Zürcher Geschnetzeltes
Sedartis

Sedartis

Bahnhofstrasse 16, 8800 Thalwil, Switzerland

Cafés • Asiatisch • Fast Food • Mexikanisch


"Das Hotel hat eine gute Lage, direkt neben dem Bahnhof in Thalwil. Es sind nur 15 Minuten bis zum Hauptbahnhof. Wir hatten ein Sleep&Dine-Angebot mit einem Tartar-Menü und Frühstück sowie einem Zimmer mit Seeblick. Dies war ein Corona-Angebot bis Ende Mai. Die Parkgebühren betragen 18 CHF pro Nacht. Wir hatten einen Tisch für das Abendessen um halb sieben reserviert. Das Essen kam erst um viertel nach sieben. Es gab Tartar mit Salat, was nicht unbedingt eine 45-minütige Wartezeit rechtfertigen würde. Die Weinbestellung kam erst nach dem Hauptgang. Der Service ist freundlich, aber nicht wirklich aufmerksam. Man musste alles nachfragen, und die Wartezeiten waren zu lang. Das Tartar war wirklich lecker, aber unter einem Menü verstehe ich etwas anderes. Nach dem Essen hatte ich immer noch Hunger. Es gab keine Vorspeise und die Dessertkarte war sehr übersichtlich. Die Champagner-Hausmarke ist Veuve Clicquot, was großartig ist, und die Weinkarte ist ausgezeichnet. Das Zimmer war sauber und gut ausgestattet. Das Bett und die Kissen waren jedoch eine Zumutung – total durchgelegen. Das Zimmer zeigte auf die Seite des Hotels, aber wenn man sich zur Seite drehte, hatte man einen Blick auf den See. Technischer Seeblick, aber eigentlich irreführende Werbung. Die Minibar war leer, außer einer Flasche Wasser. Das Erlebnis war zwar nicht wirklich schlecht, aber auch nicht gut. Wenn ich in einem Hotel übernachte, erwarte ich guten Service, hervorragendes Essen und Getränke – einfach eine schöne Zeit. Das Hotel hat viel Potenzial, aber mir fehlte es an vielen Stellen. Oft fühlte ich mich wie ein lästiges Kind, statt wie ein zahlender Gast."

Georgia-augusta Stuben (im Romantik Gebhards)

Georgia-augusta Stuben (im Romantik Gebhards)

Goetheallee 22-23, 37073 Göttingen, Goettingen, Germany

Deutsch • Frühstück • Schnitzel • Vegetarisch


"Nach den Stürmen ist der Zugverkehr wieder normal. Alles läuft wie gewohnt, nur etwas verspätet. Dies gab mir die Zeit für ein schnelles Abendessen in diesem Haus der gehobenen Bürgerlichkeit. Wenn alles sehr schnell geht, könnte es sogar mit dem nächsten Zug klappen, dachte ich mir und informierte den Service über meinen Zeitplan. Als die Suppe bereits heiß war, fragte ich den Ober, der mir mit seiner sehr direkten Ansprache in schlechter Erinnerung geblieben war. Die Bestätigung war klar: „Ich weiß, dass Sie zum Zug müssen.“ Dann also: Räucheraal mit Rühreiern auf geröstetem Brot, bitte, und als Vorspeise die bereits heiße Consommé. Nun, und dann begann das Warten... Aber nicht ohne Unterhaltung, denn die Bierwagen waren offensichtlich unterwegs. Das war nicht nur am Geräusch zu erkennen, das trotz der langen offenen Türen nicht aus dem letzten Deckel kommen konnte, sondern auch an den liebevollen Wiederholungen in der Sprache. Alte Kellnerweisheit: Ein Gast ist kein Gast! Sie wissen schon... Der Service wurde von einem jungen Lehrling oder Praktikanten übernommen, der große Mühe hatte. Und nach 10 Minuten kam tatsächlich, zu meiner Überraschung, das Amuse-Bouche, das die Küche geschickt hatte, aber in normalem Tempo. Es war klar, dass es mit dem „sehr schnellen“ Abendessen nicht klappen würde. Im Nachhinein vermute ich, dass die Küche noch nicht vorbereitet war, denn später ging die Bedienung viel reibungsloser vonstatten. Oder der Service hat vergessen, die Zeitnot mitzuteilen; auf jeden Fall war die Bereitschaft nicht vorhanden. Oder es war ihm egal, und er redete dahingehend. In jedem Fall sieht die Wertschätzung für den Gast anders aus. Schnitt! Das Essen war überwältigend. Mehr noch, es war erfreulich, beginnend mit dem Appetizer: zwei Stücke roter Kleiteil, warm und ausdrucksstark, nicht überdeckt von einem überraschend milden, würzigen Salat aus italienischem Mehrjahreskeller. Die Suppe kam nach guten 15 Minuten ohne Erklärung für die Verzögerung, aber dafür mit einer feinen Einlage. Leider jedoch auch mit einem bösen Knochensplinter, der nicht schaden sollte. Nur ein Fauxpas der Küche. Geschmacklich war die Rinderbrühe genau das: geschmackvoll nach Fleisch. Mutig, aber nicht übertrieben, und das Knochenmark schmilzt schön darin. Man kann über die 14 Euro diskutieren. Oder darüber, wenn man die Preisentwicklung eines guten Ausgangsprodukts betrachtet, aber vor allem die dafür erforderliche Arbeitszeit. Darauf müssen wir uns einstellen. Die 4 Euro für jede Flasche Veltins waren ebenfalls angemessen. Der zweite Teller, 21 Euro, überzeugte sogar noch mehr. Warmes, nicht zu geröstetes „Saatbrot“ mit vielen Körnern, das nicht auf dem Teig war, mit einer fluffigen, in Schichten gebratenen und übereinander gefalteten Konsistenz. Möchten Sie zuerst ein junger Mann? Es war ein Genuss, buttrig und schmeckend nach frischen Eiern. Sehr gute Rühreier. Auch der Räucheraal war schön, in kleinen Stücken, gut zu kombinieren. Hard, das traue ich mich nicht. Bis hierhin, so rustikal ausgezeichnet. Aber die anderen, unaufgeforderten Komponenten hoben den Gericht in eine andere Liga. Köstliche junge Erbsen, auch als Öl, Radieschen, verschiedene frische Kräuter und eine Senfcreme sorgten für frische grüne Noten sowie eine leicht scharfe Würze. Tatsächlich ein Frühlingsschreiber, der mich kurz vergessen ließ, dass es noch eine Zeit der kulinarischen Einschränkung gibt, die man sich selbst auferlegt. Mit dem Gedanken an das leider nicht so kurz gehaltene Besuch werde ich es mir viel leichter machen."

Annahof

Annahof

Vockenberg 72, 66440, Blieskastel, Germany

Wein • Kaffee • Deutsch • Fleisch


"Wir waren dieses Jahr wieder mal an Weihnachten zum Essen im Annahof. Schon der Empfang unten war nicht gerade überschwänglich. Eigentlich kann man doch erwarten, dass den Gästen an so einem Tag zumindest "Frohe Weihnachten" gewünscht wird. Erst der nette Kellner oben, der uns dann bediente, hat das dann getan. An dem uns zugewiesenen Tisch lag nicht an jedem Teller eine Menükarte. Wenn man diese schon neben die Teller legt, dann sollte sie auch an jedem Teller liegen. Wir waren schließlich nur zu dritt. Anderenfalls plaziert man diese in der Mitte des Tisches. Desweiteren fand ich es nicht passend, dass keinerlei weihnachtliche Dekoration den sonst schön gedeckten Tisch schmückte. Wir wählten dann unser Menü, a la Carte war leider nicht möglich, doch dafür habe ich an solchen Tagen ja Verständnis. Zumindest war man nicht gezwungen, 5 Gänge zu verzehren, sondern man konnte auch nur 3 wählen. Die Suppe war in Ordnung, der Feldsalat mit Wachtelbrüstchen allerdings schon ziemlich in der Salatsosse ertrunken. Das dann servierte Hauptgericht "Kalbsbäckchen" enttäuschte sehr. Es war so lieblos angerichtet. Der ganze Teller bis an den Rand voller Soße, die Kartoffeltaler so dunkel gebraten oder fritiert, dass sie kaum von der dunklen Soße zu unterscheiden waren und das Möhrengemüse als kümmerliches Häufchen orange-brauner Scheiben war der einzige Farbklecks auf dem Teller. Das Fleisch war allerdings zart und schmeckte gut. Insgesamt empfand ich die Speisen ziemlich salzlastig, aber das ist Geschmackssache. Im Vergleich zu den anderen Jahren wurde auch kein Amuse gueule bzw. Amuse bouche der sog. Gruß aus der Küche, serviert. Es gab lediglich etwas Brot mit Salzbutter. Der Wein, den wir bestellten, war gut aber mit 30 Euro die Flasche auch überteuert. Offene Weine wurden nicht angeboten.Der krönende Abschluss, das Dessert, war optisch ebenso eine Enttäuschung. Total lieblos eine kleine Kugel Haselnusseis, daneben ein beige-graues halb zerfallenes Etwas, sollte das Lebkuchenmousse sein sowie ein Schokoladenküchlein. Geschmacklich war es o.k., aber schließlich isst das Auge auch mit. Ich habe noch Fotos der Vorjahre vom Essen im Annahof, da liegen Welten dazwischen. Das kann doch nicht derselbe Koch gewesen sein oder an was liegt es? Als Abschluss noch ein Espresso - beim letzten Mal wurde dazu eine kleine Etagere mit leckerem Gebäck etc. gereicht. Dieses Mal nur die obligatorische Beilage: Zucker und eine Schokobohne.Alles in allem eher enttäuschend. Wir haben es unserem Gast zuliebe vor Ort nicht thematisiert."