Telefon: +493025803980
Adresse: Karl-Marx-Str. 55, 12043 Berlin, Germany
Stadt: Berlin
Menü Gerichte: 16
Bewertungen: 7304
Webseite: http://www.paolopinkel.berlin
"Was hat diese Einladung mit Michael Friedman, dem früheren CDU-Föderalvorsitzenden und Diskussionsleiter beim HR, zu tun? Aber zuerst zum Standort: Es ist wirklich verrückt und gleichzeitig brillant, gerade hier im chaotischen Neuköllner Kiez ein Restaurant mit diesem Gastro-Konzept zu eröffnen. Die Idee der drei Küchen klingt spannend, wirkt jedoch etwas trashig. Drei Monate nach Eröffnung scheint das Konzept noch nicht ganz angekommen zu sein. Paolo Pinkel Und Das Schnabulat ist eine Bar und Lounge mit angeschlossenem 3-Länder-Küchenrestaurant – oder andersherum. Die drei Küchen aus Peru, dem Norden Europas und Zypern verschmelzen zu einem neuen deutschen Cross-over. Normalerweise ist das nicht so mein Ding – nach dem Motto „ein bisschen von allem, aber nichts richtig“ –, doch eine vorschnelle Beurteilung wäre ungerecht. Kontaktinformationen sind kaum zu finden, eine Telefonnummer gab es nicht, aber die Tischreservierung per E-Mail wurde schnell bestätigt. Der Laden wirkt innen wie eine trashige New Yorker Chinatown. Im Gastraum sitzt man auf langen Holzbänken, während Neon-Schilder und kitschige Asiatisch-Lampen den Raum recht unruhig beleuchten. Die nordische Küche bringt authentische Rezepte von den Straßen Xi’Ans mit, liebevoll zubereitet aus regionalen Zutaten. Die zypriotische Großmutter-Küche trifft auf moderne Interpretationen, und die peruanischen Gerichte sind von der Region und südamerikanisch-spanischer Bar-Kost inspiriert. Jede der drei Küchen hat ihre eigene offene Kochstation, wo man à la carte oder aus wöchentlich wechselnden Gerichten wählen kann. Das Menü bietet hier also eine spannende Vielfalt. Bezahlen läuft direkt in der offenen Küche ausschließlich bar – Karten werden nicht akzeptiert! Die Speisen werden dann an den Tisch gebracht, während die Getränke direkt am Tisch bestellt und bezahlt werden. Die Schärfegrad der Gerichte kann nach Belieben mit „Cherry und Cherry“ variiert werden. Neben dem Essen darf man die schicke Bar nicht vergessen, die sich vorne rechts im Lokal befindet, dekoriert mit Steinblüten vor einer knallblauen Wand und niedrigen, ledergepolsterten Sitzgelegenheiten – alles wirkt sehr extravagant. Der Service ist aufmerksam, aber auch flott. Ab 20 Uhr füllt sich das Lokal und die Lautstärke wird leider ziemlich hoch. Die Toiletten sind rollstuhlgerecht. Zurück zum ehemaligen CDU-Politiker mit dem Saubermann-Image: Paolo Pinkel war angeblich der Deckname von Michael Friedman, der 2003 in einen Skandal um erzwungenes Füttern durch die Ukraine und Kokain verwickelt war. Einen Bar-Restaurant-Lounge so zu nennen, finde ich semi-gewagt, aber es passt zum traditionell-coolen Konzept des Hauses."
Alle Preise sind Schätzungen auf Menü.
Berlin, Deutschlands Hauptstadt, verbindet Geschichte und Moderne; genießen Sie Currywurst und Döner Kebab, ikonische Streetfoods, die seine vielfältige kulinarische Szene widerspiegeln.