarten lohnt sich ein Abstecher ins gut zu erreichende, da nicht weit von der Autobahn A65 entfernt gelegene Venningen.   Es ist wirklich ein ganz besonders behagliches Fleckchen Pfalz, das die beiden Töchter Carina und Christin im Laufe der Jahre mit familiärer Unterstützung geschaffen haben. Auch wir waren schwer beeindruckt von der heimeligen Atmosphäre, die dieser Ort ausstrahlte.   Schön, dass wir unser Essen noch unter freiem Himmel genießen konnten. Später wechselten wir aufgrund der frischen Temperaturen in das urgemütliche Sandsteingemäuer. So gesehen, durften wir also gleich zwei Örtlichkeiten des Gutshofes auf Gasttauglichkeit prüfen. Nur so viel vorweg: den „Ambiente-Test“ haben sie beide mit Bravour bestanden.           Die Idee, dem Wörther Futterquartett einen Ausflug nach Venningen zu bescheren, kam von unserem Neuling, der im nicht weit entfernten Örtchen Böbingen residiert und dieses Lokal schon lange zu seinen regionalen Favoriten zählt. Die von ihm verteilten Vorschusslorbeeren bezüglich Service, Umgebung und Essensqualität sollten sich im Laufe des Abends vollends bestätigen.   Also dann „Food-Fellas“, auf nach Venningen zur Familie Bauer, wo die Gutbürgerlichkeit in ihrer besten Form zu Hause bzw. zu Hofe ist.   Der groß angelegte, hauseigene Parkplatz entspannt die Situation für die Gäste mit motorbetriebenem Mobilitätshintergrund ganz erheblich. Dennoch parkten wir unser Vehikel direkt an der Altdorfer Straße, keine 50m vom Anwesen der Familie Bauer entfernt. Unser Kollege hatte uns die letzte, an der Durchgangsstraße gelegenen Parkbucht freigehalten.   Wir betraten die Lokalität über den etwa zur Hälfte besetzten Garten. Impfnachweise wurden kontrolliert. Mit der Luca-App war auch der Check-In schnell erledigt. Als wäre der große Ansturm schon vorüber, präsentierte sich der von Olivenbäumen und anderen mediterranen Gewächsen geschmackvoll begrünte Außenbereich als wahres Weingartenidyll. Die nicht mehr komplett besetzten Tische standen in angenehmer Distanz zueinander. Um sie herum sorgte gut gepolstertes Polyrattan für komfortable Sitzverhältnisse. Gartenimpression 1 Man begrüßte uns herzlich. Kein Wunder, war doch ein Mitglied unserer Tischgesellschaft hier amtsbekannt. Vom auffallend freundlich und flink agierenden Servicepersonal hatte ich bereits im Portal Tripadvisor mehrfach gelesen. Und ja, die Jungs und Mädels machten ihre Sache richtig gut. Auf unsere Fragen hatten sie immer eine passende Antwort parat. Dabei wurde mit dem berühmten Pfälzer Charme beraten und auch der Umzug nach drinnen zu späterer Stunde problemlos über die Bühne gebracht.   Der kleine Plausch mit dem Serviceleiter, der mir bei meiner von Neugier getriebenen Inspektion der Räumlichkeiten über den Weg lief, verriet mir so einiges über die Historie des Betriebes, die gutseigenen Weine sowie die Bauer’sche Bewirtungsphilosophie, bei der die Verwendung regionaler Produkte großgeschrieben wird.   Diese finden sich auf einem recht ausgewogenen Speisenzettel wieder. Eine knappe Handvoll herzhafter Vorspeisen, ein paar fleischlose Klassiker, Salatschüsseln – sorry, Bowls natürlich – in diversen Ausstattungen, vier verschiedene Flammkuchenversionen und ein karnivorenfreundliches Repertoire an hausmannsköstlichen Hauptgerichten, die vom Wiener Schnitzel über Ossobuco bis hin zum Zwiebelrostbraten und Medaillons von der Schweinelende reichten.   Komplettiert wurde das Bauer’sche Leibspeisenprogramm von einer Reihe süßer Verlockungen sowie einem saisonal geprägten Empfehlungsschreiben, das sich schon ganz dem kulinarischen Herbst verpflichtet hatte. Das darauf abgedruckte Herbst-Menü für schlanke 34 Euro bestand aus einem Kürbiscremesüppchen, einem Kastanien-Saumagen mit Rotkraut und Bratkartoffeln sowie einer süßen Trilogie zum Abschluss. „Kannschd nid meckre!“ hörte ich den Aspiranten am Nachbartisch freudig tönen.   Außerdem tummelten sich handfeste Herzhaftigkeiten wie Schweinsroulade mit Brätfüllung, Cordon Bleu vom Landschwein sowie Steinpilz-Nudeltaschen in Trüffelsahne. Ach, könnte ich doch nur dem würzigen Knollenpilzgeschmack etwas mehr abgewinnen, ich hätte mich wahrscheinlich für das Pilzgericht entschieden.   Auf einer laminierten Karte ließ sich das offene Weinprogramm der Familie Bauer studieren. Vom einfachen Portugieser Rotwein Viertel zu 2,80 Euro über trocken ausgebaute Burgundersorten in Weiß, bis hin zu restsüßen Spätlesen und etwas gehaltvollerem Cabernet Sauvignon bzw. Merlot Viertel zu 4,90 Euro waren so ziemlich alle Rebsorten vertreten, die in der Südpfalz bevorzugt angebaut werden.   Daneben hatte man auch ein paar Flaschenweine befreundeter Winzerkollegen am Start. Einen klassischen Gutsriesling aus dem Hause Reichsrat von Buhl gab es bereits für erschwingliche 22,50 Euro. Auch die sehr fairen 29 Euro für die Black-Print-Cuvée von Markus Schneider aus Ellerstadt würden wohl nicht nur bei Sylt-Besuchern ungläubiges Kopfschütteln hervorrufen.   Den besonderen Umständen geschuldet – es war der Tag des errechneten Geburtstermins unserer Tochter und obwohl sich noch nichts regte, saß ich quasi auf „glühenden Kohlen“ – verzichtete ich auf einen alkoholischen Aperitif und orderte brav einen Hugo komplett ohne 4,50 Euro . Später konnte ich allerdings dem gutseigenen Merlot nicht widerstehen und ließ ihn korrespondierend gewähren.   Meine Kollegen begnügten sich mit Mineralwasser aus dem Schwarzwald 0,75l-Flasche für 4,20 Euro , einem „echten“ Hugo mit Vol. 5,90 Euro und einer Flasche Bischoff Premium Pilsener 0,33l für 2,80 Euro zum Auftakt.   Man ließ uns vier Plappermäulern genügend Zeit, um uns zuerst einmal etwas „frei“ zu quatschen. Auf die Idee, die vor uns ausliegenden, bedruckten Seiten zu lesen, kamen wir deshalb mit etwas Zeitverzögerung. Alles halb so wild, die Getränke standen da ja bereits auf dem Tisch.   Dann wurde eifrig bestellt. Ein buntes Potpourri aus Kürbissuppe, Räucherlachs auf Kartoffelrösti, Saumagencarpaccio, Cordon Bleu, Wiener Schnitzel natürlich vom Kalb und zweimal Rumpsteak – einmal mit Kräuterbutter, einmal mit Pfefferrahmsauce – wurde dem Küchenteam in Auftrag gegeben. Dem nicht gerade geringen Hunger der gutgelaunten Herrenrunde würde damit sicherlich Genüge getan werden. So zumindest der erste Eindruck, wenn man auf die Teller der Nachbartische schielte.   Der Service lieferte flott. Das Loblied des Kollegen über sein Kürbiscremesüppchen 7,90 Euro ist mir heute noch im Ohr. Kürbiscremesüppchen im Weckglas Sie wurde in einem Weckglas serviert und erhielt durch ein wenig Schnittlauch, aufgeschäumte Sahne und fein gewürzte Knuspercroutons on Top den letzten „Schliff“. Kürbiscremesüppchen im Detail Der „Local“ neben mir hatte sich für den zu einer hübschen Rosenblüte geformten Räucherlachs auf Rösti 8,90 Euro entschieden. Eine gute Wahl, wie mir ein kleiner Probierhappen verriet. Räucherlachs auf Rösti Der Mann gegenüber spielte noch ein wenig auf Zeit. Allerdings in sehnsüchtiger Erwartung seines Wiener Panierstücks mit Beilagensalat.   Meine Wenigkeit erfreute sich derweil an einem Saumagencarpaccio 8,90 Euro der besseren Art. Das Saumagencarpaccio Allein für dessen himmlisch saure Zwiebel-Senf-Vinaigrette hatte sich der Weg nach Venningen bereits gelohnt. Die dünnen, unter dem Schmacko-Dressing lauernden Saumagenscheiben waren mit etwas Schnittlauch, halbierten Cocktailtomaten, Salatgrün und saftig-süßen Weintrauben die Lese war ja bereits in vollem Gange! garniert. Saumagen als Carpaccio...why not? Dass auch der letzte Tropfen dieser Leckertunke mit Hilfe des dazu gereichten Weißbrots verputzt wurde, war dann auch keine Überraschung.   Die Vorspeisen hatten also alle gesessen. So viel stand zu diesem Zeitpunkt fest. In freudiger Erwartung auf die Hauptgänge setzte die Dämmerung ein. Die angestrahlten Bäume und Sträucher, zwischen denen wir saßen, ließen den ohnehin sehr angenehm gestalteten Außenbereich noch eine Spur lauschiger wirken. Gartenimpression 2 Das beschauliche Abendessen im allerbesten Kollegenkreis ging in die entscheidende Phase.   Da es sich im Dunkeln nicht sonderlich gut Fotografieren lässt, musste beim Abknipsen der Hauptgerichte das Handy vom Kollegen als Lichtquelle dienen. Bis dann alles im „Kasten“ war dauerte es ein wenig, was von so manchem am Tisch „högschde“ Disziplin verlangte. Der Dunkelheit geschuldet blieb dann das Cordon Bleu des schräg gegenüber von mir sitzenden, präsidialen Oberhauptes unseres Kaukonsortiums leider unverewigt.   Doch seine Zufriedenheit über den mit Kochschinken und Gouda gefüllten, dem Aussehen nach der Butterpfanne entstiegenen Fleischklassiker mit dem wohlklingenden französischen Namen 19,80 Euro drang bis zu mir herüber. Bei allen Hauptspeisen war übrigens ein kleiner, mit schmackhaftem Essig-Öl-Dressing angemachter Beilagensalat inkludiert. Beilagensalat 1 Und der erfüllte seine Aufgabe als frischer Nebendarsteller zum deftigen Gaumenkino aus Rind, Kalb und Landschwein auf wunderbare Art und Weise.  Beilagensalat 2 Gegenüber glänzten zwei herrlich mürbe Wiener Kalbsschnitzel 21,90 Euro mit den daneben liegenden Bratkartoffeln um die Wette. Dem Schnitzelschurken, der sie anschnitt, entlockten sie jedenfalls ein breites Grinsen. Das bzw. die Wiener Schnitzel Mein Bratkartoffelbuddy neben mir – unsere Beilagenportion kam zum Teilen auf einem großen Teller – Knusprige Kartoffelbeilage aus der Pfanne hatte sich für das Rumpsteak mit hausgemachter Kräuterbutter entschieden. Er lobte den perfekt getroffenen Gargrad „medium“ seines Fleisches und ließ mich von der wirklich sensationellen Kräuterbutter kosten. Schon faszinierend, was Kleinigkeiten bei einem Allerweltsgericht so ausmachen können. Das Rumpsteak mit Kräuterbutter Auf meinem Rumpsteak wie das vom Kollegen 24,50 Euro , das übrigens wie bestellt „medium rare“ geliefert wurde, lag eine ordentliche Anzahl an Pfefferkörnern und eine Chili-Schote, deren dekorativer Zweck sich mir erst nach dem ersten kleinen, höllisch scharfen Probierstückchen erschloss, was von der gut aufgelegten Servicedame mit ungläubigem Staunen quittiert wurde. Rumpsteak mit Pfefferrahmsauce „Hot happens!“ Mit der geschmeidigen Pfefferrahmtunke im süffigen Schlepptau und einem Klecks Sahne wurde der kleine Lapsus am Gaumen auf angenehme Weise wieder austariert.   Besonders lobenswert: die auf Basis einer kräftigen Jus und ganz ohne zumindest schmeckbare Helferlein kredenzte Sauce hatte genau die richtige Pfefferdosis vorzuweisen, die das zarte, schätzungsweise 200 Gramm schwere Stück vom Rinderrücken geschmacklich kurzerhand in Richtung Malabarküste verlegte. In Kombination mit der urdeutschesten aller Kartoffelbeilagen war das hedonistischer Saucengenuss ohne Reue, der auch wirklich jedem der knusprig sautierten Fitzelchen von der Pfälzer Erdfrucht zur Ehre gereichte. Bratkartoffelportion für Zwei Schon jetzt war ich von dem hier vorherrschenden Preis-Genuss-Verhältnis mehr als angetan. Wie konnte ich so viele Jahre lang dieses besserbürgerliche Einkehridyll links liegen gelassen haben?   Je später der Abend, desto kühler wurde es im Sommergarten. Der Umzug in das schützende Sandsteingemäuer der Schlemmerscheune war unvermeidlich. Drinnen: keine Spur von unübersichtlicher „Gourmengelage“. Die meisten Gäste hatten schon den Nachhauseweg angetreten. Man platzierte uns direkt neben der Tür zum Garten. Schlemmescheune mit 3 von 4 Food Fellas an Bord Auch das Innere des Gutshofs konnte sich sehen lassen. Viel wertiges, helles Holz beim Mobiliar, indirekt angestrahlte Sandsteinwände, eine mit derben Fassdauben verkleidete Decke und jede Menge Weinflaschen sorgten für genau die richtige Mischung aus gemäßigter Pfalzfolklore und zeitgemäßer Landhausoptik. Ein gutes Beispiel dafür, was eine warme, mit Bedacht installierte Beleuchtung doch so alles ausmacht. Pälzer Atmo pur! Kaum hatten wir unsere innere Wärme zurück, stand uns der Sinn nach Süßem. Unser „Stubenältester“ nur auf seine Gesamtverweildauer in diesem Lokal bezogen… hatte ja bereits im Vorfeld von der geeisten Nougat-Marzipan-Lasagne 8,90 Euro in höchsten Tönen geschwärmt. Da kam auch ich nicht umhin, mir diese Dessertkreation einzuverleiben. Zumal mich Marzipan so gut wie immer anspricht, auch außerhalb der gut gezuckerten Weihnachtssaison.       Außerdem gönnte sich ein anderer Kollege das Zitronen-Sekt-Sorbet 6,50 Euro , das mit dem hauseigenen Riesling-Winzersekt aufgegossen wurde. Der letzte im Bunde bevorzugte wie stets eine Tasse Kaffee 2,20 Euro , um sein Mahl zu beenden.   An der süßen Versuchung aus Nougatcrème und Marzipan gab es geschmacklich nichts auszusetzen. Natürlich war das nichts für Diabetiker, aber mit ihrer fluffigen Textur und dem dezenten Kalt-Warm-Kontrast konnte das „Hausdessert“ voll überzeugen. Meine Zucker-Süßspeise aka Wuchtdessert Ein paar reife Weintrauben, eine orangefarbene Physalis und ein paar frisch aufgeschnittene Stücke von der Mango versuchten der in zwei stattliche, hübsch angeordnete „Kalorienkörper“ geteilten Zuckersüß-Speise etwas fruchtige Frische entgegenzusetzen, was jedoch nur begrenzt gelang. Dafür war die verkappte „Nougat-Marzipan-Torte“ einfach zu dominant. Nougat-Marzipan-Dessert Ich muss gestehen, dass mir eine halbe Portion vollends gereicht hätte. Aber irgendwie schaffte ich es dann doch, auch das zweite Stück dieses Wuchtdesserts zu verdrücken. Werdende Väter können gar nicht genug Kalorien abbekommen – so der Eindruck von dem ein oder anderen Kollegen am Tisch.   Danach war aber wirklich Schluss. Da ging nichts mehr. Zumindest rein. Raus dagegen schon, wenn auch um ein paar gefühlte Kilo schwerer. Nachdem wir die Rechnung beglichen hatten verließen wir nämlich den Gutshof durch den Vordereingang. Eine letzte Gelegenheit, das imposante Anwesen noch einmal näher in Augenschein zu nehmen.   Mit der Auswahl des Gutshofs „Bauer’s Stuben“ hatte unser „Newcomer“ im Gastroquartett gut geliefert. Sein Einstand kann als gelungen bezeichnet werden. Hätte es einer Aufnahmeprüfung für diesen Böbinger Kulinarkollegen bedurft, er hätte sie wohl mit Auszeichnung bestanden.   An diesem Abend endete übrigens auch das Freiluftfuttern. Das sommerliche Dinieren unter freiem Himmel fand mit dem Umzug in die Bauer’sche Schlemmerscheune ein jähes Ende. Urgemütlich... Nicht nur der kulinarische Herbst war bereits in vollem Gange, auch der kalendarische hatte ja einen Tag zuvor bereits Einzug gehalten.   Unser fortgeschrittenes Sättigungsgefühl und der Umstand des jahreszeitlichen Wechsels veranlassen mich, in der Nachbetrachtung dieses wunderbaren Abends, mit einem Gedicht von Friedrich von Logau deutscher Dichter und Epigrammatiker des Barocks, Anm. zu schließen:   „Der Frühling ist zwar schön, doch wenn der Herbst nicht wär, wär zwar das Auge satt, der Magen aber leer!“   Ja. Kann man so stehen lassen…"

Gastmahl des Meeres

Gastmahl des Meeres

Zwickauer Str. 12, 01069 Dresden, Saxony, Germany

Pubs • Fisch • Gesund • Deutsch


"für Abonnenten der sächsischen Zeit, einmal im Jahr von der gastmahl des meeres oder der hein mück Gruppe, gibt es immer gute Tickets “2for1”, d.h. Ordnung 2 essen, und zahlen nur €19,90 so dass dieses Jahr wieder, und da wir waren nicht mehr hier in 2015 auf der budapester Straße, mussten wir diese zurück in Kontakt nehmen. in den letzten Jahren waren wir immer im „Fischhaus am Alberthafen“, aber die Henne Mück-Gruppe hatte sich von diesem Objekt sowie vom „Barocco“ auf dem alten Markt nach dem plötzlichen Tod seines Kochs und der Grünen Holgerköster getrennt und konzentriert sich nun nur auf die Fischgastronomie mit dem „Gastmahl des Meer“. die hein mück Gruppe betreibt weiterhin einen gut laufenden frischen Fisch- und Fischrauchladen. auch ist auf dem Weg mit mehreren Verkaufswaagen in der Region auf den Wochenmärkten. das “Fishhaus am Alberthafen” wird von anderen Betreibern in der Zwischenzeit betrieben, in der Barocco wurde der Wirtshaus Hacker pschorr erstellt. Nachdem wir also vor dem Restaurant des Meeres durch die Straßenbaustelle gekämpft hatten, und unsere Vierrad-Laufbahn in der Lage war, im Gasthaus zu verlassen, kamen wir über den Biergarten zum seitlichen Eingang des Restaurants. danach wurden wir in einem halb leeren Restaurant an unserem Ort begleitet, die Menüs waren bereits aus. im Restaurant gibt es eine offene Küche wie im Fischhaus im alberthafen, wo Sie den Koch bei der Vorbereitung der Diners beobachten können. Blick auf die offene Küche ist das Restaurant rustikal eingerichtet, an den Wänden alle Arten von Bildern und Utensilien aus dem Meer. das Zimmer ist durch große Aquarien geteilt, in denen die unterschiedlichsten Arten von Seeleuten leben. Sie können auf rustikalen Stühlen oder auf weichen und bequemen gepolsterten Bänken sitzen. Esszimmer mit Aquarien-Sitzecke im Restaurant mit Aquarium nach dem einzigen Kellner an diesem Abend hatte eine kleine Feier im Nachbarzimmer mit ihrem Hauptessen, kam er so schnell wie möglich zu uns und fragte nach unserem Wunsch. mit einem Brot von 190 mmmh, lecker. kleiner Gruß aus der Küche. wurde geräucherten Lachs aus der hauseigenen Raucherei mit Sauce und frischem Baguette serviert, die Getränke waren einige Minuten später auch auf dem Tisch. Ich war besonders erfreut, die köstlichen Jever-Pillen der Faß zu sehen, die hier eine absolute Seltenheit ist, aber Hein hat alle Jahre angeboten und dass, obwohl der Feld-Snap-Stamm gerade über der Straße ist. Trinken Sie die Auswahl nur 20 Minuten nach der Bestellung unserer 2 großen Terrinen mit der Fischsuppe, oder die Fischsolejanka. für die Fischsolejanka wurden zwei Löffel bestellt, da meine Frau und Töchter sie teilen wollten. beide Löffel waren dann da, und so konnten die beiden zusammen einen leckeren und vor allem reichen Fischsoljanka löffeln. viele verschiedene, besonders dicke Fischstücke wurden in einer herzhaften, leicht scharfen Soße mit einigen bunten Gemüse gekleidet. fischsoljanka mit buntem Gemüse und exquisiten Fischstücken auch die klare Fischsuppe „Hein Mück“ war nichts soljanka. in einem starken, klaren Fischsud wurden hier wieder viele Fischstücke aus der gesamten Speisekarte vertreten, mit bunten Gemüsen wie kleinen Wannen, Paprika und Lauch. ein großer Erzähler davon, und ein Hauptgericht wäre gesichert. klare Fischsuppe „Hein Mück“ mit buntem Gemüse und exquisiten Fischstücken eine Viertelstunde nach dem Appetitzügler erreichte uns auch die Hauptgerichte. wie üblich für meine Frau, wenn auf der Karte, sie bestellte den Lachsfilet mit Blatt Spinat. ein großes, dickes und saftiges Filet aus dem Lachs, das mit einer würzigen Mischung aus Blattspinat und Käse gebacken wurde, wurde von einem Salat-Flasche aus frischem Gurk, Tomate, Blattsalat, Paprika, Rucola und eisbergsalat mit einem kleinen Cleck-Yoghurtdressing begleitet. die bratkartoffeln als Ergänzung waren wie Mütter. knusprig gebraten, mit viel Speck und frisch gewürzt, alle auch angenehm gewürzt. Es ist nicht besser. lachsfilet mit blattspinat und käse gratiniert mit bratkartoffeln das zanderfilet unsere Tochter bestand aus drei großen Stücken, die zusammen mit Haut knusprig gebraten wurden. unterhalb eines Bettes aus frischem Blattspinat, das Ganze wiederum mit einem frischen Salzeinsatz wie oben beschrieben. Tochter wünschte Spaghetti, die angenehm gekocht wurden und mit viel Knoblauch. Nur oben. zanderfilet an blattspinat und spaghetti auch mein gebratener Heilbuttfilet war ein großer Filet, knusprig und saftig gebraten in der großen Pfanne und ohne Knochen. zu diesem Gericht gab es Karotten-Kartoffelgemüse, die, wie auf den Bildern zu sehen, frisch zubereitet wurde. die kleinen Stücke der Wannen, nicht zu weich, das Carburo gekocht angenehm Biss-resistent. das Ganze mit Butter. gebratene Heilbuttfilet mit Karotten und Bratkartoffeln auch hier wieder die leckeren und hausgemachten Bratkartoffeln. Auch hier muss ich wieder sagen, es ist nicht besser. gebratene Heilbuttfilet mit Karotten und Bratkartoffeln und wer weiß, dass meine Mädchen weiß, was jetzt kommt. Etwas Süßes wie ein Dessert musste kommen. so gab es noch · ein Apfelstrudel mit Vanilleeis für 6,90 € bestellt. Er war schnell genug, und an den zufriedenen Gesichtern der Mädchen war es auch köstlich. mit ihm auch Papa hatte ein wenig Dessert, gab eine Linie Aquavit für 5,80 € zu verdauen. apfelstrudel mit vanilleeis apfelstrudel mit vanilleeis danach mussten wir sputen, denn nach der derzeit gültigen Corona-Verordnung müssen die Gastros um 20 Uhr schließen. Was für ein Wahnsinn. die 2G-Regeln wurden hier richtig umgesetzt. ausreichend Platz zwischen den besetzten Tischen garantiert die 2 Meter Regel. aber um 20 Uhr schließen zu müssen, kostet die Gastgeber eine Menge Kunden. Hier hätte die sächsische Regierung eine Stunde lang aufsetzen können. Schlussfolgerung: Wir verließen den dritten 92 Euro im Gastrointestinal des Meeres, und wir möchten sie hier verlassen. für eine lange Zeit gibt es wieder 5 Punkte von uns. der service freundlich, flotted und nachdenklich für die Gäste. Essen reichlich, frisch und hausgemacht. Das ist es."

Kättchen

Kättchen

Dorfstrasse 12, 66709, Weiskirchen, Germany

Cafés • Sushi • Pizza • Asiatisch


"Meine beste Freundin und ich feierten nun zum 4. Mal gemeinsam runden Geburtstag. Sie ist als erste dran, ich folge im nächsten Jahr. Ein Hoch auf die langjährige Freundschaft, muss man auch erst mal schaffen! Zwischen unseren Geburtstagen liegen 367 Tage. Ihre Geburtstagsfeier zum 50. wird in den Sommer verlegt und unser Plan war, unseren 99. allerengsten Kreis zu feiern. Freundin, Mann, Tochter, PetraIO und ihr liebster Begleiter. Den Ort Weiskirchen im Saarland gab meine Freundin vor, denn hier buchte sie im Hotel ein Wellnesswochenende. Der Samstagabend sollte nicht im Hotel stattfinden und so durfte ich mich mit den wenigen Alternativen beschäftigen. Das School Kättchen entdeckte ich prompt. Bei der Speisekarte wusste ich sofort, dass hier jeder fündig wird. Und das Ambiete mit weitestgehendem Verzicht auf elektrisches Licht würde meiner vollromantischen Freundin auch gefallen. Zudem ist sie Pädagogin. Das mehr als 160 Jahre alte Bauernhaus diente zeitweise als Schule, ein reisender Lehrer unterrichtete hier. Zeitgleich trafen wir vor dem rustikalen Bauernhaus ein und betraten die urigen Räumlichkeiten durch eine schwere Holztür. . Hier ist noch viel im Originalzustand erhalten, z. B. der alte Fliesenboden, Holzbalken etc. Ergänzt wird mit stimmiger Deko aus vergangenen Zeiten. Der Gastraum ist tatsächlich nur mit Kerzen und einigen wenigen Lichterketten beleuchtet. , Sehr ungewohnt, aber die Augen gewöhnten sich schnell an das gemütliche Licht. Die vermutliche Chefin des Hauses war gleich zur Stelle und versorgte uns mit Speise und Getränkekarten. Auch den restlichen Abend begleitete sie uns souverän, unterstützt vom Inhaber Herrn Repplinger. Wir waren die ersten Gäste, tauschten kurz Glückwünsche und Geschenke und innerhalb von 5 Minuten waren fast alle Tische belegt. Das war unglaublich schnell und ich war sehr froh, rechtzeitig reserviert zu haben. Zum Aperitif wählten wir 3 x Riesling Sekt vom Moselweingut Rosch € 5,00 0,1 l und 1 x Campari Orange € 4,20. Das „Kind“ bekam einen alkoholfreien Cocktail mit Orangensaft und frischem Granatapfelsaft € 5,00. Es folgten: 2 Flaschen Tönissteiner Mineralwasser, € 6,00 0,75 l. 1 Apfelsaftschorle, € 4,00 0,4 l. Unsere Vorspeisen: Für meinen Mann: 3 Kartoffelpuffer mit Apfelmus € 8,70. Die Kartoffelpuffer hausgemacht und knusprig ausgebacken, dazu reichlich Apfelmus. Eines der Lieblingsspeisen meines Mannes, leider gibt es die Kartoffelpuffer in der Gastronomie viel zu selten frisch zubereitet. Dies war hier absolut der Fall und so schmeckte es  auch. Für meine Freundin und mich: Ziegenkäse gratiniert auf Blattsalat € 13,80. Eine große Scheibe mild cremiger Ziegenkäse, gratiniert mit gutem und geschmacksintensiven Honig. Dazu tadelloser Blattsalat mit sehr gutem und leichtem Balsamicodressing. Gratinierter Ziegenkäse mit Salat Die Tochter war mit einem bunten Beilagensalat € 4,50 zufrieden und ihr Vater mit Kräuter Quark mit Knoblauch und frischem Landbrot € 4,50. Vor den Hauptspeisen stöberten wir in der sehr gut aufgestellten Weinkarte. Bei den deutschen Winzern sind die guten Häuser vertreten. Da kann man eigentlich bei der Bestellung keinen Fehler machen. Die ausländischen Weine sicherlich ebenso, aber das kann ich nicht beurteilen. Unsere Wahl fiel auf den 2017er Riesling, wieder vom Weingut Rosch, Leiwen. 0,2 l € 6,50. Und den 2018er Grauburgunder vom pfälzer Weingut Klaus Meyer, Roth. 0,2 l € 6,50. Zum Hauptgang wurden unsere Speisen gemeinsam und auf gut vorgewärmten Tellern serviert. Für meinen Mann und meine Freundin: Trüffelravioli (aus der Pastamanufaktur Romana, Homburg), Olivenöl, Tomate Knoblauch und 3 Black Tiger Garnelen. Trüffelravioli, Olivenöl, Black Tiger Garnelen Für mich das gleiche Gericht, allerdings mit 3 Jakobsmuscheln. € 19,50. Trüffelravioli, Olivenöl, 3 Jakobsmuscheln Die Garnelen und Jakobsmuscheln wirklich groß und auf den Punkt glasig gebraten. Bei den Ravioli hätten es ein paar mehr sein dürfen. Auch der Trüffelgeschmack recht verhalten, allerdings machte die Würzung der Küche hier alles wett. Sehr gutes Olivenöl, der Knoblauch gut dosiert, sehr fein! Das Kind mochte lieber die kleine Portion Spaghetti mit 3 Black Tiger Garnelen € 17,50. Die Portion war überhaupt nicht klein, aber die Pasta und Garnelenliebhaberin meisterte die Portion tadellos. Und unser Freund die Gemüse Hähnchenpfanne, leicht scharf,  € 17,50. Zum Hähnchenfilet gesellten sich Kartoffeln und reichlich frisches mediterranes Gemüse. Auch hier war alles zur Zufriedenheit. Dieses Mal durfte ein Dessert nicht fehlen, das Angebot zu verlockend. Unsere vermutliche Chefin im Service stand mit Rat und Tat zur Verfügung. 2 x Creme brûlèe mit selbst gemachtem Himbeersorbet € 7,80 für Mutter und Vater, dass cremige Sorbet der Mutti wanderte zur Tochter. Creme brûlèe mit Himbeersorbet 1 x Weltbester Schokoladenpudding aus 70 %Schokolade, dazu Kirschragout € 6,80 für meinen Mann. Allerdings bestellte er das Kirschragout ab. Er wollte sich wohl voll und ganz dem Pudding widmen und der war wirklich unglaublich gut. Weltbester Schokoladenpudding aus 70 %Schokolade ohne Kirschragout Auch für mich mal ein Minidessert:  1 Bällchen hausgemachtes Pistazieneis € 3,00. Pistazieneis mag ich sehr gerne. Aber wo gibt es mal ein richtig Gutes? Das nach Pistazien schmeckt und nicht nach Aroma? HIER! Geschmacklich top und Herr Repplinger bestätigte meinen Verdacht: In der Küche hilft der Pacojet! Dieses Teil ist sein Geld wirklich wert. Aber die Eismasse muss natürlich trotzdem stimmen. Die Physalis nahm ich gerne zum Eis, auf das Teigröllchen hätte ich verzichten können. Die Küche leistete an diesem Abend so viel Gutes und Hausgemachtes, da passte das Industrie Waffelröllchen nicht so wirklich. Klein und fein: Perfektes Pistazieneis 1 Espresso € 2,00 und 1 Latte Macciato € 2,80 gab es auch noch. Beim Bezahlen an der Theke fragte ich den jungen Mann der wohl hauptsächlich für die Getränke zuständig war, wie denn nun das „School“ ausgesprochen wird. Ich war fälschlicherweise auf dem Englischtrip. Aber nein, ganz typisch saarländisch „School“. Fertig war ein wirklich gelungener Abend und eine sehr persönliche kleine Geburtstagsfeier. Wir waren alle begeistert und sicher: Wir kommen bald wieder. Und nicht erst, wenn man das Essen im lauschigen Naturgarten genießen kann! Das Fotografieren war wirklich eine Herausforderung an diesem Abend. Nur Kerzenschein, wunderschön. Mit Blitz wollte ich nicht fotografieren. Die Gemütlichkeit wurde sicherlich nicht geschaffen um durch Blitzlicht zu stören. Alle Gerichte waren schön angerichtet und von tadelloser Qualität."