Lübeck Lübeck

Lübeck ist eine malerische Stadt, die für ihre mittelalterliche Architektur und Marzipan-Spezialitäten bekannt ist, mit Straßen voller gotischer Bauwerke und reichen Geschmackstraditionen.

La Casa

La Casa

Am Burgfeld 2, 23568, Lübeck, Germany

Wein • Bier • Essen • Pasta


"kurze Bewertung: leckere, aber kleine Pizza, freundlicher Service - und dennoch lief der Abend nicht rund! 3 Sterne mit viel Potential. Es ist Freitagabend, bestes Essen kurz nach 19.30 Uhr, als wir im La Casa, einem italienischen Restaurant in einer alten Villa, sitzen. Wir sitzen nur an einem der 8 Tische und da kein Service zu sehen ist, setzen wir uns an einen Tisch für zwei Personen und warten. Und warten. Zeit für einen genaueren Blick: schlampiges Licht, terrakottafarbene Wände, passende Tischläufer, kleine Teelichter mit flackerndem Licht auf den Tischen, Gemälde (Landschaften, Stillleben, Blumen) an den Wänden, die mit Preisschildern versehen sind und zum Verkauf angeboten werden. Dann erscheint endlich ein sehr netter Service, der Menüs bringt, die viel zu bieten haben: Antipasti, Fisch und Fleisch, Pizza und Pasta, Salat, Desserts. Die Texte sind nicht so gut zu erkennen, erstens wegen des schwachen Lichts und zweitens sind die einzelnen Seiten in klaren Umschlägen festgeklebt, die leider alles andere als klar sind. Eine Entscheidung ist schnell getroffen. Ich wähle meinen Körper und das Essen, eine vegetarische Pizza (9,50 € - hier als Pizza Verdura bezeichnet - und ein kleines Pils (0,3 l zu 2,70 €) und warte. In der Zwischenzeit sind 40 Minuten vergangen seit der Bestellung der Pizza, meine Liebste hält es in den Knien, ich bin ungeduldig, die Uhr zeigt 20.30 Uhr und wir sind hungrig! Die Gäste, die nach uns erschienen sind, sind jetzt fast fertig mit dem Essen, während wir immer noch warten. Wie das Herz nach der Not aufstehen will, erscheint der Service, entschuldigt sich mit vielen schönen Worten, sie haben das Bestellformular übersehen. Nach weiteren 10 Minuten erhalten wir endlich unser Essen. Die Pizza ist etwas klein, aber sie ist gefüllt mit frischem Gemüse (Brokkoli, Paprika, Zwiebeln, Pilze, Tomate). Der Teig ist knusprig, es gibt nichts zu bemängeln. Schließlich bestellen wir Espresso, sehr stark, sehr gut für 2,50 € pro Stück. Ein Missgeschick bei der Bestellung sollte sicherlich nicht passieren, kann aber mal passieren. Aber wenn so etwas passiert, wäre es angemessen, mir einen Espresso oder einen Grappa als kleine Wiedergutmachung anzubieten, einfach als Zeichen der Entschuldigung, des guten Willens und der Großzügigkeit, besonders weil es eine zeitintensive Verzögerung war. Die Pizzen, obwohl klein, schmeckten gut, der Service war freundlich, aber dass beim Betreten des dauerhaft leeren Restaurants 5 Minuten vergehen, bis ein Betrieb auf der Bildfläche erscheint, fühlten wir uns genauso störend wie das lange Warten auf das Essen und dann das Umschmeißen. 3 Sterne, mit Ach und Krach, mehr kam bei diesem Besuch nicht zustande."

Buddenbrooks

Buddenbrooks

Außenallee 10, 23570 Lübeck-Travemünde, Germany

Tee • Käse • Wein • Französisch


"Wir lieben es, ausgiebig und gut essen zu gehen.   „Heute wissen wir Gesundheit voraussetzt , dass wir unser Essen genießen dürfen, uns Zeit dafür nehmen können, ohne schlechtes Gewissen essen und mit uns in Einklang, zufrieden sein sollen. – Epikur oder Platon die Gastrosophie oder die Diätmoral – darüber lässt sich am besten bei einem genussvollen Essen philosophieren!“ (zitiert nach Christine Brombach Die Umgebung unserer genüsslichen Urlaubsreisen soll aber auch landschaftlich ansprechend für uns beide sein. Die Lübecker Bucht bietet all dieses in hervorragender Form – insbesondere in Ostholstein. Unseren Seeaufenthalt wollten wir also mit Restaurantbesuchen versüßen. Neben dem Aufenthalt bei Kevin Fehling wollten wir auch Christian Scharrer (2 Sterne und seine Küche probieren. Als wir im Januar 2014 die Reise planten, stand er noch als Chefkoch auf der Homepage. Bis zur Anreise war es dann Dirk Seiger (1 Stern ; denn die A Rosa Hotelgruppe hatte ihr Modell geändert. Fast überall in ihren Häusern wurden „Sterneküchen“ geschlossen oder neu aufgestellt.   So konnten wir also einen anderen Sternekoch und sein neues Konzept kennen lernen. Vom Strandbahnhof Travemünde sind es nur wenige Schritte zum A Rosa Hotel. Es liegt auf der rechten Seite, wenn man Richtung Promenade geht. Auf der anderen Seite steht das Columbia Hotel. Travemünde hat also auf engstem Raum Sternerestaurants – so dicht liegen sie nicht einmal in Baiersbronn oder Bergisch Gladbach aneinander. Als wir das Haus betraten, mussten wir uns erst einmal orientieren und an der Rezeption nach dem Weg zum Restaurant fragen. Freundlich wurden wir bis zum Eingang geführt und dort sofort vom Service empfangen.   Das Restaurant liegt im Erdgeschoss. Einige Tische waren bereits besetzt und wir konnten aus den restlichen Plätzen frei wählen. Die Tische stehen großzügig und bieten gute Bedingungen für Gespräche und den Service. Die Speisekarte ist auf einen großen Bogen gedruckt und mit einem Siegel verschlossen. Die Restaurantleiterin Ines Effenberger wirkte sehr natürlich und herzlich, ebenso ihr Team, das an diesem Tag aus zwei weiteren Kräften bestand. Jede Person war in der Lage alleine zwei Gäste zu versorgen und alle nötigen Handgriffe zu verrichten. Dazu gehörte: Das Besteck eingedecken, die Getränke zum Gang servieren und die Speisen einstellen und herrichten – oft wurden noch Saucen am Tisch hinzugefügt. Der Service war zu jeder Zeit auf der Höhe und vorbildlich.   Bei allen Änderungen ist ess immer noch französische Küche und auch (noch nicht ein reines „Fine Dining Konzept“ (was man leider immer häufiger antrifft im Bistrostil, lauter Raumakustik und engen Tischen. Aber es wird wohl auf einen Sommelier (ein Verlust in meinen Augen verzichtet und es läuft nicht so viel Personal (das ist für mich in Ordnung; denn ich möchte nicht beim Essen „beobachtet“ werden herum. Doch die Kräfte strahlen Freude aus und der Sternekoch Dirk Seiger besuchte uns am Ende am Tisch: Ein junger sympathischer Mann mit Tatendrang und Stil. Das Team hält zusammen und lieferte eine tolle Leistung ab. Aus der Karte wählten wir das Degustationsmenü (129 Euro aus. Auch die Weine, die offen angeboten werden, stehen auf dem Bogen. Man kann einzelne aussuchen oder die komplette Begleitung (60 Euro nehmen. Die Grüße wurden in drei Arrangements präsentiert. Die Gerichte schmeckten uns sehr gut und waren lecker angerichtet. Wir mögen auch, wenn das Brot als Laib gereicht wird. Hier wurde dunkles Mehl verwendet, es erinnerte an frisches Landbrot mit krosser Kruste. Das hat uns gut geschmeckt. Der erste Gang stand unter dem Motto Tartar, Fleisch vom Holsteiner Ochsen, begleitet von Ostseeaal, Rote Bete, Meerrettich. Dazu gab es trockenen Moselriesling von Schubert. Die Komponenten waren gut gewürzt und erfreuten uns durch den Abwechslungsreichtum. Der zweite Gang überzeugt ebenfalls durch die gegensätzlichen Zutaten: Atlantikhummer, Blutwurst, Himmel und Erde. Es ist zwar zur Zeit üblich vielerlei Überraschungen zu kombinieren, aber es hat auch seinen Reiz. Von Knipser gab es dazu Sauvignon Blanc. Der dritte Gang bestand aus Waller, Imperialkaviar, Sellerie und Beurre Blanc. Dieser Teller war „klassisch“ aufgebaut in seinen Zutaten und hat er mein Herz erfreut. Der Chablis war eine schmackhafte Ergänzung. Der vierte Gang war das „Bäckchen“ – im Vorfeld hatte ich bereits mit der Restaurantleiterin telefoniert und mich erkundigt. Wir haben schon mehrfach die Spezialität Bäckchen gegessen und waren jeweils nicht glücklich mit der Konsistenz des Fleisches gewesen (meist unendlich weich und breiartig im Mund . Es wurde uns versichert, dass es vom Spanferkel anders schmeckt. Das kann ich nun rückblickend bestätigen. Dieses Bäckchen war das erste, das mir wirklich köstlich geschmeckt hat. Meine Frau wählte trotzdem eine Alternative (Kabeljau . Der Fisch war auch lecker (wir haben und gegenseitig „Proben“ ausgetauscht und wurden nicht des Lokals „verwiesen“ – unser Fazit: das Ferkel muss man probieren . Das gepökelte Spanferkelbäckchen lag auf Berglinsen, Estragon und geeister Gänseleber in Form von Schnee. Ein wirklich gelungener Gang. Der Pannobile von Heinrich aus einer riesigen Doppelmagnumflasche ausgeschenkt passte ausgezeichnet. Ich bin ein großer „Heinrich Verehrer“ seit ich vor Jahren seine Weine in Wien probierte und den Winzer im Kölner Weinkeller bei der Hausmesse selber sprechen konnte. Der Hauptgang war die Bresse Taubenbrust mit Brokkoli, Bitterorange und Blue Mountain Kaffeejus. Das Fleisch hat einen intensiven Geschmack und ist gleichzeitig butterzart. Es erinnerte uns auch an Leberaromen. Diese Konsistenz mag ich noch recht gerne, meine Frau jedoch steht nicht so sehr auf dieser Geschmacksart (siehe Bäckchen, aber Kalbsbries hat uns bisher immer geschmeckt und war oft ein Höhepunkt des Essens . Man kann vorher kaum abschätzen, wie es nachher im Mund ankommt (eine Bluttaube bei Helmut Thieltges war damals grandios . Capaia vom gleichnamigen Weingut aus Südafrika wurde dazu ausgeschenkt. Das Flaggschiff des Winzers besteht aus 45% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot, 20% Cabernet Franc und 5% Petit Verdot – also ein klassischer Bordeaux Blend. Als nächster Gang kam der klassische französische Käsegang. Der Wagen ist reich bestückt und jeder Käsefreund wird dabei glücklich: Schaf, Ziege, Kuh – weich bis fest. Der Rohmilchkäse kommt von Waltmann aus Erlangen (seither lasse ich mir manchmal ein Päckchen Comté oder Brie zuschicken, weil man bei ihm auch im Internet einkaufen kann . Dazu gab es Brot und Senf. Immer wieder macht das Spaß gereiften Käse zu bekommen. Late botteld Vintage von Graham´s versüßte den Genuss. Der siebte Gang hieß Kopfsalat. Passionsfrucht, Olivenöl und Muscovadozucker wurden in einer Glasschale gereicht und dann mit dem Kopfsalat, der zu einer Creme verarbeitet war, übergossen. Die Kellnerin gab den Tipp, bei diesem Gang zwei Fotos zu machen, weil vorher und nachher sehr unterschiedliche Bilder zu sehen sind. In der Tat sieht es mit der grünen Haube nicht so vorteilhaft aus, aber der Gang schmeckte köstlich durch die verschiedenen Aromen in den Saucen. Dazu gab es Taittinger demi sec. Der Duft erinnert an reife Früchte, Birne, etwas Mango und Pfirsich mit dezenter Vanillenote und weist eine feine Süße auf. Zum Abschluss als Dessert kamen Himbeere mit Kalamansi, Caramelia Schokolade und Thai Basilikum. Die Portion war üppig. Aber Nachtisch geht immer. Ein Eiswein von Kracher bildete die Begleitung Den Espresso (3,20€ mit feinen Häppchen haben wir uns auch nicht nehmen lassen. Ein weiter wunderschöner Abend in Travemünde ging ebenfalls nach 4:30 Stunden zu Ende. Das Restaurant hat sehr hohe Decken und eine Stuckverzierung mit klassischen Formen. An der Decke befindet sich ein großer Leuchter. An den Wänden sind große Blumenmuster zusehen. Die Tische sind großzügig verteilt. Im Raum staute sich aber die Hitze des Tages, denn es gab wohl keine funktionierende Klimaanlage in dieser Zeit. Damit die Gäste keine Zugluft bekommen, belüftet das Personal indirekt über geöffnete Fenster im eigenen Vorraum den Gastbereich. Im Barbereich vor dem Restaurant wurde zeitweise eine „Modenschau“ durchgeführt; der Applaus der Zuschauer war leider gut zu hören und teilweise durch die Scheiben in den Türen auch zu beobachten. Perfekte Sauberkeit habe ich in diesem Haus vorausgesetzt und gefunden. Der Weg zur Toilette führt in der ersten Etage und kann mit einem Aufzug angefahren werden. Die Sanitäranlagen liegt im Zimmer Gäste Bereich des Hotels. Ich halte das für keine glückliche Lösung. Damen und Herrenabteilung liegen aber nebeneinander. Der Vorraum ist jeweils riesig und mit Möbeln ausgestattet. Das WC (es gibt scheinbar nur eine Einheit ist ebenfalls recht groß, aber karg (Seife, Handtuch ausgestattet, es fehlt jedoch an nichts.   Fazit   Das Konzept hat uns in weiten Teilen gefallen. Die Speisen waren auf hohem Niveau zubereitet. Ein Besuch lohnt sich. Mit dem La Belle Epoque kann es sich aber nach meiner Meinung nicht messen."

Cafe Hansehof

Cafe Hansehof

Wahmstr. 37, 23552 Lubeck, Schleswig-Holstein, Germany, Lübeck

Tee • Cafés • Suppe • Deutsch


"Glücklicherweise ist die Altstadt von Lübeck keineswegs arm an individuellen, vielleicht sogar familiengeführten Cafés, die nicht nur Ableger einer der dominierenden Bäckereiketten sind, sondern auch mit ihrer Einzigartigkeit und ihrem Charme eine viel persönlichere Gastfreundschaft bieten. Ich habe bereits über einige berichtet, und in dieser Sammlung darf das Cafe Hansehof nicht fehlen. Das Café ist in einem Innenhof versteckt, der über die Wahmstraße erreichbar ist. Allein diese Lage macht das Café zu einem Geheimtipp für Einheimische, die sich in den warmen Jahreszeiten nach einer ruhigen Zeit abseits der Touristenströme sehnen, die natürlich zu den bekannteren Cafés kommen. Neben vielen Sitzgelegenheiten im Innenhof begeistert auch das auf zwei Etagen gelegene Innere den Gast mit einer sehr liebevoll gestalteten Einrichtung, die vor allem aufgrund vieler antiker Möbelstücke eine lebendige und einzigartige Wirkung entfaltet. Dieser Eindruck spiegelt sich auch im Geist des Betreiberpaars wider. Beim Mittagessen im Mai 2017, als ich das Cafe Hansehof besuchte, kümmerte sich die Hausherrin Petra Roos um den Service. Die familiäre Gastfreundschaft, die sie ausstrahlte, vermittelte sofort ein Gefühl herzlicher Aufnahme, das die Stimmung erhellt und den Aufenthalt umso angenehmer macht. In einem netten Gespräch erfuhr ich auch, dass sie bis 2015 bereits ein Restaurant namens Remise nur wenige Häuser entfernt betrieben hatte. Nach der Beendigung des Mietvertrags blieb sie (glücklicherweise für uns Lübecker) die Königin der Hanse und hat nun einen neuen dauerhaften Platz für ihr gastronomisches Herzensprojekt gefunden. Neben Kuchen, Frühstücksarrangements und Sandwiches ist es vor allem ein Angebot vieler verschiedener herzhafter und süßer Pfannkuchengerichte, auf die sich das Cafe Hansehof spezialisiert hat und die auch zum Aushängeschild der Lübecker Gastronomie geworden sind. Diese Gerichte machten mich auch auf das Restaurant aufmerksam und sollten natürlich auch meine Wahl sein. Im hohen Norden erscheint es sicherlich nicht ungewöhnlich, dass ich eine Pfannkuchenkreation mit Bezug zum Meer wählte: einen Lachs-Pfannkuchen, gefüllt mit Räucherlachs, Sauerrahm, feinen Apfelscheiben, Räuchersenf und etwas Meerrettichcreme. Es fiel bereits beim ersten Biss auf, dass tatsächlich über die Zusammensetzung und Zubereitung des Gerichts nachgedacht wurde und dies mit ebenso viel Herzblut zubereitet wurde. Der Pfannkuchenteig war weder zu dick noch zu dünn und ließ der Füllung geschmacklich Raum. Es fehlte kein Bestandteil, sondern alles ergänzte sich in einem sehr guten Verhältnis. Das Raucharoma des Lachses, die leichte Süße und Säure der Apfelscheiben, die leichte Schärfe des Meerrettichs, die Frische des Sauerrahms und schließlich der Biss durch die Zwiebeln. Nur eine Prise Salz und vielleicht ein paar zusätzliche (vielleicht Dill, der zu Lachs passt) würde meiner Meinung nach für eine vollkommen perfekte Komposition fehlen. Ganz am Ende meines Besuchs schloss Fr. Roos dies mit ihrer großen Herzlichkeit ab. Nach einem interessanten Gespräch über die Pfannkuchenkreation und ihre Idee, sich auf solche Pfannkuchengerichte im Café zu spezialisieren, wollte sie meinen Tipp tatsächlich nicht annehmen, weil ich so ein netter, freundlicher Gast für sie war. Natürlich bestand ich darauf, ihnen für diese großartige Zeit in ihrem Café danken zu wollen, aber dennoch: Wie oft findet man heutzutage eine solche Gastfreundschaft? Ich wünsche dem Cafe Hansehof alles Gute und weiterhin Stabilität und Erfolg. Ich empfehle nachdrücklich, sich von der Gastfreundschaft und der Qualität des Essens, die hier gelebt werden, zu überzeugen. Das Café verdient es auf jeden Fall, mehr als nur ein Geheimtipp in der Lübecker Gastronomie zu sein."

Löffelbar

Löffelbar

Hüxstraße 49, 23552, Lübeck, Germany

Pubs • Suppe • Essen • Gesund


"Nur sehr wenige Menschen dürften im Allgemeinen eine kräftige, warme Suppe ablehnen. Wir beginnen unsere ersten kulinarischen Erfahrungen als Baby mit flüssiger Nahrung. Aber viele können auch von Großmüttern oder Mama's Eintopf berichten, den sie als Kind mit einem viel zu großen Löffel gefüttert haben, mehr oder weniger klumpenfrei, oft für den eigenen Mund. Dieses wärmende Gefühl ist es auch, das die kleine Löffelbar in der Lübecker Hüxstraße ihre Kunden anlockt. Außenansicht. Das kleine Restaurant kündigt sich dem Gast durch seinen roten Sonnenschutz schon von weitem an. Steht man direkt davor, so ist die verglaste Front des weinrot gestrichenen Hauses mit dem in großen weißen Buchstaben stehenden Namen nur wirklich ein Hingucker für Hungrige. Etwas nüchtern präsentiert sich das Innere. Innenansicht. Farbe wurde nicht mit etwas Grünem gespart. Der Holz-Metall-Keller ist auf der schlichten und ungepolsterten Seite gehalten (was durchaus nachvollziehbar wäre, da die Gefahr von Flecken bei einem Suppenangebot sicherlich deutlich höher ist und die Polsterung nur eine sehr kurze Lebensdauer hätte. Mehr als Hocker und einfache Tische gibt es hier jedoch nicht, da eine Suppe oft schnell gegessen wird und weniger dazu dienen soll, gemeinsame Treffen zu zelebrieren. Lustig und gleichzeitig fand ich, dass die hohen Stühle so passend waren, dass zumindest bei mir die Suppenschüssel auf dem Tisch platziert war, sodass der Weg zum Mund wirklich kurz war. Perfekt dimensioniert, um das Risiko von Flecken zu minimieren.; Die Tische waren sauber und stumpf. Ein lustiges Accessoire sind die Tageszeitungen, die an der Wand hängen und während der kurzen Suppenzeit studiert werden können. Etwas "lebendiges" in Form von Pflanzen oder noch gemütlicheres Licht fehlte für eine perfekt kuschelige "Suppenatmosphäre" für meinen persönlichen Eindruck. Ein kuscheliges Gefühl ist natürlich den Suppen und Eintöpfen zu verdanken, auf die sich die Löffelbar selbstverständlich spezialisiert hat. Die Vielfalt dieser Nahrung ist natürlich dazu prädestiniert, das Angebot wöchentlich und auch täglich zu verändern und so den stehenden Suppenköpfen immer wieder neuen Grund zu bieten, zurückzukehren. In der Woche meines Besuchs gab es zum Beispiel Masalahühner; Kürbisschläuche; Tomaten-Käsetortellini und eine Curry-Linsensuppe mit Minze auf der Karte, die bereits draußen an der Fassade und auch im Inneren sichtbar war. Süßspeisen können ihre Mahlzeit auch mit ebenso kuscheligem Milchreis abschließen. Ein weiteres Wort zum Service. Dieser ist ebenfalls darauf ausgelegt, dass die Kunden hier in der Regel für eine schnelle Mittagspause oder Stärkung zurückkehren. Es wird direkt an der Theke bestellt, wo das ausgewählte Essen auch sofort aufgefüllt und serviert wird. Am Ende werden die Gerichte, manchmal auch leer, in einem Tablettständer vom Gast abgelegt. Eine Servicebewertung zielt also eher auf den Charakter des anwesenden Personals ab. Dies beschränkte sich auf den Besitzer als Ein-Mann-Show. Mit seiner herzlichen und freundlichen Art verbreitete er eine absolut einladende Stimmung und wurde auch für lockere und unterhaltsame Gespräche (hier im Norden Deutschlands "Schnack") genannt. Eine Frage zur Zufriedenheit wurde natürlich genauso gestellt wie das Angebot, Brot nachzureichen. Die harmonische Country-Musik im Hintergrund war perfekt für seine Stimmung. Aus dem oben genannten Angebot entschied ich mich für die Curry-Linsensuppe mit Minze. Zu einem Preis von 4,8 € gab es eine angemessene Portion von geschätzten 400 ml, zu der es kostenloses Graubrot gab. Curry-Linsensuppe mit Minze und Koriander. In der weißen Suppenschüssel diente eine kontrastreiche schwarze Basis als Auffangbecken für Überschwemmungen, sowie zum Ablegen der beiden Scheiben Graubrot, die natürlich nur eine Standardqualität hatten. Sie waren jedoch saftig und weich und daher nicht altbacken, was meiner erwarteten Qualität für den Preis entsprach. Ich konnte um zusätzlichen Koriander bitten. Aber diese extra Gewürze hätten es nicht gebraucht, denn die optimal temperierte Suppe hielt sowohl den versprochenen milden Currygeschmack als auch die ätherische Wirkung der Minze. Diese waren in gutem Verhältnis, so dass kein Aroma dominierte. Geschmacklich wirklich eine runde Sache. Nach meinem persönlichen Geschmack wären nur ein paar knusprige Linsen für etwas Biss in der ansonsten perfekten Suppe auf diesem Niveau möglich gewesen. Hier war die Suppe komplett gewürzt. Die Konsistenz war ebenso gelungen wie der Geschmack: weder zu dünn, noch zu dick. Im Großen und Ganzen bleibt festzuhalten, dass meine kulinarischen Erwartungen zu fast 100 % erfüllt wurden. Die freundliche und aufgeschlossene Art des Besitzers trug ebenfalls zu einer fröhlichen Stärkung bei. Somit bleibt für meinen Eindruck eigentlich nur der Wunsch nach etwas mehr Wärme bei der Gestaltung des Interieurs. Sauber und in gutem Zustand war alles. So zeigte mir die Löffelbar nach diesem Besuch als einen absolut vernünftigen und empfehlenswerten Teil der Gastronomie Lübecks."

Trattoria Lara Lübeck

Trattoria Lara Lübeck

Falkenstraße 16, 23564, Lübeck, Germany

Pasta • Pizza • Steak • Vegetarisch


"Eigentlich wollten wir zu einem anderen Italiener... doch der hatte Urlaub. Wir entdeckten die Trattoria Lara und gingen kurzentschlossen hinein. Die Räumlichkeiten sahen frisch renoviert (Terrakotta ) aus und wir waren erstaunt, dass es an einem Mittwochabend um 20 Uhr voll war. Wir wurden begrüßt und bekamen einen Tisch. Die Tische waren mit rot-weiß karierten Tischdecken eingedeckt. Auf den Stühlen sitzt man sehr gerade, das ist aber nicht unangenehm oder unbequem. Wir bestellten Bruschetta und Vitello tonnato. Wir fragten vorher nach, wie die Größe der Bruschetta ist ;), vollkommen ok. Vitello tonnato - leider keine Kapernäpfel, sondern die Blütenknospen, trotzdem lecker und frisch. Die Vorspeisen wurden zügig serviert und es hat allen geschmeckt. Was wir gar nicht schön fanden, dass wir das Besteck behalten mussten! Der Hauptgang kam ebenso zügig, doch der Service stimmte gar nicht, achtlos wurden die Teller gereicht, nicht einmal Blickkontakt wurde aufgenommen.Wir hatten Spaghetti Carbonara, Taigliatelle mit Lachs in Tomaten- Sahnesauce und Taigliatella mit Lachs, gebratenen Zucchini und Pinienkernen in Weißweinsauce. Leider mussten wir alle nachwürzen, Parmesan wurde erst auf Nachfrage gebracht. Die Pinienkerne waren nicht angeröstet und fanden sich auf dem Grund des Tellers. Das Essen war nicht schlecht, doch die Geschmacksexplosion blieb aus. Vom Preis-Leistungsverhältnis vollkommen ok. Bruschetta für 3,50 Euro und die Nudelgerichte zwischen 7,90 Euro und 11 Euro. Der Service hätte aufmerksamer und freundlicher sein dürfen."

Pizzeria Romana

Pizzeria Romana

Solmitzstraße 21, 23569 Lübeck, Germany, Germany

Pizza • Pizzeria • Italienisch • Vegetarisch


"Vor meinem Besuch in Lübeck habe ich mich informiert. Ich habe gegoogelt, um eine gute Pizzeria zu finden, und dabei war die Romana direkt vor Lübeck und somit gut erreichbar. Wir parkten im gegenüberliegenden Aldi-Parkplatz. An diesem trostlosen Dienstagabend hatten wir keine Reservierung und bekamen trotzdem um 17:30 Uhr einen Tisch. Wir erhielten die Speisekarten und bestellten Getränke (Weizen 0,5l für 3,00 € und Wasser 0,2l für 2,00 €). Aus dem reichhaltigen Angebot wählten wir ein Antipasti-Gericht für 8,00 € mit Peperonis, Oliven, Schinken, Melonenstücken, Tomate-Mozzarella, Käse, Salat, Artischocken und jeweils eine Pizza: einmal Siziliana mit Thunfisch (7,00 €) und einmal Calabria (7,50 €) mit Paprika, Schinken und Zwiebeln. Als wir ankamen, empfand ich die Musik als etwas zu laut, da wir direkt unter dem Lautsprecher saßen. Auf meine Bitte hin reduzierte der Kellner die Lautstärke auf ein angenehmes Maß. Das Ambiente war sehr einladend und das Restaurant geschmackvoll dekoriert. Mediterrane Wanddekorationen erweckten den Eindruck, direkt in Italien zu sein. Die Bruschetta wurde von allen begeistert aufgenommen. Das Antipasti-Gericht wurde dann zusammen mit hausgemachtem Brot serviert. Wow, was für eine Portion! Hätte ich das alleine gegessen, wäre ich satt gewesen. Das Personal war sehr freundlich und aufmerksam. Kaum hatten wir die leeren Teller beiseitegestellt, waren sie auch schon abgeräumt. Kurz danach kam meine Thunfischpizza. Ich konnte meinen Augen kaum trauen. So groß hatte ich die Pizza noch nie gesehen. Danach kam ein Nudelgericht. Das hatten wir nicht bestellt! Der Kellner hatte 33 statt 23 verstanden. Okay, er konnte sich entschuldigen und die Pasta in der Küche zurückrufen. Einige Golocal-Nutzer kommentierten später ebenfalls das richtige Gericht und fanden es genauso köstlich wie die erste Pizza. Ich kämpfte weiter. Entweder drohte die Pizza beim Schneiden vom Teller zu rutschen, oder der gesamte Boden fiel über den Tisch. Am Ende hatte ich die Faxen dick, schnitt die Stücke kleiner und nahm sie in die Hand. Satt, müde, erschöpft! Als der Kellner fragte, ob es geschmeckt habe, konnten wir nur noch zustimmen. Er bot uns einen Schnaps an, den wir ablehnten, da wir beide fahren mussten. Stattdessen bot er uns einen Cappuccino, Espresso oder Kaffee als Sack an. Ja, dieses Angebot gefiel uns. Dann warteten wir... und warteten... und warteten... 20 Minuten. Dann sprachen wir erneut mit einem Servicemitarbeiter, und die schwarzen Kräuter wurden an den Tisch gebracht. Wir forderten dann auch die Rechnung an, die mit insgesamt 27,50 € äußerst günstig war. Ambiente, Geschmack der Speisen, Preis-Leistungs-Verhältnis und Freundlichkeit des Service haben jeweils 5 Sterne verdient. Leider muss ich einen Stern für die Aufmerksamkeit abziehen, da es zweimal zu Problemen kam. Insgesamt kann ich hier jedoch 5 Sterne vergeben, da ich selten so gut und SO günstig gegessen habe. Es ist auch nicht verwunderlich, dass am Dienstagabend um 19:00 Uhr der gesamte Platz voll war."

Taj Mahal

Taj Mahal

Große Burgstraße 59, 23552 Lübeck, Germany, Germany

Indisch • Asiatisch • Vegetarisch


"Es scheint, dass meine letzte Bewertung vor einiger Zeit unbemerkt blieb, also muss ich mich erneut mit dieser Einrichtung wegen ihrer Flexibilität bei Menüanfragen auseinandersetzen. Ich bestellte Tandoori Mixed Grill bestehend aus Lamm- und Hühnchen-Tikka-Stücken. Dieses Restaurant serviert weiterhin mein ... Lieblingsgericht ohne dazugehörige Sauce. So serviert, ist es ein trockenes Gericht, das nur von einigen gebratenen Zwiebeln begleitet wird. Wie bei früheren Besuchen, als ich in Schottland Urlaub machte, bat ich um eine separate kostenpflichtige Sauce. Sie haben es mir schon einmal gegeben, aber diesmal bei aller Ablehnung abgelehnt. Ich konnte es nicht glauben. Am Ende hatte ich ein Lamm-Tikka-Masala in einer Sauce, sehr schön, aber nicht das, was ich wollte. Ok, es gibt viele Gerichte auf der Speisekarte und das Essen ist ausgezeichnet, aber meine Anfrage war alles andere als schwierig. Wegen dieses völligen Mangels an Kundenservice habe ich mein kulinarisches Erlebnis heute Abend nicht genossen. Andere, die keinen gemischten Grill wünschen, werden sicher keine Probleme haben. Zu Hause ist bei Tikka-Gerichten eine dazugehörige Sauce obligatorisch, da diese trocken sind. Was ist das Problem, wenn Sie bereit sind, für eine zusätzliche Sauce zu bezahlen? Dies muss wirklich angesprochen werden, aber wahrscheinlich wird diese Bewertung auch ignoriert. für die Qualität des Essens für den Kundenservice und ich bin großzügig."