Blieskastel

Blieskastel ist bekannt für seine charmante Altstadt, barocke Architektur und die Saarländische Küche, einschließlich Gerichten wie Dibbelabbes, einem herzhaften Kartoffelgericht, das typisch für die Region ist.

Annahof

Annahof

Vockenberg 72, 66440, Blieskastel, Germany

Wein • Kaffee • Deutsch • Fleisch


"Wir waren dieses Jahr wieder mal an Weihnachten zum Essen im Annahof. Schon der Empfang unten war nicht gerade überschwänglich. Eigentlich kann man doch erwarten, dass den Gästen an so einem Tag zumindest "Frohe Weihnachten" gewünscht wird. Erst der nette Kellner oben, der uns dann bediente, hat das dann getan. An dem uns zugewiesenen Tisch lag nicht an jedem Teller eine Menükarte. Wenn man diese schon neben die Teller legt, dann sollte sie auch an jedem Teller liegen. Wir waren schließlich nur zu dritt. Anderenfalls plaziert man diese in der Mitte des Tisches. Desweiteren fand ich es nicht passend, dass keinerlei weihnachtliche Dekoration den sonst schön gedeckten Tisch schmückte. Wir wählten dann unser Menü, a la Carte war leider nicht möglich, doch dafür habe ich an solchen Tagen ja Verständnis. Zumindest war man nicht gezwungen, 5 Gänge zu verzehren, sondern man konnte auch nur 3 wählen. Die Suppe war in Ordnung, der Feldsalat mit Wachtelbrüstchen allerdings schon ziemlich in der Salatsosse ertrunken. Das dann servierte Hauptgericht "Kalbsbäckchen" enttäuschte sehr. Es war so lieblos angerichtet. Der ganze Teller bis an den Rand voller Soße, die Kartoffeltaler so dunkel gebraten oder fritiert, dass sie kaum von der dunklen Soße zu unterscheiden waren und das Möhrengemüse als kümmerliches Häufchen orange-brauner Scheiben war der einzige Farbklecks auf dem Teller. Das Fleisch war allerdings zart und schmeckte gut. Insgesamt empfand ich die Speisen ziemlich salzlastig, aber das ist Geschmackssache. Im Vergleich zu den anderen Jahren wurde auch kein Amuse gueule bzw. Amuse bouche der sog. Gruß aus der Küche, serviert. Es gab lediglich etwas Brot mit Salzbutter. Der Wein, den wir bestellten, war gut aber mit 30 Euro die Flasche auch überteuert. Offene Weine wurden nicht angeboten.Der krönende Abschluss, das Dessert, war optisch ebenso eine Enttäuschung. Total lieblos eine kleine Kugel Haselnusseis, daneben ein beige-graues halb zerfallenes Etwas, sollte das Lebkuchenmousse sein sowie ein Schokoladenküchlein. Geschmacklich war es o.k., aber schließlich isst das Auge auch mit. Ich habe noch Fotos der Vorjahre vom Essen im Annahof, da liegen Welten dazwischen. Das kann doch nicht derselbe Koch gewesen sein oder an was liegt es? Als Abschluss noch ein Espresso - beim letzten Mal wurde dazu eine kleine Etagere mit leckerem Gebäck etc. gereicht. Dieses Mal nur die obligatorische Beilage: Zucker und eine Schokobohne.Alles in allem eher enttäuschend. Wir haben es unserem Gast zuliebe vor Ort nicht thematisiert."

Esslibris

Esslibris

Fasanerie 1, 66482 Zweibrücken, Germany, Blieskastel

Cafés • Pizza • Kebab • Asiatisch


"Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat mir nicht gefallen. Wir waren mit sieben Personen zum Essen. Das Restaurant liegt schön und die Einrichtung ist nicht modern, aber ansprechend. Das Essen war qualitativ sehr gut; ich hatte ein Filetsteak. Der Preis lag bei 52 €. Es handelte sich um ganz normales Angus-Rind, nichts Außergewöhnliches. Bei diesem Preis hätte ich erwartet, auch Beilagen wie Kartoffeln oder ähnliches zu bekommen. Stattdessen kam tatsächlich nur das Fleisch mit ein wenig Gemüse am Rand. Ich schätze das Gewicht auf 150-180 g. Das war für mich nicht ausreichend und sah eher wie eine Vorspeise aus. Wenn man Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch isst, wird man satt. Nur mit dem Hauptgericht wäre ich danach noch zu McDonald's gefahren. Es fehlt einfach irgendeine Art von Beilage, und für 52 € ist das völlig out of proportion. Man muss pro Person locker mit 100 € rechnen, und das nicht einmal mit übertrieben vielen Getränken. Die 100 € hatten wir mit einer Flasche Wein für zwei Personen kalkuliert. Die Flasche Wein war allerdings mit 37,00 € die günstigste. Weinflaschen gibt es auch bis in den hohen dreistelligen Bereich. Wir hatten zwar die Preise vorher im Internet gesehen, dachten aber, oder ich dachte, dass ich mit dem Hauptgericht auch satt werden würde. Das war leider nicht der Fall, und das auch nicht annähernd. Das muss man wissen, wenn man dort hingeht. Es ist halt immer subjektiv. Ich würde für mich sagen, dass es gleichwertige Restaurants gibt, in denen man nur ein Drittel des angesetzten Preises zahlen muss und dennoch die gleiche Qualität erhält."