Wuppertal

Wuppertal, eine hügelige Stadt in Deutschland, bekannt für ihre Schwebebahn, bietet traditionelle Gerichte wie die "Bergische Kaffeetafel" mit Roggenbrot, geräuchertem Fleisch und süßem Gebäck.

Karawane

Karawane

Hofaue 6, 42103, Wuppertal, Germany

Arabisch • Amerikanisch • Orientalisch • Lieferdienste


"Hallo, ich bin ein Amerikaner, der geschäftlich hier zu Besuch ist. Zuerst war ich hier mit einigen Arbeitskollegen und wir waren uns alle einig, dass es eine tolle Mahlzeit war. Es war so gut, dass ich noch einmal gehen wollte. Es war heute Abend einfach, da ich zu müde war, um durch Wuppertal zu reisen, um zu Abend zu essen, und es liegt buchstäblich nebenan. Ich habe nicht oft Lamm, also wenn ich es auf der Speisekarte sehe, probiere ich es normalerweise aus. Das erste Mal hatte ich das Gericht Lammhüfte und heute Abend die Lamm-Medaillons. Beide Gerichte waren fantastisch! Wenn ich mich richtig erinnere, hatte das Gericht Lamm-Medaillons eine süßere Sauce als die Lammhüfte. Ich glaube, ich ziehe die Lammhüfte vor, da die Sauce mehr wie eine Bratensoße war und nicht so süß. Zum Nachtisch hatte ich Katajef. Oh mein Gott, dieser Nachtisch war sehr gut. Die Portion ist für zwei Personen ausreichend, aber da ich alleine unterwegs bin, musste ich beide Portionen essen. Ich kann diesen Ort sehr empfehlen. Nicht nur das Essen ist sehr gut, auch die Leute sind sehr nett. Es kann voll werden, da dies ein beliebtes Restaurant ist, also muss man geduldig sein. Es ist vielleicht gut zu wissen, dass sie auch englischsprachige Speisekarten haben und einige der Kellner auch Englisch sprechen. Das war für mich sehr hilfreich und ich habe es wirklich geschätzt. Noch eine Anmerkung, sie akzeptieren keine amerikanischen Kreditkarten. Hier ist auch ein Link zu ihrer Speisekarte, den ich online gefunden habe, wenn Sie vorher eine Übersetzung möchten. Ich hoffe, diese Bewertung wird anderen nicht lokalen Besuchern helfen, weil ich dasselbe suche, wenn ich an unbekannten Orten bin."

Bahnhof Burgholz

Bahnhof Burgholz

Zur Kaisereiche 23, 42349 Wuppertal, Nordrhein-Westfalen, Germany

Käse • Suppe • Kaffee • Mexikanisch


"Bereits 1891 wurde hier eine Eisenbahn gebaut. Aus dem Tal der Wupper, hinauf auf die Wupperberge auf 325 Meter Höhe, bis nach Cronenberg. Auf der einspurigen Strecke fuhren bis 1988 uralte Triebwagen, die in den Kurven besonders schaukelten und an den gleichnamigen Tanz (Samba erinnerten. Daher der Name Sambatrasse . Dann legte die Deutsche Bahn die Strecke still. Bis sie 2007 wieder als Wanderweg und Fahrradweg eröffnet wurde. Ganze 10 Kilometer lang, in Teilen durch Wälder (Staatsforst Burgholz geführt, geringe Steigungen. Das man sich gerade im Frühling viel und oft in der frischen Luft aufhalten soll, nun dagegen spricht nichts. Ganz viel frische Luft kann man z.B. liegend auf der Terrasse oder sitzenden im Biergarten einatmen, was ich beides favorisiere. Nun gibt es in meinem Umfeld bekannte Menschen die der Meinung sind, dass man sich diese Frischluftzufuhr erwandern muss. Wandern bedeutet für mich frei übersetzt, eine aufwendige und vor allem qualvolle Form der Fortbewegung . Freunde hatten uns eingeredet, mal wieder auf der Sambatrasse zu wandern. Schon das Wort Wandern löst bei mir eine intensive innerliche Abwehrhaltung aus. Zunächst schaffte ich den Personenkreis davon zu überzeugen, nicht die gesamte Strecke (10 Km zu laufen, sondern ungefähr die Hälfte. Und natürlich nicht hinauf , sondern talwärts herunter. Somit hatte ich bereits die erste Hürde für mich entschieden, nämlich die angedachte Wanderung auf einen angenehmen Spaziergang zu reduzieren. Hasimausi bezeichnet mich mal wieder als faul . Nun damit kann ich leben, ganz besonders dann, wenn man die Kurzstrecke erfolgreich verhandelt hat und dazu noch talwärts. Das wir solche Gewaltmärsche gastronomisch unterbrechen müssen, darf man als Selbstverständlichkeit voraussetzen. So erreichten wir schließlich bei ordentlichen 18 Grad und einem Sonnen Wolken Mix den Bahnhof Burgholz. Dort wo seit 28 Jahren kein Zug mehr fährt, mitten im Wald. Ruhe und gute Luft ohne Ende, Autos Fehlanzeige ! Wobei die Bezeichnung Bahnhof sehr großzügig ist. Es handelt sich vielmehr um eine Blockhütte, die einsam mitten im Wald steht. Das Ambiente erinnert etwas an eine Berghütte, im Schwarzwald oder in sonstigen Wäldern. Die Einrichtung ist rustikal bäuerlich . Die rot weiß karierten Tischdecken und der Kaminofen könnten auch dem Musikantenstadl entsprungen sein. Seit dem letztem Jahr gibt es sogar einen Anbau, mit einer zusätzlichen Räumlichkeit. Alles Gott sei Dank ohne quälende musikalische Musikberieselung von Hans Hinterseer oder irgendwelchen alpenländischen Spatzen aus Kastelruth, die man in solchen gastronomischen Betrieben häufig zur Anwendung bringt. Da das Wetter soweit ganz ordentlich war, platzierten wir uns draußen im Biergarten. Hier fühlt man sich Bayern ganz nah. Eine robuste Brauerei Bestuhlung, man rückt zusammen. Ganz schnell kommt man mit Biergarten Dauersitzern, Dackel und Golden Retriever Herrchen+Frauchen, Extremwanderern, Walker mit Ski Stöcken (Wofür braucht man die eigentlich ? , Power Radfahrern und E Bike gestützten und voll durchtrainierten 70 Jährigen ins Gespräch. Das Publikum ist bunt, gesprächig, nett, mitteilsam und durstig. Hier kommen viele wohl nicht extra zum Essen hin. Vielmehr wird hier pausiert und dann dazu ordentlich Speis und Trank konsumiert. Eben ein Biergarten und ganz weit weg von Tante Elfriedes Sonntags Ausflugsgaststätte . Traditionell und rustikal muss nicht zwingend antiquiert bedeuten. Das gastronomische Angebote passt zum Ambiente. Für mehr oder weniger 5, Euro gibt es Bratwürste, Leberkäse, Pfannkuchen oder Heringsstipp. Wer etwas mehr investiert zahlt runde 10, Euro für Pastagerichte und verschiedene Schnitzel. Wer richtigen Hunger hat, bestellt sich für knappe 15, den Grillteller oder für nur 16,90 Euro ein 300 Gramm Hüftsteak. Nicht ganz so passend für eine Almhütte sind die diversen Pizzen, die man auf einer Pizzakarte findet. Aber offensichtlich gibt es auch dafür hier im Wald dankbare Gäste. Dazu frisches Jever oder Hofbräuhaus Bier. Und natürlich für die Freunde der kölschen Braukultur, Sünner Kölsch und/oder Früh Kölsch. Das letztere (Früh Kölsch wirbt ja bekanntlich gerade anlässlich der Fußball WM 2016 in Frankreich mit dem kreativen Spruch:  Frank, reich mir das Kölsch . Da wir hier nicht zum ersten mal aufgeschlagen sind ich immer völlig ermattet vom 1/2 stündigen Anmarsch aus dem Ortsteil Küllenhahn kannten wir das Angebot. Wir bestellten zunächst für Hasimausi ein Weizen und für mich ein Kölsch. Der Rest unserer Gruppe ähnliche Getränke. Der großzügige Verzicht auf alkoholfreie Getränke wie Wasser, Cola etc. war einheitlich. Dazu für Hasimausi eine Pasta mit Schinken und für mich den Klassiker: Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln. Unsere Freunde bestellten ähnliches, vom Schnitzel bis zur Pizza. Zum Service sei angemerkt, dass der stets überall agierende Chef immer alles im Blick und für jeden Gast einen guten Spruch auf den Lippen hat. Leider ist sein Biergarten Kellner nicht ganz so flott. Aber das scheint hier die erkennbar vielen Stammgäste nicht zu stören. In der Ruhe liegt die Kraft. Wer hier meint den Biergartenservice drängeln zu müssen, hat schon verspielt. Zur Not geht man eben in die Almhütte zur Theke und holt sich dort sein Bier. Auch das ist hier normal, auch das reklamiert hier keiner. Und wenn, dann mit einer humorigen Spitzfindigkeit wie z.B. Hast Du Dir beim Gehen noch die Hose geflickt ? Inzwischen hatte die Sonne die meisten Wolken verdrängt, die Zeit verging im Fluge, mit Kölsch und Gesprächen. Die Wanderpausen Mahlzeit wurde serviert. Beides einfach aber ordentlich angerichtet. Hier erwartet niemand Kulinarik , hier wird gegessen was auf den Tisch kommt . Meine Dame lobt die Pasta, mit dem leichten Sahnesößchen. Auch der Schinken war völlig in Ordnung. Schinken aus Parma erwartet hier niemand. Auch mein Essen erfüllte das, was ich erwartet hatte. Handwerklich sauber zubereitete Bratkartoffeln, kross und lecker. Ein gutes Stück Leberkäse, darauf ein Spiegelei, fertig ! Und danach ? Nun der Heimweg runter ins Tal ist deutlich länger als der Hinweg. Mit guten 45 Minuten muss man schon rechnen. Meine Freunde und dabei ganz besonders die anwesenden Herren zogen es vor hier noch etwas zu verweilen. Das Kölsch war frisch und der ein oder andere benötigte noch für den Rückmarsch die Stärkung in Form von Obstwasser. Hätten unsere sehr lieben Damen auf deren Wünsche wir natürlich immer umgehend hören und reagieren nicht zum Heimweg gedrängt, wir wären bestimmt noch etwas geblieben, denn die Sommerzeit schenkt uns ja bekanntlich bis gut 22:00 Uhr noch ausreichend Helligkeit. Nun denn, wir machten uns auf den Heimweg. Viele der Trassenbenutzer erleben auf dem Hin oder Rückweg oftmals eine wirkliche Besonderheit. Man trifft häufig auf einen oder mehrere Tiger, kein Witz ! Diese sind weder ausgestopft und auch keine Plüschtiere. Es handelt sich in der Tat um Sibirische Tiger ! Wie das geht ? Nun laufen Sie mal über die Sambatrasse, mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Sie Tiger begegnen. Fazit: Mal frische Luft tanken ? Dazwischen pausieren, auf ein Bier mit ordentlicher Hausfrauenkost ? Dann macht man hier keinen Fehler. Perfektionismus wird hier nicht erwartet, der wird hier auch nicht versprochen. Das Essen verdient gute 3 Sterne. Unter Berücksichtigung der Lokalität und der Preisstellung sicherlich noch etwas mehr. Der Service des Chef ist nahezu perfekt. Immer präsent, immer freundlich, immer aufmerksam und ausgestattet mit dem Langzeitgedächtnis, dass man so fast nur bei Wirten findet. Irgendwann war man mal dort, kommt Monate später wieder und der Wirt kennt noch ganz genau die Getränkewünsche wunderbar ! Sein Biergarten Bier Servierer verfügt in diesem Bereich noch über Reserven. Zum Ambiente. Eben eine einfache, aber nette Blockhütte. Dazu ein Biergarten, wie man ihn südlich des Weißwurstäquators so oder ähnlich vielfach findet. Leider hier im Rheinland eher seltener oder wenn dann eher künstlich . Hier ist es noch urig und nicht gestylt rustikal."

Mediterran

Mediterran

Friedrich-Ebert-Str. 41, Wuppertal I-42103, Deutschland, Germany

Europäisch • Mexikanisch • Mediterrane • Mittagessen


"Restaurant Mediterran, Wuppertal „Jetzt ist das Licht im Aufgang, Es geht ins neue Jahr. Lass dein Schweigen nicht, Es bleibt nicht wie’s war.“ (Friedrich Rückert, 1788-1866) Nun, lasst uns das anders machen. Kein Silvester im traditionellen Zuhause, sondern gemeinsam mit Freunden und deren Freunden in einem Restaurant. Wuppertal, 31.12.2013. 19:00 Uhr, Treffen im Restaurant Mediterran, Friedrich-Ebert-Straße 41. 18:50 Uhr. Carlo Attraversanando und Zerberuz: „Wo ist hier der Eingang?“ Das „Mediterran“ ist versteckt und geschlossen. Zwar kann man von außen ins Innere schauen, aber was bringt das Anschauen? Schließlich wollen wir mit acht anderen Leuten dort essen. Der Blick von außen nach innen trifft keine bekannten Gesichter. Rettung! Versuch und Irrtum. Falsche Tür probiert. Gott schütze die Raucher! Ein Gast, der dem Tabakkonsum zum Opfer gefallen ist, kommt heraus und zeigt uns den Weg. Der erste Eindruck: eng, schmal, unglaublich eng, himmlisch... es ist eng hier. Sofort werden wir von einer netten Dame aus dem Service begrüßt, die wir aus einem anderen Restaurant kennen. Immer noch eng. Der Raum, mehr oder weniger ein Schlauch, gruppiert eine Mittelachse mit als Loggien getarnten Gästebereichen und Bartrennungen. Das Ambiente reicht für einen unaufmerksamen, hungrigen Gast, der schnell etwas essen möchte. Sehr wenig Atmosphäre. Trotzdem versucht man es. Die Tische sind alle ansprechend gedeckt. Die Gruppe, die uns betrifft, ist an einem langen Tisch auf der Vorderseite des Raums untergebracht, rechts vom Eingang. Nachdem einige Gäste eingetroffen sind, sieht es aus wie Weihnachten oder Neujahr bei Tante „Trutchen“. Eng, beengt, dicht. Aber man mag sich und es ist sehr gemütlich. Der Gästestrom kommt mit Verspätung. Die nette, sympathische Dame des Services wird von einem Mann abgelöst, der Anzeichen von Zirkussignalen von sich gibt. Der Stil wechselt: „Wir kennen uns, also schneller. Nennen Sie Ihre Wünsche!“ Das ist mir eine Nuance zu laut und zu distanziert. Es geht nur um Getränke: Wasser, Wein, Sherry, Prosecco. Ich drohe, die Straßenverkehrsordnung zu verletzen, also nur Wasser! Das Silvestermenü in 5 Gängen! Dem Service ist nicht zu beneiden. Das Restaurant ist voll. 3 Servicemitarbeiter müssen alles bewältigen, zwei Frauen und ein Mann. So ist es zum Beispiel an unserem Tisch nicht möglich, jeden Gast zu erreichen. Der Beginn bildet die Panne. Die „Bruschetta“ mit Peccorino und Trüffel-Ravioli in Salbeibutter auf Carpaccio stehen schon vor dem obligatorischen Brot mit drei Aufstrichvarianten auf dem Tisch. Vor allem die Bruschetta irritiert mich. Sie ist mit Käse überbacken, also heiß!! Kein Geschmacksinn! Carpaccio von was? Es sind so wenig gepuffte Gemüse drumherum? Carpaccio? Leicht schläfrig, gefolgt von Brot und Aufstrich. Ja, was macht man jetzt? Tut mir leid. Nein! Keine Überwindung! Diese Malermischungen mag ich sowieso nicht. „Entenbrust auf Rosenkohl in Pistazienrahm“, alles ganz schmackhaft, aber meine Entenbrustscheiben sind bereits durchgegart, bei Zerberuz ist das Fleisch innen noch rosa. Es folgt: „Seezunge Involtini“ mit Königskrabbe in Weißweinsauce auf Beluga-Linsen „Pfefferfleisch von der Kalbsalsazspitze auf fruchtigen Gemüse und Vanille-Tomaten, mit Butter-Zwirbeln“. „Dessert Mix >Mediterran ≤“ Die Gerichte lassen sich leicht bewerten. Sie sind ordentlich zubereitet, hier und da ein kleiner Makel, im Fokus hat die lokale Gastronomie seit Beginn der Weihnachtsferien interessantere und bessere Speisen angeboten. Dieses Menü kann man sehr gut essen, bereitet aber kein Vergnügen. Kostenpunkt, einschließlich Getränke: 74,86 € pro Person. Prosit Neujahr! Das alte Jahr rutscht mit den Resten in die Mülltonne! Richtig. Bei der anschließenden privaten Zusammenkunft vor Mitternacht gab es eine Gemüsesuppe auf Basis einer Consommé in privaten Räumen. Köstlich! Das denke ich mir. Fazit: So wird man in der Innenstadt von Elberfeld hungrig, wenn man einfach müde werden möchte. Ich glaube, dass das „Mediterran“ die Chance hat, einen zufriedenen Gast zu schaffen. Aber ich möchte auch nicht verschweigen, dass neben mir und Zerberuz alle ganz zufrieden waren. Das Mediterran landet im Mittelfeld auf der Leistungsskala der Wuppertaler Restaurants, die ich erlebt habe. Ich bewerte die Küche mit drei bis vier Sternen, beim Service neige ich zu einer ähnlichen Bewertung, für das Ambiente vergebe ich zwei und für das Preis-Leistungs-Verhältnis vier Punkte, da die Getränke günstig sind. „Die Zeit ist ruiniert. Die Spinne spinnt in geheimen Geweben. Wenn ein Jahr heute Abend beginnt, beginnt ein neues Leben!“ (Joachim Ringelnatz, 1883-1934)"