Shaka Burgerhouse - Speisekarte

Marienplatz 11, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Germany

🛍 Pub, Sushi, Fast Food, Mexikanisch

4.2 💬 7839 Bewertungen
Shaka Burgerhouse

Telefon: +4988217540885

Adresse: Marienplatz 11, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Germany

Stadt: Garmisch-Partenkirchen

Menü Gerichte: 22

Bewertungen: 7839

Webseite: https://www.shakaburgerhouse.com/

"Selten tagesaktuelle GastroGuide Vorgedanken vorab zur eigentlichen Kritik wie immer nur ein wenig nach unten scrollen…   Ein denkwürdiges Wochenende geht zu Ende, ebenso wie die dunkle Zeit der bizarr frisierten, orangenen Nemesis der USA, wie die meisten Europäer habe ich den sich nun erwartet maximal unwürdig gestaltenden Abgang des Wahnsinnigen im Oval Office mit großer Erleichterung wahrgenommen.   Und so kann ich nun, was diese Bewertung angeht, „befreit aufspielen“ um eine gängige Sportreporter Floskel zu bemühen, denn das von mir verspeiste ist unweigerlich mit durchweg positiven persönlichen USA Erinnerungen verbunden. Aus einer Zeit, in der die Welt dort zumindest aus der Post Trump Perspektive betrachtet noch in Ordnung war und Mr. Potus höchstens mit frivolen Details zu einer Affäre mit seiner Praktikantin für Skandale sorgte.   Da ich wusste, dass ich wieder unweigerlich ins Schwadronieren geraten würde, hätten sich nostalgisch verklärte Amerika Erinnerungen für mich als Schreiber aber in etwa so angefühlt, wie schwärmerische textliche Deutschland Bilder zur Zeit des dritten Reiches.   Nach dem Wahlsieg der Demokraten steht für mich aber fest, dass der Glaube an die guten Seiten Amerikas immer noch berechtigt ist, auch wenn Joe Biden die letzten vier Jahre natürlich nicht über Nacht ungeschehen machen kann.   Allerdings macht es mir wie angedeutet die Bewertung eines uramerikanischen Streetfood Klassikers, der kulinarisch neben einigen anderen Dingen sinnbildlich für meine von mehreren USA Aufenthalten geprägten späten Teenager und frühen Twen Jahre steht, – unbeschwerte Zeiten voller Tatendrang, Neugier und Zuversicht – ungemein leichter.   Das ein Philadelphia Cheesesteak für mich ein durchaus emotionales Thema darstellt dürfte unterstreichen, dass ich diese Bonuskarte, die ich bei meiner Cheesesteak Premiere im Frühjahr 1990 in Georgia erhielt, zunächst einige Zeit stolz im Portmonee herumschleppte und sie bis heute mit anderen Devotionalien in einer „Dinge mit persönlicher Geschichte“ Schreibtischschublade aufbewahre: 30 Jahre Herzenssache... : Dass dieses, in gut gemacht außer Frage köstliche, Sandwich in Europa fast gänzlich unbekannt ist finde ich nach wie vor sehr bedauerlich und wenn ich Leuten seine Verbreitung in den Staaten näher bringen möchte, nenne ich es gerne das „Gyros Pita der USA“, was der Sache sicher gerecht wird, man bekommt es fast in jeder Region und jedem Kaff.   Wenn die Laune danach ist, schlägt „Häuptling Eigener Herd“ daher gelegentlich zu und wir basteln zuhause selbst eines, wobei es schwierig ist, Brot mit den richtigen Eigenschaften zu ergattern, dennoch sind die Ergebnisse meist sehr erfreulich, siehe auch: [hidden link]   „Erfreulich“ ist durchaus auch ein Stichwort für die geschmacklichen Eindrücke im Shaka Burgerhouse, es war der Tag des gelungenen Dinners im Hotel Zugspitze und bei einem ausgedehnten Einkaufsbummel meldete sich am späten Mittag dann doch der berühmte kleine Hunger und nach einer kleinen Speisekarten Odyssee – ich klapperte gewohnt unentschlossen diverse Lokale ab – sollten wir schließlich in einem weiteren weißen Fleck auf meiner Garmisch Gastro Landkarte landen: dem Shaka Burgerhouse.   Stylische Hipster Luftnummer oder gutes Essen in zeitgeistiger Aufmachung? Höchste Zeit dies zu beleuchten wie ich meine…       Kritik   Die Beine wurden doch spürbar schwerer, als wir an einem sonnigen, späten Samstagmittag nach ausgedehnter Unterstützung des örtlichen Einzelhandels direkt am Marienplatz auf das Shaka Burgerhouse stießen und uns spontan zu einer stärkenden Einkehr entschlossen.   Von außen betrachtet ein typischer Vertreter der Hipster Gastronomie, das „Hang Loose“ Logo greift den Namen des Restaurants auf, denn der ikonische Surfer Gruß mit hawaiianischen Wurzeln heißt eben schlicht „Shaka“ und steht positiv besetzt für „Cool!“ bzw. „Alles easy!“ etc. Schiefertafeln preisen diverse sommerliche Cocktails an, die Tische wirken gepflegt und eine hübsche junge Dame wuselt im Service umher, wischt, macht, tut und bedient dabei freundlich lächelnd die anwesenden Gäste – das alles machte einen einladenden Eindruck.   Wir nahmen Platz und wurden alsbald freundlich gegrüßt, dass wir direkt geduzt wurden empfand ich mit Blick auf mein Baujahr in diesem Falls als persönlich nette Note, es kann mitunter ja auch wie eine abgeschmackte Gäste Doktrin im Rahmen eines berufsjugendlichen Gastro Konzeptes wirken.   Ich bejahte die Frage, ob wir noch etwas essen wollen und erhielten prompt die mehr oder weniger originellen Karten, die wie erwartet mit einem gerüttelt Maß Zielgruppen affiner Prosa daherkommen: Das Herzstück der Karte bildet wenig überraschend die Sektion Burger, die saisonal ergänzt wird: so ist im letzten Winter z.B. ein Raclette Burger mit entsprechendem geschmolzenen Käse im Angebot gewesen. Zunächst aber galt es den Durst zu bekämpfen, für mich ein asketisches Tafelwasser mit Sprudel, der halbe Liter zu 2,90€, für Madame gab es einen ausdrücklich als „hausgemacht“ bezeichneten Eistee in der Himbeer Variante, das Glas zu 4,20€. Tafelwasser Himbeer Ice Tea Hochformat Interessant bei letzterem war, dass man die Fruchtvariante es gibt noch weitere Optionen… damit herstellt, in dem man Fruchtmark oben auf die Schaumkrone gibt, das man mit dem – umweltfreundlichen! – Strohhalm unterrührt.   Ich probierte das mit frischer Minze ansprechend dekorierte und wie mein Wasser ungefragt mit viel Eis servierte Getränk und war sehr angetan, selten einen so wohlschmeckenden Eistee probiert, definitiv kein Fertigprodukt und auch dem Himbeermark merkte man an, dass man sich auch als gepflegte Cocktailbar versteht.   Nachdem ich die Burger Abteilung durchforstet hatte konnte ich für einen kurzen Moment meinen Augen nicht trauen, ungläubig las ich den Karteneintrag gleich mehrfach, HALLELUJA, da steht doch tatsächlich das magische Wort, das bei mir so viele schöne Erinnerungen an den Südosten der USA hervorruft: „Philadelphia Cheesesteak“!   Wenn man sich die bedingt durch die Präsenz der amerikanischen Streitkräfte im Ort zahlreich vorhandenen US Amerikaner aber vor Augen führt, überrascht das Angebot eines ur amerikanischen Sandwich Klassikers eigentlich nicht, dennoch für mich eine faustdicke Überraschung, auch im ähnlich ausgerichteten, nahen Restaurant Bungalow 7 gab es ihn nicht im Angebot.   Leicht argwöhnend, ob mir eine verhunzte Version dieser geliebten Trip Down Memory Lane Streetfood Ikone nicht vielleicht den halben Tag versauen könnte, bestellte ich sie natürlich trotzdem, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und die Verlockung war zu groß .   Meine ständige Begleitung befürchtete nach einem üppigen Burger am Abend keinen Hunger mehr zu verspüren war somit happy mit ihrem Eistee mit Frucht Tuning.   Während der Wartezeit auf mein Essen sah ich gleich mehrere Burger ihren Weg auf Tische finden und war positiv überrascht. Die Proportion von Patty, Bun und Toppings war perfekt, das Brioche glänzte appetitlich und mit Blick auf Größe und Üppigkeit scheinbar problemlos zu essen. Keine wahnsinnigen, überladenen Kreationen die man nur im Anakonda Modus verschlingen kann und deren Belag nach dem ersten Bissen zur Hälfte auf dem Teller oder der Oberbekleidung landet.   Als nach ca. 20 Minuten mein mit Spannung erwarteter Imbiss serviert wurde war ich daher schon mit leicht gesteigerter Erwartung bei der Sache….   Philly Cheese Steak – 10,50€ BBQ Sauce – 0,60€   Ein übrigens bereits in den frühen 30er Jahren von den Hot Dog Buden Besitzern Pat und Harry Olivieri dort erfundenes Philadelphia Cheese Steak herzustellen ist so simpel wie im Detail herausfordernd. Es besteht in der Regel aus sehr dünn geschnittenem Ribeye Steak, das mit Hilfe eines Spatels mit Zwiebeln und grüner Paprika vermengt auf einer Grillplatte Griddle plate gegart wird. Dazu gesellt sich Käse, den man auch mit unterheben kann oder auf der Platte angrillt und damit schmelzt, den gegarten Fleisch Zwiebel Paprika Mix darauf hebt, dann mit Hilfe des Spatels abhebt und mit dem Käse nach oben auf ein Hoagie Roll gibt diese Art Sandwich Brot ist in Deutschland wohl am ehesten durch die Franchise Kette Subway bekannt.   Ein typischer Vertreter sieht in den Vereinigten Staaten dann in etwa so aus: Beispielbild Licensed under the Creative Commons Attribution Share Alike 2.0 Generic license. Sehr verbreitet aber von mir stets gehasst ist auch der Gebrauch von Cheese Wiz, diese obskure Schmelzkäsesauce von Kraft ist sicher ein Paradebeispiel dafür, warum die USA kulinarisch bisweilen nicht den besten Ruf genießen.   Dies war hier gottlob nicht der Fall, wie mir der Gaumen alsbald bestätigen sollte, setzt man hier auf die einzig wahre Option: mild aromatischer Provolone dolce in idealer Dosierung, grundsätzlich war ich mit dem was ich sah, mehr als zufrieden, auch die Anrichtung mit dem separaten Dip gefiel mir in Sachen Geschirr und Aufmachung gut: Philly Cheesesteak Ich teilte das Ganze mit dem Messer in zwei Teile und der Anschnitt offenbarte weich gegarte, aber noch mit leichtem Biss versehene grüne wichtig für die leichte Bitterkeit! Paprika und rote Zwiebel, allerdings auch, dass man das Fleisch nicht in hauchdünne Scheiben man friert es dazu idealerweise leicht an geschnitten hat sondern in etwa ein grobes Pfanngengyros produziert hat. Anschnittbild Das war dann leider etwas enttäuschend, weil ich es entscheidend für das Mundgefühl eines guten Philly Cheesesteaks erachte, was mich natürlich von einem beherzten ersten Bissen nicht abhalten sollte.   Und es sollte ein klitzekleiner Ratatouille Moment folgen, da war ich wieder gedanklich mit knappen 15 Lenzen in der Filiale der Philly Connection in der Nähe von Atlanta, Erinnerungen wurden wach.   Denn bis auf das dünne Schneiden des Fleisches hat man hier sehr viel richtig gemacht. Das Weizen Brot hatte die ideale Konsistenz und sogar einen guten Eigengeschmack in USA nimmt man auch gerne Kartoffel Brot , das recht magere Steak war mir zwar einen Hauch zu durch, dennoch war es absolut zart, saftig, überzeugend im Eigengeschmack und in perfekter Menge vorhanden.   Das Ganze schmeckte auch ohne die separat bestellte BBQ Sauce überraschend gut, ich ließ Madame probieren und sie pflichtete bei: *nomnom* „mmh, sehr legga…“ hörte ich schmatzender Weise von der anderen Seite des Tisches, na dann.   Die Sauce hätte ich wie erwähnt kaum noch gebraucht, sie entstammte keiner amerikanischen Regional Tradition sondern war ein gelungener, erstaunlich wenig convenience lastig, sondern beinahe selbstgemacht anmutender Querschnitt durch die Welt der üblich verdächtigen Eindrücke von süßer Melasse, Rauch und den gängigen Gewürzen mit einem Hauch Cayenne im Abgang – für 60 Cent geradezu ein Geschenk und mit dem Sandwich köstlich.   Puh, danach war es trotz Serviette Zeit die Hände zu waschen, ich suchte die blitzsauberen Toiletten auf und konnte bei der Gelegenheit einen Blick auf die Bar und die Gasträume werfen, chic aber auch einen Hauch kühl wie ich meine.   Unser freundliches Service Mädel laut Bon ein Fräulein Simona fragte während und nach dem Essen nach meinem Glücklichkeits Level und freute sich über meine emotional vorgetragene Zufriedenheit sowie über entsprechendes Trinkgeld.   Beide haben wir es nicht bereut hier eine kleine Pause eingelegt zu haben und so machten wir uns gut gelaunt zurück auf den Weg in unser liebgewonnenes kleines Hotel, den Bib Gourmand Abend schon fest im Visier, Urlaub kann ja so anstrengend sein….       Fazit   Die Eindrücke zeugen von einer ehrlichen jungen Burger Küche, die Versprechen der Karte scheinen eingehalten zu werden. Ohne meine persönlichen, natürlich auch leicht „food nerdigen“ Vergleichsmöglichkeiten in Sachen Fleischtextur bzw. –dicke bleibt ein geschmacklich beglückendes, weitreichend authentisches Philly Cheesesteak das ich aus eben diesem Grund aber mit einem Stern Abzug belege: 4 Sterne für ein leckeres Sandwich.   Die junge Dame im Service war freundlich routiniert bei der Sache, die Gäste immer im Blick, flink und angenehm im Umgang, fünf Sterne für eine tadellose Leistung in solcher Gastro Kategorie.   Das Ambiente möchte ich mit drei Sternen bewerten, draußen recht laut durch die Haupt Ortsdurchfahr in unmittelbarer Nähe, innen etwas ungemütlich für meinen Geschmack mir imposanter Bar die Sauberkeit ohne Fehl, fünf Sterne.   Das PLV sehe ich auch mit Blick auf die ansonsten gerne zu Geldschneiderei missbrauchten Beigaben wie den Dips bei überdurchschnittlichen 4,5 Sternen.       P.S. Mit Blick auf den Titel ist es ein schöner Zufall, dass Philadelphia in Pennsylvania liegt, dem Staat, der Biden in der Auszählung den Sieg einbrachte. Somit hat der Bundesstaat meine Erinnerungen an das popkulturell berühmteste Gericht seiner größten Stadt aus eigener Kraft wieder für mich persönlich über Nacht hoffähig gemacht und wurde seinem Motto „Virtue, liberty, and independence“ mehr als gerecht – lang lebe das Philly Cheesesteak! :"

Ganze Speisekarte - 22 Optionen

Alle Preise sind Schätzungen auf Menü.

Burger

Pommes

Brot

Steaks

Sandwiches

Vorspeisen

Gyros

Amerikanisches Essen

Beilagen

Hähnchen

Calzone Spezialitäten

User User

Sehr gutes Essen und eine sehr freundliche, hübsche Bedienung, nur zu empfehlen!

Adresse

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Bewertungen

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Als ich in der Region war, war Shaka immer gut besucht, wenn ich vorbeiging. Daher wollte ich mir dieses Burgerhaus selbst ansehen: Das Personal war freundlich und schnell, die Einrichtung modern und ansprechend. Die Abläufe wirkten jedoch etwas unorganisiert, da ich mehrmals von verschiedenen Leuten gefragt wurde, ob ich bestellen möchte oder bereits bestellt hätte. Außerdem fand ich die Musik im Restaurant zu laut und störend, aber das war halb so wild. Die Speisekarte ist üppig und die Burger-Kreationen sind originell – wer bietet schon karamellisierte Äpfel auf seinen Burgern an? Visuell ansprechend finde ich die Preise fair, insbesondere für diese Touristenregion. Ich wäre total überzeu...


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Seltener Tag-zu-Tag GastroGuide Vorläufige Gedanken zu der eigentlichen Kritik, wie immer nur ein wenig nach unten scrollen... Ein unvergessliches Wochenende kommt zu Ende, sowie die dunkle Zeit der bizarren, orangen Nemesis in den USA, da die meisten Europäer die unwürdigste Abfahrt des Verrückten im Oval Office mit großer Erleichterung gesehen haben. Und so, was diese Bewertung betrifft, kann ich jetzt „einfrieren“ um einen gemeinsamen Sportreporter, Floskel, zu versuchen, weil das von mir gefüttert wird unweigerlich mit immer positiven persönlichen USA Erinnerungen verbunden ist. Von einer Zeit, in der die Welt noch in Ordnung war, zumindest aus der Post Trump Perspektive, und Herr Potus...


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Seltener Tag-zu-Tag GastroGuide Vorläufige Gedanken zu der eigentlichen Kritik, wie immer nur ein wenig nach unten scrollen... Ein unvergessliches Wochenende kommt zu Ende, sowie die dunkle Zeit der bizarren, orangen Nemesis in den USA, da die meisten Europäer die unwürdigste Abfahrt des Verrückten im Oval Office mit großer Erleichterung gesehen haben. Und so, was diese Bewertung betrifft, kann ich jetzt „einfrieren“ um einen gemeinsamen Sportreporter, Floskel, zu versuchen, weil das von mir gefüttert wird unweigerlich mit immer positiven persönlichen USA Erinnerungen verbunden ist. Von einer Zeit, in der die Welt noch in Ordnung war, zumindest aus der Post Trump Perspektive, und Herr Potus... Speisekarte ansehen


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Seltener Tag-zu-Tag GastroGuide Vorläufige Gedanken zu der eigentlichen Kritik, wie immer nur ein wenig nach unten scrollen... Ein unvergessliches Wochenende kommt zu Ende, sowie die dunkle Zeit der bizarren, orangen Nemesis in den USA, da die meisten Europäer die unwürdigste Abfahrt des Verrückten im Oval Office mit großer Erleichterung gesehen haben. Und so, was diese Bewertung betrifft, kann ich jetzt „einfrieren“ um einen gemeinsamen Sportreporter, Floskel, zu versuchen, weil das von mir gefüttert wird unweigerlich mit immer positiven persönlichen USA Erinnerungen verbunden ist. Von einer Zeit, in der die Welt noch in Ordnung war, zumindest aus der Post Trump Perspektive, und Herr Potus...


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Seltener Tag-zu-Tag GastroGuide Vorläufige Gedanken zu der eigentlichen Kritik, wie immer nur ein wenig nach unten scrollen... Ein unvergessliches Wochenende kommt zu Ende, sowie die dunkle Zeit der bizarren, orangen Nemesis in den USA, da die meisten Europäer die unwürdigste Abfahrt des Verrückten im Oval Office mit großer Erleichterung gesehen haben. Und so, was diese Bewertung betrifft, kann ich jetzt „einfrieren“ um einen gemeinsamen Sportreporter, Floskel, zu versuchen, weil das von mir gefüttert wird unweigerlich mit immer positiven persönlichen USA Erinnerungen verbunden ist. Von einer Zeit, in der die Welt noch in Ordnung war, zumindest aus der Post Trump Perspektive, und Herr Potus...


Shaneymac
Shaneymac

Selten tagesaktuelle GastroGuide Vorgedanken vorab zur eigentlichen Kritik wie immer nur ein wenig nach unten scrollen…   Ein denkwürdiges Wochenende geht zu Ende, ebenso wie die dunkle Zeit der bizarr frisierten, orangenen Nemesis der USA, wie die meisten Europäer habe ich den sich nun erwartet maximal unwürdig gestaltenden Abgang des Wahnsinnigen im Oval Office mit großer Erleichterung wahrgenommen.   Und so kann ich nun, was diese Bewertung angeht, „befreit aufspielen“ um eine gängige Sportreporter Floskel zu bemühen, denn das von mir verspeiste ist unweigerlich mit durchweg positiven persönlichen USA Erinnerungen verbunden. Aus einer Zeit, in der die Welt dort zumindest aus der Post Trum... Speisekarte ansehen


Wolfgang
Wolfgang

Selten tagesaktuelle GastroGuide Vorgedanken vorab zur eigentlichen Kritik wie immer nur ein wenig nach unten scrollen…   Ein denkwürdiges Wochenende geht zu Ende, ebenso wie die dunkle Zeit der bizarr frisierten, orangenen Nemesis der USA, wie die meisten Europäer habe ich den sich nun erwartet maximal unwürdig gestaltenden Abgang des Wahnsinnigen im Oval Office mit großer Erleichterung wahrgenommen.   Und so kann ich nun, was diese Bewertung angeht, „befreit aufspielen“ um eine gängige Sportreporter Floskel zu bemühen, denn das von mir verspeiste ist unweigerlich mit durchweg positiven persönlichen USA Erinnerungen verbunden. Aus einer Zeit, in der die Welt dort zumindest aus der Post Trum...


IHwT32
IHwT32

Selten tagesaktuelle GastroGuide Vorgedanken vorab zur eigentlichen Kritik wie immer nur ein wenig nach unten scrollen…   Ein denkwürdiges Wochenende geht zu Ende, ebenso wie die dunkle Zeit der bizarr frisierten, orangenen Nemesis der USA, wie die meisten Europäer habe ich den sich nun erwartet maximal unwürdig gestaltenden Abgang des Wahnsinnigen im Oval Office mit großer Erleichterung wahrgenommen.   Und so kann ich nun, was diese Bewertung angeht, „befreit aufspielen“ um eine gängige Sportreporter Floskel zu bemühen, denn das von mir verspeiste ist unweigerlich mit durchweg positiven persönlichen USA Erinnerungen verbunden. Aus einer Zeit, in der die Welt dort zumindest aus der Post Trum...


Obacht!
Obacht!

Selten tagesaktuelle GastroGuide Vorgedanken vorab zur eigentlichen Kritik wie immer nur ein wenig nach unten scrollen…   Ein denkwürdiges Wochenende geht zu Ende, ebenso wie die dunkle Zeit der bizarr frisierten, orangenen Nemesis der USA, wie die meisten Europäer habe ich den sich nun erwartet maximal unwürdig gestaltenden Abgang des Wahnsinnigen im Oval Office mit großer Erleichterung wahrgenommen.   Und so kann ich nun, was diese Bewertung angeht, „befreit aufspielen“ um eine gängige Sportreporter Floskel zu bemühen, denn das von mir verspeiste ist unweigerlich mit durchweg positiven persönlichen USA Erinnerungen verbunden. Aus einer Zeit, in der die Welt dort zumindest aus der Post Trum... Speisekarte ansehen

Garmisch-Partenkirchen

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Kategorien

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  • Sushi Erfreuen Sie sich an unserer exquisiten Sushi-Auswahl mit frischen Zutaten, fachmännisch zubereiteten Rollen und traditionellem Nigiri. Jeder Bissen bietet eine harmonische Mischung von Aromen und verspricht einen echten Geschmack Japans. Speisekarte ansehen
  • Fast Food Genießen Sie eine Vielzahl von schnellen und köstlichen Mahlzeiten, die sich perfekt für unterwegs eignen. Von saftigen Burgern und knusprigen Pommes Frites bis hin zu erfrischenden Getränken – unser Fast-Food-Menü stillt Ihre Gelüste mit schnellem Service und unwiderstehlichen Aromen.
  • Mexikanisch Authentische mexikanische Aromen erwarten Sie mit heißen Fajitas, herzhaften Tacos, pikanten Enchiladas und frischem Guacamole, alles zubereitet mit reichen, traditionellen Gewürzen und serviert mit lebhaften Beilagen. Genießen Sie eine Fiesta auf Ihrem Teller!

Ausstattung

  • Spät In Der Nacht

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"Heute ungewohnt kurze Urlaubs Notizen vorab…   Nach dem kleinen verregneten Ausflug in die bretonisch münsteraner Sterneküche geht es nun ohne große Umschweife zurück in das seinerzeit sonnendurchflutete Werdenfelser Land, das an diesem Tag mit einer Bergwanderung aufwarten sollte, die geübte Wanderer sicher eher als Lappalie verorten aber dem Verfasser dieser Zeilen als Prüfung biblischer Dimension in Erinnerung bleiben sollte umso peinlicher, da es den Berg hinab ging.   Frau Obacht!, die nimmermüde Speerspitze der Garmischer Gastrokritik, hatte uns zu diesem Zweck liebenswürdiger Weise mit Gutscheinen für die frisch renovierte Eckbauer Bahn ausgestattet, die vom Olympia Skistadion ausgehend auf den gleichnamigen, 1237 Meter hohen Berg führt.   Diese Gutscheine sollten neben der Fahrt mit der Bahn auch noch Kaffee und Kuchen im Olympiahaus, einem beliebten Café Restaurant unmittelbar an den ikonischen Sprungschanzen beinhalten und ich werde den bei dieser Gelegenheit verschlungenen, köstlichen Apfelstrudel in einer eigenen kleinen Bewertung würdigen.   In dieser werde ich dann auch gerne ungeniert mit einigen Impressionen vom Eckbauer Abstieg hausieren, heute soll als kleiner Vorgeschmack ein kleines Panorama von Wamberg reichen, einem von Deutschlands höchstgelegenen Kirchdörfern, das wir bei dieser Gelegenheit durchquerten. Blick auf Wamberg   Aber auch wenn es sich „nur“ um den Abstieg handelte, Bergluft macht hungrig und so war ich nach einem langen Tag, der sich in Sachen Kulinarik auf Frühstück und den erwähnten Strudel am Nachmittag beschränkte, mit vorfreudigem Magenknurren bei der Sache, als wir uns gegen 19 Uhr gemeinsam mit unserer adretten Fremdenführerin auf zur Waffenschmiede machten – let the meaty games begin…       Kritik   Da wir unsere kleine Sommerfrische nun schon einige Jahre in Garmisch verbringen, waren wir auch am abseits der Haupt Touristenströme, etwas versteckt liegenden Steakhaus Waffenschmiede schon einige Male vorbeigeschlendert.   Dabei fragte ich mich als großer Steak Fan stets, was für ein skurriles Restaurant dies sein müsse, das sich in einem kleinen Holzhaus mit schmuckloser Eingangstüre niedergelassen hat: Ich wusste schlicht nicht, dass sich das eigentliche Gebäude, eine ehemalige Hammerschmiede aus dem Jahre 1684, hinter diesem befindet.   Insofern könnte ich mir in Kombination mit der Lage vorstellen, dass sofern diese nicht bei akuter Steaklaune online recherchieren, der Anteil der auswärtigen Gäste vielleicht einen „Hauch“ kleiner ist, als rund um den Marienplatz.   Die ruhige Lage in einer Nebenstraße hat aber auch unschlagbare Vorteile in Sachen Parkraum, wir konnten das entspannend geräuscharme E Mobil direkt vor dem Restaurant auf einem kleinen Gästeparkplatz abstellen.   Und nur wenige Momente später sollte sich das „Geheimnis Waffenschmiede“ dann endlich lüften, einmal das Holzhaus – dessen Zweck mir bis heute nicht klar ist – umkurvt, steht man vor dem historischen Gemäuer und erblickt in Form der Restaurant Schilder erneut das leicht schrullige, etwas cartoonisch anmutende „Corporate Design“ dieser örtlichen Lavasteingrill Institution, das sich auch in den Karten wiederfindet.   Einmal eingetreten und an die schummrig gemütliche Lichtstimmung gewöhnt weiß das überforderte Auge zunächst einmal gar nicht, wo es denn bitte zuerst hinschauen solle, ein regelrechtes Panoptikum von anscheinend über viele Jahre zusammen gesammelten Dinge mit thematischem Bezug zum Mittelalter, zeitgenössischen Waffen und allerlei Dekoration wohin man auch schaut. Mr. Obacht! Picture Syndicate 2020   Ich dachte an einige Leute in meinem Bekanntenkreis, die in solch einem Ambiente nicht wirklich glücklich würden, dem hinreichend kauzigen Kritiker hingegen gefiel es auf Anhieb, ich mag so etwas wenn es organisch über Jahre entstanden ist und keine im Hau Ruck Verfahren beschaffte Plastik Deko Orgie darstellt.   Ob es daran liegt, dass ich unweit von Schloss Burg an der Wupper aufgewachsen bin bleibt dahingestellt, aber schon die Tatsache, dass man die Transmissions und Treibräder des Schmiedehammers so wunderbar restauriert hat, gefiel mir ausnehmend gut. If I had a hammer...   Es hatte in Summe etwas von Tafeln in einem leicht kitschigen Heimatmuseum, amerikanische Touristen dürften vor Begeisterung jedenfalls regelmäßig hyperventilieren wenn sie erstmalig eintreten: „Oh my gooood, look at that, amaaaaaaazing….“   Diese schönen Eindrücke noch amüsiert lächelnd aufsaugend wurden wir von einem sehr liebenswürdig auftretenden Kellner, laut Bon einem Herrn „Gigi“, begrüßt und zu unserem reservierten Tisch in der Nähe des alten Hammers begleitet.   Der fitte Herr Mitte Fünfzig machte vom Phänotyp ein wenig den Eindruck, aus Kuba oder Südamerika zu stammen, sprach Deutsch mit leichtem Akzent und sollte sich als exaktes Gegenteil von Mr. Sinister (huch das reimt sich ja, ich bin ein Genie…. der Gröblalm herausstellen.   Unglaublich höflich, zugewandt, aufmerksam und von einer ungekünstelten Liebenswürdigkeit durchdrungen, es hat nicht zuletzt wegen ihm Spaß gemacht hier Gast zu sein. Dazu passte seine so wohlig guttuende, leicht aus der Zeit gefallene Angewohnheit mich entweder mit Sir oder Monsieur anzusprechen. Beim ersten Mal habe ich noch nach leichten Anzeichen für Ironie in seinen Zügen gesucht, merkte aber sofort, dass dies sein Ausdruck eines höflichen Umganges mit dem Gast ist – auch hier wieder maximaler Kauzigkeits Konsens.   Die laminierten Karten wurden gereicht und erschlugen mich mit ihrem Umfang zunächst einmal gründlich, Zeit für erste Getränke, der ermattete Bergsteiger freute sich über ein Fürstabt Hefeweizen, die Halbe zu moderaten 3,80€, die Damen über eine Johannisbeer Schorle, die 0,4 Liter zu 3,30€.    Für Entscheidungs Neurotiker ist die Karte der Waffenschmiede ein echtes Problem, so manches asiatische Restaurant dürfte neidisch auf die Zahl der Positionen schauen – zugegeben ein leicht übertriebener Vergleich.   In einer Gestaltung, die anmutet als habe jemand mit einem Textverarbeitungs Programm der späten Neunziger sowie leicht infantiler Vorliebe für Cartoon Elemente und knallige Farben passioniert seinen Vorstellungen Raum gegeben, findet sich neben einem ausladenden, zentralen Steakbaukasten auch eine ganze Batterie von Tellergerichten: das leicht „wilmenrodesque“ klingende „Feinschmecker Steak Hemingway“ in trauter Eintracht mit dem „Grillteller Hacienda“ und  „Don Pedro Steak“, dazu noch Specials wie die „Leckere Nudelpfanne New Orleans“ und einer vornehmlich aus Wraps und Fritteusen Fingerfood bestehenden Mexico Sonderkarte.   Ich möchte dem sympathischen Restaurant gerne ans Herz legen, hier etwas zu reduzieren und vielleicht an eine etwas stilvollere Gestaltung der Karte zu denken die das Ambiente mehr aufgreift, es wirkt einfach etwas billig und eine kleine optische Frischzellenkur könnte die Angebote spürbar aufwerten.   Da mich von den drei angebotenen Vorspeisen (Maiskolben mit Butter gegrillt, Schulterpolster tragende Shrimps auf Salat mit Cocktailsauce sowie Griebenschmalz mit Brot keine so wirklich ansprach und ich nicht in Suppenlaune war, entschied ich mich nach etwas Bedenkzeit für die hemmungslos klingendste Sensation der Karte, dem Teller Rodeo Mixgrill, dem man gleich eine ganze Seite widmete:   Das klang nach einer angemessen Karnivoren Eskalation und sollte mir als großem BBQ Fan neben der reinen Steak Leistung mit den Spareribs und Chickenwings auch noch weitere Einblicke in die Küche des Hauses erlauben, soweit der Plan.   Meine gut gelaunten Begleiterinnen hatten ihre Wahl ebenso getroffen und wir nickten unserem servilen Sympathieträger in klassischer Schwarz Weiß Kellnerkluft zu.   Zunächst einmal wollte ich wissen, welche Partie ich denn vom argentinischen Angusrind erhalten würde und erhielt eine verblüffende Antwort: Dies komme ganz darauf an, was die Küche gerade an passenden Stücken zur Verfügung habe, es könne sich um Ribeye handeln, Rumpsteak oder auch Hüfte.   Dies schien bei den Gerichten der Damen ebenfalls so zu sein, denn auch hier spricht die Karte nur generisch von „Steak“ bzw. „Steakfleisch“, natürlich aber bietet man im Rahmen des Baukastens an, sich seinen präferierten Cut mit Beilagen selbst zu wählen.   Damit wollte ich mich als Steak Liebhaber aber nicht zufrieden geben, ich möchte selbst bestimmen, ob ich ein Ribeye oder ein Hüftsteak erhalte, die Zuschnitte haben schließlich alle ihren Charakter und Eigenschaften, für ein Steakhaus finde ich das sehr unglücklich um nicht zu sagen ein No Go.   Man bot mir daher an, zu einem im Verhältnis zum Preis von 28,50€ für den Teller marginalen Aufschlag von 1,50€ den Cut der drei kleinen Steaks selbst bestimmen zu können was ich gerne in Anspruch nahm, das Ribeye bitte, gerne Monsieur, danke der Herr.   Diese kleine Hürde genommen wurde bald mein separat bestellter grüner Beilagensalat geliefert, beim Dressing entschied ich mich für die „Italian“ Variante, die die Karte als  „Essig und Öl mit vielen Kräutern“ anpreist.   Grüner Salat mit „Italian“ Dressing – 5,10€   kleiner grüner Salat Hmm, also rein optisch hatte das ganze jetzt nicht unbedingt einen Nobelpreis für feingeistiges Anrichten verdient, die Tomaten schienen mit der Handkante geschnitten worden zu sein und ich sah im ersten Moment nur von mir gerne als „Wasser in Salatform“ geschmähten Eisbergsalat.   Es fanden sich aber unter der eisigen Krone gottlob noch Pflücksalate und eine ausreichende Menge des etwas süßlich gefälligen aber in der Tat sehr wohlschmeckenden Kräuterdressings auf Essig Öl Basis.   Alles in allem ein guter, unspektakulärer frischer grüner Salat etwas lieblos auf den Teller gebracht und daher mit 5,10€ meiner Meinung nach definitiv leicht überteuert, etwas Baguette hätte mich zusätzliche 1,50€ gekostet, Knoblauchbaguette 2,90€.   Er half aber effektiv dabei die Wartezeit bis zu den Hauptgerichten zu überbrücken…       Hauptgerichte   Rodeo Teller – 28,50€ (zzgl. 1,50€ Aufschlag für das „Wunsch Steak“   Texas Salat – 12,90€   BBQ Spieß – 20,70€     „Alles so schön bunt hier!“ war mein erster Gedanke beim Anblick der mich an südamerikanische Volkskunst erinnernden Tellerfahne meines Yee Hah Rodeo Tellers im Zusammenspiel mit der „Pop Art“ Speisekarte: Rodeo Teller   Rein optisch abermals sehr rustikal zu nennen, die drei kleinen Entrecotes lehnten sich an ca. ein Viertel Rack Spareribs und drei relativ kleine Chicken Wings, daneben ein veritabler Haufen Country Potatoes und das kleine Dip Assortiment bestehend aus Salsa (auf Wunsch statt der eigentlich zum Gericht gehörenden BBQ Sauce , Kräuterbutter und Sourcreme.   Ausgehungert tunkte ich eine der Kartoffelspalten in die Sourcreme und war sehr angetan, die angenehm feste Creme war von bester Qualität und die dezent mit BBQ Rub bestäubten Wedges waren begeisternd knusprig. Ich mag die Dinger eigentlich nicht, weil sie so schnell weich werden aber diese wurden anscheinend mit Stärke oder Reismehl vor dem Frittieren dermaßen auf Knusprigkeit getrimmt, das sie auch im weiteren Verlauf nicht aufweichten, sehr schön!   Da ich meine mit einem aromatischen groben Steakpfeffer Mix finalisierten kleinen Ribeye Steaks (ca. 80 100 Gramm Rohgewicht pro Stück gerne warm essen wollte begann ich mit jenen und schnitt das erste beherzt an. Was ich sah machte mich zufrieden, was mich aber fast noch mehr freute war die zarte Konsistenz des Fleisches. Black Angus Anschnitt   Ich hatte zwar ein brauchbares Steakmesser erhalten aber mitnichten ein tödliches Samuraischwert aber die Klinge glitt denkbar mühelos durch das Fleisch.   Das sahen meine Kauwerkzeuge ähnlich, sehr zartes, gutes Fleisch mit überzeugendem Eigengeschmack, schönen Grillnoten und selbst das namensgebende Fettauge des Ribeye schmolz auf der Zunge und konnte geschmacklich überzeugen – für mich immer ein wichtiger Indikator für die Qualität.   Dazu hätte ich eigentlich keine Dips benötigt, probierte aber dennoch vereinzelt die Salsa und die cremige Kräuterbutter. Letztere gefiel gut, hatte Tiefe und schmeckte zumindest nicht nach Convenience im herkömmlich bekannten Sinne. Die Salsa hingegen, die als separate Beilage immerhin 2,60€ kosten soll und als „feurig“ beschrieben wird enttäuschte hingegen. Das war nicht die schöne, stückige Salsa, mit Liebe zubereitet wie ich sie mir erhofft hatte sondern machte ein wenig den Anschein eines gepimpten Ketchups mit etwas Paprika und Chili Einlage, siehe Foto.   Und das – falls die Betreiberin dies lesen sollte wie im Falle der Vorkritik –ist wirklich keine unsachliche Gemeinheit von mir sondern leider exakt der Eindruck, den sie auf meinem Gaumen hinterließ.   Nach den schönen Steaks machte ich mich an die Ribs und auch diese sollten mich sehr überzeugen.   Auch wenn in der BBQ Welt ja die 3 2 1 Methode (Kombination aus Low&Slow Smoken, Dämpfen und heiß garen mit Abschließender Glasierung mittlerweile in aller Munde ist und das Maß aller Dinge zu sein scheint, dass man die Knochen hernach mühelos aus dem Fleisch ziehen kann, freute ich mich zur Abwechslung sehr auf „traditionelle“ Ribs vom Grill in der Waffenschmiede.   Der verwendete Rub war eher mild, besaß allerdings eine schöne Tiefe, das Fleisch hatte eine angenehme Konsistenz, war saftig und das Ganze verlangte dank des schönen Eigengeschmacks auch keine Saucen Begleitung hiervon hätte ich noch gerne ein paar Zentimeter vom Strang gehabt…   Die parallel verschlungenen Chickenwings erinnerten in ihrer Würzung entfernt an eine Jamaican Jerk Mischung in Verbindung mit einem Cajun Rub, ersteres gottlob ohne Zimt.   Auch diese wussten zu überzeugen, in Sachen Fleisch und Zubereitung solide BBQ Küche, gutes Grillhandwerk und gute Zutaten auch wenn es kein Maishähnchen war freute mich auch hier der gute Eigengeschmack des Fleisches, das wiederum nicht durch Brachial Einsatz einer überwürzenden Mischung erschlagen wurde.   Aufgrund meines Holzfäller Appetits an diesem Abend schaffte ich fast den ganzen Teller, nur einige Kartoffelspalten blieben liegen, zufrieden benutzte ich die dringend notwendige gewordene Serviette und machte mich auf den Weg zu den Toiletten im ersten Stock um mir die Hände zu waschen.   Dabei fiel unangenehm der die Nassräume bewachende Security Mitarbeiter mit seiner altmodischen Uniform auf. Habe noch nie so etwas wortkarges erlebt, ich habe bei Kommen und Gehen freundlich gegrüßt und keine Reaktion erhalten, vorbildlich dennoch seine Umsetzung der Mundnasenschutz Corona Vorgaben! grumpy Security... ;   Die Damen waren ebenfalls zufrieden mit ihren Gerichten, auch wenn ich den mit Hüftsteak gekrönten Texas Salat von Madame erneut etwas arg rustikal auf den Teller gezimmert empfand um es höflich zu formulieren: Texas Salat   Etwas weniger „Plating Fallhöhe“ bot da der BBQ Spieß von Obacht!, ein strammer, schön anzusehender Wonneproppen von Hüftsteak, Speck, Zwiebeln und Paprika mit einer süßlichen BBQ Sauce bestrichen. Die progressive E Mobilistin neben mir war sehr zufrieden, wie auch meine ständige Begleitung mit ihrem Insalata El Paso.   BBQ Spieß Obwohl ich zu Hause auch im Restaurant fast nie ein Digestif zu mir nehme werde ich in dieser Hinsicht von Obacht! in jedem Jahr schon am ersten Garmischer Abend eingenordet und ich wollte mir noch einen Mojito nach dem Essen gönnen.   Leider aber sei der Cocktail Experte an diesem Abend nicht vor Ort gewesen teilte man mir bedauernd mit, somit sollte es bei einer kleinen Marille (2,70€ für Obacht! bleiben.   Grundsätzlich zufrieden mit dem Essen und besonders dem sympathischen Service lobte ich letzteren persönlich, übernahm die Rechnung und gab angemessenes Trinkgeld, bei der Verabschiedung überschlug sich unser drolliger Kellner mit mehrfachem Dank für den Besuch und wünschte sich eine baldige Wiederkehr: Bis bald Monsieur, danke auch der Herr!   Beim Verlassen des Grundstückes an diesem milden Spätsommerabend befanden sich gegen 21:30h immer noch Gäste im Außenbereich, auch für das Tafeln unter freiem Himmel empfiehlt sich die Waffenschmiede, sofern die Wespen einem keinen Strich durch die Rechnung machen.     Fazit   Eine solide Vorstellung in Sachen Fleisch! Argentinisches Fleisch betrachte ich immer mit Argwohn, der gute Ruf aus der Vergangenheit ist bei argentinischer Massenware schon längst nur noch ein Nachhall aus uralten Zeiten. Hier allerdings überzeugte mich die Qualität des Gebotenen, auch wenn ich hinsichtlich Steak und BBQ schon weitaus Begeisternderes erleben durfte. Bedingt durch das bisweilen lieblose Anrichten, die schwache Salsa und der Angewohnheit, bei einem 30 Euro Tellergericht die Auswahl des Hauptdarstellers dem Zufall zu überlassen komme ich dennoch auf zufriedene vier Sterne für die Küche, was sicher fair und angemessen ist.   Den Service möchte ich mit vollen fünf Sternen bewerten, auch der Mr. Liebenswürdig optisch so skurril wiedersprechende junge Kollege mit gefärbten längeren Haaren und leichter Punk Attitüde stand ihm in Sachen Höflichkeit und Freundlichkeit in Nichts nach, sehr sympathisches Team!   Das Ambiente muss man mögen, ich mag so etwas sehr, einen halben Stern Abzug für wirklich in die Jahre gekommene Toiletten.   Die Sauberkeit grundsätzlich gut, ein solches Panoptikum staubfrei zu halten ist natürlich so gut wie unmöglich wie sich auch hier zeigte, vier Sterne hierfür.   Auch das PLV sehe ich bei vier Sternen im Vertrauen darauf, hier Qualitätsfleisch erhalten zu haben. Das glaube ich allerdings schon, da müsste sich mein Gaumen schon sehr täuschen und Billigware aus dem Großmarkt schmeckt definitiv anders als das hier erlebte.   Vier Sterne Gesamtnote und damit eine Schulnoten Zwei sind sicher ein faires Fazit, gerne komme ich im nächsten Jahr wieder und probiere dann mal eines der Baukasten Steaks!"