Eltville am Rhein

Eltville am Rhein ist eine malerische deutsche Stadt, die für ihren Wein, insbesondere Riesling, und ihre charmante mittelalterliche Architektur bekannt ist. Ein typisches Gericht zum Genießen ist "Spundekäs", ein cremiger Käseaufstrich.

Gutsschaenke Langehof

Gutsschaenke Langehof

Martinsthaler Straße 4, 65345 Eltville Am Rhein, Germany, Eltville am Rhein

Wein • Käse • Salat • Deutsch


"Frühling 2016 Bei einem Besuch von Freunden wurden wir ermutigt, eine externe Wirtschaft zu besuchen. Da es ein Donnerstag war, hatten viele Außenhöfe geschlossen und so landeten wir im Langehof in Rauenthal, um den Tag gut klingen zu lassen. Der Hof existiert seit 1566 und ist eines der ältesten Gebäude in Rauenthal. Seit über 100 Jahren betreibt die Familie dort eine Weinkellerei. Inzwischen werden die Rauenthaler Weinberge vom Lorcher Weingut Laquai geführt. Matthias Klein und seine Frau sind immer noch verantwortlich. Das Ambiente entspricht dem typischen rustikalen Stil einer Straßenwirtschaft. Der Empfang ist freundlich und zuvorkommend. Die Gästezimmer erstrecken sich über zwei Etagen. Im ersten Stock befindet sich nach dem Eingang ein Tisch mit den Angeboten des Tages. Es kann auch à la carte bestellt werden. Wir entschieden uns: 1 Mal Rindfleischsalat mit Bratkartoffeln für bis zu 10,80 € 1 Mal Flammkuchen klassisch bis zu 7,60 € 2 Mal drei Sorten Spundekäs (klassisch, mediterran, Bärlauch) mit herzhaftem Erbsenbrot bis zu 6,90 € Zum Durst genehmigten wir uns: für mich nur einen roten Cuvée Mandelberg (Merlot auf Pinot: Pinot) Die Weine waren durchweg angenehm und ausgewogen, harmonisch und mit nicht zu viel Säure. Der Cuvée war ausgezeichnet aromatisch und intensiv im Geschmack mit der typischen Merlot-Note, der Weißburgunder wurde dennoch als etwas flach mit einem bräunlichen Aroma und wenig Charakter wahrgenommen, die anderen Weißweine waren gut gelungen. Der größte Teil des Rindfleischsalates mit Bratkartoffeln wurde gelobt. Die drei Sorten Spundekäs waren sehr schmackhaft und entsprachen unseren Erwartungen mit dem schönen kräftigen dunklen Bauernbrot. Nur der Flammkuchen kam nicht gut an und wurde für zu dünn und trocken kritisiert. Bekanntlich sind die Geschmäcker unterschiedlich und andere Leute wiederum mögen den Flammkuchen mit weichen und dickem Teig. Der Service war sehr aufmerksam und akzeptierte die Kritik am Flammkuchen und bot an, etwas anderes zu bringen. Das haben wir nicht in Anspruch genommen. Ich fand ihn, weil ich den Rest geschmackvoll gegessen habe, auch ein bisschen zu eng. Sauberkeit ist nicht zu bemängeln und die Toiletten waren gepflegt. Der Geräuschpegel bleibt im Rahmen, so dass Unterhaltung möglich ist. Die Wirtschaft ist empfehlenswert, wenn man einen gemütlichen Weinabend verbringen möchte. 4* können vergeben werden."

Frankenbach

Frankenbach

Wilhelmstraße 13, 65343 Eltville Am Rhein, Germany, Germany, Eltville am Rhein

Kebab • Cafés • Fisch • Kaffee


"....das gibt es im Restaurant Jean des Hotel Frankenbacher Hof. Das sehr lange Wochenende Ende Oktober 2017 verbrachten meine Frau und ich wandernd im Rheingau. Wir hatten uns im Hotel des Weingutes von Baron Knyphausen einquartiert. Dies ist ein Hotel Garni und somit hatten wir uns vorgenommen, mal wieder eine kleine kulinarische Rundreise durch den Rheingau zu starten. Für den Ankunftsabend hatten wir uns ein Restaurant in fußläufiger Entfernung vom Hotel ausgesucht, das mit einem Stern dekorierte Restaurant Jean im Hotel Frankenbacher Hof. Nach einem kurzen Spaziergnag standen wir am Samstagabend um kurz vor 19 Uhr an der Tür des Restaurants. Gegenüber am der anderen Straßenseite liegt der Bahnhof von Eltville. Das ganze Umfeld ist jetzt nicht gerade die Schokoladenseite der Stadt, und weil das Hotel selber auch eine beeindruckende Grundfläche belegt, muss man den Eingang etwas suchen, wenn man zum ersten Mal einkehren will. Ist man aber erst einmal drin in der guten Stube, wird es besser! Eleganz bestimmt das Ambiente, warmes dunkles Holz erzeugt ein wohliges Gefühl. Das gefiel uns Beiden schon mal sehr. Ein junger Herr aus dem Service nahm uns in Empfang, konnte unsere Reservierung sofort zuordnen und nahm uns die Garderobe ab. Er geleitete uns dann zum für uns vorgesehenen Tisch weißes Leinen auf dem Tisch und als Serviette für uns, schlicht eingedeckt war der Tisch für zwei Personen. Wir nahmen auf bequemen Stühlen Platz. Erst einmal ein Aperitif. Ein Rose brut von der Loire für meine Frau und ein lokaler Sekt brut von der Lage Rauenthaler Wülfen für mich. Wir konnten uns den angereichten Karten widmen. Relativ schnell kristallisierte sich das angebotene Menü heraus. Aus dem orderten wir die 6 Gang Variante ohne den Seeteufel. Dazu die vom Restaurant angebotene Weinbegleitung für erstaunlich günstige 24 EUR Aufpreis. Wir genossen nach der Bestellung die sehr angenehm ruhige Atmosphäre im Restaurant. Irgendwann kam der Service mit einem Küchengruß an unseren Tisch. Zweierlei vom Lachs. Einmal sanft mariniert, fast roh. Zweitens eine Art Mille Feuille, in Schichten von Lachs und einer Art Pfannkuchen Teig. Ein bisschen in Orange geschmorter Fenchel, war das ein sehr leckerer Beginn unseres Menüs. Dazu reichte der Service noch Brot und Butter So lässt es sich gut auf den ersten Gang warten. Irgendwann begann der Serice dann mit Gang 1. VORSPEISE: GEPFEFFERTE TERRINE DE FOIE GRAS DE CANARD  QUITTE  BRIOCHE ich lass ja wenig auf die Kombi Terrine mit Brioche kommen! Das war ganz und total meine Vorspeise. Selbst meine Frau, sonst nicht so angetan von Terrinen aller Art lobte diesen Gang. Die Säure der Quitte, auf dem Teller durch sautierte Kugeln und ein Gelee auf der Terrine ergänze sich perfekt mit der cremigen Terrine. SUPPE: MARONEN-APFEL-SÜPPCHEN  GESIERS DE CANARD Für meine Frau der Höhepunkt des Menüs. Aber selbst ich, der Keschdesupp nicht immer wirklich lecker findet, muss bekennen, dass diese Maronensuppe gut war! Viel Apfel war drin, und der hob mit der fruchtigen Säure den manchmal dumpfen Grundton von pürierten Maronen auf! Dazu gab es dann Entenmägen, und das erfreute dann den Innereien Liebhaber in mir! ZWISCHENGANG 1: JAKOBSMUSCHEL  FENCHEL BERGAMOTTE KUMQUATS Beide waren wir sehr gespannt auf die Aromenkombination in diesem Gang. Jakobsmuschel liebe ich in jeder Zubereitungsart, Fenchel sowieso, aber diese beiden in Kombination mit Bergamotte (Earl Grey Tea) und Kumquats.....was würde das ergeben? Es ergab einen sehr feinen Teller. Fenchelpüree mit sautierten Kumquats, die Jakobsmuschel gebraten und das Ganze irgendwo mit Bergamotte aromatisiert. Diese Aromen habe ich jetzt noch im Kopf. HAUPTGANG: REHRÜCKEN MIT BROTKRUSTE PREISELBEERJUS SPITZKOHL PETERSILIENWURZELPÜREE MACADAMIA-SCHUPFNUDELN wild als Hauptgang, so muss es sein Ende Oktober. Interessant die Zubereitung des Rückens in einer Brotkruste, der Anschnitt ergab optisch schon mal eine äußerst verlockende Optik Die Beilagen waren sehr klassisch gewählt, eine Preiselbeerjus, Spitzkohl und Schupfnudeln. Wieder besonders im Aroma die nussigen Schupfnudeln. Perfekt in Butter gegart der Spitzkohl. Alles zusammen war das schlicht und einfach ein sehr leckerer Hauptgang. KÄSE: KÄSEAUSWAHL VON XAVIER DAVID Diesen Käsesachverständigen kenne ich jetzt nicht, aber die Kombination der französischen Käse war gut gelungen. Bergkäse, ein klassischer Camenbert und ein Blauschimmel, ich vermute Roquefort, vielleicht auch Bleu d 'Auvergne. Geht immer so, wie es serviert wurde. DESSERT: DÉLICE VON GUANAJA2! KOKOS ANANAS So langsam wurde es eng im Bauchbereich, aber Dessert muss ja sein. Koch Johannes Frankenbach vollendete das uns servierte sehr gute Menü mit der klassischen Kombination von herber, dunkler Schokolade und fruchtiger Säure, hier durch Ananas. Das Bild spricht für sich selber, lecker! Die Küche hatte sich souverän durch das Menü gearbeitet und uns sehr viel Freude bereitet. Ebenso viel Freude bereitete die Weinbegleitung, zu jedem Gang, wo immer es sinnvoll war, ein Wein eines Rheingauweingutes, auch VDP Weine waren darunter, bis hin zu einem französischen Wein aus dem Gebiet entre deus mers , ein an Sauvignon Blanc erinnernder Büketwein, war das eine äußerst intelligente Auswahl. Und weil wir die für schon erwähnte 24 EUR bekamen, war das noch erfreulicher. Der schon erwähnte junge Herr und seine Kollegin, hauptsächlich mit den Weinen beschäftigt, wickelten den Service ohne Fehl und Tadel ab. Wir haben uns sehr wohl gefühlt über den ganzen Abend.  Kann ich also zum Fazit eines erfreulich positiven Restaurantbesuches kommen. 92 EUR für die servierten Gänge waren ein sehr gutes PLV, insbesondere wenn für 116 EUR sechs begleitende Weine dabei sind. Die Küche entspricht ihrem selbst gesetzten Anspruch und hat mich positiv überrascht. Ich komme sehr gerne wieder."