5 Gänge
Saziani Stub'n

Saziani Stub'n

Straden 42, 8345 Straden, Austria

Kebab • Fastfood • Asiatisch • Europäisch


"Wir haben zur Mittagszeit 6 Gänge gegessen. Die Speisenfolge war sehr anspruchsvoll und ließ an Bandbreite nichts zu wünschen übrig. Die hier mehrfach geäußerte Kritik nicht satt geworden zu sein kann ich nicht teilen - obschon wir aus dem 7 Gang Menü den Hauptgang wegliessen war es klar "genug".Mein Fazit ist gemischt, kommt aber im Ergebnis auf ein "sehr gut". Es gab Gänge, die wir schlicht nicht perfekt komponiert fanden. Beispielhaft "langsam gerösteter Kohlrabi mit Burrata, Marillen und Hanföl". Das war richtig mutig, hat aber schlicht wenig und unharmonisch geschmeckt. Ein gewisser Hang zu eher säuerlichen Aromen war in fast allen Gänge merklich. Die Menüfolge aber hatte auch überwältigende Highlights. Das Größte: "Käse mit Apfel-Nußbrot, eingelegter Physalis, weißer Schokomousse, Mimolette und Erbsenkresse" war ein Gang wie ich nur wenige in meinem Leben kosten durfte - um so eine Komposition zu wagen und zu schaffen muss man ein Großer in der Küche sein.Jetzt ist mir ein Lokal 1000mal lieber, bei dem der Koch Risiken eingeht und Großes leistet, selbst wenn nicht alles passt, als wenn der Koch immer auf der sicheren Seite kocht. Hier wird das Risiko nicht gescheut.Leider war der Service eher von zurückhaltendem Temperament. Auch dass wir jedes Mal das Besteck erst nach dem Essen bekamen hat mich irritiert. Vielleicht hatte das heisse Wetter hier seinen Tribut gekostet.Der Preis war ok - für die Gegend teuer, aber im nationalen Vergleich sehr angemessen.Fazit: Eine Küche, wo man mal gegessen haben muss! Großes Kompliment für so viel Originalität. Mein Lieblingslokal aber wird es nicht."

Restaurant GLASS

Restaurant GLASS

Uhlandstr. 195 10623 Berlin, Germany

Kreativ • Arabisch • Europäisch • International


"Der Service war zuvorkommend und hatte immer ein Auge darauf ob unsere Wassergläser wieder aufgefüllt werden müssen. Bevor wir mit dem eigentlichen 5-Gang Menü angefangen haben, gab es mehrfach einen leckeren Gruß aus der Küche der definitiv Hunger auf mehr gemacht hat. Mit dem Menü gestartet sind wir mit Blumenkohl/Couscous/Mandeln/Weintrauben Zwiebelsuppe/Knafeh/Topinambur/Haselnüsse Beides war geschmacklich und Optisch super serviert wurden, mit einer jeweiligen Erklärung vom Service Personal was wir auf unseren Tellern vorfinden. Weiter ging es mit einer Zwiebelsuppe für meinen Bekannten sowie ein Weidelamm/Aubergine/Artischocke/Tahina Die Kombination aus den Oben genannten Zutaten war war Einwandfrei. Kleines Manko allerdings war, dass das Lamm etwas zu Salzig war. Als nächsten Gang gab es für Beide die Ente/Feige/Hafer/Sellerie/Kaffee-Schokolade Die Ente war Perfekt gegart. So zart das sie schon auf der Zunge geschmolzen ist. Die Beilagen waren geschmacklich gut zur Ente abgepasst. Während die Kaffee-Schokolade im Verbund mit der Sauce stand und somit ein Idealer Begleiter zur Ente war, war auch bei der Ente ein kleines Manko zu erkennen. Hier sowie auch beim nachfolgenden Lamm waren leider die Teller etwas wärmer als Handwarm, was dem Essen leider die erforderliche Temperatur genommen hat. Als nächstes kam bei beiden das Lamm/Kirschen/Rote Beete/Zwiebel Auch hier war das Fleisch perfekt gegart. Die Beilagen waren alle zum Lamm abgestimmt und brachten mit ihrem leicht säuerlichen Geschmack das Fleisch zur Geltung. Die passende Sauce wurde mit Rose parfümiert. Als Desert gab es Joghurt/Pistazie/Salzzitrone/Sumac Manjari/Kreuzkümmel/Schwarzer Sesam/Bananen Beide Dessert waren geschmacklich einfach nur Genial. Alleine Die Salzzitrone und das Schwarze Sesam- Bananen Eis waren ein echter Bringer bei ihrem jeweiligen Dessert. Alles in allem war ich schon lange nicht mehr so gut essen, und empfehle das GLASS gerne an Freunde und Familie weiter"

Restaurant Verbene

Restaurant Verbene

Florianspfaffengasse 7 | Im Brunnenhof, 56068 Koblenz, Rhineland-Palatinate, Germany

Kaffee • Deutsch • Fleisch • Eiscreme


"Ich war am 30. 3. 2017 abends im Restaurant und aß das Dreigangmenü für 34 Euro: geräucherte heimische Forelle auf grüner Sauce, Hohenloher Rind (Metzgerei aus Horchheim) Sous-Vide (Röstaromen?) mit Wurzelgemüse und confierten Kartoffeln sowie ein traumhaftes Dessert (Erdbeereis/-sorbet, Cookle, Rhabarber in Verbenensirup, Mousse), dazu Sekt mit Verbenensirup (letzteren schmeckte man nicht heraus) und ein Riesling aus Winningen. Am geschulten Service gab es nichts auszusetzen, auch der sympathische junge Koch und Besitzer kam mehrfach und stand für kulinarische Auskünfte zur Verfügung. Die Betonung liegt auf Gourmetküche mit regionalen Produkten. Als Koblenzer kenne ich sowohl die exzellente Metzgerei als auch die unübertroffene um die Ecke gelegene Eisdiele sowie die Kaffeerösterei, aus der einige Produkte stammen: ganz ausgezeichnete Idee. Mir gefiel die Idee der Rheinkiesel als Amuse Geule, die vor allem optisch etwas hermachten: etwas zu harte runde MInibaguettebällchen in Grau auf heißen Steinen. Nur fürs Auge war aber der Butteraufstrich in der Größe eines Legosteines: Dies ließe sich verbessern. Die Kartoffelbeilage war zu weich. Die Damen am Nachbartisch, ebenfalls alteingessene und wohlwollende Koblenzerinnen, und ich waren uns aber einig: Die Portionen sind zu klein, der Wein ist zu teuer. Der Besitzer führt auf der Karte zwei Bioweingüter (Demeter) auf. Da das Restaurant nur 7 Tische hat, dazu einige draußen, sollte man reservieren."

Fumi Heidelberg

Fumi Heidelberg

Schillerstr. 28-30, 69115 Heidelberg, Baden-Wurttemberg, Germany

Tee • Fisch • Sushi • Eiscreme


"Seit das Fumi im vergangenen Jahr die Nachfolge eines angeblich malaiischen Restaurants in der Heidelberger Weststadt angetreten hat, haben meine Frau und ich dort schon mehrmals zu zweit oder mit Freunden gegessen. Der erste Besuch im letzten Herbst mit einer gehörigen Portion Skepsis, die folgenden Male mit wachsender Vorfreude, die sich immer als berechtigt herausgestellt hatte. Da ich noch nie in Japan gewesen bin, fehlt mir der Vergleich mit der authentischen Küche, und vielleicht bemängeln Japanexperten dies oder das, aber egal:. Vorspeisen, Fischgerichte, Tempura, die Nudelsuppe - leider nur Freitags und Samstags zur Mittagszeit - es war immer alles ein Genuss in jeder Hinsicht. Alles frisch und schmackhaft von augenscheinlich japanischen Köchen zubereitet und dazu noch ästhetisch präsentiert. Puristen mögen die Kombination japanischer Speisen mit Pfälzer Wein etwas sonderbar finden und vielleicht Sake vermissen, wir fanden daran nichts auszusetzen, zumal die Weine des Gutes Biffar zurecht keinen schlechten Ruf besitzen. Der Service ist wirklich außergewöhnlich freundlich und erklärt geduldig, was es mit den verschiedenen Speisen auf sich hat, und aus was sie bestehen. Das ganze ist nicht gerade billig, aber wer beim Essen sparen will, möge in ein Schnellfress gehen. Qualität hat eben seinen Preis, und Qualität wird geboten. Da wir gewissermaßen fast um die Ecke wohnen, wird das Fumi, wenn es schafft seinen guten Standard aufrecht zu erhalten, uns sicher noch oft als Gäste bewirten können. Fazit: Schön, so ein attraktives Restaurant im Stadtteil zu finden. Empfehlung: Für den Abend unbedingt vorher reservieren und für die Nudelsuppen Freitag und Samstag Mittags im Auge behalten: um 13:30 ist Schluss mit Nudeln."

Gustav

Gustav

Reuterweg 57, 60323 Frankfurt am Main, Germany

Gesund • Kreativ • Deutsch • Europäisch


"Nach vier Jahren in Frankfurt nähern wir uns dem Ende unseres Deutschland-Abenteuers. Wie es der Zufall will, haben wir endlich ein wirklich erstklassiges Restaurant gefunden: Gustav. Es ist ein Michelin-Stern-Standard, der ungefähr richtig ist. Die Atmosphäre im Restaurant ist an einem Dienstagabend lebhaft, aber nicht zu laut und die Einrichtung ist ansprechend. Der Service ist aufmerksam, aber nicht übermäßig. Das Essen ist ausgezeichnet. Amuse Bouches von Kartoffel-Apfel-Knödel und Pilzbrühe waren beide lecker, ebenso wie das Sauerteigbrot. Keines davon war wow. Vorspeisen mit geräucherter Kartoffel und Welsleber und Wintersalat waren beide sehr gut (die Kartoffel meiner Frau war etwas schmackhafter). Zwischengerichte mit gegrillter Milchkuh mit Rosenkohl und in Heu gekochtem Saibling waren ein weiterer Schritt nach oben (wieder hatte meine Frau die etwas bessere Wahl beim Rindfleisch). Hauptgerichte waren Schwarzwurzeln und Ente. Meine Ente (Brust und Keule) mit Rettich, fermentierten Pflaumen und Lakritze war hervorragend. Desserts waren ein kleiner Schritt nach unten; Ich hatte die Hand Kase und meine Frau hatte die Rote Bete und den geräucherten Apfel (ja). Mit einer anständigen Flasche Frühburgunder, einem Glas Champagner, Gin Tonic und zwei zusätzlichen Gläsern Rotwein und Kaffee waren die Kosten von 260 € für Essen dieser Qualität angemessen. Irgendwelche Negative? Die ersten Gänge waren etwas zu stark mit Salz gewürzt, aber der größte Wermutstropfen für uns ist die sehr begrenzte Speisekarte, was bedeutet, dass wir wahrscheinlich nicht zurückkehren werden, bevor wir abreisen."