Geschnittenes Huhn
Spitzwegerich

Spitzwegerich

Kötzschenbroder Straße 42, 01139, Dresden, Germany

Käse • Suppe • Eiscreme • Spezialitäten


"Valentinstag, angeblich ist das ja der Tag der Verliebten, und allerorten wird erzählt, das sei auch wieder so ein Quatsch aus den USA. Quatsch finde ich diesen Tag persönlich auch, denn man sollte seine Lieben ja nicht nur an einem Tag ehren, sondern im ganzen Jahr. Und Blumen bekommt meine Frau nur zweimal im Jahr von mir. Zum Hochzeitstag und zum Geburtstag. Ich hoffe der Aufschrei in den GG-Haushalten hält sich jetzt in Grenzen, denn wir geben das Geld für Blumen eher für einen schönen Abend im Restaurant oder einer kulturellen Einrichtung aus. Warum kann also der Valentinstag nicht aus den USA kommen? Das Brauchtum dieses Tages geht auf das Fest des heiligen Valentinus zurück, eines Märtyrers, in dessen Hagiographie möglicherweise die Vitae mehrerer Märtyrer dieses Namens zusammengeflossen sind. Der Gedenktag des hl. Valentinus am 14. Februar wurde von Papst Gelasius im Jahre 496 für die ganze Kirche eingeführt. Und bekanntlich entdeckte ja Christoph Kolumbus erst am 12. Oktober 1492 den amerikanischen Kontinent. Warum kann der Valentinstag auch nicht aus den USA kommen? Ganz einfach, mein USA-Chef musste unbedingt an diesem Tag ein Online-Teammeeting mit den Kollegen von Deutschland und USA bis 20 Uhr ansetzen. Die Begeisterung diesseits des großen Teiches hielt sich verständlicherweise in Grenzen. Da wir uns an diesem besagten Tag nichts schenken, aber wenigstens eine gastronomische Einrichtung aufsuchen, versuchte ich einige Tage im Voraus in Dresden einen Platz für nach 20 Uhr im Umkreis meines Büros zu erwischen. Leider waren in der kompletten Innenstadt sämtliche Gastronomien restlos ausgebucht, wir könnten jedoch auf „Gut Glück“ versuchen, ob um diese späte Uhrzeit dann vielleicht schon wieder Plätze frei sind. Das war mir zu riskant. Also versuchte ich vom Office aus in Richtung Elbepark die Gastros zu erwischen. In dieser Richtung machen momentan erstaunlich viele Gastros bereits um 21 Uhr ihre Schotten dicht, und wollten daher nach 20 Uhr keine Gäste mehr aufnehmen. Spitzwegerich-Das Landhaus Fündig wurde ich letztendlich im „Spitzwegerich-Das Landhaus“ unweit des berühmten Ballhaus Watzke. Hier sah man kein Problem, um diese Uhrzeit noch Gäste zu bewirten, denn das personal ist ja nach der offiziellen Schließzeit immerhin noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Was für eine Einstellung für den Kunden. Meine Mädels holten mich also am Valentinsabend im Büro ab, und da wir schneller gemeetet hatten, waren wir schon um 20 Uhr im Gasthaus. Das Landhaus Spitzwegerich befindet sich unmittelbar am Elberadweg, im Sommer hat man vom Biergarten einen wunderschönen Blick auf die Elbe. Biergarten Mitten in der Stadt, aber trotzdem ruhig gelegen. Das ruhig gelegen spiegelt sich auch in der Parkplatzsituation vor Ort wieder, denn hier hinten ist es äußerst schwierig den fahrbaren Untersatz los zu bekommen. Der Spitzwegerich ist in einem Eckgebäude untergebracht, über den Biergarten betritt man das Lokal. Gegenüber des Eingangs befindet sich die Theke, und wir wurden sofort heran gewunken, um den aktuellen Impfstatus zu kontrollieren. Nachdem alles in Ordnung war, wies man uns den Weg in den Nachbarraum, wo unser Tisch der einzig freie im ganzen Lokal war. Gastraum An rustikalen Tischen und Stühlen, welche mit Sitzkissen gepolstert waren, sitzt man recht gemütlich. Die Wände fast schon überladen mit allerhand Bildern und Dekoartikeln, zwischen den Tischen die berühmten Coronawände. Gastraum Gastraum Zwei Damen schmeißen den Service im Lokal, eine der beiden war für uns diesen Abend zuständig. Die Gäste wurden mit „du“ angesprochen, die Korrespondenz zwischen Gast und Bedienung sollte kumpelhaft sein. Uns war es egal, das kommt aber sicher nicht bei jedem an. Die Speisekarten im einlaminierten A3-Format wurden uns überreicht, wir erbaten uns erst mal etwas Zeit um die Getränke auszusuchen. Speisekarte Wir wurden recht schnell fündig, und so orderten wir als Getränke: ·         2x 0,4ér KiBa Kirsch-Banane-Saft) der Kelterei Oese für je 3,70 € ·         1x 0,2ér Glas Meißner Landwein „Bennoschoppen“ des Weingut Meißen für 4,10 € ·         1x 0,5ér Feldschlößchen Rubin für 4,00 € Bis die Getränke kamen, hatten wir nun also erst mal etwas Zeit die Speisekarte zu studieren. Als die Getränke nach knapp acht Minuten zu uns gebracht wurden, waren wir dann auch mit der Speisenauswahl fertig. Als Vorspeisen orderten wir: ·         1x Klare Knoblauchsuppe mit Gemüsestreifen für 4,10 € ·         1x Gebackener Schafskäse mit Olivenöl, Tomaten und Zwiebelringen, dazu Baguette für 7,80 € ·         1x Gegrilltes Knoblauchbrot mit zweierlei Soße-Aivar und Kräuterdip für 4,50 € Als Hauptspeisen wünschten wir: ·         1x Lachsauflauf mit Bandnudeln und Rahmspinat für 12,90 € ·         1x das 180gr Schnitzel mit frischen Gemüse, als Beilage Kroketten für 12,90 € ·         1x das 180gr Schlemmerschnitzel mit Bacon und Tomaten, mit Käse überbacken, als Beilage Kroketten für 13,90 € ·         1x das 180gr Schnitzel nach Zigeunerart, als Beilage Pommes Frites für 12,70 € Nun konnten wir uns auch unseren Getränken zuwenden. Bevor die beiden Mädels jedoch ihren KiBa zu sich nehmen konnten, mussten sie diesen erst einmal kräftig rühren. Hier hat man entweder den Saft zu kalt gelagert, oder aber beim öffnen der Flasche vergessen das Fruchtfleisch aufzuschütteln. Schade, denn normalerweise setzt sich der Bananensaft immer vom Kirschsaft ab, hieran erkennt man auch ob der Barmensch Ahnung hat. Naja, im Bauch kommt eh alles zusammen. KiBa Kirsch-Banane-Saft) leicht flockig Schön fanden wir, das hier Weine des Weingut Meißen serviert werden. Meine Frau kannte den „Bennoschoppen“ schon, dieser ist ein fruchtig, leichter und sehr aromatischer Wein. Durch seine angenehme Restsüße in er angenehmer Begleiter für leichte Gerichte oder einen gemütlichen Fernsehabend. Das Feldschlößchen Rubin ist die neueste Errungenschaft der Dresdner Feldschlößchenbrauerei, und wird nur für die Gastronomie hergestellt. Dieses Bier ist ein vollmundiges Geschmackserlebnis welches durch ein nussig, kräftiges Aroma und eine leichte Karamellnote ergänzt wird. KiBa Kirsch-Banane-Saft) der Kelterei Oese, Meißner Landwein „Bennoschoppen“ des Weingut Meißen, Feldschlößchen Rubin Knappe 20 Minuten mussten wir auf unsere Vorspeisen warten, und waren halb neun an unserem Platz. Die Klare Knoblauchsuppe bestach sofort durch einen kräftigen Knoblauchgeruch, und Fettaugen auf der Brühe. Klare Knoblauchsuppe mit Gemüsestreifen In einer dampfend heißen Terrine wurde hier eine klare Brühe serviert, welche mit reichlich Gemüsestreifen aus Karotte und Sellerie bestand. Dazu schwammen sehr viele kleine Knoblauchstückchen in dieser schmackhaften Suppe. Ein Traum, und fremdküssen war für heute vorbei. Zur Suppe gab es noch zwei Scheibchen Baguette .Klare Knoblauchsuppe mit Gemüsestreifen Der gebackene Schafskäse brauchte sich auch nicht verstecken. In einer ovalen Auflaufform war unter einem dicken Bett aus frischen Tomaten, Oliven, frischen Zwiebelringen und Pesto ein großer, cremiger Schafskäse verborgen. Der Schafskäse sehr würzig und mit dem typischen Mäh-Geschmack. Obenauf wurde das ganze noch mit kleinen Lauchringen garniert. Dazu auch hier zwei Scheiben frisches Baguette. Gebackener Schafskäse mit Olivenöl, Tomaten und Zwiebelringen, dazu Baguette Da wir es einmal mit Knoblauch hatten, wünschte meine Frau das gegrillte Knoblauchbrot. Dies waren zwei dicke, fluffige Scheiben eines hellen Teiges, welcher mit reichlich, nein mit noch mehr Knoblauch überbacken war. Das ganze auch knusprig dunkel, so war das gut. Die beigereichte Soße würden wir jetzt nicht unbedingt als Aivar betiteln, ich glaube so manch GG-ler würde da durch den Monitor springen. Es war eine leicht scharfe, cremige Soße. Die Kräutersoße viel bei dem Knoblauchbrot nicht recht ins Gewicht, hier hätte es sicherlich auch eine Knoblauchsoße sein können. Die beiden Brote haben sich meine drei Mädels geteilt, nicht nur wegen fremdküssen, nein die Portion war so groß, da hätte man keine Hauptspeise mehr benötigt. Gegrilltes Knoblauchbrot mit zweierlei Soße-Aivar und Kräuterdip Zwanzig Minuten nach der Vorspeise, also kurz vor neun, und eigentlich schon Schließzeit, wurden uns unsere Hauptspeisen von den beiden Servicedamen gebracht. Da es die nächsten Tage nach Cuxhaven in den Urlaub geht, wollte meine Frau mit dem Lachsauflauf mit Bandnudeln und Rahmspinat schon einmal das maritime einläuten. In einer großen Auflaufform waren Bandnudeln und Spinat gut geschichtet, reichlich Lachs war auch vorhanden. Das ganze mit einer dicken Schicht Käse überbacken sollte das ganze doch eigentlich nicht verkehrt sein. Aber irgendwie war das Essen meiner Frau doch sehr salzig geraten, ob nun der Spinat, die Nudeln oder der Lachs lässt sich leider nicht sagen. Da meine Frau aber da doch ganz empfindlich ist, blieb die Hälfte dann auch drauf. Als Hinweis an die Bedienung kam dann nur die Aussage: da hat wohl der Koch den Valentinstag zu wörtlich genommen. Letztendlich ging es meiner Frau an dem Abend dann nicht so gut, bei ihren vielen Allergenen können wir aber nicht sagen ob es nun an irgendwelchen Zusatzstoffen lag, oder doch am Salz. Lachsauflauf mit Bandnudeln und Rahmspinat Die Kleine hatte sich ganz klassisch für das Schnitzel mit frischen Gemüse entschieden. Dazu Kroketten. Da sollte eigentlich auch nichts verkehrt gehen. Das Schnitzel war dunkel gebraten, im inneren aber noch angenehm weich. 180gr Schnitzel mit frischen Gemüse, als Beilage Kroketten Die 180 Gramm Variante reichte völlig aus. Die Kroketten TK-Ware, was anderes haben wir nicht erwartet. Allerdings entpuppte sich das „frische“ Gemüse letztendlich auch nur als TK-Ware, welche man als „Kaisergemüse“ so im Supermarkt bekommt. Das sollte man dann schon anders deklarieren. Leider war auch hier das Gemüse versalzen, da war der Koch wohl schon im Feierabend bei seiner liebsten. Die Beilage aus Krautsalat, saurer Gurke, Mais und Möhrenraspel war dann auch klassische Convenience. 180gr Schnitzel mit frischen Gemüse, als Beilage Kroketten Ganz anders das Schlemmerschnitzel unsrer Großen. Das Schnitzel auch hier in der 180gr Variante, war mit dünnen und würzig geräucherten Scheiben Bacon und  frischen Tomaten belegt, das ganze dann noch mit einer dicken Schicht Käse überbacken. Das Schnitzel auch hier kross gebraten, im inneren angenehm weich. Dazu auch hier Kroketten aus TK-Haltung sowie der Beilagensalat aus Krautsalat, saurer Gurke, Mais und Möhrenraspel. 180gr Schlemmerschnitzel mit Bacon und Tomaten, mit Käse überbacken, als Beilage Kroketten Ich wünschte mir seit langer Zeit mal wieder ein Schnitzel nach Zigeunerart. Darf man das denn überhaupt noch so nennen? Egal, mein Referenz-Zigeunerschnitzel gibt es bei uns der Dorfkneipe, und da ran kommen ist sehr schwer. Das schaffte auch der Spitzwegerich nicht. Das Schnitzel auch hier in der 180 gr statt 300 gr Variante, angenehm kross gebraten und ebenfalls im innern weich, nicht trocken. Dazu gab es eine Zigeunersoße, welche aus einer Art Letscho, also ausschließlich aus roten und grünen Paprika bestand. Mir persönlich fehlte hier die Schärfe/Würze der ungarischen bzw Zigeunerart. Soße Zigeuner Art In unserer Dorfkneipe werden da auch noch zusätzlich kleine, angebratenen Jagdwurst-und Salamistreifen mit verarbeitet, dies gibt eine extra würzige Soße. Na gut, original ist aber nur mit Letscho. Zu meinem Schnitzel gab es dann kross frittierte Pommes. Hier fehlte mir allerdings das Salz, welches bei den beiden anderen Essen drauf war. Letztendlich noch der obligatorische Beilagensalat aus Krautsalat, saurer Gurke, Mais und Möhrenraspel. 180gr Schnitzel nach Zigeunerart, als Beilage Pommes Frites Wie ihr meine Mädels kennt, musste es noch was süßes sein, und so hatten sie bereits bei der Bestellung ihre Nachspeise mit geordert. Sie wünschten sich, wie sollte es anders sein: ·         1x Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahnehaube für 4,50 € Trotz später Stunde, eigentlich hat das Landhaus schon geschlossen, kam um 21:15 Uhr dann auch der Apfelstrudel zu meinen Mädels. Die drei teilten sich die Portion, und hatten damit wenigstens den salzigen Geschmack hinter sich. Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahnehaube Um 21:30 Uhr zahlten wir, und verließen das Lokal. Die Mannschaft hatte Feierabend. Unser Fazit: wir ließen 98,80 € im „Spitzwegerich-Das Landhaus“ . Vor vielen Jahren zu RK-Zeiten) waren wir mit Freunden schon hier essen, damals waren wir vollauf zufrieden. Heute war unsere Erfahrung, zumindest mit den Speisen eher durchwachsen. Ein freundliches Team, auch nach Feierabend kein Problem noch zu bedienen. Einzig der Koch sollte doch seine große Liebe zu Hause lassen, vielleicht gibt’s dann auch beim Essen die volle Punktzahl. Mmmh, und zum nächsten Valentinstag dann doch lieber Blumen statt Gastro? Bis zum nächsten Mal. Vielleicht."

Glöckner Gastronomie

Glöckner Gastronomie

Franz-Kremer-Allee, 50937 Köln, Germany

Pub • Steak • Deutsch • Burgers


"Wir waren heute dort zu dritt essen. 80 Jähriger Geburtstag. Bestellung 1. Cesars-salad mit Garnelen, 2. Schweinefilet gegrillt mit Bratkartoffeln 3. Schweinerückensteak Geißbockheim vom Grill mit Bratkartoffeln und Ei. Wir werden dort nie wieder in Erscheinung treten. Zum einen ist der Cesars Salad kein Cesars salad gewesen, sondern irgendd eine Sahne mit Salz und Pfeffer und etwas Essig im Dressing. Viel schlimmer aber hatten wir eine Spinne und ein Haar im Salat, weil dieser vor dem Servieren schlicht nicht gewaschen wurde, was eine Unverschämtheit ist. Die beigelegten Endivien waren teils vergammelt auf dem Teller angerichtet. die Garnelen hatten den Darm nicht entfernt. Das Dressing war unter aller Kanone. Der Salat ging zurück, musste aber nicht bezahlt werden. Der Schweinefiletspieß gegrillt war in Ordnung, etwas sehr salzig aber lecker. Das Schweinerückensteak war trocken, sicherlich nicht gegrillt ! ES war ein weißer, trockener labberiger Fleischlappen, den das Geburtstagskind kaum schneiden konnte. Auch wenn uns aus Kulanz zwei Getränke als Geschenk gereicht wurden, geht das so eigentlich gar nicht. Wir waren sehr enttäuscht. Da Ambiente ist ein Traum, leider ist die Küche in unserem Fall bis auf ein Essen sehr schlecht gewesen. Vermutlich sollte man bei Fritten und Brat-, bzw. Currywurst bleiben wenn man dort einkehrt. Anspruchsvollere Gastronomie jedenfalls hat man dort in unserem Fall nicht erreicht"

Wirtshaus Malchow

Wirtshaus Malchow

Dorfstr. 11, 13051 Berlin, Germany

Tee • Deutsch • Schnitzel • Mittagessen


"Nie wieder. An Weihnachten habe ich den Fehler gemacht und am 24.12 nicht mehr von dort bestellt und auch am 26.12 nicht. Bei Kundenbeschwerden wird einem versprochen und nicht eingehalten. Wenn man den Besitzer anruft, sagt er ständig, dass er keine Zeit zum Anrufen hat. Aufgrund meiner Beschwerde wurde mir am 24.12 versprochen, dass ich mein Geld für diesen Tag zurückbekommen würde. Ich hätte das Geld am 26.12 bekommen sollen, weil wir das zweite Weihnachtsessen bestellt hatten. Ich habe bemerkt, dass mein Schwiegervater dies abholen würde, das war kein Problem. Schwiegervater hat gegessen, aber keine Rückerstattung. Auch die zweite Bestellung wurde nicht wie schriftlich bestellt. Es gab Gerichte, bei denen eigentlich Kartoffeln dabei sein sollten, diese wurden komplett durch Knödel ersetzt. Statt des gewünschten Rosenkohls gab es Rotkohl und ein paar davon mit Rotkohl bestreute, es gab Grünkohl. Als man den Koch wieder anrief, hatte er keine Zeit, er war überfordert und hatte zu viele Bestellungen. Wenn man weiß, dass die Qualität darunter leidet, sollte man nicht mehr Bestellungen annehmen, als man bewältigen kann. Ich rief erneut an und wollte fragen, ob er wirklich so eine Person ist, die zusagt und dann nicht einhält. Schließlich gab er mir das Geld am 24.12 wegen der Beschwerde, aber heute sagte er, er habe nie so etwas gesagt. Dass sie sich an die Geschäftsinhaber wenden. Die Coronazeit ist für alle Menschen nicht einfach, deshalb hatten wir beschlossen, an zwei Weihnachtstagen als Familie in einem Restaurant zu bestellen. Ich hoffe aufrichtig, dass das Karma zuschlägt und nur die Restaurants überleben, in denen die Kunden auch als Menschen geschätzt werden. In diesem Restaurant werden Kunden nicht wertgeschätzt."

Athos

Athos

Waldweg 11, 28790 Schwanewede, Lower Saxony, Germany

Tee • Fisch • Asiatisch • Griechisch


"Restaurantbewertung: €62,70 Allgemein: Ich möchte erklären, was uns nach Schwanewede ins Athos geführt hat. Es waren die guten Bewertungen auf anderen oberflächlichen Plattformen. Die Aussage von Semigourmet in der Vorbewertung auf RK, dass das Essen zumindest gut, der Service jedoch schlecht ist, kann ich leider nicht bestätigen. Schwaneweder, die weite Wege scheuen, dürfen sich gerne weiterhin zahlreich im Athos versammeln, aber wir werden die Reise ein zweites Mal nicht antreten. Das Athos bietet eine Homepage, leider ohne Einblick in die Speisekarte [hier Link]. Ich sehe das Preis-Leistungs-Verhältnis bei drei Sternen. Nach mehreren griechischen Bewertungen in Bremen habe ich mich entschieden, ein Ranking zu erstellen, das auf RK Bewertungen beruht. Hier wird es mit meinen Zwischenbewertungen gewichtet: Essen zweimal, PLV einfach, bei gleicher Punkteanzahl wird der Rang mehrfach verliehen: 1. Orpheas, Burg Grambke: 4,17 2. Kalymnos, Burg Grambke: 4 3. Meos, Lehesterdeich: 3,83 3. Poseidon, Gröpelingen: 3,83 3. Symposio, Neustadt: 3,83 4. Katerini, Fähre Lobbendorf: 3,67 5. Olympia, Grohn: 3,58 6. Ifestos, Fähre Lobbendorf: 3,5 6. Irodion, Fähre Lobbendorf: 3,5 7. Parthenon II, Gröpelingen: 3,33 7. Artemis, Lüssum Bockhorn: 3,33 8. Poseidon Blumenthal: 3,33 9. Sparta, Lesum: 3,25 9. Taverna Saloniki, Neustadt: 3,25 10. Akropolis, Fähre Lobbendorf: 3,17 11. Kiriaki, Lesum: 3 11. Kreta, OHZ: 3 11. Athos, Schwanewede: 3 Service: Eigentlich lief es gut. Ein unfreundlicher Kommentar beim Empfang und ein sehr schneller Getränkeservice durch einen freundlichen jungen Mann hinterließen einen positiven Eindruck. Es waren insgesamt sechs meist jüngere Bedienungen und der Wirt mit einem kontrollierenden Blick anwesend. Wie so oft, baten wir darum, eine Pause zwischen den vielen Vorspeisen und den Hauptgerichten einzulegen. Dies wurde nicht widersprochen, jedoch auch nicht angeboten; die Hauptgerichte wurden nur auf unsere Bitte hin in der Küche bestellt. Kaum hatten wir unsere Vorspeisen beendet und saßen vor sechs leeren Tellern, als eine Servicemitarbeiterin mit den Hauptgerichten kam. Wir lehnten die Annahme ab. Dann hatten wir das Gefühl, mit Ignoranz bestraft zu werden. Niemand, nicht einmal der Wirt, der mehrmals an unserem Tisch vorbeiging, machte sich die Mühe, abzuräumen und nach einem weiteren Getränk zu fragen. Ich musste selbst einen Bedienungen ansprechen und bitten, abzuräumen und mehr Getränke zu bringen. Kurz darauf kamen die Hauptgerichte. Als ich nach einem Bissen vom Gyros bemerkte, dass das Essen zurückgenommen wurde, war es nun nur noch lauwarm. Ein fröhlicher Versuch, es beim Wirt zu reklamieren. Er räumte schnell ab, versprach eine frische Zubereitung und brachte einen beruhigenden Ouzo. So führte unser merklicher Einspruch zu einer Krisenintervention des Wirts. Trotzdem nur drei Sterne für die Tischbedienung. Die Getränkepreise sind gemischt: Ein Pils 0,3 l kostet moderate €2,30, die Flasche Mineralwasser 0,75 l kommt kulant auf €4,50. Die wenigen offenen Weine auf der Karte beginnen bei 4,20 € für das Viertel Rotwein oder 8,80 € für die Flasche 0,5 l Malamatina. Zum Vergleich: Symposio Bremen Neustadt: 7,10 €. Vom Haus gibt es einen Ouzo zur Begrüßung und bei der Rechnung. Essen: Wir wählten Gigantes 4,50 €, Feta mit Zwiebeln 4,80 €, Calamaressalat 5,90 € und gegrillte Pepperoni mit Knoblauchsauce 4,10 €. Die Bohnen in gewürzter Tomatensoße waren okay. Die Calamare hatten den typischen Dosen-Geschmack, die eher kleine Anzahl an Pepperoni wurde mit einer dicken Schicht industrieller Cocktailsauce mit einem Hauch Knoblauch serviert, und der Feta war erneut eine der weicheren und geschmacklich schwachen Varianten, bei der ich immer schwanke, ob ich Schafskäse oder Kuhkäse herausgeschmeckt habe, trotz des ausdrücklichen Namens Feta. Die Grillplatten waren einmal mit Leber und Gyros Leonidas, €10,80 und Gyros, Souvlaki, Kefte Frikadelle Odysseus, €12,50 belegt. Die sehr dünn geschnittene Leber und das Hackfleisch wurden serviert. Das Souvlaki war flach geschnitten und trocken; das Gyros war frisch und mager, aber leider fade und, wie bereits von Semigourmet festgestellt und kritisiert, ohne die servierte Tsatsiki. Dazu gab es den üblichen Reis und einen anständigen Kräutersalat. Die Portionen waren gut. Die Höhen des Heiligen Berges erreichten das Essen nicht und blieben in der einfachen Drei-Sterne-Kategorie. Ambiente: Das Athos ist farblich und dekorativ kein typisches blau-weißes Griechenland. Nur einige Figuren, angedeutete Säulen und klangvolle Musik vermitteln Folklore. Dunkle Holztöne, weiß geflieste Wände und warme Wand- und Deckenfarben hinterlassen einen angenehmen Eindruck. Wir zählten insgesamt vier Bereiche, in denen viele Gäste Platz finden. Der Hauptbereich vor der Tresen ist gut strukturiert, und man sitzt an schlichten, dunklen Nischentischen, die ausreichend dimensioniert sind; auch die Laufwege sind rechteckig. Die mit Kunstleder bezogenen Bänke. Nach Einbruch der Dunkelheit empfanden wir es als zu dunkel, da die in die aufwändig gestaltete Decke eingelassenen Spots nicht für ausreichendes Licht sorgen und nur wenig Licht an den Tischen spenden. Die Aufenthaltsqualität ist gut. Für die warme Jahreszeit ist eine Terrasse vorhanden. Die Toiletten sind geräumig und sauber. Sauberkeit: Alles in Ordnung."