Lübeck Lübeck

Lübeck ist eine malerische Stadt, die für ihre mittelalterliche Architektur und Marzipan-Spezialitäten bekannt ist, mit Straßen voller gotischer Bauwerke und reichen Geschmackstraditionen.

Fischtempel

Fischtempel

Auf dem Baggersand 7, 23570 Travemuende, Schleswig-Holstein, Germany, Lübeck

Tee • Fisch • Salat • Französisch


"Der Name „Fischtempel“ ist für dieses Restaurant direkt am Pier des Travemünder Fischers wirklich passend gewählt. Kurz gesagt, der Abstand zwischen den Lebensmitteln und den Verarbeitern könnte kaum kürzer sein. In der Hoffnung, dass die Bewohner des Meeres hier tatsächlich geweiht sind, kehrte ich am späten Nachmittag im Juli 2019 zurück. Das Hauptgebäude. Sicherlich sollte das Hauptgebäude seiner Größe nach eher als Schuppen denn als Tempel bezeichnet werden. Die Stühle waren bequem, doch der Zahn der Zeit war teilweise bereits sichtbar. Das Interieur im Hauptgebäude. Gegenüber diesem Haus befindet sich eine Glaskuppel am Ufer. Besonders in der warmen Jahreszeit lädt diese viel mehr zu einem angenehmen Platz ein. Der Glas-Pavillon am Ufer. Während meines Aufenthalts war ein junger Mann für den Service mehrerer Damen verantwortlich. Er selbst trat sehr offen, höflich und professionell auf, dabei war er jedoch nicht steif. Er nahm auch gerne Änderungen an den Bestellungen entgegen. Als ich mit anderen Gästen kam, war es überhaupt kein Problem, unvollständige Speisen zu bestellen. Es gibt diesbezüglich nichts Größeres zu kritisieren. Der kulinarische Schwerpunkt der Speisekarte lässt sich sicherlich nicht näher erläutern: Alles außer Fisch und Meeresfrüchten wäre enttäuschend, einige norddeutsche Klassiker wären ebenfalls nicht angemessen. Während meines Besuchs wurde ich jedoch von einem Gericht aus dem Tagesangebot verführt: dem „gefüllten Oktopus mit Salat und Brot“. Wie bereits erwähnt, wollte ich den Knoblauch gegen ein Schwarzbrot tauschen, was ebenfalls ohne Preisänderung möglich war. Gefüllte Oktopoden mit Salat und Schwarzbrot. Die kleinen Oktopoden waren mediterran mit Tomaten, grünen Oliven und Knoblauch gefüllt. Glücklicherweise war er nicht gummiartig, hätte jedoch etwas zarter sein können. Gott sei Dank wurden auch gut wahrnehmbare rote Sterne nicht gespart, wobei ich persönlich gerne mehr davon habe als zu wenig. Die Füllung war für meinen Geschmack saftig und würzig, nur der Knoblauch vielleicht etwas zu dominant. Daher war es keine schlechte Entscheidung, durch ein Knoblauchbrot einen weiteren Akzent zu setzen. Der zusätzliche Salat, in dem alle Komponenten frisch und knackig waren, konnte ebenfalls überzeugen. Kohlrabi, rote Bete und Karotten in verschiedenen Farben wurden mit dem Spiralschneider zubereitet. Dazu konnte ein Knoblauccre dressing nach eigenem Gusto gereicht werden (glücklicherweise: für die Oktopoden mehr als ausreichend von seinem Aroma). Das Schwarzbrot war ein Convenience-Produkt, jedoch nicht selbstgemacht und somit akzeptabel. Dieses Tagesgericht war mit 14,50 € zu buchen. Andererseits fand ich in Bezug auf Qualität und Menge (bei vielen gäbe es sicherlich nur ein Oktopus-Exemplar, hier waren es bereits drei, auch wenn es keine Offenbarung war und sich die Knoblauchmenge recht lange teilen ließ). Wie im Titel erwähnt, muss man den „Fischtempel“ und sein Angebot nicht „bewerten“, aber man kann dennoch hoffen, dass man für den gewünschten Preis gute Qualität und guten Service erhält."

Café Steinhusen Lübeck

Café Steinhusen Lübeck

Am Burgfeld 3, 23568 Lübeck, Germany, Germany

Tee • Café • Cafés • Kaffee


"Dieses Café kenne ich von Kindesbeinen an. Als Kind fand ich es immer sehr beeindruckend und schön, meine Meinung revidiert sich aber langsam. Die Torten an und für sich genau wie auch die Auswahl ist toll, das ganze Ambiente könnte nun doch langsam aber sicher zumindest mal eine Auffrischung bei Beibehaltung des sehr gediegenen Stils gebrauchen. Das Personal ist schon sehr launisch. Mal wird man herzlich und freundlich bedient, das geht leider aber auch anders. Kann man mal machen, wegen der super Torten, aber ansonsten ist man woanders besser auf gehoben. Gerade wenn es sehr voll ist, wird man schnell auch mal übersehen und mit Kindern draußen auf der Terrasse ganz besonders gerne. Auch ist man bei Sonderwünschen der Kinder wegen schon mal genervt und dass man bestimmte kleine herzhafte Mahlzeiten nur zu bestimmten Zeiten ordern kann, finde ich auch etwas befremdlich, weil es ich wirklich nur um Kleinigkeiten handelt für deren Zubereitung kein "Starkoch" von Nöten ist. Besonders schlecht habe ich ein spontanes Geburtstagsfrühstück mit meinen Eltern in Erinnerung. Auch dort wurden kleine Extrawünsche einfach abgelehnt - entweder so wie auf der Karte oder aber eben gar nicht. Das finde ich für ein so alteingesessenes Unternehmen, welches bei uns generationsübergreifend schon jahrzehntelang besucht wird, schlicht befremdlich und werde ich auch nicht länger hinnehmen. Café wird von uns in Zukunft gemieden."

Cafe Traveblick

Cafe Traveblick

Vorderreihe Brücke 148, 23570, Lübeck, Germany

Café • Deutsch • Nur Bier • Meeresfrüchte


"Durch Opi Hartwig seinen langen Krankenhaus und Rehaaufenthalt hatte er seinen besten Kumpel Walther auch im Dezember das letzte Mal gesehen, als wir gemeinsam in Lübeck waren. Seitdem ist nun fast ein viertel Jahr vergangen, und wir wollten Opi Hartwig eine Freude machen, denn allein ist das dann doch noch nicht so recht möglich mal ebend von Fehmarn nach Lübeck zu reisen. Also wurde kurzerhand mit Walther telefoniert, und wir machten uns für den nächsten Tag ein Treffen aus. Zwei gute Freunde: Walther und Opi Hartwig Da Opi Hartwig aber noch etwas schwach auf den Beinen ist, sollte es nicht der übliche Stadtrundgang durch Lübeck werden, sondern eher mal die ruhigere Variante. Da Walther in Israelsdorf sein Häuschen hat, und wir ihn dort abholen wollten, war natürlich der kürzeste Weg zum schön spazieren gehen der nach Travemünde. Von Israelsdorf waren wir in wenigen Minuten da, unser Auto stellten wir auf einem der vielen gebührenpflichtigen Parkplätze ab, und nun konnten wir auf der Strandpromenade entlang der Trave schön flanieren und spazieren gehen. Das Wetter war uns hold, Sonnenschein, blauer Himmel und die ersten frühlingshaften Temperaturen. So recht hatten wir im Vorfeld kein Restaurant auserkoren, für uns war nur klar, es sollte Fisch geben. Bei Gosch an der Strandpromenade wurden wir fast schwach, der Laden war uns dann aber zu gut besucht, so dass im Innenbereich kein vernünftiger Platz mehr frei war, und draußen unter den Heizpilzen wollten wir aber auch nicht sitzen.  Unser heutiges Ziel: Traveblick Der Name verspricht viel Schließlich kamen wir unweit vom Gosch an das schwimmende Restaurant „Traveblick“. Hier hatten wohl Hartwig und Walther vor sehr langer Zeit schon einmal gespeist, und waren damals zumindest zufrieden. Da Walther uns Sachsen immer als Touris sieht, wir waren ja noch nicht genug in Lübeck und Travemünde, war das nun hier der perfekte Platz. Das Restaurant ist, wie es Kollege NoTeaforme schon beschrieben hat, auf Pontons gelagert und besteht aus zwei Etagen. Die Küche ist in einem Seitenponton untergebracht. Zugang zum Restaurant Das Restaurant war zur Mittagszeit gut besucht, wir hatten das Glück das auf dem Oberdeck zwei Tische frei waren. Wir hatten freie Auswahl, und nahmen uns natürlich den zur See gewandeten Tisch. Hier hat man einen wunderbaren Blick über die Trave zum Priwall als auch zum Kreuzfahrtterminal. Ab und an kommt dann auch mal eine Fähre oder so ein großer Kreuzfahrer vorbeigeschippert, da hat man als Touri natürlich was zu sehen. Das Restaurant ist schlicht ausgestattet. Auf dem rustikalen Holzboden stehen ausreichend große, aber wackelige Tische, auf den großen Korbmöbeln mit Sitzkissen sitzt man ganz angenehm. Die Sonne heizte dem schwimmenden Restaurant schon schön ein, daher waren im Dach schon die Dachluken geöffnet. Wie ist das dann hier im Sommer? Oberer Gastraum mit Blick auf die Promenade oberer Gastraum mit Blick auf die Trave Richtung Kreuzfahrtterminal Begrüßt wurden wir von zwei Damen, die hier in beiden Bereichen den Laden am Laufen hielten. Knochenjob, den ganzen Tag treppauf, treppab. Die beiden wissen was sie Abends gemacht haben. Vielleicht lag auch deren Freundlichkeit an den vielen Kilometern, die sie am Tag absolvieren, oder war es einfach die so viel gepriesene nordische Freundlichkeit. Wir fühlten uns jedenfalls nicht unbedingt freundlich bedient, der Ton war ruppig. Speisekarte Die Speisekarten wurden gleich nach unserem setzen gereicht, und da wollte man auch schon wissen was wir denn zu trinken haben wollten. Ja, aber woher weiß ich denn was dieser Laden hier zu trinken anbietet? Dürften wir erst einmal in der Karte schauen? Naja, wenn´s sein muss. Gleichzeitig bat ich die Dame, doch bitte die Außentüre im Servicebereich, welcher am Ende des Lokals lag, doch bitte zu schließen, da es unwahrscheinlich zog, die beiden älteren Herren und meine Dame fröstelten, und ich aber genau im Zug saß. Als Antwort bekam ich das dies nicht gehen würde, da die beiden Servicekräfte dann in dieser Ecke „verrecken“ würden. Stattdessen würde sie die Dachfenster schließen. Gesagt getan, viel Besserung brachte es mir zumindest nicht, da der Treppenaufgang schräg hinter mir war, und es noch immer zog. Ich bin nun keine Frostbeule, aber im Laufe unseres Essens musste ich mir dann doch die Jacke überziehen, da es mir zu kalt wurde. Zwei Tische weiter hinten moserten derweil zwei alte Damen, die hier ihren täglichen Cocktail zu sich nahmen. Denen war es nun wieder zu warm. Ob es am Alkoholgenuss oder was anderen liegt, kann ich nun nicht sagen, jedenfalls war es entweder zu warm oder zu kalt. oberer Gastraum Blick auf die Trave Genug gemeckert. Zwischenzeitlich hatten wir in der Karte zumindest schon einmal die Getränkeseite aufgeschlagen, und das war wohl das Zeichen: jetzt Wissens was in der Karte steht. So warfen wir wenigstens einen schnellen Blick in die Karte und bestellten da als Getränke:   ·         3x 0,2ér Grauer Burgunder für je 5,50 € ·         1x 0,5ér Benedektiner Hefeweizen Alkoholfrei für 4,90 € Auszug aus der Speisekarte Nun entschwand erst einmal die Dame, war sie erst einmal beschäftigt. In der Zwischenzeit konnten wir nun erst einmal die Speisen sondieren. 110 Fischgerichte und 9 Gerichte aus Topf und Pfanne sollten ausreichend sein, um das passende für sich zu finden. Die Preise sind dabei für diese Lage sehr human und liegen zwischen 14 und 22 Euro. Zwischenzeitlich waren nun auch unsere Getränke gekommen, und um weiteren Stress vorzubeugen bestellten wir unsere Speisen. Auf eine Vorspeise verzichteten wir. Als Hauptspeise sollten es sein: ·         2x Rotbarschfilet gebraten auf einem Bett von gebratenem Rosenkohl, Pastinaken und Karotten, mit Parmesan verfeinert, dazu Kürbis Kartoffel Stampf für je 16,90 € ·         1x Dorschfilet im Speckmantel gebraten auf einem Bett aus Kürbis, Zwiebeln, Speck, frischer Rote Bete und weißen Bohnen, dazu Kartoffelkrustel für 18,90 € ·         1x Labskaus nach „Seemannsart“ dazu Spiegeleier, umlegt mit Matjesfilet, Bismarckhering, Rote Bete, Zwiebeln und Gewürzgurke für 14,90 € Die „nette“ Dame entschwand mit unseren Wünschen, und wir konnten erst einmal klönen und schnaken. Dabei stießen die Weingläser dann doch stark auf unsere Verwunderung. Diese hätte ich jetzt vielleicht in einem Dorfgasthof in Hinterkleckersdorf erwartet, oder in der Mitropa der Deutschen Reichsbahn, aber nicht in einem Lokal am Tourihotspot Travemünde. Aber wie die Gläser aussahen, so schmeckte letztendlich auch der Wein. Der war sauer und schmeckte einfach nur billig, so die übereinstimmende Meinung der beiden Herren und meiner Frau. Naja. Unsere Getränkeauswahl Zum Glück mussten wir nicht lange nur bei diesem Gesöff bleiben, denn bereits nach einer viertel Stunde standen unsere Teller mit den gewünschten Speisen am Platz. Auf den ersten Blick sahen sie erst einmal ganz ansprechend aus, das wars dann aber schon fast. Meine Frau und Walther hatten sich das Rotbarschfilet auserkoren. Unbedingt viel war es letztendlich nicht was dann bei den beiden am Platz stand. Zwei Filets vom Rotbarsch, allen Anschein nach in der Fritöse zubereitet, denn das Fett trifte nur so heraus. Das eine Filet meiner Frau war wahrscheinlich schon das zweite Mal durch dieses Fettbad gewandert, denn am schmalen Ende des Fisches war er einfach nur knusprig und (furz)trocken. Rotbarschfilet gebraten auf einem Bett von gebratenem Rosenkohl, Pastinaken und Karotten, mit Parmesan verfeinert Das bekomm ich in der Imbissbude so auch geliefert. Der Rosenkohl machte zumindest vom Anblick her Appetit, denn dieser war herrlich hellgrün geblieben. Kein Wunder, war er doch wahrscheinlich nur sehr kurz im heißen Wasser und anschließend in der Pfanne, denn er war so hart, dass er beim Zerschneiden gern auch mal vom Teller fluppen wollte, oder wenn man ihn im Ganzen gegessen hat, brauchte man ordentliche Zähne. Rotbarschfilet gebraten auf einem Bett von gebratenem Rosenkohl, Pastinaken und Karotten, mit Parmesan verfeinert Bei den klein geschnittenen Karottenscheiben war es in Ordnung das diese bissfest waren. Pastinaken und Karotten hielten sich in der Anzahl die Waage. Das Gemüsebett wurde noch mit etwas Parmesan bestreut, fertig. Der Kürbis Kartoffel Stampf wurde in einer größeren Schale gebracht, wo sich beide hineinteilen mussten. Das fand ich persönlich nicht unbedingt schön, denn auch wenn Hartwig und Walther unsere Väter sein können, muss ich nicht mit ihnen aus einer Schüssel essen. So viel wurde dann aber letztendlich nicht von diesem Kartoffelstampf gegessen, denn trotz das er recht grob war und auch kleine Kürbisstückchen zu sehen waren, schmeckte er nach nichts. Rotbarschfilet gebraten auf einem Bett von gebratenem Rosenkohl, Pastinaken und Karotten, mit Parmesan verfeinert, dazu Kürbis Kartoffel Stampf Kürbis Kartoffel Stampf Opi Hartwig hatte sich wie immer für Dorsch entschieden. Hier gab es ihn als Dorschfilet im Speckmantel gebraten.  Da man ja Fisch mit einem Fischmesser isst, haben die drei Fischesser natürlich auch eins bekommen. Aber wie bitte schön soll ich mit so einem Ding einen Speckmantel, mit welchem der Dorsch umwickelt war, durchschneiden? • 1x Dorschfilet im Speckmantel gebraten auf einem Bett aus Kürbis, Zwiebeln, Speck, frischer Rote Bete und weißen Bohnen, dazu Kartoffelkrustel Nachdem Opi Hartwig vergeblich darauf hin und her gejuchtelt war, erbarmte ich mich, und begab mich in den Servicebereich, um dann ein richtiges Messer mit Zacken zu holen. Um siehe da, jetzt konnte Hartwig endlich essen. Der Dorsch im Speckmantel war so wie er aussah sicher auch in der Fritöse zubereitet, denn vom Fett hatte er noch einiges zu bieten. Nicht schlecht mag ja die Idee sein, ein Bett aus Kürbis, Zwiebeln, Speck, frischer Rote Bete und weißen Bohnen dazu zu machen. Davon war auch reichlich unter dem Dorsch vorhanden, allerdings mutierte das nach wenigen Happen bereits zu einem undefinierbaren, roten Matsch. Und da das Auge ja bekanntlich mitisst. Nee, das war definitiv nix. Einzig die Kartoffelkrustel waren ordentlich frittiert und bissfest. Das Matschefoto erspar ich euch lieber. • 1x Dorschfilet im Speckmantel gebraten auf einem Bett aus Kürbis, Zwiebeln, Speck, frischer Rote Bete und weißen Bohnen, dazu Kartoffelkrustel Ich freute mich wieder auf den Labskaus nach „Seemannsart“. Wie ihr wisst, esse ich diese norddeutsche Spezialität oft und allzu gerne. Das erste Mal kam mir jedoch Labskaus mit einem Matjesfilet und nicht nur mit Bismarckhering auf den Teller. Das war mir neu, und um ehrlich zu sein, der Matjes passte eigentlich nicht so recht dazu. Labskaus nach „Seemannsart“ dazu Spiegeleier, umlegt mit Matjesfilet, Bismarckhering, Rote Bete, Zwiebeln und Gewürzgurke Das Matjesfilet und Bismarckhering nicht vom Fischer um die Ecke kommen war auch am Geschmack und Aussehen deutlich. Deutlich war auch, dass das Spiegelei fast schon zu lange in der Pfanne verbracht hatte. Das Eigelb war zwar gerade noch so flüssig, das Eiweiß war am Rand jedoch schon zu knusprig, fest und dunkel gebraten. Das eigentliche Labskaus, die Mischung aus Kartoffeln, Rindfleisch und Roter Beete verdiente aber diesen Namen nicht. Kartoffeln waren reichlich, Rote Beete zu wenig, und vom Rindfleisch kam kaum der typische Geschmack durch, also noch weniger. Der ganze Stampf war trocken und krümelig, und erinnerte eher an Labskaus aus der Dose, wie man ihn bei manch einem Discounter zu kaufen bekommt. Das machten dann die paar Scheiben Rote Bete, die paar Ringe frischer Zwiebeln und die Gewürzgurke auch nicht mehr wett. Das war der schlechteste Labskaus den ich je gegessen habe. Gut das der Koch auf keinem Schiff angeheuert hat, ich glaube die Seemänner/innen hätten ihn über Bord geworfen. Labskaus nach „Seemannsart“ dazu Spiegeleier, umlegt mit Matjesfilet, Bismarckhering, Rote Bete, Zwiebeln und Gewürzgurke das soll Labskaus sein Im Gespräch mit dem Nachbartisch bekamen wir mit, dass der Koch wohl erst seit einigen Tagen hier arbeitet, und des demnächst eine neue Karte geben soll, da er sie umarbeitet. Ich habe ja die böse Vermutung das die Karte dann zu irgendwelchen einfachen Gerichten gewechselt wird, denn so richtig wirklich gut kochen kann er nicht. Das hat er bei allen drei Gerichten eindrucksvoll bewiesen. Nach einer glatten Stunde im Lokal hatten wir gezahlt, und verließen mehr als enttäuscht das Lokal. Unser Fazit: wir ließen zu viert glatt 89,00 € im Lokal, und dabei beließen wir es auch. Weder das Ambiente noch der Service geschweige denn die Kochkünste konnten uns hier überzeugen. Und wenn selbst die beiden älteren Herren dies unumwunden zugeben, lieg ich mit meiner Einschätzung nicht falsch: hier werden wir das nächste Mal nen großen Bogen drum machen."

Enjoy Live

Enjoy Live

Taschenmacher Straße 1-5, 23556, Lübeck, Germany

Steak • Snacks • Burgers • Schnitzel


"Als echter Nordlicht habe ich schon öfter von diesem XXL-Restaurant gehört und wer Jumbo kennt, hat vielleicht seinen Beitrag dazu geleistet, es zu genießen. Ich habe meinem Mann ein gutes Zeugnis von diesem Lokal ausgestellt, und wir waren drei Mal dort, was für das Restaurant spricht, trotz all dieser Umbauten. Das Restaurant ist etwas abgelegen und wenn man nicht weiß, dass es existiert, fällt es einem nicht sofort auf. Mein Mann war überrascht, als er von diesem Restaurant erfuhr, denn er arbeitete oft in der Nähe. Vor dem Restaurant gibt es einige Parkplätze, die bei uns immer leer waren. Die Treppe ist rutschfest, aber es gibt auch einen separaten Eingang für Rollstuhlfahrer, wurde uns mitgeteilt. Es führt entweder zu den Terrassen, die komplett im Märchenstil gestaltet sind. Links geht es zum Restaurant selbst, das im typischen US-Stil gehalten ist. Das bedeutet weiche Ledersitzbänke, Fernseher, ein altes Auto und vieles mehr. Ein wenig kitschig und manche Tische etwas klein, aber diese sind auch nur für weniger Personen gedacht, als der große Sitzbereich vermuten lässt. Der Service ist großartig. Wir hatten beide einen echten Schatten, der Getränke, Essen und sogar ganze Menüs für 4-5 Personen im Blick behielt. Immer ein Lächeln auf den Lippen, man fühlt sich wirklich wohl bei ihm. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei, es hängt nur von der Größe der Portionen ab. Zum Beispiel haben wir für 3 Burger, 1 Steak, Getränke und zusätzliche XXL-Ersatzrippen und Nachtisch 115€ ausgegeben. Steaks, Nudeln, aber hauptsächlich in XXL-Größen, wie z.B. Carving, Reserve Ribs, Burger oder Currywurst. Wer den XXXL-Burger schafft, erhält einen Preis dafür. Aber ganz ehrlich, ein Fladenbrot, 2 kg Hackfleisch, das schafft nicht jeder und das sieht man wirklich nicht oft aus der Küche kommen. Normale oder kleinere XXL-Portionen sind für diese ständig, denn das Lokal ist auch unter der Woche gut besucht. Mein Steak, das aufgrund der Schwangerschaft wirklich durch sein musste, war etwas zäh, aber das liegt daran, dass es kaum etwas zu tun hatte. Die Burger waren großartig, die Reserve Ribs waren saftig und alles schmeckt dort frisch. Bei unserem zweiten Besuch habe ich ein Carving gegessen und im Voraus einen tollen Salat mit Huhn, den ich wirklich empfehlen kann. Zu zweit eine gute Vorspeise und sogar mein Mann, der kein großer Salatfan ist, war begeistert. Für die Kinder gibt es im Eingangsbereich eine Spielecke, zusammen mit den Toiletten, die sehr sauber sind. Ich kann nur sagen, dass sich ein Besuch oder sogar mehrere lohnt. Ich möchte auf jeden Fall wieder dorthin gehen und ich freue mich jetzt schon darauf. Es gibt auch einige Fotos, aber hier ist es nicht nötig, dass sie für meinen Blog bleiben. Aber hier ist ein Foto vom Restaurant für Sie:"

Schabbelhaus zu Lübeck

Schabbelhaus zu Lübeck

Mengstr. 48, 23552 Lubeck, Schleswig-Holstein, Germany, Lübeck

Europäisch • Vegetarisch • Italienisch • Meeresfrüchte


"Ich war mit deutschen Freunden in diesem Restaurant. Das Restaurant liegt im Zentrum von Lübeck in einer schmalen Kopfsteinpflasterstraße voller exquisiter Kaufmannshäuser aus Backstein. Das Restaurant befindet sich in einem Haus, das früher einem süßen Erfinder und Kaufmann gehörte. Der Speisesaal befindet sich im Erdgeschoss. Die Waschräume befinden sich im Keller und sind eine absolute Überraschung, denn sie sind umwerfend modern. Sie sind makellos sauber. Das Hauptproblem war, dass die Speisekarte auf Deutsch und Italienisch war, aber nicht auf Englisch. Wir hatten das Glück, dass unsere Freunde übersetzen konnten. Das Personal sprach etwas Englisch und konnte sich durch Charme, Wohlwollen und Mühe mit uns verständigen. Sie waren alle sehr herzlich und nett. Ich hatte Tagliatelle mit Tomaten, grünem Spargel und Pfefferling-Pilzen. Es war absolut köstlich. Mein Begleiter hatte Wachteln mit einem Tomatenrisotto, das er als absolut brillant bezeichnete. Mein Hauptgericht war Seezunge, einfach gegrillt, mit roter Beete, Zucchini und Spinat. Ich bat um gekochte Kartoffeln statt Salat. Es war alles perfekt zubereitet und wieder sehr lecker. Mein Begleiter hatte Saltimbocca, das er genoss. Die Soße war sehr gut. Einer unserer Begleiter hatte Tomatenrisotto mit pochiertem Lachs mit Krebssauce. Sie sagte, es sei ausgezeichnet. Wir tranken einen deutschen Weißbergunda-Weißwein, der sehr gut war. Dies war ein historisch faszinierender Ort, an dem ausgezeichnetes Essen mit charmantem Personal serviert wurde. Ein Besuch lohnt sich, aber nehmen Sie ein Deutsch-Englisch-Wörterbuch mit, wenn Sie kein Deutsch sprechen."