Sorbet-Variante
Enoteca Rossini

Enoteca Rossini

Marschweg 14, 26122 Oldenburg, Germany, Germany

Wein • Pizza • Italienisch • Vegetarisch


"Was erwartet man von einem Italiener? Richtig: Italienische oder zumindest mediterrane Gerichte und Weine, eine handgeschriebene Speisekarte auf einer Schiefertafel, Ambiente mit Holzfässern, Weinflaschen, Kerzen, Grafiken mit Weisheiten wie In vino veritas, Balustrade oder Galerie, viele Damen und Herren, Ü45-Bussi-Bussi-Publikum, Grüße aus der Küche, vorgewärmte Teller, San Pelle Auf der Website kann man einen Teil der Speisekarte sehen. Wir hatten für 19:00 Uhr reserviert. Das war auch am Freitag notwendig. Keine freien Parkplätze innerhalb von 50 m. Um 20:00 Uhr waren alle wenigen Tische besetzt. Die Begrüßung war freundlich. Der Kellner oder war es der Chef? stellte den Tisch auf einen leeren Stuhl vor unserem Tisch und brachte die Karte. Neben verschiedenen mediterranen Gerichten gab es keine Pizza, großes Lob auch asiatisch. Das ließ uns dann die ganze Nacht schmuggeln, ob wir es mit einem echten oder nur gemalten Italiener zu tun hatten. Dann gab es etwas Brot, Oliven und eine Creme zum Abgleich. Nach der Bestellung gab es einen Gruß aus der Küche: Zwei Schnapsgläser mit einer Spargel-Kreation; eine kleine kulinarische Vielfalt. Wir bestellten 'Fettucine di Gamba' € 16,90 und 'Fettuccine Garibaldi' mit Jakobsmuscheln und zwei 0,25 Karaffen à € 7,90 Weißburgunder aus der Pfalz! So wollte der Koch uns Norddeutsche mit dem klangvollen Namen des italienischen Freiheitshelden beeindrucken. Der Wein stammte aus dem Weingut Diehl in Weisenheim am Berg. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ein Geheimtipp. Die Flasche von 2014 kostet gute € 4,20 [hier Link]. Er duftete nach Nelken und Himbeeren und war fein-fruchtig und pikant im Geschmack; die Fettucine noch al dente, die Gambas köstlich, die Jakobsmuscheln glasiert und nicht trocken, ein wenig Parmesan und Knoblauch fehlten nicht. Alles paletti? Fast, der Gambateller ist ein wenig tomatenlastig und auf meinem Garibaldi-Teller befinden sich 3-5 mm kleine Zitronenschalenstücke in der Garibaldisauce. Eine Geschmacksexplosion beim Biss! Du erschießt den Geschmackseindruck der Muscheln tot. Vielleicht wurden sie so an Garibaldis Feldlager gefüttert? Alles i.O.? Nur, Zustand! In Windeseile bekam ich einen neuen Teller mit FG, der ebenfalls erhitzt war, dieses Mal ohne Zitronenschalenmalerei. Jetzt war alles perfekt. Fazit: Hervorragender, aufmerksamer Service. Mängel in der Küche; Überlastung kann nicht gewesen sein, da das Haus um 19:30 Uhr noch nicht voll war, leicht theatralisches Ü45-Publikum, gehobenes Preisniveau, keine Flasche Wein unter € 26,90."

Dünenblick Im Seetelhotel Ostseehotel Ahlbeck

Dünenblick Im Seetelhotel Ostseehotel Ahlbeck

Dünenstraße 41, Heringsdorf, Germany, 17419

Voll • Wein • Deutsch • Bar-lounge


"Heute abend, am nieselverregneten 9. September, wollen wir zum Abendessen nach Ahlbeck gehen. Wir haben uns das Ostseehotel Ahlbeck ausgesucht, gut einen Kilometer von unserer Ferienwohnung entfernt. Das Ostseehotel Ahlbeck gehört zur Seetelhotel-Gruppe. Ob Ahlbecker Hof, Hotel Esplanade oder Pommerscher Hof,  alle diese höherklassigen Hotels und noch einige mehr agieren unter dem Dach „Seetelhotels“, einem Familienunternehmen. Das Ostseehotel Ahlbeck liegt in Ahlbeck direkt an der Strandpromenade.  Ostseehotel Ahlbeck Wie die meisten Hotels an der Strandpromenade ist es ein stattliches weißes Gebäude im Drei-Kaiserbäder-Stil. Gastraum Die Innenausstattung gleicht der im Pommerschen Hof, in dem wir auch zu Gast waren: Dunkelbraune Holzvertäfelung der Wände, weiße Decke, dunkelbraune Stühle mit gestreiften Bezügen, weiß eingedeckte Tische, dunkler gemusterter Teppichboden.  Es sind noch etliche Tische frei, als wir eintreten und von einer jungen Dame sehr freundlich begrüßt werden. Wir nehmen Platz an einem Tisch im hinteren Teil des Restaurants auf einem höhergelegen Podest. Das Ambiente gefällt uns, es ist gediegen hier. Wir geben vier Sterne. Die junge Dame überreicht uns umgehend die Speisekarten. Sie spricht mit Akzent, wir tippen auf einen polnischen. Sie bedient uns den Abend über und gibt sich dabei sehr professionell. Sie ist informiert über das, was die Küche zubereitet, wie sich bei Fragen zu den Speisen herausstellt. Ihre Höflichkeit und Freundlichkeit sind vorbildlich. Beeindruckt hat uns, wie sie mit Reklamationen umgeht. Als meine Frau die Zubereitung des Fleisches in ihrem Gericht bemängelt, bietet die junge Dame sofort ein neues Gericht an. Als meine Frau wegen der damit verbundenen Verzögerung ablehnt, läßt die junge Dame nach den Hauptspeisen meiner Frau freie Wahl für einen Nachtisch. Dieses gastorientierte Verhalten muß belohnt werden. Wir geben der jungen Dame fünf Sterne für die Serviceleistung. Auch in der Speisekarte sehen wir die Verwandtschaft zur Seetelhotel-Gruppe. Wie im Pommerschen Hof dominiert auch hier die  deutsche Küche mit teils regionalem, pommerschem Einschlag. Die Preise sind angemessen.  Meine Frau wählt aus der Speisekarte und ich bestelle als Vorspeise und als Hauptgericht Als begleitenden Wein wählen wir und ein  • Stralsunder Mineralwasser (0,25 l für 2,60 € . Wir kosten den wohltemperierten Grauburgunder, den uns die junge Dame wenig später serviert. Er schmeckt uns  gut. Nach angemessener Zeit serviert mir die Servicedame die Fischsuppe. Ihre Frage, ob ich Brot dazu haben möchte, bejahe ich, worauf sie mir ein Körbchen mit dunklen Baguettescheiben bringt. Fischkraftsuppe á la Chef Roggenbaguette In der Fischsuppe mache ich Möhren, Fenchel, Sellerie, Dill und Lauch aus. Sie enthält sehr viel Fisch, und sie schmeckt sehr lecker. Die Titulierung als „Fischkraftsuppe“ bewahrheitet sich. Das Roggenbaguette ist frisch und paßt zu dem kräftigen Geschmack der Fischsuppe. Der Auftakt ist gut, mal sehen, ob es so weitergeht. Die Dame räumt das Vorspeisengeschirr ab, fragt, ob es mir geschmeckt habe, was ich bejahe, und kommt nach einer Weile mit unseren Hauptspeisen. Schweinelendchen auf Pfannengemüse, nappiert mit Dijon-Senfjus, dazu Dauphinkartofflen Jetzt gibt es allerdings eine herbe Enttäuschung. Die Schweinelende auf dem Teller meiner Frau ist am Stück gebraten und in vier Scheiben geschnitten. Sie ist allerdings viel zu lange gebraten, das Fleisch ist trocken und hart. Bei erster Gelegenheit, als die junge Dame nachfragt, ob alles recht sei, bemängelt meine Frau das mißratene Fleisch. „ Soll ich einen neuen Teller bringen?“, fragt die Servicedame, nachdem sie  die Qualität des Fleisches bedauert hat. Meine Frau will jedoch eine erneute, womöglich längere Wartezeit vermeiden und verneint. was sie allerdings später bereut. Sie arbeitet sich an dem trockenen Fleisch ab. Das Pfannengemüse ist gut zubereitet. Tomaten, Zucchini und Zwiebeln sind – ungewöhlich – in Miniwürfel geschnitten und liegen neben und unter dem Fleisch. Der Dijon-Senfjus bedeckt die Fleischscheiben und ist von der Konsistenz her cremegleich. Die Dauphinkartoffeln sind offensichtlich selbstgemacht und schmecken meiner Frau gut. Ochsenbäckchen in Rotweinjus geschmort, umlegt mit glacierten Karotten, Staudensellerie und Schalotten, dazu Speckknödel Ganz anders meine Ochsenbäckchen. Ich habe vier Fleischscheiben auf dem Teller, das Fleisch ist hauchzart und zerfällt auf der Zunge. Die Sauce kann nicht verbergen, daß ihr Rotwein zugegeben worden ist. Sie hat einen ausgezeichneten, aromatischen Geschmack und ist sämig. Das drappierende Gemüse aus Möhren, Staudensellerie und Schalotten ist bißfest und schmackhaft. Die beiden Knödel scheinen aus rohen Kartoffeln hergestellt worden zu sein. Über sie sind Speckstückchen gestreut worden. Insofern sind es keine Speckknödel im eigentlichen Sinne, Speck und Knödel ergeben aber den Speckknödelgeschmack. Beim Abräumen des Geschirrs bedauert die junge Dame noch einmal die mindere Qualität des Fleisches und bietet meiner Frau freie Auswahl beim Dessert vom Abendbuffet der Hausgäste an. Das versöhnt etwas, und meine Frau greift gerne zu, während ich noch einen • Sanddorngeist (0,02 l für 2,50 € bestelle. Sanddorngeist Ich genieße mein Schnäpschen, während meine Frau sich an der „Wiedergutmachung“ delektiert. Vanilleeis, Schokoladeneis, Sauerkirschsauce, Bisquitroulade, Gläschen mit Beerenragoût und Sahne, Schokoladenmousse und Kirsche Sie hat sich zwei Kugeln Vanilleeis, eine Kugel Schokoladeneis, Sauerkirschsauce dazu, und eine Bisquitroulade genommen. Ein Gläschen mit Beerenragoût und Sahne, Schokoladenmousse und eine Kirsche obenauf, hat sie auch nicht verachtet. Die süßen Leckerli schmecken ihr so gut, daß sie mit der Fleischpanne einigermaßen versöhnt ist. Die Bewertung des Essens ist insgesamt nicht mehr so eindeutig, wie sie gewesen wäre, wenn das Fleisch auf dem Teller meiner Angetrauten in Ordnung gewesen wäre. Das trockene und harte Fleisch zieht Abstriche in der Bewertung  nach sich. Daran ändert auch das Wiedergutmachungsangebot nichts. Es wertet den Service auf, aber nicht die Küchenleistung. Vor diesem Hintergrund bewerten wir Speisen und Getränke mit dreieinhalb Sternen. Zum Abschluß bestellt sich meine Liebste noch einen Espresso, Espresso der später auf der Rechnung nicht auftaucht, und wir genießen jeder noch einen Sanddorngeist. Wir zahlen per Kreditkarte und geben der jungen Dame ein ihrem guten Service entsprechendes Trinkgeld. Die Sauberkeit bewerten wir mit viereinhalb Sternen, denn sowohl die Damen- als auch die Herrentoilette waren super gepflegt. So gepflegt und sauber wie der Gastraum, die Tische und die Eßutensilien. Das Preis-/Leistungsverhältnis verdient glatte vier Sterne. Der Service hat die kleinen Unzulänglichkeiten in der Küchenleistung wettgemacht, so daß hier eine gute Bewertung angemessen ist. In der Gesamtbewertung spiegelt sich natürlich das trockene und harte Fleisch aufgrund der einfließenden Einzelbewertung der Speisen und Getränke nieder. Aber unser Gesamturteil fällt gut aus, denn der Service hat einiges wettgemacht. Wir empfehlen das Restaurant im Ostseehotel Ahlbeck und würden ohne Zögern hier wieder einkehren. Gute vier Sterne als  Fazit scheinen uns angemessen."

Goldschmitts

Goldschmitts

Industrieparkstr. 1, Walldürn, Germany, 74731, Wallduern

Pizza • Deutsch • Mexikanisch • Vegetarisch


"Ambiente: Ein überdachter Sandstrand mit bequemen, geflochtenen Stühlen und Sonnenschirmen im Strandgarten versprüht bei schönem Wetter Urlaubsstimmung. Das Restaurant selbst verfügt über eine überdachte Terrasse, die dazu einlädt, unter freiem Himmel zu genießen und zu verweilen. Wir waren neugierig, wie es drinnen aussieht. Interessante Rauddetails tragen zu einer angenehmen Atmosphäre bei. Das Design mit warmen Holztonen und bequemen, braunen Lederstühlen bietet Komfort. Alternativ kann man an den hohen Tischen und Barhockern Platz nehmen und dem Koch in der offenen Küche über die Schulter schauen. Der Gastraum beeindruckt durch feine Optik und ein neues Raum- und Farbkonzept. Der Parkettboden in Kombination mit dem Kieselsteinboden, hochwertige Möbel und die große, helle Fensterfront verleihen dem Interieur ein gewisses Extra-Gefühl. Service: Ein Lächeln empfängt einen im Service, man fühlt sich sofort willkommen. Verteiltes Bier, fallendes Besteck – alles wird mit diesem frischen, herzlichen Service schnell vergessen. Das verschüttete Bier wurde übrigens von der Hausführung übernommen. Essen: Eine Tafel im Eingangsbereich zeigt das täglich wechselnde Angebot. Heute gab es Brokkolicremesuppe als Vorspeise und anschließend Spaghetti mit Kräuterrahmsauce und Salat (7,20 €). Das Tagesangebot wird von Mitarbeitern, Angestellten und Kunden der Goldschmitt-Firma genutzt. Von der Karte entschieden wir uns für das Rumpsteak mit Pfeffersauce, Pommes und Salat (16,90 €). Das Essen kam sehr schnell. Die Zutaten waren alle frisch zubereitet und kombiniert – die Brokkolicremesuppe fand sich nun als Sauce in der Kräuterrahmsauce wieder. Alles wurde außergewöhnlich schön auf goldfarbenen Tellern angerichtet (die waren zuvor nicht erhitzt). Das Rumpsteak war nach Wunsch medium in der Pfanne gebraten. Der rote Pfeffer hätte mehr Schärfe mitbringen können. Fazit: Auf dem Boden, aber dennoch außergewöhnlich."

Koseler Hof

Koseler Hof

Alte Landstraße 2, Kosel 24354, Germany

Deutsch • Gourmet • Europäisch • Restaurants


"Restaurantkritik – Port Culinar, Flensburg Das Port Culinar von Mario Laabs in Flensburg bietet eine außergewöhnliche kulinarische Erfahrung, die nicht nur durch innovative Kombinationen, sondern auch durch geschmackliche Tiefe besticht. Mit Freunden hatten wir die Gelegenheit die Küche und den Service zu testen. Vorspeise: Jakobsmuschel mit Litschi, Zitrusfrüchten, Blumenkohl und Sepia-Chip Die Jakobsmuschel wird hier auf beeindruckende Weise kombiniert – die Süße der Litschi und die Frische der Zitrusfrüchte bilden einen spannenden Kontrast zur zarten Muschel. Der Blumenkohl bringt eine subtile Erdigkeit, die die Frische der anderen Komponenten ausgleicht. Besonders gelungen ist der knusprige Sepia-Chip, der für eine interessante Textur sorgt und das Gericht auflockert. Hauptspeise: Geschmortes und Filet vom Rind mit Kalbs Jus, gebackene Paprika-Crème und Kartoffelterrine Das Rindfleisch wird perfekt gegart, sowohl das geschmorte als auch das Filet bieten eine wunderbare Zartheit. Der Kalbs Jus unterstreicht den intensiven Geschmack des Fleisches und sorgt für eine tiefe, würzige Basis. Die gebackene Paprika-Crème bringt eine angenehme Süße und Würze ins Spiel, während die Kartoffelterrine durch ihre feine Struktur und Cremigkeit das Gericht abrundet. Dessert: Schokoladen Cremeux mit Mandarinen Gel, Karamellisierter Haselnuss und Kardamom Eis Das Dessert ist eine wahre Geschmacksexplosion: Die cremige Schokolade harmoniert hervorragend mit dem frischen, fruchtigen Mandarinen Gel. Die karamellisierten Haselnüsse bringen eine nussige, süße Note, die in Verbindung mit dem erfrischenden Kardamom-Eis das gesamte Dessert zu einem harmonischen Abschluss macht. Fazit: Port Culinar überzeugt durch kreative und geschmacklich gut abgestimmte Gerichte, die mit hochwertigen Zutaten und modernen Techniken zubereitet werden. Jeder Gang bietet ein neues Geschmackserlebnis, das die Sinne anspricht und mit jeder Komponente gut abgestimmt ist. Wer in Flensburg auf der Suche nach einem besonderen kulinarischen Erlebnis ist, wird hier definitiv fündig. Die Preise sind für das gebotene fair.Defenetiv nicht zum letzten mal!!"