Käseauswahl
Richard

Richard

Köpenicker Str. 174, 10997 Berlin-Kreuzberg, Germany

Wein • Europäisch • Vegetarisch • Französisch


"Während unseres zwölftägigen Aufenthalts in Berlin haben wir uns zwei empfehlenswerte Restaurants der oberen Preisklasse vorgenommen. Richard hat, wie viele solcher Einrichtungen, das, was man erwarten könnte: ein wunderschön eingerichtetes Interieur, ziemlich skurrile, aber interessante Kunst, tadelloser, geschmackvoller Service und sehr kreativ präsentierte Gerichte. Im Gegensatz zur Weinbar Rutz fanden wir die Aromen hier ausgeprägter und interessanter - alle Gerichte, die wir probierten, waren nicht nur schön angerichtet, sondern auch sehr lecker. Alles in allem haben wir unsere Erfahrung im Richard genossen und es war eine schöne Wahl für die letzte Nacht unseres zwölftägigen Urlaubs in Berlin uns), und es gibt keine Möglichkeit, 'à la carte' zu bestellen. Die Gäste haben die Wahl, mehrere Gänge zu bestellen – vier, fünf, sechs usw. Wie in Restaurants dieser Art zu erwarten, sind die Portionsgrößen sicherlich nicht herzhaft. Mein Mann beschwerte sich zum Beispiel, dass sein Ravioli-Gericht genau das enthielt – EINE Ravioli. Obwohl wir uns beide für das Vier-Gänge-Menü mit einem Dessert zum Teilen entschieden hatten, waren wir nur deshalb ausreichend zufrieden, weil wir beide eine angemessene Menge des köstlichen Brotes gegessen hatten, um die Lücken in der Menge zu füllen. Ebenso sind sie in ihrer Definition eines Glases Wein wirklich recht spärlich, ganz anders als beispielsweise unsere Erfahrungen in Spanien. Obwohl das Restaurant ein schönes romantisches Ambiente hat, fand ich die Tische zu nahe beieinander. Und es ist teuer. Die Gesamtrechnung betrug 210 Euro für das Vier-Gänge-Menü, ein Dessert und drei Gläser Wein. Dies ist entschieden teurer als das, was wir in einem ähnlichen Restaurant zu Hause in Kanada bezahlen würden."

Lieblingsbar Hannover

Lieblingsbar Hannover

Herrenhaeuser Markt 5, 30419, Hannover, Lower Saxony, Germany

Bars • Pubs • Bier • Cocktail


"In der neuen, zentralen Einkaufspassage am Herrenhäuser Markt hat vor rund zwei Monaten die Lieblingsbar eröffnet. Ich bin bereits Stammkunde. Das Bar-Restaurant ist sehr günstig gelegen, die Straßenbahnhaltestelle Herrenhäuser Markt der Linien 4 und 5 ist nur wenige Minuten entfernt. Die Geschäfte und die Stadtverwaltung sind in unmittelbarer Nähe, ebenso wie der Ort für den wöchentlichen Markt am Samstagmorgen. Die weltberühmten Herrenhäuser Gärten sind zwei Straßenbahnhaltestellen entfernt und die Innenstadt nur wenige weitere. Die (eher hässliche) Herrenhäuser Brauerei, die Führungen anbietet, ist etwa fünf Minuten zu Fuß entfernt. Parkplätze an der Straße können schwierig zu finden sein, aber es gibt ein paar Parkplätze nur wenige Minuten entfernt (einer vor dem Edeka-Supermarkt in der Meldaustraße und einer hinter dem angrenzenden Rossmann-Geschäft. Der Veranstaltungsort ist äußerst modern - da er brandneu ist - und nach Wahl ist es modernistisch und doch malerisch.Es ist auch sehr hell, da es riesige Fenster auf zwei Seiten gibt.Es gibt zwei Hauptinnenbereiche, einen Barbereich mit langer Bar und einer Reihe von schön verteilten hohen Tischen und Stühlen, und einen Restaurantbereich mit Standard-Esstischen.Ersterer hat auch einen niedrigen Tisch mit Sesseln am Fenster, letzterer einen ähnlichen Bereich, aber mit einem ungewöhnlichen künstlichen Kamin und Regalen mit Büchern über das Zubereiten von Cocktails etc. Beide Bereiche sind möbliert eine Reihe von Hochglanzmagazinen und Tageszeitungen in der Eingangshalle Draußen gibt es bequeme Sitzgelegenheiten zu beiden Seiten des Haupteingangs mit Blick auf die Herrenhäuserstraße und die Straßenbahnhaltestelle, darunter ein paar ungewöhnliche, gepolsterte Bänke aus o Es besteht größtenteils aus Bierkisten, und auf der Seitenterrasse mit Blick auf die Münterstraße gibt es über ein Dutzend Tische mit strategisch platzierten Sonnenschirmen. Das Personal ist freundlich und zuvorkommend. Die Speisekarte bietet eine große Auswahl an Snacks und Gerichten im Bistro-Stil, und seit Kurzem wird samstags und sonntags vormittags Frühstück angeboten. Die Bar hat eine ungewöhnlich große Auswahl an Bieren und Whiskys, darunter glücklicherweise auch meine Favoriten. Allerdings muss ich die Besitzer noch dazu überreden, Guinness anzubieten! Die Lieblingsbar wurde kürzlich nach einem mysteriösen Kundenbesuch von einem Kritiker der einflussreichsten Lokalzeitung Hannovers mit 7 von 10 Punkten ausgezeichnet. Die Öffnungszeiten zum Zeitpunkt des Schreibens sind : Mo – Do 12:00 – 24:00, Fr 12:00 – 03:00, Sa 10:00 – 03:00 und So 10:00 – 23:00. Tel: 0511 – 768 09 126."

Sophienkeller im Taschenbergpalais

Sophienkeller im Taschenbergpalais

Taschenberg 3, 01067, Dresden, Germany

Käse • Bier • Kebab • Deutsch


"Der in den Katakomben des barocken Taschenbergpalais sich befindende Sophienkeller ist eher eine touristische Einrichtung, denn eine gastronomische. So jedenfalls mein Fazit nach einem erlebnisreichen Abend während unserer diesjährigen Kollegiumsfahrt nach Dresden. Das Kellerrestaurant mit den zahlreichen, historisch gestalteten Themenräumen lapidar als „Nepp“ oder „Touri-Falle“ zu bezeichnen, wäre zu undifferenziert betrachtet. Auch wenn die Getränke-und Essenspreise sowie die Qualität der Speisen dieses hätten vermuten lassen. Es ging uns an jenem Abend ums Gesamtpaket, weshalb wir für unsere um die 50 Personen starke Reisegruppe im Vorfeld die „Kurfürstentafel“ für 37 Euro pro Person gebucht hatten. Und so freuten wir uns auf das gemeinsame Abendmahl im Kollegienkreis wie damals August der Starke auf sein Zeithainer Lustlager.  Ob „Alchimistenschmaus“ oder „Dresdner Trichtersaufen“, hier findet scheinbar jede Zielgruppe ihr passendes Gastro-Event. Etliche Buffetangebote und Menüvorschläge stehen insbesondere für größere Gesellschaften bereit. Authentisch kostümiertes „Künstlervolk“ sorgt für den kulturell-musikalischen Rahmen und weiß die Gäste auf professionelle Art und Weise zu unterhalten. Und das alles in einem Gebäude, das von 1945 bis 1992, also fast ein halbes Jahrhundert lang, als Ruine vor sich hin dümpelte. Von August dem Starken, der das Taschenbergpalais zur Glanzzeit des Dresdner Barock (Anfang des 18. Jahrhundert seinem Mätresschen Constantia von Cosel zu Ehren erbauen ließ, sollten wir an diesem Abend noch so einiges hören, da diese wohl schillerndste Figur höfischer Prachtentfaltung in Fleisch und Blute bzw. mit Perücke und Hofkostüm unsere Gesellschaft mit lustigen Anekdoten, schelmischen Erzählungen und anrüchigen Geschichten unterhielt. Der absolutistische Schwerenöter war eloquent in der Wortwahl und mit dem nötigen Hintergrundwissen über unsere Heimatregion ausgestattet. Sein professioneller Auftritt lag zwischen den warmen Hauptgerichten vom Buffet und dem süßen Abschluss wohl platziert. Der Schauspieler hatte seine Rolle verinnerlicht und sorgte für allgemeine Erheiterung. Doch das eigentliche Highlight des kulturellen Rahmenprogramms stellten zwei Hofmusikanten dar. Frau Baldegunde, die mit ihrer Laute die Top-Hits des frühen 18. Jahrhunderts intonierte, wurde von einem Mann an der Trompete unterstützt. Beide selbstverständlich in höfischer Spielmannstracht. Als dann das Saiteninstrument an einen Vollblutmusiker aus der Pfalz weitergereicht wurde, hatte dies ungeahnte Auswirkungen. Aus dem sächsischen Barockkeller wurde umgehend ein Hort Pfälzer Mundart. Das hätte selbst dem starken August zur Ehre gereicht, was die „Tramps vun de Palz“ da schmetterten. Nur so viel sei gesagt: bei unserer Reisegruppe kam die musikalische Darbietung richtig gut an. Viel besser übrigens als die in Buffetform angebotene Kurfürstentafel. Von links nach rechts standen in Warmhaltebehältern aufbewahrt: Käse-Weinsüppchen mit Burgundertrauben, Sauerkraut, gebratene Klöße, Hähnchenmedaillons mit Pfirsich und Käse überbacken, Zanderfilet auf Karotten-Fenchelgemüse und Salzkartoffeln. Das kulinarische Ausrufezeichen des Abends jedoch kam frisch zerlegt auf die Teller: das direkt vom Spieß geschnittene, saftig knusprige Spanferkel. Zusammen mit der dunklen Jus aus dem Kupferkessel das Beste, was an diesem Abend auf meinem Teller landete. Leider kam die braune Fleischessenz im zweiten Aufguss etwas zu sehr gestreckt in das Töpfchen und hatte nicht mehr die anfängliche Geschmackstiefe. Die Hähnchenmedaillons gerieten zu trocken (typisch für Geflügel in der Warmhaltebox! , der Zander hatte etwas zu viel Salzwürze abbekommen und das Sauerkraut schmeckte eine Spur zu süßlich. Letzteres bekommt man in jeder  Pfälzerwaldhütte wesentlich leckerer serviert. Den gebratenen, etwas geschmacksarmen Kartoffelklößen tat die braune Soße richtig gut. Zusammen mit der delikat gewürzten, reschen Haut vom Spanferkel und dessen saftigem Fleisch war das eine rustikal deftige Kombination, die mir den ein oder anderen Gang zur Warmtheke bzw. zum Ferkelspieß abtrotzte. Und genau das mag ich am Buffet-Tafeln nicht. Man geht in der Summe doch ein oder zweimal zu oft an die silbernen Futtertröge. Beim Versuch von allem etwas zu erhaschen, kombiniert man nicht selten Speisen, die eigentlich gar nicht zueinander passen oder auf dem Teller nur schwer miteinander harmonieren. Ich ließ an jenem Abend die kalten Vorspeisenplatten (Käseauswahl, Schinkenvariationen und ein paar Salate , die im Vorraum ihrem Verzehr entgegen harrten, links liegen und konzentrierte mich ganz aufs Wesentliche: die Saftsau vom Spieß. Der nette Fleischabschneider mit der scharfen Klinge grinste jedes Mal, wenn er mir einen Extrafetzen von der krossen Ferkelhaut unterjubeln durfte. Die Nachwehen des Abends bzw. Morgens zuvor in der Dresdner Neustadt, welche die Auswirkungen von gehopften Kaltgetränken der Marken „Böhmisch Brauhaus“ und „Krusovice“ auf den menschlichen Organismus zum Thema hatten, verhinderten die normalerweise übliche Weinkorrespondenz. So riskierte ich noch nicht einmal einen Blick in die spirituelle Schatzkiste des Sophienkellers. Bei den touristisch orientierten Preisen für das Mineralwasser (die Flasche für stolze 6,10 Euro , war das vielleicht auch besser so. Im Übrigen stand am nächsten Morgen ein Abstecher ins benachbarte Elbsandsteingebirge auf dem Programm. Und ein klarer Kopf hat noch keinem Kletterer geschadet. Vom Nachtischangebot genoss ich ganz entgegen der Saison ein paar Stücke Wassermelone sowie das „Mousse nach Laune der Hofköche“. Mann, müssen die an dem Abend schlecht drauf gewesen sein. Spaß beiseite, die überzuckerte Crème war zwar nichts Besonderes, aber durchaus noch im genießbaren Rahmen. Die 37 Euro Buffetpauschale waren für das Gebotene sicherlich etwas zu hoch angesetzt. Aber in Anbetracht der „sonstigen Leistungen“, die wir rund um die Kurfürstentafel von August dem Starken und seinen Hofmusikanten geboten bekamen, ging das sicherlich ok. Weib und Gesang haben schon immer das Gros der Kosten ausgemacht. Nicht nur im barocken Dresden des frühen 18. Jahrhunderts. Sollte es mich noch einmal in den Sophienkeller verschlagen, wäre mir ein zünftiges Gelage im über 150 Personen fassenden Themenraum „Zeithainer Lustlager“ mit preußischem Pavillon und badischer Galerie schon lieber, da die stickig-warme Atmosphäre in unserer Abteilung des Gewölbekellers schon grenzwertig war. Dann sollte aber auch das Radeberger in Strömen fließen und das Spanferkel von der Feldküche im Drehkarussell sitzend genossen werden. Wenn schon – denn schon."

Garage Weinstube

Garage Weinstube

Damaschkestr. 8 | Charlottenburg, 10711 Berlin, Germany

Bier • Terrasse • Italienisch • Französisch


"Ich hab länger überlegt, ob ich die Bewertung schreiben soll, aber der Vorfall, der sich vor ein paar Wochen ereignte hat, beschäftigt mich nachhaltig und nachdem ich die Garage immer sehr gelobt habe, muss ich nun auch meine deutliche Kritik loswerden. Nur zum Hintergrund: ich hab im letzten Jahr mit 15 Gästen meinen Geburtstag in der Grage gefeiert und es war wunderbar.Nun zu dem Abend vor ein paar Wochen: ich hatte eine Tisch für 3 reserviert und obwohl wir wussten, dass sich unser Freund etwa eine halbe Stunde verspäten würde, sind wir pünktlich um 19 Uhr hingegangen, weil wir schon mal einen Apperitif nehmen wollten. Obwohl ich um einen Tisch im vorderen Teil gebeten hatte, wurden wir kommentarlos zum letzten Tisch im hinteren Teil direkt vor der Toilettentür geführt. Nun gut: Wünsche müssen ja nicht berücksichtigt werden. Wir bekamen sofort Speise- und Getränkekarte hingelegt - und dann passierte: Nichts. keiner näherte sich unserem Tisch, niemand fragte, ob wir was trinken wollten, Handzeichen wurden übersehen, beide Bedienungen standen meist eintächtig an der Theke und unterhielten sich. Nach einer halben Stunde reichte es uns, wir nahmen unsere Jacken und im gehen sagte ich, durchaus freundlich,: das hat uns jetzt doch zu lange gedauert - woraufhin ich recht aggressiv die Antwort erhielt:Wieso, Sie haben doch für drei reserviert. Meine Antwort, dass man ja wohl üblichlicherweise nach einem Getränkewunsch gefragt wird, wurde mit einem: Wir sind hier kein Schnellimbiss quitiert. Stimmt!"

Weinstube Sibylla

Weinstube Sibylla

Rheinstr. 1, 76275 Ettlingen, Germany

Terrasse • Regional • Ländliche Küche • Küche Der Region


"Ich war jetzt schon häufiger im Erbprinz und habe auch unterschiedliche Zimmerkategorien getestet. Die Mischung aus alt und neu hat etwas, ist aber aus meiner subjektiven Sicht an der einen oder anderen Stelle nicht so ganz gelungen, bzw. es sind weitere Renovierungen erforderlich. Insbesondere im Außenbereich wirken die vielen unterschiedlichen Baukörper teils nicht stimmig und die Wegeführung im Innenbereich ist in Teilen nicht wirklich selbsterklärend. Wer sich nicht auskennt kann sich schon mal verlaufen. Für mich sind auch die Zimmerpreise eher zu hoch. Das Verhältnis passt für mich bei 5 Sterne so (noch) nicht. An der Sauberkeit gibt es hingegen nichts zu bemängeln und Parkplätze sind reichlich vorhanden. Der Service war sehr gut. Ich hatte im Vorfeld angemeldet, dass ich eine E-Ladesäule benötige und die war auch perfekt mit meinem Namen reserviert und das Personal beim Check in und beim Check out war sehr bemüht. Was für mich diesmal aber überhaupt nicht gepasst hat ist die Küche. Es scheint von der Tagesform abhängig zu sein, ob es gut ist (ich habe es tatsächlich schon anders erlebt). Woher der Michelin Stern kommt ist mir trotzdem ein Rätsel, weil auch an guten Tagen das Restaurant jetzt nicht außergewöhnlich gut ist. Ich habe auf jeden Fall noch nie einen so teuren und schlechten Zwiebelrostbraten gegessen. Einzelheiten erspare ich mir hier. Was allerdings dann äußerst positiv war ist die Reaktion der freundlichen Dame im Service. Meinem Kollegen und mir wurde als Entschuldigung eine kostenfreie Nachspeise aufs Haus angeboten und die war dann auch tatsächlich gut. Allerdings muss ich gestehen, dass auch hier (hätte ich sie bezahlen müssen) der Preis für mich nicht stimmig ist. In Summe gibt es für ein 5 Sterne Haus durchaus Optimierungspotenzial.Die besten Restaurants in meiner Nähe"